DL3BZZ's Blog

2. Dezember 2019

Wanderung Röddenau-Goldhausen

Am 30. November 2019 ging es mal wieder mit Holger zum Weihnachtsmarkt nach Goldhausen. Nun schon zum 4. Los ging es um 8:30 Uhr bei schönem Winterwetter, nee, wir haben ja noch Herbst. Und Schnee liegt auch noch keiner, ok, die Temperatur war kalt, 0°C. Diesmal hatte ich eine Strecke komplett westlich von der Eder geplant, 3x fand bei Geismar, ein Ortsteil von Frankenberg/Eder, eine Treibjagd statt. Das wollte ich/wir umgehen. Vom mir zu Hause ging es dann los, nach Rodenbach, ein schöner kleiner Ortsteil von Frankenberg/Eder, die Wege dahin waren stellenweise ganz schön glatt. Weiter nach Hommershausen, auch ein Stadtteil. Stellenweise entlang vom Butzmühlenweg, eine sehr schöne Extratour, die in Schreufa startet. Über die Nuhne rüber, ging es weiter Richtung Sachsenberg, das wir westlich davon liegen lassen. Vorbei an 2 kleine Fischteiche, oh, ein Eisvogel. Über die K48 drüber, geht es leicht bergan. Oh, 2 Leute mit Warnwesten, uns schwant nix gutes. Und richtig, wir wollten durch ein Waldstück Richtung Münden, Treibjagd. Sie gaben uns den Tipp, entweder östlich oder westlich um das Waldstück. Wir haben uns für den westlichen Teil entschieden. Am Waldrand entlang, ein kleines Stück an der K48 bis zu einem Parkplatz, da rein in den Wald für ein paar Meter, bis wir auf einer Wiese rauskamen. Schöne Sicht nach Münden und zum Bollerberg. Weiter am Waldrand entlang, im Wald rechts neben uns saßen die Jäger und warteten auf das Wild. Kurz vor Münden wollte ich südlich von der Orke wandern bis zu einem Übergang. Tja, das war nur eine Furt, bei dem Wasserstand keine Möglichkeit da rüber zu kommen. Also wieder zurück und nach Münden rein. Durch Münden durch zur Aar runter. Da gibt es eine kleine Schutzhütte, da eine kleine Verpflegungspause. Oh, hier fielen ein paar Tropfen Regen, der heute überhaupt nicht angekündigt war. Dann weiter, rüber über die Aar, Holger hat einen Eisvogel gesehen, ja, ganz kurz sah ich ihn auch noch. Wow, 2 an einem Tag. Weiter ging es entlang dem Lichtenfelser Panoramaweg, auch ein sehr schöner, langer Wanderweg. Diesen hatte ich vor einigen Jahren in 2 Etappen mit dem Radl absolviert. Vorbei an der Fischzucht Wagner, weiter zur Aarmühle zwischen Goddelsheim und Hillershausen an der K55. Dann ging es den Lichtenfelser Panoramaweg weiter hoch zum Eschenberg mit 535m üNN. Da gibt es u.a. ein Gipfelkreuz auf 533,42m mit Gipfelbuch. Nun ist es bis Goldhausen nicht mehr weit. Weiter entlang dem Weg, vorbei an dem ein und anderen Grenzstein. Kurz vor Goldhausen haben wir dann noch den Hügel Teufelshohl fast umrundet. Oh, der Waldweg hier ist aber sehr verfestigt worden, kommt hier etwa eine oder mehrere WKA hin?

Und schon sind wir in Goldhausen, der Weihnachtsmarkt nicht mehr weit. Knapp 40km haben wir absolviert, nun gab es wieder was leckeres zu essen und trinken. Vielen Dank an Isa, ihrer Familie und den vielen Helfern für den sehr schönen Weihnachtsmarkt. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr, mal schauen, auf welcher Strecke wir dann dahin wandern.

Wie immer gibt es HIER ein paar Bilder und HIER ein kleines Video von der Wanderung.

25. November 2019

Wittilandwanderung

Sonntag, 24. November, oh, nur noch einen Monat bis Heiligabend 😜. Nach einer 6 Tage Woche Arbeit heute das schöne, wenn auch kalte Wetter für eine Wanderung genutzt. Spontan habe ich mich für den „Wittgensteiner Schieferpfad“ (WS) und „Via Celtica“ (VC) entschieden. Beide hatte ich schon erwandert, der Schieferpfad ist schon länger her. Geparkt habe ich beim Parkplatz am Ederauenradweg zwischen Dotzlar und Meckhausen. Der Wanderweg hat ein paar kleine Änderungen in Richtung Raumland erhalten. Aber wie gewohnt sehr gut ausgeschildert. In Raumland befindet sich auch der offizielle Startpunkt vom WS.

Von da geht es zum zum Tagesbruch Hörre über normale Wanderwege. Da gibt es einen kurzen, knackigen Singletrail, den man noch erweitern kann, eine kleine Schleife zum Drachenstein, trittfest sollte man da sein. Ok, das gilt auch insgesamt für einige Teile vom WS und VS. Weiter zum Tagesbruch Limburg und zum Parkplatz „Auf der Lenne“. Unterwegs gibt es Aussichten u.a. auf Bad Berleburg. Hinter der Lenne geht es weiter, hoch, auf die vergessene, alte Marburger Straße zu den Felsenformationen beim Fredlaf. Wieder langsam runter ins Tal, vorbei an der Teufelswand, weiter an der Esellei, hier kann man Wanderungen mit Esel machen. Weiter an einem Tagesbruch vorbei und dem Wächterstein nach Meckhausen. Bei der (ehemaligen?) Pension Ederblick trifft der neuere Wanderweg Via Celtica auf diesen. Beide führen nun gemeinsam wieder hoch zu der Felsengruppe „Braut und Bräutigam“. Dieser Streckenabschnitt ist nicht ganz ohne, wie oben schon erwähnt, Trittfest sollte man sein. Hinter der Felsengruppe kann man einen kleinen Schlenker zu einem Aussichtspunkt „Erhabenheit“ machen, unterhalb vom Wasserhochbehälter gibt es eine schöne Aussicht auf Dotzlar und Umgebung. Weiter via Singletrail bis auf einen Waldweg. An der Kreuzung „An der Honert“ trifft auch noch der Wanderweg „Via Adrina“ (VA) auf die Strecke, weiter geht es runter bis zur Straße K50. Hier biegt der WS nach rechts ab, die beiden anderen (VA und VC) nach links Richtung Arfeld. Da es noch früh am Tage war, wollte ich nicht schon in ca. 2km aufhören zu wandern, also geht es weiter, den „Via Celtica“. In Arfeld gibt es dann das Wanderportal vom „Via Adrina“. Im Ort direkt entsteht ein Besucherzentrum für den „Via Ardina“, wie der Stand dazu ist, kann ich nicht sagen.

