DL3BZZ's Blog

28. März 2016

Wittgensteiner Schieferpfad

Ostersonntag, ein bissl wandern gehen. Also ab ins Auto nach Raumland, ein Ortsteil von vielen von Bad Berleburg. Da fängt der Wittgensteiner Schieferpfad an. Na ja, man kann auch an anderen Stellen diese schöne Runde anfangen. Aber hier ist auch ein schöner Parkplatz an der Eder. Ein paar Autos standen da, eine Familie machte sich auch gerade zum wandern bereit. Musik „trällerte“ von der ehemaligen Bahnlinie, hier war gestern das Osterfeuer.

Los ging die Wanderung, leider gleich erst mal ein bissl falsch, bin direkt an der Eder entlang gewandert, der eigentliche Wanderweg führt eine „Etage“ höher entlang. Nach einem Kilometer bin ich dann wieder auf dem Wanderweg gekommen. So habe ich u.a. auch einen Stollen gesehen, der verschlossen ist. Nur offen für Tiere, hier speziell Fledermäuse.

IMG_3351

Wie schon geschrieben, nach ein bissl mehr als einem Kilometer bin ich wieder auf dem Wanderpfad gekommen, direkt oberhalb des Stollen an dem Tagebruch Hörre. Hier wurde schon im 16. Jahrhundert Schiefer abgebaut. Ach so, der Weg ist mit einer Fledermaus auf dem Schild gekennzeichnet.

IMG_3357

Vom breitem Weg ging es jetzt ab, hoch einen Singletrail, wo man auch noch eine kleine 200m lange Schleife einlegen kann. Da kommt man oberhalb des Tagebruch vorbei. Gutes Schuhwerk und Trittsicherheit sollte gegeben sein. Das sollte man auch bei vielen anderen Teilstücken „mitbringen“. Weiter ging der Weg, der dann wieder auf einem breiten Waldweg führte. Vorbei an einem Steinbruch, am Eingang eine Bank zum ausruhen. Wieder per Singletrail ein paar Meter nach unten auf einen anderen Waldweg. Vogelgezwitscher, Rotmilanrufe, schön, nur der Lärm der B480 stört ein bissl, auch am Sonntag. Dann Blick auf Bad Berleburg, das Gewerbegebiet, weiter oben das Schulzentrum. Und dann auch auf Bad Berleburg. Wieder führt der Weg auf einen Singletrail, schöne alte Buchen, teilweise abgestorben und mit Pilzen versetzt. Ein Stück weiter kommt man aus den Wald heraus, oberhalb vom Wanderparkplatz „Auf der Lenne“. Schöne Aussicht auf Bad Berleburg und die Reste vom Osterfeuer. Dann ging es in die Lenne und Steinbachtal bergan. Der Wanderweg zweigt vom Asphaltweg ab, geht ein paar Meter daneben auf weicheren Boden. Das finde ich schön. Dann wieder ein Highlight, die „Vergessene Straße“, die Verbindung zwischen Bad Berleburg und Marburg. Ein Infoschild weißt darauf hin und man sieht deutlich die Fahrrinne von den alten Pferdekarren. Weiter geht es bergan, schöne Felsformationen. Weiter durch Nadel- und Buchenwald kommt man an den Bilsteinen vorbei. Es gibt da 4 Stück, der 2. ist Naturschutzgebiet, darf nicht betreten werden. Aber ein Kraftplatz gibt es bei dem 2. Vorbei an einem Steinbruch, oh, es geht gut hier runter, geht es wieder abwärts zum Lützelsbach. Dieser wird gefolgt bis Meckhausen. Vorher kommt man wieder an einem schönen Steinbruch (Tagesbruch), Mauerresten und dem Wächterstein vorbei. Das ist der 4. und unterste von den Bilsteinen. Weiter an Schieferhalden nach Meckhausen. Da geht es wieder bergan, über einen schönen Singletrail mit Aussichten auf Dotzlar und dem Steinwerk Raumland. Kurz matschig der Weg, dann wieder schmal entlang des Hang zu den Steinformationen „Braut und Bräutigam“. Eine Bank lädt zur Pause hier ein und die Seele baumeln lassen. Es gibt hier auch wieder einen kleine Abzweig (50m) zu eine schönen Aussicht auf Dotzlar. Daneben ist auch ein Hochbehälter „An der Honnert“. Zurück auf dem Singeltrail, der mit roten Punkten und dem Schild mit der Fledermaus gekennzeichnet ist. Kurze Zeit später kommt man an eine Wegkreuzung vorbei, „An der Honnert“. Hier trifft auch der Wanderweg „Via Adrina“ auf diesen Weg, der bergab über einen Singletrail runter bis zur Eder führt. Unten angekommen geht unser Wanderweg rechts ab, der „Via Adrina“ links Richtung Arfeld. Unser Weg geht wieder leicht bergan, oberhalb der K50 und der ehem. Bahnstecke. Wieder schöne Aussichten auf die Eder und Dotzlar. Bei Meckhausen kommt der Weg über die L718, die Verbindung zwischen Bad Berleburg und Dotzlar. Von hier geht es entlang der ehemaligen Bahnstrecke Bad Berleburg – Frankenberg. Hier führt jetzt der Ederradweg von der Quelle bis zur Mündung entlang. Der Wanderweg biegt mal links und mal rechts vom Weg ab, einmal wieder zu einer Felsklippe oberhalb der Eder. Dann wieder mal runter bis zur Eder, unter der ehem. Bahnstrecke durch einen Tunnel durch. Schön abwechslungsreich. So geht es weiter bis nach Raumland, wo ich mit Musik von den Onkelz „begrüßt“ wurde. Ein paar Leute standen da noch am restl. Osterfeuer und machten Restetrinken.

