DL3BZZ's Blog

1. April 2019

Rotmilan-Höhenweg

Am 30. März 2019 war mal wieder supertolles Wanderwetter angekündigt. Ich wollte mal wieder den Rotmilan-Höhenweg absolvieren. Hintergrund ist u.a. mein Geocache GC5C859, da stimmt u.a. die Wegführung nicht mehr. Los ging es in Elsoff, ein Ortsteil von Bad Berleburg im Wittgensteiner Land. Sonniges Wetter, Temperatur am Morgen um 2°C, wurde aber durch die Sonne schnell warm. Mir natürlich auch, es ging von der Ortsmitte dann auch am Ortsrand bergan. Von 380m auf über 600m, ok, ich war auch nicht gerade langsam ☺️. Stellenweise schöne Aussichten, die Sackpeife, Richtung Erndtebrück, Rothaargebirge. Dann bei Hof Teiche mein erster Fehler, ich folgte dem rotem Schild, der eigentliche Weg führt entlang dem schwarzen Schild. Der Weg führte nach rechts ab, auch gut, schöner Waldweg. So ging es weiter bis fast nach Diedenshausen runter. Da fand ich an einer Kreuzung keine Schilder mehr. Hmm, was machen? Ich folge halt den einen Weg kam dann beim Saalestadion Diedenshausen. Da habe ich dann auch einen Geocache gefunden. Nun ging es wieder hoch, Richtung Teiche, ah, da gibt es wieder die roten Schilder, das ein Zuweg anzeigt. Oben bei dem Hof wieder auf die eigentliche Strecke gekommen, weiter ging es dann via Christianseck. Und da wieder von der Strecke abgekommen. Da ich aber u.a. wusste, dass die Strecke beim Hotel Restaurant-Café Erholung – Laibach vorbei führt, bin ich in diese Richtung gewandert. Da bin ich dann wieder auf dem richtigen Weg gekommen. Bei Laibach gibt es u.a. auch eine schöne Aussicht zum Rothaargebirge. Weiter ging es dann runter zum die Höfe Winterbach. Da auch schöne Aussichten auf den Rothaarkamm. Wieder bergan, links auf einer Weide ein Traktor, der mulchen tut, der Fahrer hat Respekt vor den steilen Hängen und mich trieb der aufkommende Wind im Rücken den Hügel hoch. Zwischen Kraftsholz und Landebach ging es dann wieder runter nach Diedenshausen. Hier kam ich an einer neu aufgestellten Bank vorbei, ideal für eine Mittagspause mit Aussicht.

Nach einer kleinen Stärkung ging es weiter runter nach Diedenshausen. In Diedenshausen noch ein Geocache geloggt, dann folgte der Weg wieder bergan, wieder runter, wieder hoch und schon war ich in Dachsloch, ein Ortsteil von Bromskirchen. Leider gibt es das Waldcafe nicht mehr, ist geschlossen. Von hier ging es weiter nach Neuludwigsdorf, ein weiterer Ortsteil von Bromskirchen. Diese 4,5km haben mir überhaupt nicht gefallen, alles so ungefähr auf gleicher Höhe, nur durch den Wald entlang einem harten Waldweg. So ungefähr auf der Hälfte befindet sich eine kleine überdachte Sitzbankkombination. Hier hielten 2 Waldarbeiter ihr Feierabendgespräch, ich nutzte es für eine kleine Nahrungsaufnahme. In Neuludwigsdorf, auch Pfütze genannt, kommt man am Landgasthof Steuber vorbei. Oh, es ist offen, ich dachte, die haben geschlossen. Gut, dann gibt es nach 37km wandern erst einmal „Vitamine“ .

Nach der Stärkung ging es wieder rein in den Wald und runter zum Elbrighäuser Grund. Hier befand sich mal ein Jagdhaus, was inzwischen abgerissen wurde. Weiterhin befindet sich hier der Hirschstein. Nun ging es wieder hoch, zum Forsthaus Karlsburg, so ca. 3km nur bergan. Kurz hinter dem Forsthaus gibt es einen weitern Hof, Karlsburg. Da folgte ich wieder fälschlicher Weise dem rotem Schild. Der Weg geht eigentlich gerade aus. Bin dann aber runter von der Straße, via Waldweg wieder hoch und beim Hof Fallgrube wieder auf dem eigentlichen Weg gekommen. An einer Wegkreuzung bin ich dann runter vom Rotmilan Höhenweg, hier waren es nur noch 2km bis Elsoff. Die wieder runter ins Tal führten. Nach ein bissl mehr als 50km kam ich nach 9 1/4 Stunden wieder am Auto an. Geschafft.

Die Wanderung hatte ich via meiner Garmin Instinct, Garmin Oregon 600 und auf dem iPhone 8 Plus die App Runtastic mittracken lassen. Die Instinct zeigte 50,64km an, das Oregon 52,6k und Runtastic 52,94km. Egal, es waren über 50km, die eigentliche Strecke vom Rotmilan-Höhenweg ist mit 44km angegeben. Ja, da haben die Umwege ein paar Kilometer mehr gebracht.

Wie komme ich auf diesen Weg? Am 01. Mai 2014 wurde der Weg feierlich mit einer Wanderung eröffnet. Da waren es eigentlich 38km + 4km für Umwege zu Verpflegungsstationen. Diese Strecke hatte ich gut 7 1/4h absolviert. Danach bin ich diese Strecke mit dem MTB abgeradelt und hatte den o.a. Geocache gelegt. Im März 2015 wurde die Nordschleife schon gestrichen, danach kam dann die Strecke nach Neuludwigsdorf hinzu. Und auch der Absteher nach Laibach.

Ich werde diese Strecke, also den Rotmilan-Höhenweg, noch mindestens einmal absolvieren, evtl. wird daraus ein Multi. Die Strecke kann man nicht nur erwandern, auch mit dem Mountinbike ist es machbar.

HIER gibt es das obligatorische Video von der Wanderung und HIER ein paar Bilder.

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Achtung: Werbung, da Verlinkungen sowie Orts- und Markennennung

24. Februar 2019

Wanderung Röddenau – Korbach

Am 23. Februar war es mal wieder soweit, eine längere Wanderung stand an. Wieder gab es einen Stammtisch, diesmal in Korbach. Schönes Wanderwetter war auch angekündigt, was will man mehr 😁.

