DL3BZZ's Blog

5. Oktober 2022

Elbsteiger Marsch 2022, der 4.

Am 01. Oktober 2022 fand der 4. Elbsteiger Marsch statt. Für mich war es die 4. Teilnahme. Hier einige Impressionen von mir. Aber erst einmal der Reihe nach.

5 Wochen vorher war ich ich über ein Wochenende in der Sächsischen Schweiz unterwegs, u.a. eine schöne Wanderung über den Frauenstein gemacht. Dabei habe ich mir an einem Baumstumpf den kleinen linken Zeh verletzt, verstaucht o. gebrochen, ich weiß es nicht. Jedenfalls ist er noch nicht in Ordnung. hatte deswegen auch die Wanderung am Edersee abgesagt. Hoffte, er ist nach 5 Wochen wieder ok. Leider nicht, bei jedem Schritt macht er sich bemerkbar. Dazu hatte ich in den letzten 2 Wochen mir eine Erkältung eingefangen, Schnupfen und Husten. Aber absagen wollte ich die Wanderung nicht. Dazu hatten wir unseren Urlaub davor gelegt, 2 Wochen ein bissl durch das ein und andere Land fahren, interessante Orte anschauen. Und natürlich auch mein Hobby Geocaching frönen. Am 19. September ging es los, unsere Tochter zum BER bringen, weiter nach Prag mit einer Übernachtung. Am nächsten Tag ging es hinter Wien, bevor wir zum Balaton fuhren. Da ein paar Tage, dann nach Kroatien, in der Nähe von Rijeka. Da haben wir einen Trip nach Slowenien und Italien gemacht. Wir wären gern länger da geblieben, aber die Wetteraussichten waren nicht so schön. Also wieder weiter ins „Land“. Kleiner Zwischenstop in Slowenien, bevor es zum 3 Länder Eck Österreich, Ungarn und Slovenien ging. Aber übernachtet haben wir dann in der Nähe von Brünn. Die Zeit verrinnt, schon ist es Freitag, der 30. September. Da ging es dann in ein Hotel in Struppen. Am frühen Morgen kurz vor 5 Uhr sind wir dann nach Krippen zum Festplatz bzw. Start vom Elbsteiger Marsch gefahren. Meine Frau ist wieder zurück ins Hotel, weiter schlafen. Noch war es hier recht ruhig, obwohl ab 5 Uhr schon die Anmeldung offen war. Hach, schön, wieder Bekannte zu treffen, jedenfalls von der Orga. Langsam füllte es sich hier. Aber erst einmal frühstücken, Kaffee gab es hier, das Hotel hatte ein Lunchpaket fertig gemacht. Lecker. Da noch viel Zeit war, bin ich los und habe ein paar Geocaches gesucht. Auf dem Rückweg zum Start kamen kurz vor 6 Uhr schon die ersten „Starter“ entgegen.

Der Zustrom an Teilnehmer endete nicht, bis zum Start um 7 Uhr standen noch einige in den Schlangen zur Anmeldung. Das Startband durchschnitt um 7 Uhr dann der jüngste Teilnehmer, der an dem Tag 13 Jahre jung wurde und die Strecke von den 60km anging. Wie ich erfahren habe, hat er es auch geschafft. Ein tolles Geburtstagsgeschenk. Dann ging es los, die gut 700 Teilnehmer gingen auf der 30km (am Ende waren es gut 36km) und 60km.

Es ging Flußabwärts bis nach Bad Schandau, über die Elbe und rein in Bad Schandau. Dann hoch zum Luchsgehege, Wolfsgraben und Emmabank. Im Zahnsgrund gab es die erste Verpflegungsstation bzw. Checkpoint. Nun ging es wieder hoch zu den Schrammsteinen. Oh, hier staut es sich, ein paar „Frühstarter“ wurden eingeholt, die nicht so schnell sind. Ein schöner Auf- und Abstieg. Ich möchte nicht wissen, wie lange hier der Stau war, als die große „Meute“ ankam. Im Dietrichsgrund stand der Checkpoint 2. Weiter ging es zum Kuhstall, ein weiteres Highlight. Runter nun zum Lichtenhainer Wasserfall und Checkpoint 3. Hier stand für mich fest, dass ich heute „nur“ die kleine Runde machen werde. Die Strecke führt nun hoch nach Lichtenhain. Hier traf ich auf ein Pärchen, die ich vorher schon getroffen hatte, David hatte sich den Fuß umgeknickt, beim Abstieg von den Schrammsteinen. Sah nicht so schön aus, meine Empfehlung war, gleich aufzuhören oder mit mir die kleine Runde zu gehen. Das tat er dann, gemeinsam haben wir dann die restliche Strecke absovliert. In Mittendorf beim DGH gab es dann den Checkpoint 4. Hier war dann auch die Trennung von den beiden Strecken, unsere Strecke folgte dem Panoramaweg nach Altendorf, Schillerhöhe und den Schloßberg Schandau. Nun runter nach Bad Schandau, am Elbufer auf dem großen Parkplatz stand dann der Checkpoint 5 für uns. Nun noch gut 4km, hier fing es leicht an zu regnen, wir hatten also quasi Glück, dass wir relativ trocken ohne Regenbekleidung ins Ziel nach 6 1/2 Stunden und 36km ins Ziel kamen. Wir beide haben uns durchgebissen, David mit seinen dicken Fuß und ich mit meinen Wehwechen. Die 60 bzw. 62km hätte ich heute nicht geschafft, gut, dass ich auch auf meinen Körper hören kann. Nach dem Zielfoto und Abholung der Urkunde ging es ins Zelt, dazu noch das ein und andere 🍺 und leckere Soljanka.

Herzlichen Glückwunsch an alle, die die beiden Strecken geschafft haben und ins Ziel gekommen sind. Speziell die, die im Regen die Tour absolvieren mussten.

Und den größten Dank an die Orga, den Verein Wanderlust e.V. und die vielen Helfer, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Ohne euch wäre die Veranstaltung nicht das, was sie ist. Danke, danke, danke. Ich freue mich auf die 5. Veranstaltung in 2023. Natürlich darf ich meine Frau nicht vergessen zu danken ❤️.

Wie oben schon genannt, gab es „Probleme“ bei der Anmeldung. Die Zeit der Eröffnung nach vorn zu verlegen, wird nix bringen, wohl aber nicht 4 sondern vlt. 6 oder mehr Korridore bei der Anmeldung im Einsatz zu bringen. Gestaffelter Start von den Strecken, die 30er z.B. 30 Minuten später starten lassen.

Ein kleines Video von der Runde gibt es natürlich auch und zwar HIER. Und bei Komoot auch noch mit ein paar Bilder mehr.