Nach fast 15km und 3 1/2 Stunden war ich wieder am Parkplatz, es war eine schöne, wenn auch anstrengende Wanderung. Anstrengend durch die viele Singletrails, wo man aufpassen musste, wohin man tritt. Ein Lob an die Streckenführung und auch Ausschilderung. Wenn man richtig schaut, kann man sich nicht verlaufen. Es liegen auch ein paar Geocaches am Weg, die meisten hatte ich schon, nur ein Multi „Vergessene Strasse“ hatte ich noch nicht. Jetzt stehe ich im Logbuch.

Hier der Track von der Runde. Weitere Bilder mit vielen „Schilderfresserbäumen“, Aussichten u.u.u. findet ihr HIER.

Wittgensteiner Schieferpfad

Advertisements

23. Januar 2016

Via Adrina

Filed under: Garmin,GPS,Wandern,Wittgenstein — dl3bzz @ 20:56
Tags:

Wechselnes Winterwetter, gestern (22. Januar) noch schöner Frost, heute Temperaturen knapp über 0 Grad und in der Nacht gab es Eisregen. Zum Glück waren die meisten Straßen vom Eise befreit, so das wir, Holger aka ubyyn und ich, die Wanderrunde „Via Adrina“ bei Arfeld, ein Ortsteil von Bad Berleburg bewandern konnten.

Los geht es gegenüber der Gaststääte „alter Bahnhof“ in Arfeld. Da ist auch genübend Platz für Autos. Ein Infostand informiert hier über Arfeld, den Radweg von der Ederquelle bis zur Mündung und den Premiumwanderweg „Via Adrina“. Die Strecke beträgt ungefähr 21km, diese kann auch in 2 Teilen a 12km absolviert werden. Empfehlenswert ist es, die RUnde entgegen dem Uhrzeigersinn zu wandern. Also los, rüber über die Ederbrücke hoch zum Meisbach. Es gibt da einen kleinen Aussichtsturm, Blick nach Dotzlar und Arfeld in das Edertal. Weiter geht es auf schmalen Wegen, Waldwegen zum Cafe Hainbach. Nee, hier wollten wir noch nicht einkehren, nach keine 3km Wanderung. Weiter am Waldrand entlang, immer mit schöen Aussichten auf Arfeld. Um das Mühlbachtal entlang bis zur L903. Da geht es rüber über eine kleine, alte Brücke und schön vorbei an einem Steinbruch hoch über einen Singletrail. Weiter auf einem Waldweg oberhalb der Eder. Dann hoch auch ca. 450m. Weiter auf einem Wanderweg, wo nur Spuren von Tieren im Schnee zu finden waren. Hasen, Rehe, Fuchs und Wildschwein. Das war oft so auf der Runde. Weiter ging es, u.a. vorbei an einem Bauernhof. Kurze Zeit später 3 Wegweiser, hier kann abgebogen werden, für die, die die Runde in 2 Teilen wandern möchten. Schön das rauschen der Eder, sehr beruhigend. Nach ein bissl auf und ab rüber über den Radweg, vormals eine Eisenbahnstrecke runter zur Eder. Kurze Zeit später waren wir in Schwarzenau angekommen. Durch den Ort geht es vorbei am Schloß über die L553 hoch ins obere Hüttental. Schlappe 150 Hm. Und stellenweise schöne Aussichten auf Schwarzenau bis Beddelhausen. Bei schöner Sicht sieht man bestimmt auch den Sendemast von der Sackpfeife. Im oberen Hüttental gibt es neben den Aussichten auch ein Museum, der Wanderweg führt nicht direkt daran vorbei, sondern auf Singeltrail neben Wald und Feldwegen. Auf dem Heller gibt es wieder eine Aussichtsplattform mit schönen Aussichten. Über Feldwegen, Singeltrails und Waldwegen geht es zurück nach Arfeld. Vorbei an der Friedenseiche von 1870/71 runter ins Dorf, vorbei an der Kirche zum Arfelder Hammer. Danach geht es wieder bergan, hoch zur Honert. Vorher noch vorbei an einer schönen Steinformation. Da sind wir dann vom Wanderweg abgewichen, beim Hochbehälter Honert hat man eine gute Aussicht auf Dotzlar. Nun ging es bergab, gut 130 Hm. Kurz bevor die K50 erreicht wurde tutsche ich und später der Holger aus, aber das war nicht schlimm. Bei den Verhältnissen ein Glück, dass es nur einmal war. Rüber über die K50 rauf auf den Radweg. Aber nicht lange, dann ging es wieder runter, neben ihm auf einen Feldweg. Ca. 200m vor dem Ziel ging es wieder rauf auf den Radweg und zum Startpunkt unserer Wanderung. Nach ein bissl mehr als 5 Stunden und 22km hatten wir die Wanderung abgeschlossen.

Sehr zu empfehlen, wir werden diese Runde bestimmt noch öfters absolvieren.

HIER gibt es ein paar Bilder von der Wanderung.

Bloggen auf WordPress.com.