Gegen 9 Uhr ging es von zu Hause los, auf nach Frankenberg, über den Hugenotten- und Waldenserpfad sowie den X1 Hessenweg bzw. Sternweg. Durch Frankenberg durch nach Louisendorf. Weiter ging es runter in das Lengelbachtal und hoch zur Jugendburg Hessenstein. Auf der Burg noch eine kleine Verpflegungspause eingelegt. Schöner Sonnenschein, aber der leichte Wind ist doch frisch. Dann entlang dem Kellerwaldsteig Richtung Keseburg. Unterhalb ging es runter zur Eder, über die B252 nach Ederbringhausen. Da ging es dann gleich wieder Bergan, entlang dem X1. Nach 400m wurde der Weg immer schlimmer, die Wildschweine haben hier ganze Arbeit geleistet. Dann ging es weiter über einem geschotterten Weg nach Buchenberg. Oh, das läuft sich aber Sch…, kurz vor Buchenberg eine Bank mit schöner Aussicht, da wieder eine klitzekleine Pause eingelegt.

Weiße Bank mit Aussicht

Weiter nach Buchenberg, einmal durch das Örtchen. Und einen Bekannten getroffen, haben uns einige Jahre nicht mehr gesehen. Kurzer Plausch und rein in den Wald. Kleiner Hügel hoch, wieder runter und wieder hoch bis kurz vor Fürstenberg, wieder auf dem Kellerwaldsteig. Oben dann weiter auf dem Lichtenfelser Panoramaweg, vorbei an ein paar alten Grenzsteinen. Und schöne Aussichten. Wieder eine Bank mit schöner Aussicht, hach, auch ein Geocache liegt da. Klitzekleine Pause eingelegt. Dann auf zum nächsten Cache, entlang dem Weg, hier waren auch die Baumschupser am werkeln. Nachdem es wieder runter ging, ging der Weg natürlich wieder hoch, rüber über die K52, Verbindung Thalitter und Immighausen. Dorfitter ist das nächste Ziel, hier gibt es 2 Caches, die ich noch nicht hatte. Oh, beide Caches nicht gefunden. Egal, dann halt nicht. Außerhalb von Dorfitter war dann wieder Korbach zu sehen, nun ist es nicht mehr weit. Vorbei am Flugplatz Korbach, rein in den Ort. Durch die Altstadt, die „Einkaufstraße“ entlang, kaum Leute. Und das bei dem schönen Wetter. Nach fast 48km bin ich dann am heutigem Ziel, dem China-Restaurant „The Grand WOK“ angekommen.

HIER findet ihr ein paar Bilder von der Wanderung und

HIER ein kleines Filmchen

8. Oktober 2018

1. Elbsteiger Marsch

Am 06. Oktober fand der 1. Elbsteiger Marsch statt. Erfahren davon habe ich bei Facebook, irgendwie sprang der mich an, da nimmst du teil. Urlaub eingetragen für die ganze Woche, oh, wurde abgelehnt, zu viele haben in dieser Woche Urlaub. Trotzdem hat es mich nicht losgelassen, der Gedanke, daran teilzunehmen.
Habe dann einen halben Tag am Freitag frei bekommen, Unterkunft buchen, beim Marsch anmelden.
Am 05. dann ging es gegen Mittag los, nach Großharthau, Hotel Kyffhäuser, was ich nach über 5h Fahrt erreichte. Einchecken, was leckeres Essen und Trinken im Restaurant. Die Nacht war durchwachsen, wohl die Aufregung 😉. Hatte meinen Wecker für 5 Uhr gestellt, war schon vorher wach. So früh gibt es im Hotel noch kein Frühstück, mir wurde ein Lunchpaket fertig gestellt, super.

Gegen halb sechs los, gut 11km später war ich dann am Parkplatz in Stolpen. Einchecken, zum Glück waren noch nicht viele da. In aller Ruhe bekam ich die Startunterlagen, die Strecke wurde kurz erklärt und was so auf dem Zettel auch steht. Dann bei heftigen Wind und 11 Grad warten bis zum Start um 7 Uhr. Ok, im Auto war es angenehm. Immer mehr kamen. So um 300 Wanderer sind es dann geworden. Kurz vor 7 Uhr Begrüßung mit Einweisung, Erklärungen u.u.u., bevor es um 7 Uhr dann los ging mit Musik von Billy Idol.
Von Stolpen ging es runter nach Heeselicht, wo es die erste Verpflegungsstation gab. Weiter nach Hochburkersdorf und in Rathewalde zur 2. Verpflegungsstation. Dann ging es via dem Müllerweg runter zum Amselgrund. Und nun ging es gefühlte 1000 Stufen raus aus dem Tal, hoch zur Bastei. Hier gab es die 3. Verpflegungsstation. Gut, dass wir so früh hier waren, so viele Touristen waren noch nicht hier oben. Ein paar Fotos natürlich, bevor es wieder runter ging nach Rathen. Entlang der Elbe und wieder hoch, Richtung Lilienstein. Auf dem Wanderparkplatz dann die 4. Verpflegungsstation, Kontrollstempel gibt es aber oben. Also wieder Treppensteigen. Oben angekommen, erst mal zur nördlichen Aussicht gegangen, schöne Sicht zur Bastei und Festung Königstein. Dann den 4. Stempel geholt, zu den beiden Obelisken noch hin, bevor es wieder viele Treppen runter vom Lilienstein ging und weiter bergab nach Prossen. Wieder hoch nach Porschdorf, runter zum Tiefen Grund (Polenztal) und durch den Tiefen Grund zur 5. Verpflegungsstation. Hier wieder Stempel geholt, was kleines gegessen und getrunken. Dann weiter den Ochelweg zur Kohlmühle und die 6. Verpflegungsstation. Hier gab es dann auch etwas warmes, entweder Brühe (glaube ich) und Wiener Würstchen. Weiter entlang u.a. dem Mahlerweg entlang der Sebnitz hoch nach Altendorf und Mittendorf, wo sich die 7. Verpflegungsstation befand. Weiter über den Panoramaweg nach Lichtenhain und runter zum Lichtenhainer Wasserfall, wo sich die 8. Verpflegungstation befand. Schade, die Straßenbahn habe ich verpasst, gehört habe ich sie aber. Dann ging es wieder bergan zum Kuhstall. Von da ging es dann wieder viele Treppenstufen runter. Weiter zur Zeughausstraße, vorbei an vielen schönen Felsen, u.a. Nordstern und weiter vorbei an den Schrammsteinen. Von da ging es dann runter den Obrigsteig zum Lattengrund. Oh, wieder viele Stufen. Wieder hoch nach Ostrau, wo sich kurz vor dem Ort die 9. und letzte Verpflegungsstation befand. Hier wurde sich schon klar für die Nacht gemacht, Notstromaggregat aufgebaut, Licht, damit man im dunkeln auch was sieht. Hier bekam ich dann u.a. gesagt, dass nur 7 Leute vor mir hier waren, davon 2 Frauen. Oh, hätte ich nicht gedacht. Nun noch so gut 8km, runter durch den Wald nach Bad Schandau, vorbei am Luchsgehege und einem Fahrstuhl. Nee, der wird nicht genommen, die paar restlichen Höhenmeter geht es auch noch so. Durch Bad Schandau zur Elbe, da Richtung Nord zur Brücke über die Elbe und auf der anderen Seite Flußaufwärts zum Sportplatz Krippen. Geschafft, gut 63km in fast 11 ¼ Stunden. Hier gab es den letzten Stempel und auch ein T-Shirt, Urkunde und Aufnäher.
Dann erst mal ein paar Vitamine in flüssiger Form, ein Bier. Hmm, wollte eigentlich erst mal ein alkoholfreies Weizen, hatten sie leider nicht. Na ja, ein Bier geht immer. Ein bissl klönen mit anderen hier im Ziel, einige die den Marsch abgebrochen haben und auch geschafft haben.
Nebenan stand dann ein Bus zur Verfügung, der uns später nach Stolpen zum Start zurück brachte. Erleichtert kam ich im Hotel an, hier gab es nur was kleines zu essen und 2 Bier, das reichte für heute.
HIER findet ihr ein paar Bilder von der Wanderung und ein kleines Filmchen gibt es HIER.