Nun entlang dem dem VA, kleiner Anstieg und der VC geht nach links weiter den Hügel hoch. Kurze Zeit später treffen beide wieder aufeinander, bei der Aussichtsplattform. Bei gutem Wetter sehr zu empfehlen. Weiter den Weg zum Cafe Heimbach. Hier kann man u.a. eine schöne Pause machen. Kurz danach trennen sich die Wege, der VC geht leicht rechts hoch zur „Schwarzen Grube“, wo nun der Wanderweg „Bei de Hullerkeppe“ (BdH) auf diesen trifft. Hoch geht es zur Wacholderheide „Großer Keller“ und weiter bis zum Grenzstein Nr. 158, wo auch eine Tafel Aufklärung über Grenzsteine gibt. Hier trennen sich beide Wanderwege wieder um ein paar hundert Meter weiter wieder zusammen zu treffen. Weiter runter geht es, fast vorbei an der Aussichtsplattform runter nach Dotzlar, wo sich das Wanderportal vom BdH und VC befindet. Nun geht es hoch zur Wallburg. Und wieder runter, mit schönen Aussichten auf Dotzlar und Umgebung. Weiter geht es ins Tal, vorbei an Fischteichen beim Grundbach, bevor es wieder an mehrenen Felsenformationen hoch geht. Schön angelegter Singletrail, weiter um den „Burgberg“ herum, runter bis zur Eder, wo der Grundbach in die Eder mündet. Wieder hoch und runter bis zum Steg, der über die Eder führt. Nee, hier geht wohl keiner mehr drüber.

Ein bissl an der Eder entlang, bevor es wieder hoch geht, ein schöner Singletrail über Stock und Stein. In der Nähe von Dotzlar trennt sich der VC vom BdH und führt wieder runter zur Eder. Hier gibt es u.a. eine Umleitung für Wanderer mit Hunde, denn es geht über eine Viehkoppel. Nun wieder an der K718 über die Eder und schon bin ich wieder am Parkplatz nach fast 28km und gut 1000Hm. Hoch und runter, hoch und runter, über Stock und Stein. Wenig Asphalt, viele Singeltrails. So gefällt es mir. Mir hat es Spaß gemacht, dazu noch bei dem schönem Wetter. Ich kann alle 4 Wanderwege sehr empfehlen.

HIER gibt es ein paar 😁 Fotos, ok, sind am Ende mehr geworden als gedacht, über 200 auf der kurzen Strecke. Und HIER wie gewohnt ein kleines Video von der Wanderung. Viel Spaß und gern könnt ihr eure Erfahrungen über die genannten Wanderwege hier in den Kommentaren berichten.

4. November 2019

26. Bad Endbacher Wandermarathon

Am 03. November 2019 fand der 26. Bad Endbacher Wandermarathon statt. Für mich die zweite Teilnahme, letztes Jahr zum 25. Jubiläum war ich die lange Strecke mit dabei. Diesmal gab es wie sonst den Halbmarathon und den Marathon. Natürlich habe ich die Marathonstrecke ausgewählt.

Sonntag in aller Frühe, um 04:15 Uhr klingelt der Wecker, frisch machen, Frühstücken, Sachen packen und kurz nach 5 Uhr ging es mit dem Auto nach Bad Endbach, wo ich kurz nach 6 Uhr ankam. Per Mail hatte ich mich schon angemeldet, die 16€ für die Wanderung bezahlt, ein Armbändchen und den Flayer inkl. Wegstrecke bekommen. Nach und nach wurde es in der Halle voller, ein Kaffee und dann ab zum Bus. Mit mehreren Bussen wurden dann die Wanderer nach Haiger gefahren worden, wo der Start der Wanderung war. Viele stürmten gleich los, jemand wollte ein Foto von der großen Truppe mache, kaum einer hatte ihn beachtet. Nach gut einem Kilometer ging es schon in den Wald hinein, Richtung Rodenbach. Langsam aber stetig ging es Bergan, dann wiede rmal gerade Abschnitte und wieder Bergan. Vorbei am Aussichtspunkt Rodenbach zur Auerhahnhütte. Vorbei an Windräder, gehört hatte ich mehrere, aber nur eins gesehen, schön nebelig. Vorbei am Übungsplatz vom THW ging es runter nach Weidelbach zur ersten Verpflegungsstation. Oh oh, der Weg darunter war feucht und 2x waren meine Beine schneller, beim 2x hatte ich mich mit dem linken Arm abgefangen, oh, Schmerz in der Schulter. Aber nicht sehr doll. Konnte weiter wandern. Dann die Verpflegungsstation. So wie letztes Jahr, Getränke, Kuchen, „Brötchen“. Etwas warmen Tee, 2 Stückchen Kuchen, eine Banane und einen Riegel. Und hier habe ich dann die Regenjacke angezogen, es fing an leicht zu regnen. War ja vorher gesagt. Dann weiter, entlang der Hauberg Extratour. Viele Nadelbäume wurden hier gefällt, ein Stück Weg war durch die Forstfahrzeuge ramponiert. Zum Glück nur so 200 – 300m und wieder rein in den Wald und runter nach Steinbrücken. Und wieder ein schöner Anstieg, vorbei an der Phillipsbuche, vorbei am Kunstrasenplatz zur Schutzhütte Simmersbach/Hasenhecke, wo es die 2. Verpflegungsstation gab. Kleine Stärkung und weiter Bergan zum Mattenberg. Hier kamen die Wanderer des Halbmarathon auf die Strecke, sie sind in Niederhörlen gestartet. Nun nur noch 15km. Wieder Bergab nach Lixfeld und wieder Bergan zum Diabassee, zum höchsten Punkt mit 588m ü.NN. Weiter nach Bottenborn zur 3. Verpflegungsstation. Hier bekam ich meine Tasse wieder, die ich an der ersten vergessen hatte. Toller Service. Weiter dann am Ebersberg vorbei zum Wommelshäuser Gipfelkreuz und Schutzhütte. Hier gab es eine zusätzliche Verpflegungsstation, aber gut 2km vor dem Ziel brauchte ich nix mehr. Nun nur noch Bergab nach Bad Endbach zum KSF-Zentrum. Nach gut 43km in knapp 6:40 Stunden. Wieder gab es eine Teilnehmerurkunde. Dazu hatte ich mir ein T-Shirt bestellt als Erinnerung und ein alkoholfreies Bierchen von Bosch genehmigt. Danach ging es wieder nach Hause.

