DL3BZZ's Blog

5. Juni 2017

Rothaarsteig Teil 1

Pfingssonntag = Wandertag 😀

Vorgeschichte: meine Frau kam auf die Idee, mit Enkelin mal mit dem Zug zu fahren. Pfingsten soll das statt finden. Pfingstsamstag wurde dafür geplant. Eine Woche vorher waren sie auf der Freilichtbühne Hallenberg zu „Jim Knopf und die Wilde 13“, was ihnen sehr gefallen hatte. Passend dazu sollte die Kleine auch mit der Bahn mal mitfahren. Es sollte nach Willingen/Upland gehen. Für mich eine Gelegenheit, da ein bissl zu wandern. Ich fahre mir dem Auto bis Willingen, dann in den Zug nach Brilon und von da über den Rothaarsteig zurück nach Willingen und jetzt gemeinsam wieder mit dem Auto nach Frankenberg. Leider spielte Pfingstsamstag das Wetter nicht mit, es waren viel Regen und Gewitter angekündigt. Also wurde es um einen Tag verschoben.

Also fuhr ich am Sonntagmorgen nach Willingen, setzte mich in die Bahn nach Brilon/Wald, da umsteigen für eine Station nach Brilon. In Brilon angekommen ging es zum Marktplatz, wo der Start bzw. das Ende vom Rothaarsteig sich befindet. Der Rothaarsteig auch „Weg der Sinne“ genannt, führt über 154 km von Brilon nach Dillenburg. Ein Fernwanderweg, der erwandert oder mit dem Radl befahren werden kann. Am Marktplatz war es um 9 Uhr noch sehr ruhig. Der Steig ist sehr gut ausgeschildert mit .brand

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Zuerst geht es durch Brilon, mit einem kleinen Park und anschließend durch ein kleines Wäldchen, bevor es am Ortsrand weiter geht. Am Rande vom Kurpark geht es dann ein paar Höhenmeter hoch bis zur ehem. Schanze und dem Möhnequellgebiet. Weiter nach Petersborn mit dem Kyrillpfad, wo derzeit der Eingang neu gestaltet wird. Hinter Petersborn kommt auch schon der erste „5 km Stein“, alle 5 km gibt es einen Stein mit der Kilometerangebe von Brilon bzw. Dillenburg. Hier also 5 km von Brilon u. 150 km von Dillenburg.

IMG_2449Weiter, immer weiter geht es, vorbei an der Hibammenhütte hoch zum Borberg. Oh, was für eine interessante Location da oben, neben einer Kapelle mit Aussicht auf Olsberg noch einen Kirchhof, die Reste einer Klosteranlage.

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Weiter, immer weiter, vorbei an dem „10 km Stein“ zum Sattel und den Habberg (651m). Wieder ein paar Meter abwärts, bevor es ein Stückchen bergan geht und man auf dem Ginsterkopf (661m) ankommt. Erst die Nordkuppe, dann später der Hauptberg. Der Weg schön über Singletrails. Schöne Aussichten dabei ins Umland, Richtung Olsberg, Brilon, später die Bruchhauser Steine mit Bruchhausen, einem Ortsteil von Olsberg. Dann geht es bergab zur Feuereiche, direkt gelegen am Rothaarsteig an der Rhein-Weser-Wasserscheide oberhalb von Elleringhausen. Wenn noch Platz auf den Bänken ist, kann man hier gut eine Pause einlegen. Was störend ist, ist der Verkehrslärm. Nach dem überqueren der L743 passieren wir den „15 km Stein“. Weiter auf dem Weg kommen wir unterhalb der Bruchhauser Steine vorbei, die man durch das verlassen vom Rothaarsteig auch besuchen kann. Ein kleiner Umweg mit ein paar Höhenmetern, aber interessanten Stellen sowie Aussichten.

Oberhalb von Bruchhausen geht es weiter wo wir an den „20 km Stein“ vorbei kommen. Dann geht es wieder bergan, hoch zum Richtsplatz in gut 800m ü.NN.

IMG_2494Hier habe ich meine 3. und letzte Pause eingelegt, bevor es über den Uplandsteig nach Willingen bergab ging. Die Wanderung von fast 30 km endete dann im Willinger Brauhaus mit einer „bleifreien“ Erfrischung.