Für die Veranstalter war es die erste Veranstaltung, es gab viel gutes und weniger gutes. Die Stimmung an den einzelnen Verpflegungsstationen war super, die Helfer und auch die Orga war immer mit Freude dabei. Die Streckenplanung war gut, für mich könnte es weniger Hartuntergrund (Asphalt) geben, es hielt sich in Grenzen. Leider wissen viele nicht, wie man sich außerhalb Ortschaften an Landstraßen bewegt, nicht auf der rechten Seite! Dafür können die Veranstalter nix, steht u.a. ja auf den großen Zettel. Und evtl. fehlten ein paar Wegweiser, an einigen Verpflegungsstationen wurde das gemeldet. Ich freue mich auf die nächste Wanderung.

Ach so, mein anderes Hobby kam auch nicht zu kurz, ein paar Geocaches wurden auch unterwegs gesucht und geloggt. Es gab noch mehr, aber bei allen konnte ich u.a. aus Zeitproblemen nicht suchen.

21. Februar 2018

Burgwaldpfad

Am 17. Februar sollte es mal wieder eine längere Wandertour werden. Eigentlich war geplant, die alte Strecke vom Rotmilan Höhenweg gehen. Leider ist Holger krank geworden. Also habe ich mich kurzfristig entschieden, den Premiumweg Burgwaldpfad zu erwandern.

Los ging es von zu Hause in Röddenau, bis zur Schiefermühle an der Eder ist es nicht weit und schon bin ich auf dem Burgwaldpfad. Beginnen tut der Burgwaldpfad in Frankenberg, das Portal ist im Schnödeweg. Die Kilometerangaben auf den Wegweisern beziehen sich auf den Bahnhof Frankenberg bzw. Marburg. Auf der selben Strecke führt auch der Hugenotten und Waldenserpfad entlang. Und hier auch noch der Ederhöhenweg bzw. -pfad. Es geht entlang der Eder Richtung Süden, vorbei an der Klingelstede bis in der Nähe von Birkenbringhausen. Da trifft der Weg auf den Klippenpfad, der bis zu dem Grenzstein No6.. folgt. Wir biegen links ab und kommen an einer Kreuzung, wo in der Nähe ein Rest von einem alten Baum sein dasein fristet. Daneben auch noch eine Bank.

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Weiter geht es, oberhalb von Wiesenfeld eine Infotafel über das Hugenottendorf. Oh, was nun? Der Weg ist gesperrt wegen Windbruch vom letzten Sturm Frederike. Aber am Samstag wird nix gemacht, keine Menschenseele hier zu sehen. Die Waldarbeiter haben frei, konnte ungehindert dem Weg folgen. Rein in das Senkelbachtal, hier ist es noch ruhig. Leider soll hier demnächst die Bundesstraße 252 entlang führen. Und schwupps habe ich die Abbiegung verpasst, ich rechts lang, der Weg folgt eigentlich links entlang. Aber bei der Nikolausmühle bin ich wieder auf dem Burgwaldpfad gekommen. Weiter nach bzw. durch Ernsthausen Richtung Wichtelhaus, vorbei an ein paar Schnitzarbeiten. Rein in den Burgwald bis Münchhausen und hoch bis zum Chirstenberg. Vorbei an Uschi und Willi, die höchsten Bäume im Burgwald, 2 Duglasien. Dann der Spielelteich mit Quelle und weiter hoch zum Christenberg. Oben angekommen ein paar Bilder von der Umgebung ins das Tal. Hier wollte ich in der Gaststätte eine Pause machen, leider hatten sie Betriebsferien. Also nur eine kleine Verpflegungspause, ein paar Bilder von der Kirche und den Mauerresten. Dann ging es wieder Bergab Richtung Melnau, wo wieder ein kleiner Anstieg mich erwartete. Hoch zur Burgruine Melnau. Auch von hier hat man eine sehr schöne Ausicht in die Umgebung. Wer möchte, kann auch auf den Turm, muss nur vorher den Schlüssel holen und kleines Eintrittsgeld bezahlen. Neben der Burg gibt es auch eine Gaststätte, leider hatte diese auch noch zu.