4. Juli 2022

Gebürgsmarsch, 02. Juli 2022

Am 02. Juli fand in der Fränkischen Schweiz bei der Marktgemeinde Wiesenttal (Muggendorf) der Gebürgsmarsch statt. Die Streckenlänge ist mit 66km und um 2000Hm angegeben. Ja, das ist eine Länge, die ich mag. Wie komme ich zu dieser Veranstaltung? Einerseit hatte ich die bei Facebook gesehen, aber nicht weiter beachtet, da es ja nicht gerade umme Ecke liegt. Aber ein Bekannter, den ich beim Uckermarsch kennen gelernt hatte, hatte mich gefragt, ob ich nicht Lust dazu hätte. Ja, gern, nur brauch ich ja für den Freitag frei, da der Tag für die Anreise benötigt wird. Zum Glück habe ich für den Tag frei (Urlaub) bekommen. Nach einer Unterkunft geschaut, bei Booking nach einer Unterkunft geschaut und gefunden, Hotel Krone mitten in Gößweinstein. Mein Bekannter, der auch Lutz heißt, hat dann auch geschaut und sich bei der Wanderung angemeldet. Na das ist doch ein Plan 😀. Am Freitag Abend ab 20 Uhr gab es eine kleine Veranstaltung vom Organisator, Robert Stein. Nee, da wollte ich nicht teilnehmen, wollte um 21 Uhr im Bett liegen und schlafen, da unser Starttermin um 04 Uhr ist. Ok, gegen 22 Uhr bin ich doch erst zum Schlafen gekommen. Na ja, ein bissl unruhig die Nacht geschlafen, um 03:05 Uhr weckte mich meine Uhr. Kurz nach halb vier dann mit Frau zum Start gefahren. Kurz darauf erschien auch der andere Lutz und Robert mit seiner Tochter. Wir beide Lutz sind die einzigen Starter, die um 04 Uhr los wollten, andere sind ab 06 Uhr gestartet. Es sind nur ein paar Starter dabei, u.a. auch Trailrunner. Robert und seine Tochter haben uns dann auf den ersten Kilometern begleitet. Noch war es frisch, 11°C, die Dämmerung setzte ein, so dass wir kaum Licht brauchten. Die Strecke führt Flußaufwärts von der Wiesent Richtung Gößweinstein. Kleiner Abstecher nach rechts hoch in den Wald, um dann später wieder runter. Dann wieder hoch nach Burggailenreuth, durch den Wald zum Schloßberg. Interessante Location. Vorbei an der Esperhöhle und wieder langsam runter zur Wiesent. Bei der Stempfertmühle ging es dann wieder hoch nach Gößweinstein zur Burg. Schöne Strecke, nur die Treppenstufen sind nicht DIN gerecht 😲😁. Durch Gößweinstein durch, ein Teil bin ich am Vorabend mit meiner Frau auch gegangen, das andere Hobby, Geocaching halt. Bei der Votivkapelle dann die erste Verpflegungsstation. Danach einen Abstecher zum Sieghardfelsen und zurück nach Gößweinstein. Weiter nach Behringersmühle, vorbei am Aussichtspunkt Paulinenhöhe, Luisenterrasse und Johannesburg. 3 Trailrunner begegneten wir auf der Luisenterrasse, sie haben wir bei einem späteren Verpflegungspunkt auch wieder getroffen. Hinter Behringersmühle hoch zum Viertäler-Blick. Ja, es ist schon warm, auch im Wald. Weiter bis zum Pfaffenstein, sehr schön hier und es gibt auch hier einen Geocache, den ich gefunden habe. Das war der dritte schon für heute. Später an der Binghöhle in Streitberg gab es noch einen, den ich geloggt habe. Später mehr dazu.

Vom Pfaffenstein bis zum nächsten Ort, Moritz, ist es nicht mehr weit. Hier haben wir ein Wegweiser von der Strecke falsch interpretiert, sind erst nach links abgebogen, nach 150m dann gemerkt, hier sind wir falsch. Zurück bis zur Kreuzung, dann den Weg wieder Bergab gefolgt, hmmm, auch wieder falsch. Die Strecke führt über deinen Bauernhof rein in den Wald nach Engelhardsberg. Durch den Ort durch, da kam uns ein Wanderer entgegen, er ist mit uns dann gewandert. Er ist/war auch Teilnehmer, nur seine Begleiterin hat sich eine Bänderdehnung zugezogen (gute Besserung) und hat die Wanderung abgebrochen. Wollte dann aber doch noch ein bissl wandern. So ist er mit uns ein bissl durch die Gegend gezogen. Langsam ging es runter nach Wiesenttal, da gab es dann die nächste Verpflegungsstation beim Dooser Berg. Hier trafen wir dann auch die 3 Trailrunner und auch 2, die unsere Strecke auch laufen. Unsere Route führte dann wieder hoch Richtung Engelhardsberg zum Quackenschloß und zum Adlerstein. Wieder duch Engelhardsberg durch zur Riesenburg Versturzhöhle. Tolle Location. Hier war ich schon einmal, im September 2010, mit anderen Geocachern aus Kassel. Von der Wiesent ging es wieder hoch zum Wiesettalblick, zum Aussichtsturm Hoher Berg. Durch die Oswaldhöhle hindurch, toll. Kurz danach verabschiedet sich unser Begleiter, er ist dann nach Wiesenttal wieder runter. Weiter zum nächsten Aussichtpunkt Babylon zur nächsten Verpflegungsstation beim Wanderparkplatz Dooser Berg. Wieder leckere Kekse in verschiedenster Variation. Gebacken von Ukrainischen Frauen, die die VPs unterstützen, vielen Dank noch einmal. Koppenburg, Brunhildenstein und Guckhüll bis zur Muschelquelle bei Streitberg waren die nächsten Ziele. Kleine Erfrischung am Tretbecken. Dann ging es weiter, nach 250m gemerkt, wir sind wieder falsch. Also zurück zur Muschelquelle, ja, hier gibt es auch Hinweis auf die richtige Strecke. Wir waren die für die 22km Runde gefolgt. Na ja. Weiter zur Binghöhle. Hier haben wir eine kleine Pause eingelegt, ein leckeres Bier getrunken und es gibt hier auch einen Geocache, besser gesagt einen Earthcache. Die erforderlichen Antworten zu den Fragen hier raus gesucht, die Frau von der Höhle, die auch den Verkauf hier machte, half. Ich bin nicht er einzigste, der gefragt hat. Dann weiter zum Prinz-Rupprecht-Pavillon zum Hummerstein. Tolle Aussicht. Runter nach Gasseldorf, durch den Ort zum Ebsermare (Wasserpark). Hier hat Robert mit dem Schwimmbad versucht, eine Verpflegungsstation zu machen. Wollten nicht, also hatte er hier eine große Kiste mit Getränke, Bananen und anderen Sachen abgestellt. Nun ging es bei Ebermannstadt wieder Bergan, zur Wallerwarte. Auch schöne Aussichten vom Turm. Vorbei an Wohlmuthshüll Richtung Zuckerhut. Nee, hier haben wir nicht vorbei geschaut, wären 150m hin und zurück zum Wanderweg, aber wir waren ja auch ein bissl spät dran. In Birkenreuth gab es dann die letzte Verpflegungsstation, wir wurden sehnsüchtig erwartet. Ja, wir waren nicht sehr schnell. Die vielen Aussichtspunkte haben Zeit gekostet, wir sind auch nicht so flott unterwegs gewesen. Dazu kamen noch beim Lutz Schmerzen in dem rechten Knie, speziell bei den Abstiegen. Eigentlich hatte ich mit um die 12h gerechnet, dass es dann am Ende doch viel mehr war, na ja. Weiter durch Wartleiten, Richtung Burgruine Neideck. Hatten sie links liegen gelassen. Vorbei am Trainmeuseler Brunnen zum Frauenstein und runter ins Wiesenttal zum Ziel. Nach 17 Stunden und 41 Minuten und fast 71,5km waren wir dann im Ziel. Und es war schon gut dunkel. Kleiner Empfang im Ziel, kurz noch klönen, wie es war. Dann verabschiedeten wir uns und sind noch kurz rüber zum Feuerwehrfest (150 Jahre). Dachten, hier bekommen wir noch mindestens eine Bratwurst, leider kurz vorher ausverkauft. Aber ein leckeres Bierchen, spendiert vom Pfarrer, gab es noch.