Wieder eine tolle Wanderung, sehr gut ausgeschildert, tolle Verpflegungspunkte mit freundliche Helfer. Vielen Dank für den tollen Tag. Es war mehr Regen angekündigt, aber 2 bis 3 kleine Regenschauer störten nicht so. Um die 700 Teilnehmer sind auf beiden Strecken gestartet. Der 27. Bad Endbacher Wandermarathon findet am 01.11.2020 statt. Es soll wohl von Bad Laasphe nach Bad Endbach gehen. Lassen wir uns überraschen, der Termin ist schon mal notiert.

HIER gibt es wieder ein paar Bilder und HIER wie gewohnt ein kleines Filmchen

27. Oktober 2019

1. Ehrbachklamm Trail

Am 26. Oktober 2019 fand bei bestem Herbstwetter der 1. Ehrbachkamm Trail vom VSV Schnelle Füße Koblenz e.V. statt. Das wollte ich mir nicht entgehen lassen, gut 55km durch eine tolle Landschaft an Mosel und Rhein. Angemeldet, die Gebühr von 15€ + 5€ Bustransfer bezahlt. Es kommt dann doch anders als man denkt 😉. Wollte den Samstag früh zum Start in Winningen fahren, müsste also kurz vor 4 Uhr aufstehen. Meine liebe Frau Kerstin kam auf die Idee, wir fahren am Freitag nach der Arbeit da hin, übernachten irgendwo da. Super 👍, bei Booking.com eine Unterkunft gesucht und gefunden, gebucht. Pension Marienhof war es. Für mich gab es ein Lunchpaket, da ich zeitig zur Wanderung raus musste. Kurz nach 6 Uhr dann zum Startpunkt in Brodenbach bei der Polizeistation. Meine Frau ist dann wieder zurück zur Pension gefahren und hat den Tag für sich genutzt, u.a. ein bissl Koblenz schoppen.

3 Frauen und 3 Männer erwarteten dann kurz vor 7 Uhr am Start die anderen Teilnehmer, die mit 3 bzw. 4 Bussen von Winningen hin gefahren wurden. Also fast 200 Teilnehmer. Um 7 Uhr ging dann die Wanderung los, den Brodenbach hoch, ein schöner Singletrail und das noch im dunkeln. Bei der Burg Ehrenburg angekommen, ein paar Fotos. Oh, wer hupt da? Ah, hier ist die erste Verpflegungsstation und Stempelstelle, eine von 8. Wir waren wohl ein bissl schnell 😜. Dann wieder den Hügel runter ins Tal, die Ehrbachklamm. Wow, schöne Ecke hier. Dazu der Herbst mit seinen Farben und die Sonne. Durch die Klamm, oh, ich wollte doch hoch zur Ruine Rauschenburg, den Abzweig verpasst, gut 100m zurück und hoch. Hier liegt u.a. der derzeit 3. älteste aktive Geocache in Deutschland, GC442 Ehrbachklamm Stash. Mich begleiteten dann neben Eric noch 2 andere Geocacher, die diesen auch loggen wollten. Also ein paar extra Höhenmeter. Es hat sich gelohnt, der Cache wurde schnell gefunden und geloggt. Ich bin dann noch in die Ruine, ein paar Fotos, bevor es wieder runter zur Klamm ging.

Dann ging es aus der Klamm links hoch, ein paar schöne Aussichtspunkte, bis zum Waldkindergarten Winkelholzbande, wo es die 2 Stempelstelle mit Verpflegung gab. Weiter ging es nach und durch Oppenhausen und Herschwiesen und runter zum 3 Ländereck und einem kleinen Singletrail und wieder hoch Richtung A61, drunter durch zur nächsten, die 3. Stempelstelle. Oh, hier gab es nicht mehr viel an Verpflegung, ich hatte hier noch die 2 Stulle vom Lunchpaket verspeißt. Und wieder runter geht es nach Boppard. In Boppard ging es natürlich wieder Bergan, natürlich nicht mit der Sesselbahn, das wäre zu einfach 😁. Den Wanderweg hoch, für den Klettersteig hatten wir nicht die Ausrüstung dabei. Vorbei am Gedeonseck, 4 Seenblick zur Engelseiche, da die 4. Stempelstelle. Hier genehmigte ich mir ein 🍺. War auch nur eine Nuckelflasche (0,33l), ruckzuck war sie leer 😲.

Engelseiche

Und noch ein paar Höhenmeter entlang dem Saar-Hundsrück Steig. Wieder runter, an Waldesch vorbei zur 5. Stempelstelle. Wieder im Wald vorbei an einigen ehemaligen römischen Resten, zuerst am Römischen Tempel für Rosmerta und Mars sowie Hügelgräbern. Über die Hunsrückhöhenstraße zur 6. Stempelstelle. Eine Schmalzstulle und weiter. Nun nur noch Bergab bis nach Karthause, über die Mosel nach Güls zur 7. Stempelstelle. Nun ging es weiter entlang der Mosel nach Winningen, kurz davor dann die 8. Stempelstelle. Nun war es nicht mehr weit bis zum Ziel in der August Hoch Halle. Nach knapp über 10 Stunden und unter 55km die schöne Wanderung geschafft.

Im Ziel gab es dann die Urkunde und den Aufnäher. Dann noch eine warme Speise, Nudeln mit Soße sowie ein bleifreies Weizen. Nun hieß es Abschied nehmen, auf nach Hause, bissl über 2 Stunden später waren wir wieder zu Hause angekommen.