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Weiter nach Richtung Oberrosphe. Vorher noch gibt es eine Schutzhütte in der Nähe vom Forsthaus Mellnau. Da beginnt der Kuckucksweg, auch zu empfehlen. Vor Oberrosphe weider die Schutzhütte Wollenscheid mit einer Burgwaldbank. In Oberrosphe das nächste Wanderportal, für die Stirnhellentour sowie die Strecke zu den Franzosenwiesen.

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Wieder ein bissl Bergan, weiter im Burgwald vorbei an Unterrosphe nach Göttingen. Hier geht es wieder über die B252 und B62 hin zur Lahn. Es geht unter der Eisenbahnbrücke hindurch und entlang der Lahn nach Gossfelden. Dieser Weg wird bei Hochwasser von der Lahn nicht begehbar sein!

Hinter Gossfelden geht es wieder Bergan, vorbei am Steinbruch „Weißer Stein“, ca. 150m entlang der L3351. Ganz schön viel Verkehr am Samstag Nachmittag. Auf der anderen Seite der Straße ein kleiner Anstieg. Vorbei an einigen Aussichtspunkten, Blick Richtung Wehrda, Marburg sowie dem Steinbruch. Vorbei an Wehrda und 2 großen Wohnblocks, hoch zum Marinehäuschen. Puh, schöne Anstiege. Ach so, noch vergessen, vorher im Wald Hindernisslauf, es lagen hier noch Bäume über dem Weg, leider nicht gesperrt, obwohl unterhalb ein Weg auch entlang führt.

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Dann hört man auch schon den Verkehr, der durch Marburg rauscht, die B3 und auch den Zugverkehr. Weiter entlang dem Weg, vorbei an einem alten Steinbruch zum Behring-Mausoleum.

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Nun ist es nicht mehr weit bis zum Ziel. Weiter, nun geht es abwärts. Aber der Weg ist nicht schön, steinhart gefroren, stellenweise noch Schneereste, also glatt und sehr zertrampelt. Und schon sind die beiden Türme der Elisabethkirche zu sehen. Hier mein Ziel. Geschafft, knapp 50km in 9 Stunden.

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Na ja, nicht ganz, muss ja noch zum Bahnhof, damit ich mit der Bahn wieder zurück nach Frankenberg komme. Beim Bahnhof in Marburg noch im Cafe Station eingekehrt, was bleifreies trinken und eine Kleinigkeit essen um gestärkt nach Hause zu kommen.

Fazit: über 50km gewandert, 3l Wasser unterwegs getrunken, 2 große Brötchen, ein paar Müsli- u. Schokoriegel. Dann einen leckeren Flammkuchen und 2 Weizen. Ein schöner Wandertag, leider wenig Sonne, aber trocken. Ich mag das trockene, kalte Wetter, mir ist unterwegs war geworden, also gefroren habe ich nicht. Die Temperaturen lagen zwischen -5 und +2 Grad. Und 2 Geocaches geloggt.

Der Weg besteht aus vielen Feld und Waldwegen, ca. 15% Asphalt/Beton. Bei diesem Wetter waren die Wege zum großen Teil gefroren, er ließ sich gut laufen. Stellenweise war der Weg sehr zertrampelt. Wer den Burgwaldpfad wandern möchte, kann das entweder von Marburg o. Frankenberg aus, unterwegs kann man aussteigen und zu dem ein o. anderen Bahnhof gehen. Auf dem Link zum Burgwaldpfad gibt es dazu weitere Tipps.

HIER gibt es ein paar Bilder von mir zu der Wanderung und ein kleines Filmchen gibt es über diesen LINK.

 

5. Juni 2017

Rothaarsteig Teil 1

Pfingssonntag = Wandertag 😀

Vorgeschichte: meine Frau kam auf die Idee, mit Enkelin mal mit dem Zug zu fahren. Pfingsten soll das statt finden. Pfingstsamstag wurde dafür geplant. Eine Woche vorher waren sie auf der Freilichtbühne Hallenberg zu „Jim Knopf und die Wilde 13“, was ihnen sehr gefallen hatte. Passend dazu sollte die Kleine auch mit der Bahn mal mitfahren. Es sollte nach Willingen/Upland gehen. Für mich eine Gelegenheit, da ein bissl zu wandern. Ich fahre mir dem Auto bis Willingen, dann in den Zug nach Brilon und von da über den Rothaarsteig zurück nach Willingen und jetzt gemeinsam wieder mit dem Auto nach Frankenberg. Leider spielte Pfingstsamstag das Wetter nicht mit, es waren viel Regen und Gewitter angekündigt. Also wurde es um einen Tag verschoben.

Also fuhr ich am Sonntagmorgen nach Willingen, setzte mich in die Bahn nach Brilon/Wald, da umsteigen für eine Station nach Brilon. In Brilon angekommen ging es zum Marktplatz, wo der Start bzw. das Ende vom Rothaarsteig sich befindet. Der Rothaarsteig auch „Weg der Sinne“ genannt, führt über 154 km von Brilon nach Dillenburg. Ein Fernwanderweg, der erwandert oder mit dem Radl befahren werden kann. Am Marktplatz war es um 9 Uhr noch sehr ruhig. Der Steig ist sehr gut ausgeschildert mit .brand

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Zuerst geht es durch Brilon, mit einem kleinen Park und anschließend durch ein kleines Wäldchen, bevor es am Ortsrand weiter geht. Am Rande vom Kurpark geht es dann ein paar Höhenmeter hoch bis zur ehem. Schanze und dem Möhnequellgebiet. Weiter nach Petersborn mit dem Kyrillpfad, wo derzeit der Eingang neu gestaltet wird. Hinter Petersborn kommt auch schon der erste „5 km Stein“, alle 5 km gibt es einen Stein mit der Kilometerangebe von Brilon bzw. Dillenburg. Hier also 5 km von Brilon u. 150 km von Dillenburg.

IMG_2449Weiter, immer weiter geht es, vorbei an der Hibammenhütte hoch zum Borberg. Oh, was für eine interessante Location da oben, neben einer Kapelle mit Aussicht auf Olsberg noch einen Kirchhof, die Reste einer Klosteranlage.