Mit den Abstechern zu den Aussichtspunkten, Verlaufen und so, waren es halt keine 66km. Knapp 71,5km und fast 3000Hm meint die Auswertung am PC. Egal, es war zwar hard, aba schön. Und es ist eine tolle Gegend, interessante Locationen unterwegs. Die Route ist sehr gut geplant, viel im Wald, viele Waldwege, wenig Asphalt. So soll es auch sein. Die Strecke kann jederzeit absolviert werden. Vielen Dank nocheinmal an Robert.

Viele Fotos habe ich „geschossen“ zu finden sind sie HIER, bei Komoot ist die Tour HIER zu finden. Natürlich gibt es auch ein Video.

2. Juni 2022

Wandern auf dem Liechtenstein Weg

Ende 2021 habe ich im Internet was vom Liechtenstein Weg gelesen. 75km quer durch das kleine Land Liechtenstein. Das wäre doch was. Habe Holger, aka ubyyn gefragt, ob er Interesse dran hätte. Klar, seine Antwort. Ein Termin war schnell gefunden, so um den 25. Mai. Super und natürlich haben wir gleich geschaut, was es da so für Geocaches gibt. Ja, es liegen einige am Weg. Relativ spät wurde nach einem Hotel geschaut. Am Ende haben wir uns für das Hotel Krone in Schellenberg entschieden und vom 24. bis 27. Mai 2022 gebucht.

Da es bis dahin nicht gerade umme Ecke liegt, gut 850km und meine Frau sowie ich die komplette Woche Urlaub haben, haben wir uns entschieden, am Samstag, 21. bis zum 24. an den Bodensee zu fahren. Wir haben wieder in Raderach ein Zimmer im Hotel Krone gebucht. Hier waren wir schon oft, leckeres Essen, tolle Leute, ein superschönen Biergarten mit Blick auf dem Bodensee und Umgebung. Es war wieder schön dort, vielen lieben Dank.

Am Dienstag ging es dann nach Schellenberg, gute 80km, so das wir sehr zeitig da ankamen. Am Abend kamen dann Mirijam und Holger im Hotel an. Nach dem Abendessen im Hotel, Spargeltag, ging es noch ein bissl spazieren. Ein kleiner Multi und Lab Cache mit Bonus wurden geloggt. Aber nun auch noch zum Hotel. Unser Zimmer war ein kleines, aber sauber und bequem. Das Restaurant hat selten auf, außer für Gruppen und Feierlichkeiten. Natürlich gibt es da auch gutes Frühstück, ist ja im Preis mit drin. Unsere Zimmer lagen nebeneinander, ein großer Balkon mit schöner Aussicht gibt es dazu. Auch ein kleines Schwimmbecken (10m) gibt es hier, was wir nutzen durften.

Blick vom Balkon

Am Mittwoch um 7 Uhr sind dann Holger und ich zum Frühstück, eigentlich gibt es erst ab 8 Uhr, aber die Chefin hat für uns schon alles bereit gemacht. Lecker Kaffee, Brötchen, leckerer Käse, Wurst, Müsli. Was will man mehr? Dann ging es los, leichter Regen, aber das sollte uns nicht stören.

Eigentlich fängt der Liechtenstein Weg in Schaanwald an, die paar Kilometer „schenken“ wir uns. Es geht an der alten Untere Burg Schellenberg vorbei runter ins Rheintal ins Naturschutzgebiet Ruggeler Ried. So langsam lösten sich die Wolken auf, der Nieselregen hörte auf. Vorbei an der Grenzstation Liechtenstein-Schweiz-Östereich Nofels/Ruggel vorbei. In der Nähe von einem Bauernhof haben wir knapp die Geburt von einem Kalb verpasst, 2 Kühe leckten es ab, es versuchte kurz zu stehen. Erlebt man nicht alle Tage. Dann kurz auf dem Rheindamm, durch Ruggell durch nach Gamprin. Hier gibt es ein sehr schönes Naturbad, sieht neu aus, sehr gepflegt und sauber. Der Badesee wird von einer Quelle mit 8,5°C Wassertemperatur und eine beheizte Quelle von 22°C gespeist. Weiter nach Bendern, hier haben wir uns länger aufgehalten, bei dem Kirchhügel Bendern. Tja, das andere Hobby, Geocaching ;-). Weiter nach Eschen und Nendeln. Kurz vor Nendeln eine kleine Verpflegungspause. Denn es geht dann hoch nach Planken. Ein schöner Anstieg, Singletrail. Hat mir sehr gefallen. In Planken eine schöne Aussicht in das Rheintal. Dann geht es wieder runter ins Tal nach Schaan und weiter nach Vaduz. Über 37km waren es mit gut 1000Hm. Hier trafen wir unsere Frauen wieder, suchten dann eine Lokal um etwas zu essen. Oh, günstig ist es hier nicht. Ist halt hier so, Pizza für 19,50 CHF. Danach ging es dann wieder zum Hotel zurück, duschen, treffen auf dem Balkon und noch einen kleinen Spaziergang.

Der zweite Tag fing freundlicher an, um 7 Uhr waren die Frauen mit zum Frühstück, denn unser Start ist bei Balzers an der Liechtensteiner-Schweizer Grenze. Am Start ein paar Fotos vom Grenzstein, auf dem Hang eine Gemse. Wir beide sind dann los nach Mäls und weiter nach Balzers, zu der Burg Gutenberg. Weiter nach Säga, Triesen und hoch nach Treisenberg. Und wieder tolle An- und Ausichten. Gegen 12 Uhr noch eine Videotelefonie zu einem CITO in Osterfeld bei Allendorf/Eder. Schöner Singeltrail hoch nach Wangersberg, durch den Ort und weiter hoch nach Treisenberg. Auf 1107m war dann der höchste Punkt der Wanderung erreicht, Hinter-Prufatschenk. Dem Weg folgend bis zum Wildschloss. Auch hier u.a. ein Geocache. Wir sind dann den Singletrail weiter runter, nach 300m weiter sagte Holger: Oh, wir sind falsch. Also wieder ein bissl hoch bis zum Wildschloss und dann ging es runter Richtung Vaduz. Vorbei an der hölzernen Ausichtsplattform Vaduz zum Schloss Vaduz, dem Regierungssitz vom Landesfürsten. Und es hat wieder geduftet, nach Bärlauch. Und das nicht nur hier. Er ist derzeit am verblühen, da soll man ihn ja nicht mehr „ernten“. Unten in Vaduz durch die Fußgängerzone hin zur alten hölzernen Rheinbrücke. Den Rhein flussabwärts bis zum Rheinparkstadion und wieder rein in die Fußgängerzone. Hier endete unsere heutige Etappe. Fast 32km und auch um die 1000Hm. Leichten Sonnenbrand auf der Nase und den Waden, egal, es hat wieder Spaß gemacht.

Auch in Liechtenstein ist Feiertag, wir haben in Vaduz eine Gaststätte gesucht, leider nix gefunden, was uns ansprechen würde, die einen machten gleich zu und andere hatten zu. So sind wir nach Schaan gefahren, haben da etwas gefunden, das SCANAUA Restaurant. Nachdem wir satt waren, ging es wieder ins Hotel. Vom Liechtenstein Weg fehlen uns eigentlich die paar Kilometer von Schellenberg bis zum Anfang in Schaanwald und ein kleiner Rundweg in Malbun (7km).