Fazit: eine sehr schöne Wanderung mit hoch und runter, so liebe ich es. Single Trails, viel Wald. Viele schöne Aussichten, viele nette Leute, egal ob nun Teilnehmer oder Helfer und Veranstalter. Sehr gute Ausschilderung, verlaufen konnte man sich eigentlich nicht. Mal schauen, ob ich es nächstes Jahr wieder schaffe an dieser Veranstaltung teilzunehmen.

Wie gewohnt hier noch 2 Links, zu BILDER und ein kleines VIDEO

13. Oktober 2019

Wandertag Frohnhausen

Filed under: Wandern,Wandertag Frohnhausen — dl3bzz @ 18:38
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Heute, 13. Oktober 2019, fand der 14. Wandertag Frohnhausen der Wanderfreunde Frohnhausen, eine Sparte des FSV Frohnhausen 1958 e.V. statt. Wie die Jahre zuvor, für mich die 3. Wanderung gibt es immer eine andere Streckenführung. Angeboten wurden 3 Strecken, Strecke 1 mit ca. 8km, Strecke 2 mit ca 13,5km und Strecke 3 mit 21km. Natürlich bin ich wieder die 21km gewandert, das GPSr zeigte am Ende 20,85km an. Allein bin ich nicht gegangen, der Holger ist wieder mitgekommen, den ich von zu Hause abgeholt hatte. Kurz vor 9 Uhr durfen wir auf die Strecke. Vom Sportplatz ging es leicht bergan, um den Kohlenberg herum, über die B253. Dann Richtung Eifaer Berg-Steinbruch, weiter nach Holzhausen. Da gab es die erste Verpflegungstelle für diese Strecke. Weiter am Lattenberg entlang wieder über die B253 zum Dreiländer Eck, Hohenhardts Höhe. Weiter Richtung Oberasphe, vorbei an der 3. Verpflegungsstelle. Für uns war es die 2., die eingentliche 1. lag auf der 14km Route. Weiter via Ertenbach zum Hirschgrund wieder zum Sportplatz. Nach keine 200 Minuten waren wir wieder im Ziel, hier gab es dann weitere Verpflegung, Grillwürste und Getränke.

Unterwegs gab es ein bissl Wasserkühlung von oben, die paar Regentropfen störten nicht. Viele Pilze haben wir unterwegs gesehen, die Waldarbeiter haben viele Bäume gefällt, Bauern, die ihre Acker pflügten. Und dann natürlich viele Wanderer, speziell auf den letzten Kilometern. Unterwegs waren von Kinder bis Renter alles, super. Die nächste Wanderveranstaltung, übrigens sehr günstig, 2,50€ pro Person, Kinder frei, findet am 11. Oktober 2020 statt. Hoffentlich findet da nicht am Wochenende der 3. Elbsteigermarsch statt. Holger meinte, wir könnten ja dann mal alle 3 Streckenabschnitte absolvieren. Ja, warum nicht, dann halt kein Halbmarathon, sondern ein Marathon. Ok, Zielende ist gegen 15 Uhr, aber das sollte uns nicht stören.

Hier findet ihr ein paar Bilder und hier wieder ein kleines Filmchen.

Es war wieder eine schöne Wanderung, sehr gut ausgeschildert, organisiert. Vielen Dank an alle, die diese tolle Veranstaltung organisiert und unterstützt haben.

Spruch auf dem Flyer: „Durch Wald und Feld wir wandern, von einem Ort zum andern, mit Eifer – ohne Hast, bei Einkehr und bei Rast, wer nicht dabei, der was verpasst!“

7. Oktober 2019

2. Elbsteigermarsch 2019

Am 05. Oktober 2019 fand der 2. Elbsteigermarsch statt. Hier ein paar Zeilen von mir dazu, aber erst mal ein paar andere Worte. Diesmal hatte ich die ganze Woche Urlaub, am 03. Oktober ging es mit meiner Frau Kerstin nach Großhartau ins Kyffhäuser Hotel, da war ich letztes Jahr schon einmal. In aller Ruhe ging es nach Dresden, etwas abholen. Dann im Hotel einchecken, einen kleinen Spaziergang und ein leckeren Softeisbecher im Eiscafe Kunath. Eine Empfehlung ist es wert. Wieder ins Hotel, Abendessen. Am Freitag fuhren wir nach Radebeul, zum Fabrikverkauf von Vadossi bzw. Nudossi. Oh, leckere Sachen gibt es da. In unmittelbarer Nähe an die Elbe, da einen kleinen Spaziergang, natürlich mit 3 Geocaches. Weiter nach Dresden, Kerstin hatte einen Termin in der Nähe vom Hermann-Seidel-Park. Oh, hier gibt es einen kleinen Multicache mit interessantem Namen: Der Eiscreme Pfad, den müssen wir unbedingt machen. Da kommt man bei dem Eiscafe Lösch vorbei, auch hier leckere Softeisbecher. Im Anschluß natürlich den Cache auch gefunden und geloggt.

Dann fuhren wir nach Stolpen, wo am 05.10. der Start vom Elbsteigermarsch sich befindet. Hier sind wir zum Essen in das Gasthaus Amtsbaderei eingekehrt. Leckere Schnitzel gibt es in verschiedenen Größen (Gewicht). Schöne urige Kneipe mit nettem Personal. Von da aus zurück ins Hotel, nicht ohne noch kurz 2 Leute vom Team Wanderlust e.V. zu begrüßen, die im Regen den Start vom Elbsteigermarsch aufbauten. Im Hotel angekommen noch Rebecca, Frank und Michael begrüßt, sie wollen auch den Elbsteiger bezwingen. Nach einem leckeren Bierchen wurde der Abend beendet.