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Weiter, immer weiter, vorbei an dem „10 km Stein“ zum Sattel und den Habberg (651m). Wieder ein paar Meter abwärts, bevor es ein Stückchen bergan geht und man auf dem Ginsterkopf (661m) ankommt. Erst die Nordkuppe, dann später der Hauptberg. Der Weg schön über Singletrails. Schöne Aussichten dabei ins Umland, Richtung Olsberg, Brilon, später die Bruchhauser Steine mit Bruchhausen, einem Ortsteil von Olsberg. Dann geht es bergab zur Feuereiche, direkt gelegen am Rothaarsteig an der Rhein-Weser-Wasserscheide oberhalb von Elleringhausen. Wenn noch Platz auf den Bänken ist, kann man hier gut eine Pause einlegen. Was störend ist, ist der Verkehrslärm. Nach dem überqueren der L743 passieren wir den „15 km Stein“. Weiter auf dem Weg kommen wir unterhalb der Bruchhauser Steine vorbei, die man durch das verlassen vom Rothaarsteig auch besuchen kann. Ein kleiner Umweg mit ein paar Höhenmetern, aber interessanten Stellen sowie Aussichten.

Oberhalb von Bruchhausen geht es weiter wo wir an den „20 km Stein“ vorbei kommen. Dann geht es wieder bergan, hoch zum Richtsplatz in gut 800m ü.NN.

IMG_2494Hier habe ich meine 3. und letzte Pause eingelegt, bevor es über den Uplandsteig nach Willingen bergab ging. Die Wanderung von fast 30 km endete dann im Willinger Brauhaus mit einer „bleifreien“ Erfrischung.

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Kurze Zeit später kamen meine Frau, Tochter und Enkelin, die den Tag im Wild- und Freizeitpark verbracht hatten.

HIER findet ihr den Track der Strecke. Die Strecke ist eigentlich ein bissl kürzer, aber ein paar mal hin und her bin ich auch noch gegangen.

Und HIER noch ein paar Bilder mehr.

Was mir sehr gefallen hat ist die Wegführung, viele Singletrails drin, die auch mit der ein und anderen Bank zum Verweilen einlud. Unterwegs gibt es nicht viele Einkehrmöglichkeiten, direkt am Rothaarsteig liegt u.a. die Hibammenhütte bei Petersborn. Etwas später etwas abseits dann in Bruchhausen.

Das war der erste Teil vom Rothaarsteig, mal schauen, wann es weiter geht, dann von Willingen aus Richtung Winterberg.

31. Juli 2016

13. Jubiläum

Filed under: Geocaching — dl3bzz @ 18:50

Oh, heute ist ja der 31. Juli. Und wieder ein kleines Jubiläum.

Seit 13. Jahren cache ich mehr oder weniger 😀. Vieles erlebt, viele Cacher kennen gelernt, viele, die das Hobby nicht mehr ausführen. Aber es gibt auch noch viele, die das schon seit vielen Jahren machen und wie ich regelmäßig die ein und andere Büxe suchen und loggen.

Angefangen hatte es mit einem Beitrag über Geocaching in der Zeitschrift „funkamateur“ 5/2003. Da hat der ksmichel über das Hobby berichtet. Ich war sogleich angefixt, bei ebay ein GPS Gerät bestellt und nach ca. 10 Tagen bekommen. Es war ein eMap von Garmin. Am 31. Juli 2003 bin ich dann los mit dem Fahrrad knapp 20km zu dem Cache Silberborn, GC6609. Ja, viel dichter war da noch kein Cache. Weite Strecken musste man damals noch fahren. Danach folgten langsam ein paar Caches, bis Jahresende hatte ich 18 Funde. Meist waren es einfache Tradis bzw. virtuelle Caches. Am 05. September 2003 hatte ich dann auch meinen ersten Cache versteckt, Blick oberes Edertal, GCGV9H. Viele weitere Caches folgten in der Zeit, auch das ein und andere Event. Bis heute sind es dann inkl. Mehrfachlogs 9106 Cachefunde. Mehrfachlogs? Ja, sogenannte Locationless Caches konnte man mehrfach loggen bzw. hatte ich bei, glaube 2 Caches, doppelt geloggt, da das Final verlegt wurde. Heutzutage macht man sowas nicht mehr 😉.

Laut der Statistik bin ich 162,569 km von Cache zu Cache gereist, mehr als 4x um die Erde. Der tiefste Cache ist mit -4m unter NN einer von der ZdM Reihe, mit 3651m über NN der höchst gelegene Cache, auf dem Pico del Teide (Teneriffa). Hach ja, die Statistik, hier gibt es mehr davon.

Nicht nur Geocaches haben mir es angetan, auch Geocoins. Von der Sucht der Geocoins bin ich geheilt, die ein oder andere schöne Coin kaufe ich mir noch, werde aber meine Sammlung verkleinern. Aber das ist ein anders Thema, evtl. ein anderes Mal mehr dazu.

Ja, wie geht es mit Geocaching weiter? Schaun mer mal, solange es mir Spaß macht, mache ich weiter. Aber nicht für die Statistik, sondern für mich. Werde auch weiterhin den ein und anderen Leitplankencache loggen, aber bin lieber in der Natur unterwegs als in einer Stadt. Und es werden weiterhin neue Cacher hinzukommen und auch Cacher wieder das Hobby aufgeben, ein kommen und gehen.

24. Juli 2016

Wozu gibt es ein Logbuch?

Filed under: Geocaching — dl3bzz @ 12:24

Hmmm, wozu gibt es bei einem Geocache ein Logbuch?

Natürlich um da seinen Fund einzutragen.

Hach, da gibt es viele Ausreden, wenn man es nicht gemacht hat. Am meisten: keinen Stift dabei. Gefolgt von Logbuch ist voll oder Logbuch nass. Oder gar kein Logbuch gefunden, weil der Cache weg ist.

Kein Stift dabei? Als Geocacher? Selber Schuld oder so. Die Natur bietet uns genug Materialien, um uns in das Logbuch einzutragen. Aber nein, das ist zu aufwändig. Also Fotolog. Fotolog? Ist das ein Log nach klassischem Sinne? NEIN! Aber ich war doch vor Ort, nur konnte ich mich nicht eintragen. Hier meine ich nun nicht Klettercaches o.ä.

