DL3BZZ's Blog

2. April 2016

Hallenberger Wanderrausch

01. April, nein kein Aprilscherz, auf den Höhen hat es es geschneit. Da ich Urlaub hatte, brachte ich am Morgen das Auto der Ehefrau zur Autowerkstatt nach Hallenberg zur Durchsicht. Da ich nicht warten wollte, wurde die Zeit genutzt, ein bissl wandern.

Ja, ein bissl, am Ende waren es gut 44km in 8 Stunden. Rausgesucht hatte ich mir eine Strecke bei Outdooractive, Hallenberger Wandermarathon. Am Ende ist die Strecke doch ein bissl abgeändert worden von mir, später dazu mehr.

IMG_3687

Los ging es in Hallenberg, in der zweitkleinsten Stadt von NRW. Über dem Kump, den Petrusbrunnen ging es in das kleine Talauental der Weife, was vor kurzem ernaturiert wurde. Rüber über die B236 in die Nuhnewiesen. Hier gibt es einen Rundweg von 3km. Aber ich will ja weiter, hier führt auch der Hallenberger Wanderrausch entlang. Vorbei an einem Aussichttürmchen, der leider wegen Renovierungsarbeiten gesperrt ist. Dann ging es tiefer in die Wiesen, der feste Feldweg wurde weich und durch die vielen Niederschläge in den letzten Tagen auch sehr feucht. Über eine kleine Brücke ging es über die Nuhne. Hoch zu der Wache. Das ist ein NSG, früher war das Grenzgebiet Hessen und Waldeck durch Landwehre gesichtert. Weiter ging es Richtung Braunshausen. Kurz vor Braunshausen gibt es eine Sicht auf Rengershausen und Braunshausen. Durch Braunshausen durch, hoch zur Kapelle beim Sportplatz. Von da aus gibt es eine sehr schöne Aussicht in das Umland, Somplar, Bromskirchen, Hallenberg. Weiter die Wanderung zu der Wacholderheide, ein NSG, der großzügig umwandert wird. Dabei gibt es wieder schöne Aussichten auf Rengershausen und Neukirchen. Der Weg führt dann wieder ein bissl zurück Richtung Sportplatz Braunshausen zum Alexanderplatz. Auf der Tafel steht geschrieben: „ Im Flurbereinungsverfahren Anfang der 1950-er Jahre wurden diese Feldwege mit sogenannten „Notstandsarbeitern“ gebaut. Ein Arbeiter aus dem Berliner Raum machte den Ausspruch: „Diese Kreuzung ist bald so jroß, wie der Alex in Berlin“. Und schon hatten die Braunshausener ihren eigenen „Alexanderplatz“.“ Weiter Richtung Dreislar, vorher wird abgebogen runter in das Heidebachtal. Der Weg führt jetzt gut 1 1/2 km zum Talschluß, ein sehr schönes Tal. Oben auf dem Wulfhagen angekommen geht es weiter Richtung Hesborn. Auf dem Weg dahin sieht man oft den Bollerberg, der in ein weißes Kleid getaucht war. Auf dem 758m hohen Berg gibt es einen Fernmeldeturm und einen Aussichtsturm. In Hesborn nach 22km machte ich erst mal eine Pause beim alten Steinbruch. Gestärkt ging es weiter, vorbei am Sportplatz zum „Zeltplatz“ und da weiter über den Sauerländer Höhenflug hoch zum Hilmesberg. Hier ging die eigentliche Route runter ins Liesetal, ich wollte aber zum Hilmesberg hoch. Wow, was für schöne Aussichten.

Hilmesberg

Zu dem Hilmesberg führten 2 kleine knackige Steigungen, danach ging es runter ins Liesetal nach Liesen. Auf dem einen Hügel steht ein Kreuz und Reste vom Osterfeuer, was wohl durch den heftigen Wind an dem Tage nur halb abgebrannt wurde.

Vorbei am Freien Stein und dem Steinschab ging es gut bergab zur B236 und den Parkplatz „An der Bäche“. Hier nocheinmal eine kurze Verpflegungspause ehe es entlang der Bäche in Richtung Quelle hoch ging. Vorbei am Radenstein zum Gaulskopf. Uff, gute 300Hm. Und da lag oben noch Schnee, gute 5cm. Und hier auch schöne Aussichten auf den Bollerberg und bis zum Hochheideturm bei Willingen/Upland. Auch den Kahlen Asten konnte ich von einer Stelle sehen. Weiter ging der Weg jetzt leicht bergab, bevor es noch einen kleinen Anstieg zum Heidekopf mit seinem Aussichtturm ging. Hoch die paar Stufen und die schöne Aussicht genossen und ein paar Fotos geschossen. Danach ging es fast 300Hm nach unten zurück nach Hallenberg. Nach 44km in 8 Stunden war ich dann wieder an der Autowerkstatt unseres Vertrauens und konnte das Auto abholen und nach Hause fahren.

Es war eine schöne Wanderung, die erste Hälfte bin ich sehr flott unterwegs gewesen, beim 2 Teil wusste ich, dass da ein paar Höhenmeter hinzukamen und es dann nicht so schnell geht. Speziell der letzte Teil beim Radenstein war kräftezerrend. Gut 3l Wasser habe ich auf der Runde getrunken, dazu ein paar Müsliriegel und Brotscheiben mit Käse und Wurst. Zuhause dann erst mal ein schönes Entspannungsbad, bevor die Füße hochgelegt wurden.

Hallenbergmarathon

Ein paar Fotos von der Runde findet ihr HIER.

 

 

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