Früh morgens, um 5 Uhr klingelt der Wecker, nee, war schon vorher wach, frisch machen, was trinken und um 5:30 Uhr trafen wir uns 4 unten im Hotel, unsere Lunchpakete und den Kaffee zu holen. Toller Service vom Hotel. Kurz vor 6 Uhr sind wir dann in Stolpen bei Regen angekommen, die Startunterlagen geholt und ab ins Auto, der Start ist erst um 7 Uhr. Kurz vorher gab es die obligatorische Einweisung. Gut 700 Anmeldungen waren es, über 500 Starter gingen um 7 Uhr los. Na ja, nicht ganz, leider sind schon einige vorher los gegangen, obwohl öfters angesagt wurde, keiner möchte vor dem offiziellen Start starten. Die Strecke war die selbe, wie vom 1. Elbsteigermarsch letztes Jahres. Nur gab es dieses Jahr keine Sonne, sondern nur Regen, fast die ganze Zeit hat es geregnet. Wie eben erwähnt, die Strecke war die selbe, da brauche ich nix weiter schreiben, siehe mein Link vorher. Trotz des Regens waren die Leute an den Verpflegungsstationen bester Laune, was sich auch auf die Wanderer übertrug. Die Verpflegung war wieder so wie letztes Jahr, Getränke, Äpfel, Bananen, verschiedene Riegel, Müller Milch, Schmalzstullen und an 2 Punkten auch die super leckeren Kekse. Von meinem Lunchpaket aus dem Hotel hatte ich nur die Banane vor dem Start gegessen, ansonsten hatte ich noch Wasser im Trinkbeutel im Rucksack. Wie ich so gehört hatte, war immer reichlich an den Stationen vorhanden. Es gab auch eine Stempelkarte, aus wasserfestem Papier. Leider hatte ich keine Tüte dabei, wo ich diese verstauen hätte können, bei der 2. Stempelstelle war meine doch schon ganz schön nass und zum Ende dann fast „Brei“. Erstaunlich weiße waren die meisten Wege trotz der Nässe nicht rutschig, auch nicht die Stufen von den vielen, vielen Treppen, die überwunden werden mussten. Von der letzten Verpflegungsstation in Ostrau hatte ich versucht, den Wanderer vor mir einzuholen. Am Elbufer in Bad Schandau hatte ich ihn wieder gesehen, auf der über 3 km langen „Zielgeraden“ kam ich dichter ran, aber er hat das auch mitbekommen, gut 50m vor mir ist er ins Ziel gekommen. Nach 10:50 Stunden und 63 km bin ich im Ziel angekommen. Wieder unter den ersten 10, genauer konnte mir man das erst mal nicht sagen. Egal, es gibt ja keinen Zeitmessung. Der erste war nach gut 7 3/4 Stunden schon im Ziel. Meine Frau ist dann auch angekommen, haben erst mal einen leckeren Burger gegessen. Dann habe ich mir ein trockenes Plätzchen gesucht zum umziehen, das war im „Vorzelt“ vom großem Partyzelt. Jetzt ging es ins 34km entfernte Hotel, duschen. Nun kam eine Nachricht vom Michael, wie er von Stolpen ins Hotel kommen kann, also bin ich noch mal mit dem Auto los und habe ihn abgeholt. Anschließend gab es im Hotel noch ein leckeres Bierchen und ein leckeres Würzfleisch, bevor es ins Bett ging.

Hier ein paar Punkte: Positiv die Orga, super alles organisiert, immer fröhlich gelaut. Wegkennzeichung sehr gut, vlt. an der ein o. anderen Stelle könnte ein Hinweis oder Flatterband noch hin. In Lichtenhain hatte ich mich verlaufen, ca. 300m. Aber ich hatte ja mein GPS Garmin Oregon 600 mit dem Track darauf dabei. Bin mal gespannt, ob es nächstes Jahr eine andere Streckenführung gibt. Ich hatte angesprochen, falls es die selbe ist wie die letzten beiden Male, ob sich nicht alle Wanderer in Krippen beim Ziel treffen und dann mit Bussen zu den jeweiligen Startpunkten (Zeitversetzt) gefahren werden könnten. Dann bräuchte man im Ziel nicht lange auf den Bus warten. Lassen wir uns überraschen. Was evlt. angedacht werden könnte, eine andere Stempelkarte, jemand hatte da eine Idee. Was im Zielbereich gefehlt hat, ist eine Möglichkeit sich irgendwo trocken und warm umzuziehen, wie oben geschrieben hatte ich mich in dem einem Zelt einfach umgezogen.

Hier wie immer ein Link zu ein paar Bilder und einem kleinen Video.

14. September 2019

24h Wanderabenteuer Edersee 2019

So, nun hab ich eine Nacht drüber geschlafen, äh, 2 1/2 Stunden waren es. Kleines Resümee: Am Freitag, den 13. September fand wieder, für mich das dritte Mal, das 6. 24 Stunden Wanderabenteuer Edersee & Bad Wildungen statt. Dieses Jahr war wieder der Start in Vöhl um 19 Uhr. Vorher versammelten sich gut 150 Wanderer, die die Strecke in Angriff nahmen. Viele Bekannte Wanderer da getroffen. Vorher ein paar Worte zu der Veranstaltung vom Veranstalter „Erlebnisregion Edersee“, Organisatorisches und ein paar Worte vom Extremwanderer Thorsten Hoyer.

Es gab wieder 2 Strecken, 86 und 42km. Den „Startschuss“ gab der Thorsten Hoyer und los ging es. Fast die gleiche Strecke wie 2017 wurde in Angriff genommen. Durch Vöhl hoch nach Marienhagen und runter nach Thalitter. Hier gab es die erste Verpflegungsstation, so nach 8km. Hmmmm, lecker, Schmalzstullen, mehrere Sorten selbstgebachenen Kuchen und Getränke. Danach wieder Bergan und wieder Bergab, es wurde dunkel. Der Vollmond ging auf, die Sterne leuchteten. Ein Uhu saß im Feld und flog davon, als er uns sah. Kopflampe an, diesmal setzte ich auf Rotlich. Oh, gewöhnungsbedürftig. Aber soll ja besser sein als weißes, helles Licht. Dafür hatte ich mir vor kurzem eine entsprechende Kopflampe gekauft. Und wieder Bergan, Bergab, Bergan nach Fürstenberg. Außerhalb vom Wald brachte man keine Lampe, der Vollmond erhellte den Weg. Am Sportplatz von Fürstenberg die 2. Verpflegungsstation, neben den üblichen Getränken und Müsliriegeln gab es Gulaschsuppe und Pfefferbeißer. Nur die Wurst genommen. Dann weiter, rauf auf den Lichtenfelser Panoramaweg runter vorbei am Gut Reckenberg, über die Hängebrücke über die Orke nach Nieder- und Oberorke und Ederbringhausen zu der 3. Verpflegungsstation. Hier gab es u.a. Grillwürste. Nee, soviel will man nicht essen, wir wollen ja nicht schwerer am Ziel ankommen, als wir abmaschiert sind. Wieder Bergan hoch nach Buchenberg und wieder runter nach Schmittlotheim zur 4. Verpflegungsstation. Hier gab es Nudel, dazu Semmelbrösel und oder Apfelmus. Auf dem Weg hier runter merkte ich mein rechtes Bein, habe hier schon länger ab und zu Schmerzen vom Po bis zum Knie. Nun wieder Bergan hoch zum Hagenstein und wieder runter, entlang dem Urwaldsteig bis nach Herzhausen. Immer entlang dem leeren Edersee, schöne Bilder, leichter Nebel über dem Wasser und der Vollmond. Und weiter nach Vöhl. Hier kam ich kurz vor 3 Uhr nach 44km an und brach meine Wanderung ab. Auch hier gab es wieder viel zu Essen, Brötchen mit Wurst und Käse sowie Nutella. Auch konnte man hier u.a. Rührei bekommen.