Aber wozu gibt es dann die anderen Logarten wie DNF (Didn’t found it) NM (Needs Maintenance) oder einfach WN (Write note). Aber scheinbar kennen das einige Geocacher nicht.

Beispiele: Hatten keinen Stift dabei, anbei Fotolog. Kabelbinder und Halter für Dose gefunden, nur den Petling nicht.

Bei dem ersten hatte ich den Cacher angeschrieben, das ich kein Fotolog akzeptiere. Und er möchte das Log bitte löschen. Antwort: Wie? Frechheit. Nasses Logbuch und zerknittert. Ich lösche nix, wenn dann mach du es. Hä? Nass, zerknittert? Bei Kontrolle war das Logbuch nicht nass. Zerknittert, na ja, wenn Cacher grobmotorik sind und das Logbuch in den Petling reinquetschen, kommt sowas vor. Aber man kann loggen, wenn man einen Stift dabei hätte oder sich Gedanken gemacht hätte.

Dann zu dem anderem: Nicht mein Cache, Cache ist ca. 80km von meiner Homelocation entfernt. Hatte ihm geschrieben, „Hauptsache ein Smilie, egal ob man im Logbuch steht o. nicht.“ Seine Antwort: „Es ist doch wohl eindeutig das ich da war und die Dose weg ist. Deshalb das Foto als Beweis…Kabelbinder und Metallhalter waren da…bin extra aus … angereist und da hat man mir gesagt das ich ruhig ein Smilie machen kann.“ Ja klar, sieht ja auf der Karte blöd aus, wenn da kein Smilie ist.

Na ja, es ist doch ein Spiel, aber ein Spiel mit Regeln, die man akzeptiert, wenn man sich angemeldet hat um das Spiel zu spielen.

Ich werde weiterhin Caches nicht loggen, wo ich nicht im Logbuch stehe, irgendwie schaffe ich das trotzdem. Und werde Logs von meinen Caches löschen, wenn ersichtlich ist, das der Cacher nicht im Logbuch drin steht. Fotologs gibt es höchstens bei Earthcaches, Virtual, Webcam und Events 😉.

 

 

Update zu dem anderem: „Auch wenn ich schon viele Caches habe, das habe ich nicht gewusst. Werde dann mal beim nächsten Mal auch ein DNF loggen. Ich hatte meinen Kumpel gefragt und meinte wenn es so offensichtlich ist könnte ich ein Fotologg machen. Ich bin auch nicht so verbissen das ich jemanden hinterher schreibe oder so. Habe mir nichts dabei gedacht.“

 

6. Juni 2016

Geopark Moryń

Filed under: Earthcaches,Geocaching,Wandern — dl3bzz @ 19:59

Am 03. Juni war ich auf Empfehlung vom Bruder und Schwägerin mit ihnen im kleinen, beschaulichen Ort Moryń.  In dem Ort gibt es einen Geopark, zu einem sind hier verschiedene Steine aus der Eiszeit „ausgestellt“. Diese befinden sich außerhalb der gut erhaltenen Stadtmauer.  Unterhalb vom Ort befindet sich der Mohriner See, der ca. 3,6 km² groß ist und bis fast 60m tief ist. Damit ist er der tiefste Binnensee in Polen und laut Tafel auch der schönste. Im See liegen noch 2 Flugzeugwracks aus dem 2. Weltkrieg, die ein begehrtes Taucherziel sind.

Am See entstand durch Cofinanzierung durch die EU ein schöner Park, wo unter anderem große Tiere aus der Eiszeit wie Mammut, Säbelzahntiger, Riesenhirsch, Höhlenlöwe und andere als lebensgroße Modelle vorgestellt werden. Dazu Tafeln mit Angaben zu den Tieren. Diese Angaben sind in polnisch sowie auch in deutsch.

Natürlich gibt es auch ein Strandbad mit Gaststätte und ein Kiosk, wo man Eis kaufen kann.

Um den See führt auch eine Radtour, siehe Infotafel.

Nach dem kleinen Spaziergang im Park am See sind wir dann noch in den Ort, empfehlenswert die romanische Stadtkirche aus dem 13. Jahrhundert sowie der Marktplatz. Am Marktplatz befindet sich noch der Krebsbrunnen. Nach einer Legende gab es einen jungen, starken Mann, der die Stadt und ihre Bewohner durch seinen Mut vor den Belagerern gerettet hatte. Die Infotafel dazu befindet sich am Infohaus vom Geopark. Verschweigen will ich auch nicht, das es neben dem Marktplatz ein Eiscafé gibt, wo es u.a. leckeres und günstiges Eis gibt.

Derzeit gibt es einen Geocache da, den Earthcache, GC6G92G.

 

8. Mai 2016

Das war das 1. Edersee-Extremwander-Event

Filed under: Event,Garmin,Geocaching,Urwaldsteig Edersee,Wandern — dl3bzz @ 17:23

Das war das 1. Edersee-Extremwander-Event.

Warum nur machen wir das? Weil wir es können!

Nee, Spaß bei Seite, fangen wir von vorne an.

Vor einigen Jahren hatte ich schon mal die Idee, ein Wanderevent zu veranstalten. Letztes Jahr wurde es dann konkreter, Hide*Seek und ubyyn mit der Idee infiziert. Ideen entwickelt, verworfen. Neue hinzugekommen. Was alles braucht man. Ich kenne einige Wanderevents, die Rhönwanderungen, Pfälzische Königsweg und der Hollenmarsch. Letzt genannter ist eine öffentliche Veranstaltung im Sauerland.

Strecken herausgesucht, geschaut, wie bzw. wo macht man Verpflegungsstationen. Im Vorfeld ein bissl Reklame dafür gemacht, Anfang Februar wurde dann das Event veröffentlicht. Schnell kamen die Anmeldungen, so das das Event als „ausgebucht“ gesetzt werden musste. Rücksprache mit der geplanten Gaststätte vor Ort, ja alles kein Problem, bis 110 Personen geht alles. Aber irgendwie hatten wir Bauchschmerzen. Oh, was nun?