Nach dem Frühstück am Freitag Morgen trennten sich unsere Wege, Mirjam und Holger sind nach Hause gefahren. Wir sind nach Bendern gefahren, dann noch einen Cache und 2 in der Schweiz. Weiter nach Feldkirch, da einen Cache. Unsere Reise ging weiter nach Karlovy Vari, unterwegs durch Deutschland auch noch 2 Caches. Eine Übernachtung dann im Parkhotel Carlsbad Inn. Kurz noch in die City von Karlsbad, da auch noch 2 Caches. 5 Länder an einem Tag becachet, hat man nicht oft. Das Frühstück war auch sehr lecker, ausschecken und die Fahrt ging dann nach Klingenthal im Vogland zum Megaevent GC80ZBV. Für ein paar Stunden mal wieder alte Bekannte Geocacher treffen. Schön war es, bevor es dann nach Hause über 400km ging.

Ach so, zu Liechtenstein: sehr sympatisch das Ländle, freundliche Leute, die immer und jeden grüßen, sehr sauber hier. Wir haben kaum Müll an den Wanderwegen gesehen. Die Chefin vom Hotel ist sehr fürsorglich, gab Tipps, was sich u.a. die Frauen in der Zeit so anschauen könnten. Da kommt man gern wieder.

Neben vielen Geocaches, die wir geloggt haben, haben wir auch viele Fotos „geschossen“. HIER einige Bilder von mir. Auch gibt es für jeden Tag ein kleines Video: Tag 1 und Tag 2.

5. Oktober 2021

Elbsteiger Marsch 2021

Am 02. Oktober 2021 fand der 3. Elbsteiger Marsch, Sächsische Schweiz statt. Nach 2018 und 2019 endlich ein Rundweg, die ersten beiden hatten einen Oneway, Start in Stolpen, Ziel in Krippen bei Bad Schandau. Diesmal gab es einen Rundweg, 30 und 60km. Wie immer habe ich da die 60km gewählt. Und ich war gespannt, was sie da für eine Strecke herausgesucht haben. Lange war nicht klar, ob die Veranstaltung statt finden wird, aber es hat doch geklappt. Und gut 2 Wochen vorher wurden die Strecken bekannt gegeben. So konnte ich auch mal vorher schauen, was so an Geocaches an der Route liegen.

Am Freitag ging es dann erst einmal ins Hotel in Stolpen, in Hotel Goldener Löwe. Am Abend ging es erst einmal zur „Amtsbaderei„, leckeres Schnitzel essen. Können wir sehr empfehlen. Sie haben Freitag bis Sonntag von 18 bis 00 Uhr geöffnet. Am nächsten Morgen hieß es früh aufstehen, 5 Uhr, fertig machen, gegen halb sechs dann nach Krippen zum Start. Meine Frau ist mitgekommen, damit sie das Auto den Tag nutzen kann. Sie ist dann wieder zurück zum Hotel gefahren. Am späten Nachmittag hat sie mich dann wieder abgeholt. Es waren schon einige wanderwütige vor Ort, für mich ging die Anmeldung sehr schnell, die Anmeldung wurde nach Rechnungsnummer sortiert. Auf der rechten Seite hatte sich eine lange Schlange gebildet gehabt. Na ja, nun erst mal Kaffee holen und umschauen. Hmmm, keinen bekannten gesehen. Ab ins Zelt, da wurde ich angesprochen, ob ich aus Bad Freienwalde komme. Ja, er kommt da auch her. Die Welt ist klein. Ein Freund von ihm aus einem Nachbarort. Und ein paar Berliner. Schönen Gruß. Dann noch ein Pärchen gesehen, das auch im Hotel übernachtet. Sie wollen „nur“ die 30km wandern. Dann gab es eine Durchsage, der Start verschiebt sich um 30 Minuten nach hinten, also gegen 07:30Uhr. Der Andrang bei der Anmeldung war immer noch groß. Gut 600 Wander/-innen hatten sich angemeldet, jeder bekommt eine Karte mit der Strecke, die auch als Stempelkarte dient, Stempel gab es bei den 10 Verpflegungsstationen, also gut alle 6km eine. Dazu gab es noch eine Hülle, wo man die Karte verstauen kann. Ok, dieses Jahr hatten wir super Wetter, es war trocken. So wurde die Karte nicht so naß, wie u.a. in 2019.

Um 07 Uhr sind dann doch schon einige los, also bin ich auch mit los. Ob das nun im Sinne des Veranstalter war? Es ging an der Elbe erst einmal Flußauwärts bis Schmilka, wo es dann den Ascherstieg hoch nach Schöna ging. Sind also den Mahlerweg gefolgt. Unterwegs sind wir noch öfter einem Stück vom Mahlerweg entlang gekommen. In Schöna gab es die erste Verpflegungsstation und den ersten Stempel. Weiter am Zirkelstein vorbei und weiter Richtung Tschechiche Grenze. In der Nähe vom Böhmischen Tor gab es die nächste Verpflegungstation. Nach Kleingießhübel zur 3. Verpflegungsstation. Vorbei am hinteren und vorderen Laasenstein und Kohlbornstein ging es nach Pabstdorf. Beim Dammwildgehege die 4. Verpflegungsstation. Hier bog dann die 30km Runde ab. Wir sind dann weiter zum Pabststein. Wow, tolle Aussichten. Dann wieder runter, vorbei am Pfaffenstein nach Pfaffen zur 5. Verpflegungsstation. Schöne Aussichten auch auf die Festung Königstein. Vorbei am Diebeskeller und Quirlwächter und auch den Biwakplatz Quirl. Nun wieder abwärts, zum Zwieselweg. Hier Verpflegungsstation 6. Nun ging es wieder hoch, oh, das hat sich gezogen. In Nikolsdorf Verpflegungsstation 7. Nun weiter zur Festung Königstein, am Fuße gab es dann die Verpflegungsstation 8. Und nun habe ich auch erfahren, woher das Donnern kam, was ich und auch andere schon viel früher gehört haben. Es wurden auf der Festung Kanonenschüsse abgefeuert, Meilenweit zu hören. Vorbei an der Festung ging es runter nach Königstein. Nun ist es ja net mehr weit, man könnte ja an der Elbe entlang, neeeee, die Strecke geht erst mal wieder hoch 😲. Aufstieg zur schönen Aussicht. Man man man, ick war fertig. Aber es ist ja noch ein bissl. Bei der schönen Aussicht dann eine kleine Verpflegungsstation, die nicht verzeichnet war. Also kein Stempel, aber die beiden Mädels hatten Obst und was zu trinken. Weiter, immer weiter. Stellenweise schöne Singletrails, man muss aufpassen, wohin man tritt. Und wir auch noch das Glück hatten, dass es trocken geblieben ist. Den Kurort Gohrisch umrundet, bei der Annas Ruh die letzte Verpflegungsstation. Durch Kleinhenne durch, ging es dann runter durch den Wald nach Krippen. Glücklich und erschöpft erreichte ich kurz vor 18 Uhr das Ziel. Ganz 60km sind es nicht geworden, aber egal. Im Ziel wurde ich dann von meiner Frau empfangen, es gab die obligatorische Urkunde und den Sticker. Ein bissl klönen mit dem ein und anderen von dem Veranstalter und Wanderern, ein Bierchen, bevor es dann ins Hotel zurück ging.

Gute 1700 Höhenmeter hoch und runter auf den knapp 60km, in knapp 11 Stunden. Eine der härtesten Wanderungen, die ich gemacht hatte. Die beinen anderen Elbsteiger Märsche fand ich nicht so schlimm. Unterwegs mal mit den ein und anderen Wanderern gequatscht, ein paar Geocaches geloggt. Dein ein und anderen auch nicht gefunden, ok, wollte nicht soviel Zeit vergeuden. Manche lagen direkt am Weg, andere lagen bis zu 200m daneben. Manche hatten sich gewundert, dass ich sie wieder überholte 😜.