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Kurze Zeit später kamen meine Frau, Tochter und Enkelin, die den Tag im Wild- und Freizeitpark verbracht hatten.

HIER findet ihr den Track der Strecke. Die Strecke ist eigentlich ein bissl kürzer, aber ein paar mal hin und her bin ich auch noch gegangen.

Und HIER noch ein paar Bilder mehr.

Was mir sehr gefallen hat ist die Wegführung, viele Singletrails drin, die auch mit der ein und anderen Bank zum Verweilen einlud. Unterwegs gibt es nicht viele Einkehrmöglichkeiten, direkt am Rothaarsteig liegt u.a. die Hibammenhütte bei Petersborn. Etwas später etwas abseits dann in Bruchhausen.

Das war der erste Teil vom Rothaarsteig, mal schauen, wann es weiter geht, dann von Willingen aus Richtung Winterberg.

7. Februar 2016

Winterpicknick

Filed under: Event,Geocaching,Rothaarsteig,Uplandsteig,Wandern — dl3bzz @ 18:18

Am 06. Februar 2016 gab es ein Event auf dem Richtplatz in der Nähe vom Hoppernkopf bei Willingen/Upland. Elli kam auf die Idee, hier eins zu veranstalten, als wir vor genau 2 Monaten hier schon einmal waren. Auch lag damal kein Schnee.

Als erstes ging es sehr früh los, Brötchen backen. Dann auf zu Ulrike, aka Hide*Seek zum Frühstück. Angekommen erst mal Kaffee mahlen, dann kamen Elli und Leeni noch hinzu.

Dabei viel klönen, die Weltansicht von Leeni durcheinander bringen, Urlaubsbilder von Elli anschauen, klönen und kurz vor 12 Uhr auf zum Parkplatz. Dann ging es hoch zu dem fast in 800m Höhe gelegenen RIchtplatz mit 7 Leuten und ein Hund. Leider gab es kaum noch Schnee wie erhofft. Na ja, egal, flugs wurden 2 Schneemännchen gebaut, die leider durch den warmen Wind nicht sehr lange Stand hielten.

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Nebenan am „Tisch“ waren ein paar Pfadpfinder, einer davon war auch Geocacher, hatte sich sogleich in das Logbuch mit eingetragen. Nach un dNach kamen noch weitere 6 Cacher und 2 Hunde.  Der Tisch füllte sich neben den Schneemännern mit mitgebrachten Speisen, die alle sehr lecker waren. Klönen, Fotos schießen, das frühlingshafte Wetter genießen, bevoer es ab 14 Uhr alles wieder eingepackt wurde.

Der große Teil der Teilnehmer wollte nicht gleich wieder runter zum Parkplatz, nein, es ging entlang der Grenze Hessen/NRW auf dem Rothaarsteig und Uplandsteig weiter Richtung Langenberg. Zuerst kamen wir bei der schönen Aussicht vorbei. Wunderschönes Wetter mit toller Aussicht, hier kann man die Seele baumeln lassen. Das Fort Fun sieht man hier, besser gesagt das Riesenrad, die neue Autobahnbrücke der A46 bei Nuttlar und die Bruchhauser Steine.

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Weiter ging es zum Langenberg, mit 843,2m über NN, der höchsten Erhebung von NRW. Viele glauben, der Kahler Asten bei Winterberg ist der höchste Berg von NRW, nein, das ist er nicht. Auf dem Langenberg befundet sich ein hölzernes Kreuz mit einem Gipfelbuch.

 

Hier überflogen zurückkehrende Kraniche in Ri. Norden das Gebiet. Nach einer kleinen Pause ging es üer den alten Grenzweg und das Hoppecketal zurck zum Parkplatz. Borher noch den ein u. anderen Cache „eingesammelt“. Nach fast 10km waren wir dann wieder am Parkplatz angekommen, wo sich unsere Wege wieder trennten.

Vielen Dank an alle für den schönen Tag und das der Wettergott so gut mitgespielt hatte.

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ein paar Urlauber nutzten die Schneereste

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