Viele nutzten hier die Möglichkeit zum Sachen wechseln. Ich blieb hier noch eine Weile, ein bissl klönen, bevor es dann nach Hause ging, wo ich um 5 Uhr ankam. Es gab auch ein paar, die hier oder auch schon früher aufgehört haben, nicht jeder Tag ist man in guter Verfassung.

Vielen, vielen Dank an die Veranstalter und die vielen Helfer, die diese Veranstaltung ermöglichen. Und immer waren sie stets gut gelaunt, das motiviert einem. Freue mich schon auf das nächste Jahr, bin gespannt, wo es dann entlang geht.

HIER ein paar Bilder, schade, dass einige Bilder den Vollmond über den leeren Edersee nicht das rüberbringen. Und auch HIER noch ein kleines Filmchen.

1. September 2019

Spessart 50 am 31.08.2019

Filed under: Geocaching,GPS,Spessart 50,Wandern — dl3bzz @ 11:19
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Am 31. August fand in Bad Orb die 3. Ausgabe von der Wanderung Spessart 50 statt. Um 04:30 Uhr klingelt der Wecker, aufstehen, frisch machen, Kaffee trinken, ein Brötchen essen und um 05:30 Uhr wurde ich von Holger abgeholt. Gut 1 1/2 Stunde später kamen wir im Ort an und konnten unsere Startunterlagen holen. Alles ging zügig ab, nach und nach kamen viele Wanderer, so um die 400 Wanderer/-innen sind dann um 08 Uhr zu den 50km gestartet, nachdem der Bürgermeister den Startschuß abgab. Einige bekannte Wanderer vor dem Start getroffen und kennen gelernt. Nach dem Start ging es durch den Kurpark und den Hügel hoch zur Bieberhöhe auf 533m. Dadurch zog sich schon einmal das Feld ganz gut auseinander. Kurz danach waren die ersten 5km absolviert, angezeigt durch ein schönes Schild.

Kurz danach kamen wir schon an der ersten Verpflegungsstation an, Bananen und Getränke gab es da. An dieser Station sind wir dann noch einmal zum Schluß, ca. 4km vor dem Ziel wieder vorbei gekommen. Nun ging es wieder den Hügel runter nach Kassel. Kassel? Ja, nicht das in Nordhessen, sondern Biebergemünd/Kassel. Hier gab kurz vor Km 15 die 2. Verpflegungsstation. Und wieder ging es einem Hügel hoch bis kurz vor dem Kaiserbaum, der Weg ging nach links, den Hügel wieder runter nach Höchst zur 3. Verpflegungsstation. Natürlich geht es dann wieder hoch zum Kaiserbaum, vorbei am Schild mit den Hinweis, daß wir 20km hinter uns gebracht haben.

Weiter Richtung Breitenborn, wo es dann die 4. Verpflegungsstation gab. Hier wurde eine längere Verpflegungspause eingelegt, es gab Nudeln mit Bolognese- o. Tomatensoße, verschiedene Joghurtsorten sowie Melonen und Apfelscheiben. Dazu natürlich auch Getränke, u.a. auch Hopfenkaltschalen mit und ohne Alkohol.

Nach der Verpflegung ging es weiter, natürlich wieder einen Hügel hoch bis auf gut 530m, also gut 300Hm. Irgendwie müssen die Kalorien ja wieder verarbeitet werden. Und wieder runter nach Roßbach, wo es gut versteckt die 5. Verpflegungsstation gab. Nun ging es eine Weile im Tal nach Lanzingen und weiter bis zur Motocrossstrecke Kassel. Uff, das in der prallen Sonne, dazu dann ein paar kleine, knackige Anstiege bei der Hitze um 33°C. Bei der Motocrossstrecke gab es die 6. Verpflegungsstation, wo ein Motocrossrennen gerade statt fand. Hier gab es neben den üblichen Getränken auch leckeren Kuchen und auch Hopfenkaltschalen, ein alkoholfreies Weizen kam sehr gelegen. Auch habe ich hier meine Wanderstiefel ausgeleert, irgendwie haben sich Steinchen und Stöckchen hin verirrt.

Nach der Verpflegung ging es dann weiter, mir wurde gesagt, nur noch 9km, aber ich habe das 40km Schild noch nicht gesehen. Das kam später, so nach gut 42km.

Nach dem der Kasselgrund durchquert wurde ging es natürlich wieder den Hügel hoch, vorbei am provisorischen Kilometerschild 45. Hier war ich fast fix und alle, erst mal eine kleine Pause eingelegt. Die Hitze hat mich ganz schön zu schaffen gemacht. Zum Glück nicht nur mich, auch viele andere stöhnten, natürlich auch die Höhenmeter forderten ihr Tribut. Hier erst mal noch eine Banane gegessen, ein paar letzte Schluck aus der Trinkblase. Gut, nicht weit entfernt gab es dann die 7. und letzte Verpflegungsstation. Die 3l Trinkblase wurde ein bissl aufgefüllt, gut 5km nur noch bis ins Ziel, natürlich ging es dann gut 200Hm wieder runter nach Bad Orb, vorbei an dem Wartturm auf dem Molkeberg. Schöne Aussicht von hier. Leider bin ich nicht die paar Treppenstufen auf den Turm gegangen noch mich auf einer von den Liegebänken ausgeruht. Und schon war Bad Orb erreicht, ein bissl durch den Ort in den Kurgarten mit der Saline. Es war schön angenehm durch die Saline zu gehen, bevor dann das Ziel erreicht wurde. Nach gut 9:50 Stunden und über 52km herzlich im Ziel empfangen worden. Hier gab es dann noch die Medaille. Im Ziel warteten schon einige Teilnehmer, die die Wanderer mit Applaus begrüßen sowie die D.A.B., die für die musikalische Unterhaltung sorgte. Weiterhin auch hier wieder leckeren Kuchen, Frischkäsestullen, Obst und Getränke. Auch eine Massage wurde hier angeboten. Nach dem dann Holger gut 30min später ins Ziel kam, sowie ein bissl klönen mit einigen Wandern ging es dann gegen 19 Uhr wieder Richtung Heimat.