Ein großes Lob an den Veranstalter, den Verein Wanderlust e.V., für das tolle Wanderevent. Schön, dass das Event auch statt finden durfte. Das alles zu Organisieren, Aufbauen, Abbauen, die Verpflegungsstellen, Hut ab. Ich hatte ja den ein und anderen gesagt, was gut und nicht so gut war, was man eventuell anders machen könnte. Also die Verpflegung unterwegs war super, leider hatte der CP9 kaum etwas, ich hatte eigentlich genug noch dabei im Rucksack. Meine 3l Trinkblase hatte nur noch einen 3/4l Wasser, meine mitgebrachten Riegel habe ich nicht gebraucht. Hoffe, in 2022 findet wieder ein Elbsteiger Marsch statt, bin mal gespannt, ob es dann auch eine andere Route gibt. Und ob es bei den 2 Längen bleibt? Die Anmeldung könnte ggf. schon am Vortag gemacht werden, für die, die in der Nähe sind, so dass dann alle pünktlich, gemeinsam starten könnten. Ok, wenn einige es nicht schaffen pünktlich zu sein, dafür könnt ihr nix.

Hier ein Link zu meinen Bildern und auch noch ein kleines Video.

#elbsteiger #elbsteigermarsch #wandern #extremwandern #sächsischeschweiz

13. September 2020

Urwaldsteigwanderung

Lang ist es her, wo ich den kompletten Urwaldsteig mit anderen bewandert hatte. Das war am 07. Mai 2016. Diese Wanderung wollten wir eigentlich schon früher/öfter machen. Aber es kommt immer anders als man denkt. Nun in 2020 sollte es wieder so weit sein. Im Mai sollte das Wanderevent wieder statt finden. Leider kam die Coronasache dazwischen. Dann sollte es im Juni stattfinden, wieder verschoben auf unbestimmte Zeit in 2020. Nachdem sich die Situation ein bissl gebessert hat, wurde der 12. September geplant. Eigentlich sollte an diesem Tag das 24 Stunden Wanderabenteuer Edersee stattfinden, was wegen Corona auf den 10.09.2021 verschoben wurde. So habe ich dann mein Wanderabenteuer halt dieses Jahr gemacht. Wie schon in meinem Blog vorher geschrieben, findet der Event 2. Ederseewandern & Community Celebration Event, GC8JZTV, am 12. September statt. Es haben sich 4 Wanderer für die komplette Runde angemeldet und gut 20 für die 20km Runde. Die 20km Runde ging vom Parkplatz Herzhausen nach Asel, über die Eder via die Brücke Asel auf die andere Seite und wieder entlang dem Urwaldsteig bis zum Parkplatz. Eine 45km Runde war auch geplant, aber da der Edersee wie immer im Sommer viel Wasser für die Weserschifffahrt abgeben musste, war der Wasserstand bei der Fähre Rehbach – Halbinsel Scheid zu niedrig, so das der Fährbetrieb am 25. August eingestellt wurde. Da man auch nicht trockenen Fußes von der einen zur anderen Seite kommt, wurde diese Runde gestrichen. Und es gab natürlich die Große Runde, einmal komplett um den Edersee via dem Urwaldsteig.

Um 02:45 Uhr hatte bei mir der Wecker geklingelt, nee, ich war vor ihm wach, wohl vor Aufregung 😁. Gegen 03:30 Uhr bin ich mit meiner Frau nach Herzhausen zum Parkplatz gefahren. Da warteten 2 weitere Mitwanderer schon, der Michael und Thomas. Leider konnte der 4. wegen einer Weiterbildung nicht mitwandern. Kurze Begrüßung, ein Foto und dann ging es um 04:01 Uhr los. Meine Frau fuhr dann wieder nach Hause, ein bissl schlafen. Im Dunkeln wanderten wir Richtung Asel. Immer entlang dem Urwaldsteig. Meistens auf breiteren Wegen, am und zu via Singletrails. Die Hügel hoch und runter, hoch und runter, ebene Strecken. So allmälich wurde es dann heller, die Sonne kam raus. Leider wurde uns der Sonnenaufgang verwehrt, ein paar Hügel und Bäume waren dazwischen. Bei der Halbinsel Scheid sahen wir dann unseren Stern, die Sonne. Ein roter Feuerball. Weiter nach Nieder-Werbe. Hier war alles noch ruhig, kaum Touristen zu sehen. Ein paar schöne Aussichten auf den leeren Edersee, die Sonne wärmte ganz gut. Aber es gab zum Glück viele Waldabschnitte. Bei der Talstation der Bergbahn Waldeck trafen wir meine Frau wieder, frische, belegte Brötchen, Kaffee und andere leckere Sachen. Nach der Frühstückspause 😉 ging es dann weiter, hoch nach Waldeck. Die Zahl der Touristen wurden immer mehr. Einige kamen uns entgegen, andere haben wir überholt. Und natürlich wurde jeder Aussichtspunkt mit Fotos „belegt“. Bei der tollen Gaststätte Zündstoff ging es über die Straße, weiter entlang dem Urwaldsteig. Beim Pumpspeicherwerk sagten uns 4 Frauen, dass die Standseilbahn geschlossen sei, aber sie haben erkannt, dass wir diese nicht nuten wollten. Nun ging es wieder leicht hoch und runter. Beim Parkplatz Peterskopf habe ich dann erst mal die Akkus vom GPS Garmin Oregon getauscht. Die beiden anderen sind schon mal weiter, denn sie wußten, ich hole sie wieder schnell ein. Unterwegs ist mir dann noch mein Handy aus der Hosentasche gefallen, eine Naht hat sich geöffnet von der Beintasche. Ich habe das nicht mitbekommen. Nur ein paar Wanderer, die mir entgegen kamen riefen mich zurück. Vielen Dank unbekannter Weise. Beim Michael machten sich Knieprobleme bemerkbar, dazu kamen später noch Krämpfe in einem Oberschenkel. Habe ihm eine Portion Magnesium gegeben. Aber die Kniee machten weiterhin Probleme, so das er beim Sauermilchplatz die Wanderung abgebrochen hat und bis Bringhausen seine 50km voll gemacht hat. Unser „Besenwagen“, von Helmut gesteuert, holte ihn dann da ab und brachte ihn zum Parkplatz in Herzhausen. Bis zur nächsten Verpflegungs-station bei Asel Süd hätte er das nicht mehr geschafft. Da wäre die Fahrt für den „Besenwagen“ viel kürzer. Das war sein zweiter Einsatz heute, bei einer Wanderin auf der 20km musste er hin, sie hatte auch Probleme mit ihrem Bewegungsapparat. Beiden gute Besserung.

