DL3BZZ's Blog

13. September 2020

Urwaldsteigwanderung

Lang ist es her, wo ich den kompletten Urwaldsteig mit anderen bewandert hatte. Das war am 07. Mai 2016. Diese Wanderung wollten wir eigentlich schon früher/öfter machen. Aber es kommt immer anders als man denkt. Nun in 2020 sollte es wieder so weit sein. Im Mai sollte das Wanderevent wieder statt finden. Leider kam die Coronasache dazwischen. Dann sollte es im Juni stattfinden, wieder verschoben auf unbestimmte Zeit in 2020. Nachdem sich die Situation ein bissl gebessert hat, wurde der 12. September geplant. Eigentlich sollte an diesem Tag das 24 Stunden Wanderabenteuer Edersee stattfinden, was wegen Corona auf den 10.09.2021 verschoben wurde. So habe ich dann mein Wanderabenteuer halt dieses Jahr gemacht. Wie schon in meinem Blog vorher geschrieben, findet der Event 2. Ederseewandern & Community Celebration Event, GC8JZTV, am 12. September statt. Es haben sich 4 Wanderer für die komplette Runde angemeldet und gut 20 für die 20km Runde. Die 20km Runde ging vom Parkplatz Herzhausen nach Asel, über die Eder via die Brücke Asel auf die andere Seite und wieder entlang dem Urwaldsteig bis zum Parkplatz. Eine 45km Runde war auch geplant, aber da der Edersee wie immer im Sommer viel Wasser für die Weserschifffahrt abgeben musste, war der Wasserstand bei der Fähre Rehbach – Halbinsel Scheid zu niedrig, so das der Fährbetrieb am 25. August eingestellt wurde. Da man auch nicht trockenen Fußes von der einen zur anderen Seite kommt, wurde diese Runde gestrichen. Und es gab natürlich die Große Runde, einmal komplett um den Edersee via dem Urwaldsteig.

Um 02:45 Uhr hatte bei mir der Wecker geklingelt, nee, ich war vor ihm wach, wohl vor Aufregung 😁. Gegen 03:30 Uhr bin ich mit meiner Frau nach Herzhausen zum Parkplatz gefahren. Da warteten 2 weitere Mitwanderer schon, der Michael und Thomas. Leider konnte der 4. wegen einer Weiterbildung nicht mitwandern. Kurze Begrüßung, ein Foto und dann ging es um 04:01 Uhr los. Meine Frau fuhr dann wieder nach Hause, ein bissl schlafen. Im Dunkeln wanderten wir Richtung Asel. Immer entlang dem Urwaldsteig. Meistens auf breiteren Wegen, am und zu via Singletrails. Die Hügel hoch und runter, hoch und runter, ebene Strecken. So allmälich wurde es dann heller, die Sonne kam raus. Leider wurde uns der Sonnenaufgang verwehrt, ein paar Hügel und Bäume waren dazwischen. Bei der Halbinsel Scheid sahen wir dann unseren Stern, die Sonne. Ein roter Feuerball. Weiter nach Nieder-Werbe. Hier war alles noch ruhig, kaum Touristen zu sehen. Ein paar schöne Aussichten auf den leeren Edersee, die Sonne wärmte ganz gut. Aber es gab zum Glück viele Waldabschnitte. Bei der Talstation der Bergbahn Waldeck trafen wir meine Frau wieder, frische, belegte Brötchen, Kaffee und andere leckere Sachen. Nach der Frühstückspause 😉 ging es dann weiter, hoch nach Waldeck. Die Zahl der Touristen wurden immer mehr. Einige kamen uns entgegen, andere haben wir überholt. Und natürlich wurde jeder Aussichtspunkt mit Fotos „belegt“. Bei der tollen Gaststätte Zündstoff ging es über die Straße, weiter entlang dem Urwaldsteig. Beim Pumpspeicherwerk sagten uns 4 Frauen, dass die Standseilbahn geschlossen sei, aber sie haben erkannt, dass wir diese nicht nuten wollten. Nun ging es wieder leicht hoch und runter. Beim Parkplatz Peterskopf habe ich dann erst mal die Akkus vom GPS Garmin Oregon getauscht. Die beiden anderen sind schon mal weiter, denn sie wußten, ich hole sie wieder schnell ein. Unterwegs ist mir dann noch mein Handy aus der Hosentasche gefallen, eine Naht hat sich geöffnet von der Beintasche. Ich habe das nicht mitbekommen. Nur ein paar Wanderer, die mir entgegen kamen riefen mich zurück. Vielen Dank unbekannter Weise. Beim Michael machten sich Knieprobleme bemerkbar, dazu kamen später noch Krämpfe in einem Oberschenkel. Habe ihm eine Portion Magnesium gegeben. Aber die Kniee machten weiterhin Probleme, so das er beim Sauermilchplatz die Wanderung abgebrochen hat und bis Bringhausen seine 50km voll gemacht hat. Unser „Besenwagen“, von Helmut gesteuert, holte ihn dann da ab und brachte ihn zum Parkplatz in Herzhausen. Bis zur nächsten Verpflegungs-station bei Asel Süd hätte er das nicht mehr geschafft. Da wäre die Fahrt für den „Besenwagen“ viel kürzer. Das war sein zweiter Einsatz heute, bei einer Wanderin auf der 20km musste er hin, sie hatte auch Probleme mit ihrem Bewegungsapparat. Beiden gute Besserung.