Wir haben dann bei unserem „Stammlokal“ Landgasthof „Zur Jägersruh“ in Marienhagen angefragt, ja, bis 130 Personen geht das. Oh, wieder alles im grünen Bereich. Die Anmeldungen lagen so bei gut 130, davon ca. 20 für die große Runde, 20 für 45 km und knapp 80 für die fast 20 km.

Wie es so immer ist, kurz vor dem Termin kamen ein paar Absagen, hauptsächlich wegen Arbeit und auch Krankheit. Gute Besserung an allen Kranken.

Am Vorabend kam unser Besuch auch an, 2 Wanderer für die lange Strecke, Tanja und Felix. Zeitig ging es ins Bett, aber unruhig geschlafen. Der Wecker klingelte um 02:30 Uhr. Aufstehen, Kaffee für die frühen Wanderer, sowie meine Gäste und mich durchlaufen lassen. Gegen 03:20 Uhr holte uns Holger, aka ubyyn und seine Frau ab und los ging es zum Parkplatz am Edersee. Hier warteten schon einige Wanderer, 2 sind schon vorher los gestiefelt. Kaffee und Muffins, gebacken von Kerstin = vielen Dank, gab es als Begrüßung. Und warten auf den letzten Mitstreiter.

Kurze Begrüßung und Einweisung, dann ging es viertel nach vier los. Der Weg folgt dem Urwaldsteig in Uhrzeigerrichtung. Noch im Dunkeln vorbei am Polenkreuz, dem Jugend- und Naturcamp Hochstein, wo es in den Zelten noch ruhig war. Vorbei an der Fähre Asel, um die Bucht Asel. Auf der Gegenseite eine schöne Aussicht, da ein kurzer Fotostop. Hier waren wir alle noch sehr dicht beieinander. Weiter, immer weiter, über Stock und Stein und um die Ruine Hünselburg auf dem Knorreichenstieg. Bei einem Grenzstein gab es ein paar Steinmännchen, leider waren viele zerstört. Runter zum Kap Lindenberg, hier zeltete ein Paddler. Was der wohl gedacht haben muss, was tun die hier um halb sieben?

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September 2015

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07. Mai 2016

Weiter entlang dem Urwaldsteig bzw. Knorreichenstieg mit Hindernissen wie umgestürzte Bäume. Bei Halbinsel Scheid gab es die erste Verpflegungsstation. Hier gab es, sehr gut vorbereitet von Isa und ihrem Team, belegte Brötchen, Kaffee, Eier, Kuchen, u.u.u. Sogar jemand von Campingplatz hat hier sein Frühstück geholt.

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Und weiter ging es Richtung Nieder-Werbe. Unterwegs tief im Gespräch mit Marc aka claudibee den Abzweig rechts runter verpasst. Nach ca. 100 m kam uns Leeni mit Freund entgegen, oh, sie finden den Weg nicht. Erst mal ein bissl weiter, da meint Leeni, wir sind hier falsch. Noch mal einen Blick aufs GPSr, ja, also erst mal 200 m zurück. Da ist der Weg runter nach Nieder-Werbe. In Nieder-Werbe war es noch ruhig. Beim Aufstieg kommt auch noch die Mühlecke-Runde hinzu. Weiter auf dem Weg mit der ein und anderen Aussicht auf dem Edersee. Kurz vor Waldeck kamen wir an der Talstation der Seilbahn, die nach Waldeck hochfährt an. Holger fragte, was kostet es da hoch. Nein, machen wir nicht, wir wollen ja wandern. Am Rand von Waldeck zum Hexenkopf und Hermanns Höhe, schöne Aussichten hier. An der Friedrich-Meyer Hütte auf der Kanzel wieder eine schöne Aussicht.

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Oberhalb der Ederseerandstraße weiter bis nach Hemfurt mit der ein und anderen schönen Aussicht. Vorbei am Zündstoff, ganz schöner Betrieb hier, viele Biker aus nah und fern. Rüber über die Eder, hin zum Pumpspeicherbetrieb mit der Peterskopfbahn. Nein, mit der Bahn geht es nicht hoch, wir sind vor der Talstation abgebogen, bergan Richtung Hochspeicherbecken. Der Weg führt uns über den Wanderparkplatz Peterskopf, wo auf uns die Verpflegungsstation 2 erwartete. 2 schnelle Wanderer unserer Strecke machten sich gerade auf, weiter zu wandern. Wir füllten unsere Trinkbeutel auf, aßen und tranken etwas. Auch ein paar Wanderer der 45km Runde kamen hier vorbei. Dann ging es hoch, zum Hochspeicherbecken. Sehr schöne Anstiege. Gut 25 km sind es noch bis ins „Ziel“. Am Sauermilchplatz kurze Pause, dann weiter dem Urwaldsteig folgend runter bis zum Edersee. Entlang des Edersees um die Banfebucht, bis der Weg wieder abbog. Oh, hier ist es schön ruhig, viele Radfahrer waren auf dem Weg am Edersee unterwegs. Am Arendsberg ging es wieder via Serpentinen hinab und kurz danach wieder so hoch. Bis wir oberhalb von Asel Süd den Verpflegungspunkt 3 erreichten. Vitamine und Nussecke verköstigt, auf geht es auf die letzten ca. 12km. Entlang der Ringelbergroute sowie dem Urwaldsteig ging es bis zur Himmelsbreite und weiter zum Hagenstein. Hier traf ich auf 3 Mädels von der 45er Runde. Obligatorische Fotos von der Aussicht, dann ging es hinab Richtung Herzhausen und dem Ende vom Edersee. Nach gut 69 km in 13:30 Stunden bin ich glücklich und leicht erschöpft am Startpunkt angekommen, wo mich meine Frau erwartete. Sie war vorher auf der 20km Runde unterwegs. Auch ihr hat es sehr gefallen. Am Parkplatz haben wir dann noch auf unsere Gäste gewartet, die wir mit zum eigentlichem Event im Landgasthof „Zur Jägersruh“ mitgenommen haben. Dort sind wir kurz nach 19 Uhr eingetroffen. Oh, viele sind ja schon wieder weg. Mit großem Hallo wurden wir begrüßt, dann gab es erst mal leckere „Vitamine“ (Guinness) und ein leckeres Schnitzelbuffet. Nebenbei noch ein bissl klönen, bevor wir uns gegen 22 Uhr verabschiedeten. Wir waren doch ein bissl erschöpft vom langen Tag.