Nun waren wir noch zu zweit, immer entlang dem Urwaldsteig. Wie schon geschrieben gab es die zweite Verpflegungsstation durch meine Frau bei Asel Süd. Sie hatte es sich hier gemütlich gemacht und auf uns gewartet. Vorher sind auch noch ein paar Wanderer von der 20km Runde hier vorbei gekommen. Wieder eine kleine Stärkung, belegte Brötchen, Kuchen, Malzbier, bevor es weiter ging. Nun ist es ja nicht mehr weit, so ungefähr 2 Stunden. Hier waren weniger Leute unterwegs, sehr gut, dass der Urwaldsteig wenig auf dem Ederseerandweg folgt. Da gibt es viele Radfahrer, viele mit e-Bike unterwegs. Und das nicht langsam. Klingel kennen einge auch nicht. Beim Aussichtspunkt Hagenstein schnell 2 Fotos, bevor es runter zum Edersee ging. Kleiner Abstecher zur „Krüppelkiefer“, oberhalb vom Nationalparkzentrum. Oh oh, diese hatte durch die Trockenheit gelitten, hier 2 Bilder, eins von 2017 und eins von heute:

Deutlich zu sehen, dass auch das Gras vertrocknet bzw. verbrannt ist. Von hier aus bis zum Parkplatz war es nicht mehr weit. Nach 66,66 km bin ich am Parkplatz mit Thomas zufrieden angekommen. Wir haben es wieder geschafft. Dann ging es mit dem Auto hoch nach Marienhagen zur Jägersruh, wo das eigentliche Geocacheevent statt fand. Hier waren schon die meisten eingetroffen, dazu noch 2 Gastcacher. Ok, das Event ist seit Tagen ausgebucht, aber wegschicken geht ja auch nicht. Nun erst mal ein paar Vitamine trinken, ein leckeres Schnitzel essen, ein bissl klönen. Gegen 22 Uhr sind wir dann auch zufrieden nach Hause gefahren. Und auch hier wieder ein paar Sechsen mit drin: 12666 Caches geloggt im gesamten.

Fazit: es war wieder eine tolle Wanderung, tolles Wanderwetter, gut, dass wir viel im Wald gewandert sind, so hat man die Wärme nicht so mitbekommen. Wie immer gibt es ein Video von der Wanderung: https://www.relive.cc/view/vZqNPooYg3O und ein paar Bilder

10. Mai 2020

Hallenberger Wanderrausch

Vor 4 Jahren, am 01. April 2016, bin ich einem großem Teil der Strecke schon einmal gewandert, siehe HIER. Am 09. Mai 2020 bin ich nun noch einmal die Strecke abgewandert, diesmal im Uhrzeigersinn. In Hallenberg ging es am Kump (Petrusbrunnen) bei der Kirche los. Das erste Ziel war der Heidekopfturm auf 703m üNN. Auf dem Weg dahin bin ich von der eigentlichen Route abgekommen, aber viele Wege führen dahin. Die Aussicht war diesmal nicht ganz so schön, diesig am Horizont. Weiter auf der Runde ging es zum Grenzweg und der Kapelle am Gauskopf. Oh, stellenweitse war der Weg von den Baumschupsern schlimm hinterlassen, der Weg ging dann aber langsam wieder in einem Waldweg über. Da ließ es sich gut wandern. Bis zum süßem Plätzchen, ein kleiner Rastplatz. Aber es ist noch zu früh zum rasten. Weiter, vorbei an einem Steinbruch und ein Hochmoor zum Wallerskopf mit 812,5m üNN. Das nächste Ziel der Ziegenhelleturm auf 815,9m üNN. Eine Ruhe hier. Nur Vogelgezwitcher. Nach dem Besteigen vom Turm ging es weiter, runter Richtung Züschen ins Skigebiet Snowworld. Weiter Richtung zum Wanderparkplatz „An der Beche“ an der B236. Schade, dass der Weg nicht via Radenstein und Bächenkopf geht. Am Wanderparkplatz eine Banane „eingeworfen“. Dann noch ein bissl Müll neben der Mülltonne in die Mülltonne befördert. Nun ging es wieder Bergan, hoch zum Sellerberg (671m). Der Wanderweg führt nicht darüber, den Hügel wollte ich aber „mitnehmen“. Vorbei kommt man an einer Köhlerhütte und einen Köhlermeiler. Weiter den Wanderweg dann runter nach Liesen. Kurz vor Liesen, da wo immer das Osterfeuer gemacht wird, die Mittagspause eingelegt. Die Wanderung nach der Pause dann weiter ins Liesetal, vorbei an der Wüstung Schmiedinghausen. Auf der anderen Seite der Liese ein paar Hundert Meter, bevor es langsam hoch Richtung Bollerberg ging. An der hohen Schlade, ein Wanderparkplatz bei Hesborn, links ab, im großen Bogen um den Bollerberg. Auf dem Waldweg stand ein Auto, jemand holt sich sein Holz aus dem Wald, im Auto Forstwirtschaft. Aber das Auto lief im Standgas. Den Fahrer angesprochen, ach, hab nur noch 2 Balken. Ja nee, alles klar, der steht da nicht erst seit einer Minute. Den Weg folgend bis hoch zum Bollerberg (757m). Hier steht ein Sendemast und ein „häßlicher“ Aussichtsturm. Der dritte heute auf der Wanderung. Hoch, oh oh, das geht schwer. Aber die Aussicht entschädigt alles. Nach dem Abstieg noch einen Schokoriegel am Tisch genossen. Nun ging es wieder runter den Hügel zur Johannisquelle. Schön, das frische, kalte Wasser, den Schweiß vom Gesicht waschen, ein bissl was trinken. Und weiter Bergab nach Hesborn runter. Am Ortsausgang Richtung Medelon ging es rechts ab Richtung K56. Dann wieder Bergan und wieder runter durchs Heidebachtal und hoch zur K76 bis zum Alexanderplatz. Kurz vor dem Platz eine Schutzhütte, da eine weitere Verpflegungspause eingelegt. Weiter via Umweg, der so gewollt ist zum Sportplatz Braunshausen und der Kapelle. Eine schöne Aussicht gibt es hier. Durch Braunshausen, oh, noch 11km bis Hallenberg. Ok, man könnte abkürzen, aber das ist ja nicht die Wegführung. Bevor es durch einen kleinen Wald ging auf einer Bank die letzte Verpflegungspause. Hoch zur Wache, ein Flurnamen aus früheren Zeiten. Hier gab es bis ins 16. Jahrhundert eine Verschanzung an der Grenze zu Hessen und Waldeck. Hinunter zur L717 und rüber zur Nuhne mit einer kleinen Brücke. Diese wird im Herbst abgebaut und im Frühjahr wieder aufgebaut. Durch die Aue ging es nun nach Hallenberg, nun ist es nicht mehr weit. Ich war auch schon ganz schön fertig, bin im Ort nicht noch den kleinen Schlenker gegangen, sondern direkt hoch zum Startpunkt. Vorbei am Hallenberger Brauhof, schade, Ausschank gibt es zur Zeit nicht. Ein bissl mehr als 52km in fast 10 Stunden bei schönem Wetter. Die Runde kann ich empfehlen, wenig Asphaltanteil, zwar viele feste Waldwege, aber auch einge schöne weiche Waldwege. Viele Leute waren nicht unterwegs, einige Wanderer und Radler. Es hielt sich in Grenzen.

Hier wie immer ein kleines Video und einige Bilder von der Wanderung.

8. März 2020

2. Edersee ExtremGeoWanderEvent Teil 3

Die Zeit schreitet voran, gestern waren wir in Marienhagen in der Jägersruh. Leckeres Essen und Guinness 👍. Mit Angie habe ich ein paar Details abgesprochen für das Buffet. Es wird wieder Schnitzel geben, mit 3 leckere Soßen, Gemüse und Obst. Auch was vegetarisches ist im Angebot. Die Kosten sind 10,00 € pro Person. Getränke werden extra berechnet.

Wer noch eine Unterkunft benötigt, es sind noch Zimmer in der Jägersruh frei.

Wir bitten um eine verbindliche Anmeldung. Mit der Überweisung von 10,00 € auf dem unten aufgeführten Konto ist das Schnitzelbuffet für dich gebucht. Anfang Mai werde ich schon mal die ungefähre Teilnehmerzahl der Gaststätte übermitteln, am 10. Mai ist Anmeldeschluß.