Fazit: eine sehr schön organisierte Veranstaltung, freundliche Helfer, ausreichende Verpflegungstationen, eine schöne Strecke, vom Profil her mag ich das, wenn es nur nicht so heiß gewesen wäre. Wenig Asphalt, viele Waldwege, die leider geschottert sind, wenig Singletrails. Vielen Dank nochmals für den schönen Tag. Ach, fast vergessen, natürlich noch das andere Hobby gefröhnt, 3 Geocaches wurden geloggt, 2 DNF dazu. Mal schauen, ob es nächstes Jahr wieder klappt, auch die 3 anderen Wanderungen schau ich mir mal an.

HIER findet ihr ein paar Bilder zu der Wanderung und HIER ein kleine Video wie gewohnt.

26. Mai 2019

Hollenmarsch 2019

Vom 24. – 25. Mai 2019 fand der 15. Hollenmarsch statt. Hier ein paar Zeilen von mir. Es war meine 5. Teilnahme, 1x 42km, 1x 67km, diese gefinisht. Dann 2x die 101km versucht, jeweils abgebrochen. Letztes Jahr konnte ich nicht. Für dieses Jahr hatte ich rechtzeitig für den Freitag, 24.05. Urlaub eingetragen und bekommen. Der Tag begann ganz ruhig, am Vormittag mit Frau einkaufen gewesen, Enkelin vom Kindergarten abholen und leckeres Mittagessen.

Nach dem Mittagessen erst mal „aufs Ohr gehauen“, einen Mittagsschlaf halten 😀. Dann den Rucksack packen, bevor es kurz vor 16 Uhr nach Bödefeld ging. Vorher noch einen anderen Wanderer, Georg, aus Allendorf/Eder abholen. Bödefeld nach gut 45min erreicht, Auto abgestellt und zur Anmeldung. Da trafen wir schon den Willhard sowie viele andere. Startunterlagen sowie das bestelle T-Shirt abgeholt, noch einmal zum Auto. Wanderstiefel angezogen, Rucksack geschultert sowie Wanderstöcke und wieder zum Start/Zielbereich. Nach und nach füllte es sich, viele bekannte Wanderer und Läufer trafen ein. Dann noch leckere Pasta gegessen, das geht immer 😁. Dann hieß es sich fertigmachen für den Start. Kurz vor 19 Uhr das obligatoriche Briefing. 299 Starter für den XL Marsch waren gekommen. Der XL Marsch ist in 2 Längen aufgeteilt, einmal 83 und einmal die 101km. Insgesamt waren beim Marsch und Lauf um die 2000 Teilnehmer 😲, super! Hier schon super Feststimmung, viele Zuschauer, die uns zum Start um 19 Uhr anfeuerten. 10, 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1 und Start. Super, auch durch den Ort durch wurden wir begrüßt. Dann ging es zur Hollenkammer, ein Aussichtspunk am Hollenpfad, dieser ist auch sehr zu empfehlen. Weiter um den westlichen Hügel nach Gellinghausen und weiter nach Bödefeld. Wieder durch Bödefeld durch zur ersten Verpflegungstelle für uns. Unterwegs wieder viele Bewohner, die uns angefeuert haben. Dann ging es hoch zur Kreuzbergkapelle, gut 240Hm. Nach gut 20km dann der Verpflegungspunkt 3, Nasse Wiese. Nun die Kopflampe ausgepackt. Aber noch brauchte man sie nicht, es war noch nicht ganz dunkel. Aber einige hatten ihre Strahler schon an, schade. Werde mir mal eine neue Kopflampe mit Rotlicht beschaffen, es gibt schon Wanderungen, wo nur diese in der Nacht genutzt werden darf. Sie dient u.a. damit sich das Wild nicht im dunkel so erschrickt. Eigentlich braucht man auch kein so helles Licht, es reicht ja, wenn man sieht, wohin man trten tut und muss ja nicht die ganze Gegend erleuchten. Die Strecke führte weiter Richtung Großes Bildchen, vorbei an den Negerquellen. Danach war schon Altastenberg passiert, weiter hoch zu der Lennequelle am Kahlen Asten. Uff, wieder ein kurzer, knackiger Anstieg am Sonnenhang. VP-5 war dann in Lenneplätze nach 30km erreicht. Oh, wir waren sehr schnell unterwegs 😲. Wir, das war noch der Thorsten, mitdem ich unterwegs die Strecke bewältigt habe. Er hatte das gleiche Tempo wie ich. Weiter entlang fast dem Rothaarsteig nach Hoheleye bis nach Kühhude zum VP-6 bei Kilometer 40. Wieder kurz was getrunken, gegessen und dann weiter entlang fast dem Rothaarsteig nach VP-7 Jagdhaus bei Kilometer 49. Hier befindet sich auch der Wendepunkt für die 83km Strecke. Das haben hier 2 Wanderer vor uns gemacht. Wäre ich hier schon umgedreht, wäre ich wohl 3 geworden 😜. Aber nein, ich wollte im dritten Versuch die 101km schaffen. Nach der Verpflegung ging es weiter dem Rothaarsteig bis zum Rhein-Weser-Turm, bei Kilometer 58 der VP-8 und Wendepunkt für diese Strecke. Hier auch wieder leckere Verpflegung, diesmal habe ich keine Suppe gegessen und auch keine Massage in Anspruch genommen. Mir ging es hier gut. Nach gut 30 Minuten ging es wieder mit Thorsten auf den Rückweg. Nun war es schon hell. Viele Wanderer kamen uns entgegen, darunter viele bekannte Wanderer, immer ein kurzer Plausch. Die Strecke führte über die VP-6, 5, 4 und wieder zur Nassen Wiese VP-3. Nun sind es nur noch 5km bis ins Ziel. Aber diese Stecke hatte es in sich, es geht von gut 750m nach 460m runter. Mittendrin ein kurzer Anstieg in den Wald und dann runter nach Bödefeld. Hier wurden wir wieder herzlich empfangen.

