DL3BZZ's Blog

10. Mai 2020

Hallenberger Wanderrausch

Vor 4 Jahren, am 01. April 2016, bin ich einem großem Teil der Strecke schon einmal gewandert, siehe HIER. Am 09. Mai 2020 bin ich nun noch einmal die Strecke abgewandert, diesmal im Uhrzeigersinn. In Hallenberg ging es am Kump (Petrusbrunnen) bei der Kirche los. Das erste Ziel war der Heidekopfturm auf 703m üNN. Auf dem Weg dahin bin ich von der eigentlichen Route abgekommen, aber viele Wege führen dahin. Die Aussicht war diesmal nicht ganz so schön, diesig am Horizont. Weiter auf der Runde ging es zum Grenzweg und der Kapelle am Gauskopf. Oh, stellenweitse war der Weg von den Baumschupsern schlimm hinterlassen, der Weg ging dann aber langsam wieder in einem Waldweg über. Da ließ es sich gut wandern. Bis zum süßem Plätzchen, ein kleiner Rastplatz. Aber es ist noch zu früh zum rasten. Weiter, vorbei an einem Steinbruch und ein Hochmoor zum Wallerskopf mit 812,5m üNN. Das nächste Ziel der Ziegenhelleturm auf 815,9m üNN. Eine Ruhe hier. Nur Vogelgezwitcher. Nach dem Besteigen vom Turm ging es weiter, runter Richtung Züschen ins Skigebiet Snowworld. Weiter Richtung zum Wanderparkplatz „An der Beche“ an der B236. Schade, dass der Weg nicht via Radenstein und Bächenkopf geht. Am Wanderparkplatz eine Banane „eingeworfen“. Dann noch ein bissl Müll neben der Mülltonne in die Mülltonne befördert. Nun ging es wieder Bergan, hoch zum Sellerberg (671m). Der Wanderweg führt nicht darüber, den Hügel wollte ich aber „mitnehmen“. Vorbei kommt man an einer Köhlerhütte und einen Köhlermeiler. Weiter den Wanderweg dann runter nach Liesen. Kurz vor Liesen, da wo immer das Osterfeuer gemacht wird, die Mittagspause eingelegt. Die Wanderung nach der Pause dann weiter ins Liesetal, vorbei an der Wüstung Schmiedinghausen. Auf der anderen Seite der Liese ein paar Hundert Meter, bevor es langsam hoch Richtung Bollerberg ging. An der hohen Schlade, ein Wanderparkplatz bei Hesborn, links ab, im großen Bogen um den Bollerberg. Auf dem Waldweg stand ein Auto, jemand holt sich sein Holz aus dem Wald, im Auto Forstwirtschaft. Aber das Auto lief im Standgas. Den Fahrer angesprochen, ach, hab nur noch 2 Balken. Ja nee, alles klar, der steht da nicht erst seit einer Minute. Den Weg folgend bis hoch zum Bollerberg (757m). Hier steht ein Sendemast und ein „häßlicher“ Aussichtsturm. Der dritte heute auf der Wanderung. Hoch, oh oh, das geht schwer. Aber die Aussicht entschädigt alles. Nach dem Abstieg noch einen Schokoriegel am Tisch genossen. Nun ging es wieder runter den Hügel zur Johannisquelle. Schön, das frische, kalte Wasser, den Schweiß vom Gesicht waschen, ein bissl was trinken. Und weiter Bergab nach Hesborn runter. Am Ortsausgang Richtung Medelon ging es rechts ab Richtung K56. Dann wieder Bergan und wieder runter durchs Heidebachtal und hoch zur K76 bis zum Alexanderplatz. Kurz vor dem Platz eine Schutzhütte, da eine weitere Verpflegungspause eingelegt. Weiter via Umweg, der so gewollt ist zum Sportplatz Braunshausen und der Kapelle. Eine schöne Aussicht gibt es hier. Durch Braunshausen, oh, noch 11km bis Hallenberg. Ok, man könnte abkürzen, aber das ist ja nicht die Wegführung. Bevor es durch einen kleinen Wald ging auf einer Bank die letzte Verpflegungspause. Hoch zur Wache, ein Flurnamen aus früheren Zeiten. Hier gab es bis ins 16. Jahrhundert eine Verschanzung an der Grenze zu Hessen und Waldeck. Hinunter zur L717 und rüber zur Nuhne mit einer kleinen Brücke. Diese wird im Herbst abgebaut und im Frühjahr wieder aufgebaut. Durch die Aue ging es nun nach Hallenberg, nun ist es nicht mehr weit. Ich war auch schon ganz schön fertig, bin im Ort nicht noch den kleinen Schlenker gegangen, sondern direkt hoch zum Startpunkt. Vorbei am Hallenberger Brauhof, schade, Ausschank gibt es zur Zeit nicht. Ein bissl mehr als 52km in fast 10 Stunden bei schönem Wetter. Die Runde kann ich empfehlen, wenig Asphaltanteil, zwar viele feste Waldwege, aber auch einge schöne weiche Waldwege. Viele Leute waren nicht unterwegs, einige Wanderer und Radler. Es hielt sich in Grenzen.

Hier wie immer ein kleines Video und einige Bilder von der Wanderung.