HIER der Link für uns, wer welche Strecke wandern möchte, bitte je Teilnehmer ein Kreuz und wer am Buffet teilnehmen möchte.

Der Event ist HIER gelistet

Die 10,00 € bitte via Paypal (Freunde) an dl3bzz@me.com überweisen. Am besten noch mit E-Mail Adresse und den Namen angeben. Die Bestätigung versende ich zeitnah!

2. Dezember 2019

Wanderung Röddenau-Goldhausen

Am 30. November 2019 ging es mal wieder mit Holger zum Weihnachtsmarkt nach Goldhausen. Nun schon zum 4. Los ging es um 8:30 Uhr bei schönem Winterwetter, nee, wir haben ja noch Herbst. Und Schnee liegt auch noch keiner, ok, die Temperatur war kalt, 0°C. Diesmal hatte ich eine Strecke komplett westlich von der Eder geplant, 3x fand bei Geismar, ein Ortsteil von Frankenberg/Eder, eine Treibjagd statt. Das wollte ich/wir umgehen. Vom mir zu Hause ging es dann los, nach Rodenbach, ein schöner kleiner Ortsteil von Frankenberg/Eder, die Wege dahin waren stellenweise ganz schön glatt. Weiter nach Hommershausen, auch ein Stadtteil. Stellenweise entlang vom Butzmühlenweg, eine sehr schöne Extratour, die in Schreufa startet. Über die Nuhne rüber, ging es weiter Richtung Sachsenberg, das wir westlich davon liegen lassen. Vorbei an 2 kleine Fischteiche, oh, ein Eisvogel. Über die K48 drüber, geht es leicht bergan. Oh, 2 Leute mit Warnwesten, uns schwant nix gutes. Und richtig, wir wollten durch ein Waldstück Richtung Münden, Treibjagd. Sie gaben uns den Tipp, entweder östlich oder westlich um das Waldstück. Wir haben uns für den westlichen Teil entschieden. Am Waldrand entlang, ein kleines Stück an der K48 bis zu einem Parkplatz, da rein in den Wald für ein paar Meter, bis wir auf einer Wiese rauskamen. Schöne Sicht nach Münden und zum Bollerberg. Weiter am Waldrand entlang, im Wald rechts neben uns saßen die Jäger und warteten auf das Wild. Kurz vor Münden wollte ich südlich von der Orke wandern bis zu einem Übergang. Tja, das war nur eine Furt, bei dem Wasserstand keine Möglichkeit da rüber zu kommen. Also wieder zurück und nach Münden rein. Durch Münden durch zur Aar runter. Da gibt es eine kleine Schutzhütte, da eine kleine Verpflegungspause. Oh, hier fielen ein paar Tropfen Regen, der heute überhaupt nicht angekündigt war. Dann weiter, rüber über die Aar, Holger hat einen Eisvogel gesehen, ja, ganz kurz sah ich ihn auch noch. Wow, 2 an einem Tag. Weiter ging es entlang dem Lichtenfelser Panoramaweg, auch ein sehr schöner, langer Wanderweg. Diesen hatte ich vor einigen Jahren in 2 Etappen mit dem Radl absolviert. Vorbei an der Fischzucht Wagner, weiter zur Aarmühle zwischen Goddelsheim und Hillershausen an der K55. Dann ging es den Lichtenfelser Panoramaweg weiter hoch zum Eschenberg mit 535m üNN. Da gibt es u.a. ein Gipfelkreuz auf 533,42m mit Gipfelbuch. Nun ist es bis Goldhausen nicht mehr weit. Weiter entlang dem Weg, vorbei an dem ein und anderen Grenzstein. Kurz vor Goldhausen haben wir dann noch den Hügel Teufelshohl fast umrundet. Oh, der Waldweg hier ist aber sehr verfestigt worden, kommt hier etwa eine oder mehrere WKA hin?

Und schon sind wir in Goldhausen, der Weihnachtsmarkt nicht mehr weit. Knapp 40km haben wir absolviert, nun gab es wieder was leckeres zu essen und trinken. Vielen Dank an Isa, ihrer Familie und den vielen Helfern für den sehr schönen Weihnachtsmarkt. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr, mal schauen, auf welcher Strecke wir dann dahin wandern.

Wie immer gibt es HIER ein paar Bilder und HIER ein kleines Video von der Wanderung.

25. November 2019

Wittilandwanderung

Sonntag, 24. November, oh, nur noch einen Monat bis Heiligabend 😜. Nach einer 6 Tage Woche Arbeit heute das schöne, wenn auch kalte Wetter für eine Wanderung genutzt. Spontan habe ich mich für den „Wittgensteiner Schieferpfad“ (WS) und „Via Celtica“ (VC) entschieden. Beide hatte ich schon erwandert, der Schieferpfad ist schon länger her. Geparkt habe ich beim Parkplatz am Ederauenradweg zwischen Dotzlar und Meckhausen. Der Wanderweg hat ein paar kleine Änderungen in Richtung Raumland erhalten. Aber wie gewohnt sehr gut ausgeschildert. In Raumland befindet sich auch der offizielle Startpunkt vom WS.

Von da geht es zum zum Tagesbruch Hörre über normale Wanderwege. Da gibt es einen kurzen, knackigen Singletrail, den man noch erweitern kann, eine kleine Schleife zum Drachenstein, trittfest sollte man da sein. Ok, das gilt auch insgesamt für einige Teile vom WS und VS. Weiter zum Tagesbruch Limburg und zum Parkplatz „Auf der Lenne“. Unterwegs gibt es Aussichten u.a. auf Bad Berleburg. Hinter der Lenne geht es weiter, hoch, auf die vergessene, alte Marburger Straße zu den Felsenformationen beim Fredlaf. Wieder langsam runter ins Tal, vorbei an der Teufelswand, weiter an der Esellei, hier kann man Wanderungen mit Esel machen. Weiter an einem Tagesbruch vorbei und dem Wächterstein nach Meckhausen. Bei der (ehemaligen?) Pension Ederblick trifft der neuere Wanderweg Via Celtica auf diesen. Beide führen nun gemeinsam wieder hoch zu der Felsengruppe „Braut und Bräutigam“. Dieser Streckenabschnitt ist nicht ganz ohne, wie oben schon erwähnt, Trittfest sollte man sein. Hinter der Felsengruppe kann man einen kleinen Schlenker zu einem Aussichtspunkt „Erhabenheit“ machen, unterhalb vom Wasserhochbehälter gibt es eine schöne Aussicht auf Dotzlar und Umgebung. Weiter via Singletrail bis auf einen Waldweg. An der Kreuzung „An der Honert“ trifft auch noch der Wanderweg „Via Adrina“ (VA) auf die Strecke, weiter geht es runter bis zur Straße K50. Hier biegt der WS nach rechts ab, die beiden anderen (VA und VC) nach links Richtung Arfeld. Da es noch früh am Tage war, wollte ich nicht schon in ca. 2km aufhören zu wandern, also geht es weiter, den „Via Celtica“. In Arfeld gibt es dann das Wanderportal vom „Via Adrina“. Im Ort direkt entsteht ein Besucherzentrum für den „Via Ardina“, wie der Stand dazu ist, kann ich nicht sagen.