Nun waren wir noch zu zweit, immer entlang dem Urwaldsteig. Wie schon geschrieben gab es die zweite Verpflegungsstation durch meine Frau bei Asel Süd. Sie hatte es sich hier gemütlich gemacht und auf uns gewartet. Vorher sind auch noch ein paar Wanderer von der 20km Runde hier vorbei gekommen. Wieder eine kleine Stärkung, belegte Brötchen, Kuchen, Malzbier, bevor es weiter ging. Nun ist es ja nicht mehr weit, so ungefähr 2 Stunden. Hier waren weniger Leute unterwegs, sehr gut, dass der Urwaldsteig wenig auf dem Ederseerandweg folgt. Da gibt es viele Radfahrer, viele mit e-Bike unterwegs. Und das nicht langsam. Klingel kennen einge auch nicht. Beim Aussichtspunkt Hagenstein schnell 2 Fotos, bevor es runter zum Edersee ging. Kleiner Abstecher zur „Krüppelkiefer“, oberhalb vom Nationalparkzentrum. Oh oh, diese hatte durch die Trockenheit gelitten, hier 2 Bilder, eins von 2017 und eins von heute:

Deutlich zu sehen, dass auch das Gras vertrocknet bzw. verbrannt ist. Von hier aus bis zum Parkplatz war es nicht mehr weit. Nach 66,66 km bin ich am Parkplatz mit Thomas zufrieden angekommen. Wir haben es wieder geschafft. Dann ging es mit dem Auto hoch nach Marienhagen zur Jägersruh, wo das eigentliche Geocacheevent statt fand. Hier waren schon die meisten eingetroffen, dazu noch 2 Gastcacher. Ok, das Event ist seit Tagen ausgebucht, aber wegschicken geht ja auch nicht. Nun erst mal ein paar Vitamine trinken, ein leckeres Schnitzel essen, ein bissl klönen. Gegen 22 Uhr sind wir dann auch zufrieden nach Hause gefahren. Und auch hier wieder ein paar Sechsen mit drin: 12666 Caches geloggt im gesamten.

Fazit: es war wieder eine tolle Wanderung, tolles Wanderwetter, gut, dass wir viel im Wald gewandert sind, so hat man die Wärme nicht so mitbekommen. Wie immer gibt es ein Video von der Wanderung: https://www.relive.cc/view/vZqNPooYg3O und ein paar Bilder

15. August 2020

2. Edersee ExtremGeoWanderEvent

Hallo Leute,

nun ein letzter Versuch bzgl. dem Event. Keiner weiß, wie es in einem Monat aussieht, aber wir planen es, dieses durchzuziehen.

Das Geocache-Event GC8JZTV ist weiterhin ab 18 Uhr in der Jägersruh geplant. Auch das Schnitzelbuffet, zwar nicht so, wie wir es kennen, aber die Situation erfordert eine kleine Änderung. Diese werden in den nächsten Tagen noch konkretisiert.