2. April 2016

Hallenberger Wanderrausch

01. April, nein kein Aprilscherz, auf den Höhen hat es es geschneit. Da ich Urlaub hatte, brachte ich am Morgen das Auto der Ehefrau zur Autowerkstatt nach Hallenberg zur Durchsicht. Da ich nicht warten wollte, wurde die Zeit genutzt, ein bissl wandern.

Ja, ein bissl, am Ende waren es gut 44km in 8 Stunden. Rausgesucht hatte ich mir eine Strecke bei Outdooractive, Hallenberger Wandermarathon. Am Ende ist die Strecke doch ein bissl abgeändert worden von mir, später dazu mehr.

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Los ging es in Hallenberg, in der zweitkleinsten Stadt von NRW. Über dem Kump, den Petrusbrunnen ging es in das kleine Talauental der Weife, was vor kurzem ernaturiert wurde. Rüber über die B236 in die Nuhnewiesen. Hier gibt es einen Rundweg von 3km. Aber ich will ja weiter, hier führt auch der Hallenberger Wanderrausch entlang. Vorbei an einem Aussichttürmchen, der leider wegen Renovierungsarbeiten gesperrt ist. Dann ging es tiefer in die Wiesen, der feste Feldweg wurde weich und durch die vielen Niederschläge in den letzten Tagen auch sehr feucht. Über eine kleine Brücke ging es über die Nuhne. Hoch zu der Wache. Das ist ein NSG, früher war das Grenzgebiet Hessen und Waldeck durch Landwehre gesichtert. Weiter ging es Richtung Braunshausen. Kurz vor Braunshausen gibt es eine Sicht auf Rengershausen und Braunshausen. Durch Braunshausen durch, hoch zur Kapelle beim Sportplatz. Von da aus gibt es eine sehr schöne Aussicht in das Umland, Somplar, Bromskirchen, Hallenberg. Weiter die Wanderung zu der Wacholderheide, ein NSG, der großzügig umwandert wird. Dabei gibt es wieder schöne Aussichten auf Rengershausen und Neukirchen. Der Weg führt dann wieder ein bissl zurück Richtung Sportplatz Braunshausen zum Alexanderplatz. Auf der Tafel steht geschrieben: „ Im Flurbereinungsverfahren Anfang der 1950-er Jahre wurden diese Feldwege mit sogenannten „Notstandsarbeitern“ gebaut. Ein Arbeiter aus dem Berliner Raum machte den Ausspruch: „Diese Kreuzung ist bald so jroß, wie der Alex in Berlin“. Und schon hatten die Braunshausener ihren eigenen „Alexanderplatz“.“ Weiter Richtung Dreislar, vorher wird abgebogen runter in das Heidebachtal. Der Weg führt jetzt gut 1 1/2 km zum Talschluß, ein sehr schönes Tal. Oben auf dem Wulfhagen angekommen geht es weiter Richtung Hesborn. Auf dem Weg dahin sieht man oft den Bollerberg, der in ein weißes Kleid getaucht war. Auf dem 758m hohen Berg gibt es einen Fernmeldeturm und einen Aussichtsturm. In Hesborn nach 22km machte ich erst mal eine Pause beim alten Steinbruch. Gestärkt ging es weiter, vorbei am Sportplatz zum „Zeltplatz“ und da weiter über den Sauerländer Höhenflug hoch zum Hilmesberg. Hier ging die eigentliche Route runter ins Liesetal, ich wollte aber zum Hilmesberg hoch. Wow, was für schöne Aussichten.

Hilmesberg

Zu dem Hilmesberg führten 2 kleine knackige Steigungen, danach ging es runter ins Liesetal nach Liesen. Auf dem einen Hügel steht ein Kreuz und Reste vom Osterfeuer, was wohl durch den heftigen Wind an dem Tage nur halb abgebrannt wurde.

Vorbei am Freien Stein und dem Steinschab ging es gut bergab zur B236 und den Parkplatz „An der Bäche“. Hier nocheinmal eine kurze Verpflegungspause ehe es entlang der Bäche in Richtung Quelle hoch ging. Vorbei am Radenstein zum Gaulskopf. Uff, gute 300Hm. Und da lag oben noch Schnee, gute 5cm. Und hier auch schöne Aussichten auf den Bollerberg und bis zum Hochheideturm bei Willingen/Upland. Auch den Kahlen Asten konnte ich von einer Stelle sehen. Weiter ging der Weg jetzt leicht bergab, bevor es noch einen kleinen Anstieg zum Heidekopf mit seinem Aussichtturm ging. Hoch die paar Stufen und die schöne Aussicht genossen und ein paar Fotos geschossen. Danach ging es fast 300Hm nach unten zurück nach Hallenberg. Nach 44km in 8 Stunden war ich dann wieder an der Autowerkstatt unseres Vertrauens und konnte das Auto abholen und nach Hause fahren.

Es war eine schöne Wanderung, die erste Hälfte bin ich sehr flott unterwegs gewesen, beim 2 Teil wusste ich, dass da ein paar Höhenmeter hinzukamen und es dann nicht so schnell geht. Speziell der letzte Teil beim Radenstein war kräftezerrend. Gut 3l Wasser habe ich auf der Runde getrunken, dazu ein paar Müsliriegel und Brotscheiben mit Käse und Wurst. Zuhause dann erst mal ein schönes Entspannungsbad, bevor die Füße hochgelegt wurden.

Hallenbergmarathon

Ein paar Fotos von der Runde findet ihr HIER.

 

 

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