 

Vielen Dank an alle Helfer, die Wanderführer an meiner Seite, der Holger, die Ulrike für die 45 km Runde, Hansi und Jürgen für die 20 km Runde. An Isa mit ihrem Team für die supertolle Versorgung unterwegs, an Helmut für den „Besenwagen“ und dem Team von der Jägersruh.

Schade finde nicht nur ich es, dass es einige gab, die sich beim Event angemeldet hatten und nicht gekommen waren. So hatten Isa und die Jägersruh noch viel Essen und Getränke übrig.

Demnächst werden wir in einer Nachbesprechung schauen, was man anders bzw. besser machen kann. Aus Erfahrung lernt man!

HIER ein paar Bilder vom Tag

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Track von der Wanderung

4. Mai 2016

Bad Freienwalder Turmdiplom

Filed under: Garmin,Geocaching,Oderlandweg,Turmdiplom,Wandern — dl3bzz @ 20:18

Vor ein paar Tagen waren wir in der alten Heimat, da konnte ich auch ein bissl wandern.

Nach ein paar nicht schönen Tagen war der Freitag, 29. April wie gemacht für eine Wanderung. Nach dem Mittagessen ging es los, von Altranft nach Falkenberg/Mark. In Altranft ging es an der Kirche und dem Schloß vorbei Richtung Sonnenburg. Kurz hinter der Unterführung rechts ab zu dem Geologischen Lehrpfad. Weiter auf dem Oderlandweg bzw. Fontaneweg nach Bad Freienwalde. Nach fast 6km habe ich den Aussichtturm erreicht. Ich wollte mal wieder das Turmdiplom machen. Dazu müssen 4 Türme bei Bad Freienwalde erklummen werden. Wie schon geschrieben, kam ich beim Aussichtsturm als erstes an. 26m hoch, auf der Wilhelmshöhe gelegen, 1879 als Kriegsdenkmal erbaut. Von April bis Oktober sind die Türme von Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen von 10 bis 17 Uhr offen. Das Ersteigen kostet Eintritt, entweder 2 Euro pro Erwachsener, oder wenn man alle 4 Türme erklimmen möchte 6 Euro. Kurzer Plausch mit dem „Turmwächter“, Eintritt bezahlt, dann die fast 100 Stufen hoch, die Aussicht genießen. Na ja, nur kurz, ein paar Fotos, dann wieder runter und weiter entlang der Strecke des Turmdiplom.

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Querung der Sonnenberger Straße, weiter zur Brunnen-Kapelle. Hier kleine Pause, ein Foto in das Brunnental und Akkuwechsel im Oregon 600. Dann ging es 225 Stufen hinab in das Brunnental. Da kann man einen kleinen Abstecher zur Kurfürstenquelle mache. Weiter den Weg folgend kommt man weiter in das Brunnental rein. Hier gab es früher Gaststätten, Schilder weisen darauf hin. Dann geht es wieder hoch, zum den Sportanlagen mit den 4 Skisprung-Schanzen. Die große ist das 2. Ziel vom Turmdiplom, 161 Stufen führen bis nach oben. Dann wieder der Abstieg, Stempel für das Turmdiplom und weiter.

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Vorbei am Stadion hoch zum Offi und über die Bundesstraße zum Haus der Naturpflege. Das ist die 3. Station, hier steht der Eulenturm. Der 13m hohe Turm hat 54 Stufen. Von da oben sieht man u.a. den Aussichtsturm. Der Eulenturm steht in einem sehenwerten Garten, wer hier noch nie war, Zeit mitbringen zum anschauen.

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Nachdem ich den 3. Stempel abgeholt hatte, ging die Wanderung weiter. Der Weg führt in der Nähe vom Thüringer Blick vorbei, diesmal bin ich die paar Meter dahin nicht gelaufen. Weiter, immer weiter, rein ins Hammertal, vorbei an der ehemaligen Jugendherberg zum Teufelssee. Hier sieht man einige Bäume, die die Biber angeknabbert haben. Teilweise erfolgreich auch gefällt haben. Nach dem Teufelssee geht es wieder ein bissl Bergan, bis zum Schlossberg, auf dem der Bismarkturm steht.

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Dieser wurde 1895 erbaut zu Ehren des „Eisernen Kanzlers“. 112 Stufen führen bis nach oben, wo man eine sehr gute Aussicht in das Oderbruch hat. Richtung Norden die beiden Schiffshebewerke Niederfinow. Auch sehr empfehlenswert, diese anzuschauen. Weiter im Osten das Oderbruch bis nach Polen und Richtung Süd ist Bad Feienwalde zu sehen. Ein paar Fotos, dann wieder runter, Stempel Nummer 4 holen. Kleiner Plausch mit dem Turmwächter und weiter geht es. Wieder erst mal 500m zurück und dann folgte ich weiter dem Höhenpfad nach Falkenberg auf dem Oderlandweg. Kurz vor Falkenberg kam ich noch an einer Wanderhütte vorbei, Tobbenberg-Hütte. Da habe ich doch glatt eine „Filmdose“ verloren 😀. Nun war es dann nicht mehr weit bis nach Falkenberg, ein bissl hoch und runter und schon war ich in Falkenberg. Vorbei an ein paar Häusern und einem Teich, wo auch Spuren an eingien Bäumen vom Biber zu sehen sind. Mein Ziel, der Fontane-Platz wurde nach gut 20km in 4 Stunden erreicht. Es war keine Schlendertour, mehr zum auspowern und Kopf frei bekommen. Bis zum Bismarkturm bin ich schon öfters gewandert bzw. vom Parkplatz beim Bismarkturm nach Altranft. Die Strecke für das Turmdiplom ist ca. 12km lang, auf der Website dazu gibt es mehr Angaben.

Vom Fontane-Platz wurde ich dann abgeholt und sind dann zur Touristinfo in Bad Freienwalde gefahren, wo ich mir mein 7. Tumrdiplom abgeholt habe. Dieses Jahr kommt min. noch einmal diese Strecke ran. 😀

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Hier noch ein paar Bilder von der Wanderung

 

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