Nun entlang dem dem VA, kleiner Anstieg und der VC geht nach links weiter den Hügel hoch. Kurze Zeit später treffen beide wieder aufeinander, bei der Aussichtsplattform. Bei gutem Wetter sehr zu empfehlen. Weiter den Weg zum Cafe Heimbach. Hier kann man u.a. eine schöne Pause machen. Kurz danach trennen sich die Wege, der VC geht leicht rechts hoch zur „Schwarzen Grube“, wo nun der Wanderweg „Bei de Hullerkeppe“ (BdH) auf diesen trifft. Hoch geht es zur Wacholderheide „Großer Keller“ und weiter bis zum Grenzstein Nr. 158, wo auch eine Tafel Aufklärung über Grenzsteine gibt. Hier trennen sich beide Wanderwege wieder um ein paar hundert Meter weiter wieder zusammen zu treffen. Weiter runter geht es, fast vorbei an der Aussichtsplattform runter nach Dotzlar, wo sich das Wanderportal vom BdH und VC befindet. Nun geht es hoch zur Wallburg. Und wieder runter, mit schönen Aussichten auf Dotzlar und Umgebung. Weiter geht es ins Tal, vorbei an Fischteichen beim Grundbach, bevor es wieder an mehrenen Felsenformationen hoch geht. Schön angelegter Singletrail, weiter um den „Burgberg“ herum, runter bis zur Eder, wo der Grundbach in die Eder mündet. Wieder hoch und runter bis zum Steg, der über die Eder führt. Nee, hier geht wohl keiner mehr drüber.

Ein bissl an der Eder entlang, bevor es wieder hoch geht, ein schöner Singletrail über Stock und Stein. In der Nähe von Dotzlar trennt sich der VC vom BdH und führt wieder runter zur Eder. Hier gibt es u.a. eine Umleitung für Wanderer mit Hunde, denn es geht über eine Viehkoppel. Nun wieder an der K718 über die Eder und schon bin ich wieder am Parkplatz nach fast 28km und gut 1000Hm. Hoch und runter, hoch und runter, über Stock und Stein. Wenig Asphalt, viele Singeltrails. So gefällt es mir. Mir hat es Spaß gemacht, dazu noch bei dem schönem Wetter. Ich kann alle 4 Wanderwege sehr empfehlen.

HIER gibt es ein paar 😁 Fotos, ok, sind am Ende mehr geworden als gedacht, über 200 auf der kurzen Strecke. Und HIER wie gewohnt ein kleines Video von der Wanderung. Viel Spaß und gern könnt ihr eure Erfahrungen über die genannten Wanderwege hier in den Kommentaren berichten.

27. Oktober 2019

1. Ehrbachklamm Trail

Am 26. Oktober 2019 fand bei bestem Herbstwetter der 1. Ehrbachkamm Trail vom VSV Schnelle Füße Koblenz e.V. statt. Das wollte ich mir nicht entgehen lassen, gut 55km durch eine tolle Landschaft an Mosel und Rhein. Angemeldet, die Gebühr von 15€ + 5€ Bustransfer bezahlt. Es kommt dann doch anders als man denkt 😉. Wollte den Samstag früh zum Start in Winningen fahren, müsste also kurz vor 4 Uhr aufstehen. Meine liebe Frau Kerstin kam auf die Idee, wir fahren am Freitag nach der Arbeit da hin, übernachten irgendwo da. Super 👍, bei Booking.com eine Unterkunft gesucht und gefunden, gebucht. Pension Marienhof war es. Für mich gab es ein Lunchpaket, da ich zeitig zur Wanderung raus musste. Kurz nach 6 Uhr dann zum Startpunkt in Brodenbach bei der Polizeistation. Meine Frau ist dann wieder zurück zur Pension gefahren und hat den Tag für sich genutzt, u.a. ein bissl Koblenz schoppen.

3 Frauen und 3 Männer erwarteten dann kurz vor 7 Uhr am Start die anderen Teilnehmer, die mit 3 bzw. 4 Bussen von Winningen hin gefahren wurden. Also fast 200 Teilnehmer. Um 7 Uhr ging dann die Wanderung los, den Brodenbach hoch, ein schöner Singletrail und das noch im dunkeln. Bei der Burg Ehrenburg angekommen, ein paar Fotos. Oh, wer hupt da? Ah, hier ist die erste Verpflegungsstation und Stempelstelle, eine von 8. Wir waren wohl ein bissl schnell 😜. Dann wieder den Hügel runter ins Tal, die Ehrbachklamm. Wow, schöne Ecke hier. Dazu der Herbst mit seinen Farben und die Sonne. Durch die Klamm, oh, ich wollte doch hoch zur Ruine Rauschenburg, den Abzweig verpasst, gut 100m zurück und hoch. Hier liegt u.a. der derzeit 3. älteste aktive Geocache in Deutschland, GC442 Ehrbachklamm Stash. Mich begleiteten dann neben Eric noch 2 andere Geocacher, die diesen auch loggen wollten. Also ein paar extra Höhenmeter. Es hat sich gelohnt, der Cache wurde schnell gefunden und geloggt. Ich bin dann noch in die Ruine, ein paar Fotos, bevor es wieder runter zur Klamm ging.

Dann ging es aus der Klamm links hoch, ein paar schöne Aussichtspunkte, bis zum Waldkindergarten Winkelholzbande, wo es die 2 Stempelstelle mit Verpflegung gab. Weiter ging es nach und durch Oppenhausen und Herschwiesen und runter zum 3 Ländereck und einem kleinen Singletrail und wieder hoch Richtung A61, drunter durch zur nächsten, die 3. Stempelstelle. Oh, hier gab es nicht mehr viel an Verpflegung, ich hatte hier noch die 2 Stulle vom Lunchpaket verspeißt. Und wieder runter geht es nach Boppard. In Boppard ging es natürlich wieder Bergan, natürlich nicht mit der Sesselbahn, das wäre zu einfach 😁. Den Wanderweg hoch, für den Klettersteig hatten wir nicht die Ausrüstung dabei. Vorbei am Gedeonseck, 4 Seenblick zur Engelseiche, da die 4. Stempelstelle. Hier genehmigte ich mir ein 🍺. War auch nur eine Nuckelflasche (0,33l), ruckzuck war sie leer 😲.

Engelseiche

Und noch ein paar Höhenmeter entlang dem Saar-Hundsrück Steig. Wieder runter, an Waldesch vorbei zur 5. Stempelstelle. Wieder im Wald vorbei an einigen ehemaligen römischen Resten, zuerst am Römischen Tempel für Rosmerta und Mars sowie Hügelgräbern. Über die Hunsrückhöhenstraße zur 6. Stempelstelle. Eine Schmalzstulle und weiter. Nun nur noch Bergab bis nach Karthause, über die Mosel nach Güls zur 7. Stempelstelle. Nun ging es weiter entlang der Mosel nach Winningen, kurz davor dann die 8. Stempelstelle. Nun war es nicht mehr weit bis zum Ziel in der August Hoch Halle. Nach knapp über 10 Stunden und unter 55km die schöne Wanderung geschafft.

Im Ziel gab es dann die Urkunde und den Aufnäher. Dann noch eine warme Speise, Nudeln mit Soße sowie ein bleifreies Weizen. Nun hieß es Abschied nehmen, auf nach Hause, bissl über 2 Stunden später waren wir wieder zu Hause angekommen.

Fazit: eine sehr schöne Wanderung mit hoch und runter, so liebe ich es. Single Trails, viel Wald. Viele schöne Aussichten, viele nette Leute, egal ob nun Teilnehmer oder Helfer und Veranstalter. Sehr gute Ausschilderung, verlaufen konnte man sich eigentlich nicht. Mal schauen, ob ich es nächstes Jahr wieder schaffe an dieser Veranstaltung teilzunehmen.

Wie gewohnt hier noch 2 Links, zu BILDER und ein kleines VIDEO

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