Das Wandern kann eigentlich statt finden, da wir nicht in großen Gruppen wandern. Ob nun 2 oder 3 Strecken, da müssen wir noch abwarten. Ich bleibe am Ball. Die 20km ist kein Problem, die Fähre Asel fährt nicht mehr, aber die Brücke über die Eder ist zugänglich, habe das u.a. heute auch getestet 😇. Bei den 45km ist dann die Frage, ob die Fähre bei der Halbinsel Scheid noch rüber nach Rehbach fährt. Da der Edersee weiterhin Wasser ablassen muss und es kaum welches nachkommt, sieht es nicht gut aus. Leider kommt man da auch nicht trockenen Fußes rüber. Wer trotzdem gut 45km wandern möchte, könnte ggf. die 20er Runde 2x wandern 😉. Und bei der gesamten Runde sollte es kein Problem geben, da sind wir nicht an einer Fähre angewiesen.

Wer also weiterhin teilnehmen möchte, bitte 1. bei Doodle sich eintragen und 2. sein WA beim Cachelisting entsprechend vermerken. Und 3. mir 10€ als verbindliche Zusage via Paypal zusenden. Die 10€ werden mit dem Buffet verrechnet. Wer schon die 10€ bezahlt hat, brauch nicht noch einmal zahlen, wer absagen muss, dem bitte ich um Rückmeldung, damit ich das Geld zurück überweisen kann. So, nun hoffe ich erst einmal soweit alle Klarheiten beseitigt zu haben. Natürlich dürfen auch Nichtgeocacher (Muggel) teilnehmen!

13. Juni 2020

2. Edersee ExtremGeoWanderEvent Teil 5

Es gibt etwas neues zu vermelden zum Wanderevent. Einen neuen und letzten Termin: 12. September 2020

An diesem Tag wäre eigentlich die Veranstaltung 24h Edersee, wurde aber aus Gründen abgesagt. Nun hoffen wir, dass das Event stattfinden kann. Ok, wandern dürfte kein Problem sein. Eine Sache gibt es noch, die Frage, ob die Fähren fahren. Bei der Fähre Asel kann man bestimmt schon über die alte Brücke gehen, also bei der 20km Runde. Ob die Fähre bei Rehbach dann fährt, müssen wir schauen, kommt auf dem Wasserstand des Edersee drauf an. Das gilt für die 45km Runde.

Am Donnerstag (Fronleichnam) waren wir in der Jägersruh, sie freuen sich auf das Event, wer möchte, kann da auch eine Übernachtung wieder buchen. Auch weiterhin bleibt es mit den 10€ „Anmeldegebühr“, die mit dem Abendessen verrechnet wird. Diejenigen, die schon das Geld überwiesen haben, sind natürlich schon vorgemerkt. Weiteres im Listing vom Event.

Der Event GC8JZTV ist noch nicht von mir freigeschaltet, wird aber demnächst passieren! So nach und nach werden den Reviewer wieder Events freigeschaltet, es gibt derzeit noch einige Bedingungen. Aber bis dahin (12.09.) ist noch viel Wasser die Eder hinunter geflossen.

10. Mai 2020

Hallenberger Wanderrausch

Vor 4 Jahren, am 01. April 2016, bin ich einem großem Teil der Strecke schon einmal gewandert, siehe HIER. Am 09. Mai 2020 bin ich nun noch einmal die Strecke abgewandert, diesmal im Uhrzeigersinn. In Hallenberg ging es am Kump (Petrusbrunnen) bei der Kirche los. Das erste Ziel war der Heidekopfturm auf 703m üNN. Auf dem Weg dahin bin ich von der eigentlichen Route abgekommen, aber viele Wege führen dahin. Die Aussicht war diesmal nicht ganz so schön, diesig am Horizont. Weiter auf der Runde ging es zum Grenzweg und der Kapelle am Gauskopf. Oh, stellenweitse war der Weg von den Baumschupsern schlimm hinterlassen, der Weg ging dann aber langsam wieder in einem Waldweg über. Da ließ es sich gut wandern. Bis zum süßem Plätzchen, ein kleiner Rastplatz. Aber es ist noch zu früh zum rasten. Weiter, vorbei an einem Steinbruch und ein Hochmoor zum Wallerskopf mit 812,5m üNN. Das nächste Ziel der Ziegenhelleturm auf 815,9m üNN. Eine Ruhe hier. Nur Vogelgezwitcher. Nach dem Besteigen vom Turm ging es weiter, runter Richtung Züschen ins Skigebiet Snowworld. Weiter Richtung zum Wanderparkplatz „An der Beche“ an der B236. Schade, dass der Weg nicht via Radenstein und Bächenkopf geht. Am Wanderparkplatz eine Banane „eingeworfen“. Dann noch ein bissl Müll neben der Mülltonne in die Mülltonne befördert. Nun ging es wieder Bergan, hoch zum Sellerberg (671m). Der Wanderweg führt nicht darüber, den Hügel wollte ich aber „mitnehmen“. Vorbei kommt man an einer Köhlerhütte und einen Köhlermeiler. Weiter den Wanderweg dann runter nach Liesen. Kurz vor Liesen, da wo immer das Osterfeuer gemacht wird, die Mittagspause eingelegt. Die Wanderung nach der Pause dann weiter ins Liesetal, vorbei an der Wüstung Schmiedinghausen. Auf der anderen Seite der Liese ein paar Hundert Meter, bevor es langsam hoch Richtung Bollerberg ging. An der hohen Schlade, ein Wanderparkplatz bei Hesborn, links ab, im großen Bogen um den Bollerberg. Auf dem Waldweg stand ein Auto, jemand holt sich sein Holz aus dem Wald, im Auto Forstwirtschaft. Aber das Auto lief im Standgas. Den Fahrer angesprochen, ach, hab nur noch 2 Balken. Ja nee, alles klar, der steht da nicht erst seit einer Minute. Den Weg folgend bis hoch zum Bollerberg (757m). Hier steht ein Sendemast und ein „häßlicher“ Aussichtsturm. Der dritte heute auf der Wanderung. Hoch, oh oh, das geht schwer. Aber die Aussicht entschädigt alles. Nach dem Abstieg noch einen Schokoriegel am Tisch genossen. Nun ging es wieder runter den Hügel zur Johannisquelle. Schön, das frische, kalte Wasser, den Schweiß vom Gesicht waschen, ein bissl was trinken. Und weiter Bergab nach Hesborn runter. Am Ortsausgang Richtung Medelon ging es rechts ab Richtung K56. Dann wieder Bergan und wieder runter durchs Heidebachtal und hoch zur K76 bis zum Alexanderplatz. Kurz vor dem Platz eine Schutzhütte, da eine weitere Verpflegungspause eingelegt. Weiter via Umweg, der so gewollt ist zum Sportplatz Braunshausen und der Kapelle. Eine schöne Aussicht gibt es hier. Durch Braunshausen, oh, noch 11km bis Hallenberg. Ok, man könnte abkürzen, aber das ist ja nicht die Wegführung. Bevor es durch einen kleinen Wald ging auf einer Bank die letzte Verpflegungspause. Hoch zur Wache, ein Flurnamen aus früheren Zeiten. Hier gab es bis ins 16. Jahrhundert eine Verschanzung an der Grenze zu Hessen und Waldeck. Hinunter zur L717 und rüber zur Nuhne mit einer kleinen Brücke. Diese wird im Herbst abgebaut und im Frühjahr wieder aufgebaut. Durch die Aue ging es nun nach Hallenberg, nun ist es nicht mehr weit. Ich war auch schon ganz schön fertig, bin im Ort nicht noch den kleinen Schlenker gegangen, sondern direkt hoch zum Startpunkt. Vorbei am Hallenberger Brauhof, schade, Ausschank gibt es zur Zeit nicht. Ein bissl mehr als 52km in fast 10 Stunden bei schönem Wetter. Die Runde kann ich empfehlen, wenig Asphaltanteil, zwar viele feste Waldwege, aber auch einge schöne weiche Waldwege. Viele Leute waren nicht unterwegs, einige Wanderer und Radler. Es hielt sich in Grenzen.

Hier wie immer ein kleines Video und einige Bilder von der Wanderung.

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