Nur noch gut einen Kilometer, der Thorsten gibt noch mal „Gas“, ja, das Ziel ruft. Im Ziel wird jeder Finisher Namentlich begrüßt sowie welche Strecke er absolviert wurde. Das mit viel Beifall sowie dem Erhalt der Medaille. Danach noch die Urkunde abgeholt. Super Zeit, 18:13 Stunden inkl. Pause haben wir gebraucht, 16:42 Stunden in der Bewegung. Endlich habe ich auch die 101 Kilometer geschafft. Froh und glücklich. Nun noch ein alkoholfreies Weizen und auf Georg warten. Er kam gut 2 1/2 Stunden später in Ziel.

Vielen Dank an die Orga sowie den vielen, vielen Helfer, ohne diese wäre das nicht so super geworden. Auch den Leuten vom DRK. Tolle Stimmung u.a. bei den Verpflegungspunkten mit leckeren Speisen und Getränken. Und das bei Tage und Nacht. Ich kann diese Wanderung nur empfehlen, es muss ja nicht gleich die 101km Strecke sein, 14, 21, 42, 55 und 83 Kilometer gibt es auch. Diese Strecken kann man auch als Läufer (Hollenlauf) bewältigen.

HIER gibt es ein paar Bilder und HIER wie gewohnt ein Video zu der Wanderung.

12. Mai 2019

5. Uplandsteig Wandermarathon

Filed under: Extremwandern,Uplandsteig,Wandern,Willingen/Upland — dl3bzz @ 13:02

Gestern, am 11. Mai. fand der 5. Uplandsteig Wandermarathon statt. Wie letztes Jahr habe ich die gesamte Runde gewählt. Nur waren die Voraussetzungen ganz anders. Um 4 Uhr hat wieder der Wecker geklingelt, frisch machen, Kaffee und Brötchen, dann ging es auf nach Willingen. Gegen halb sechs angekommen, Startgeld (15€!!!) bezahlt, dann leckeren Kuchen und Kaffee genossen. Nach und nach trudelten die Wanderer für die große Runde ein. Oh, erstaut war ich, einen befreundeten Wanderer auch anzuteffen, der Thorsten hatte sich kurzfristig entschieden mitzuwandern.

Um 6 Uhr ein Gruppenfoto mit den 25 Wanderfreudigen, das bei Regen. Egal, ich hatte mich vorher angemeldet, der Regen war vorhergesagt, aber absagen wollte ich nicht. Dann ging die Wanderung los. Durch Willingen durch, eine kleine Steigung. Dann ging es wieder runter, über die Straße die von Willingen zum Diemelsee führt, wieder Bergan. Hoch zur Schwalenburg. Dann wie gewohnt wieder Bergrunter, Berghoch, am Sportplatz Rattlar dann die erste Verpflegungsstation. So ging es weiter, Berghoch, Bergrunter. Schöne Aussichten, soweit es das Wetter zuließ, bei dem Dauerregen. Ich kann nicht mehr sagen (schreiben), ob es die ganze Zeit vor sich hin geregnet hatte oder ob es mal aufgehört hatte. Ab und zu wurde es auch windig. Im Wald war vom Wind zum Glück nicht viel zu spüren. Bei Kilometer 25 dann die zweite Verpflegungsstation auf dem Buckelau. Hier in der Nähe sind auch die Wanderer der 42km Strecke gestartet, ca. 1h vor uns. Kleine Stärkung, bevor es wieder weiter ging.

Verpflegungsstation 2 Buckelau

Runter nach Needar, über die Bundesstraße 251 um auf der anderen Seite Richung Süden nach Bömighausen zu wandern. Am Bömighausener See in der Schutzhütte dann bei Kilometer 32 die 3 Verpflegungsstation. Hier ist dann mein Mitwanderer ausgestiegen, gute Besserung. Es ging unterhalb vom Grotenberg weiter, Blick auf Welleringhausen. Weiter dem Uplandsteig bis zur L854, Verbindung Düddinghausen und Usseln. Rein in den Wald, oh, der Weg wurde mit Schotter und Sand aufgeschüttet, aber noch nicht verteilt. Egal, hier sind ja schon einige andere entlang, u.a. die Wanderer von den 42km. Weiter bis zur kahlen Pön. Dann den Weg folgend, ein paar Wanderer kamen mir entgegen. Nächste Verpflegungsstation war dann wieder die Graf Stolberghütte. Hier traf ich dann auf Daniela und Frank, die gerade aufbrachen. Später holte ich sie ein, sie sind langsamer als ich unterwegs gewesen, ein kurzer Plausch, bevor ich weiter mein Tempo stampfte. Bei der Verpflegungstation gab es diesmal eine Kartoffelsuppe, leider war die gerade in der Zubereitung. Nach kurzer Verschnauf- u. Verpflegungspause ging es ohne die Suppe weiter. Oh, die Pause hatte mich ausgekühlt, auch der kalte Wind brachte die Kälte in den Körper, die Hände wurden ganz schön kalt. Aber ab der Diemelquelle ging es wieder in den Wald, kleine Steigung und lange Strecken, wo ich wieder warm wurde. Entgegen kamen einige Radler, auch bei dem Wetter waren hier einige unterwegs. Bei der Schutzhütte Hillerkopf ging es dann auch auf dem Rothaarsteig entlang. Die nächste Verpflegungstelle war in der Schutzhütte am neuen Hagen. Das war dann auch die letzte, eigentlich sollte es beim Richtplatz noch eine geben, aber da war diesmal nix. Über die Hochheide ging es zur Hochheidehütte und weiter zum Langenberg. Hier überholte ich u.a. ein paar weitere Wanderer, die die 42km Runde wanderten. Nach dem Langenberg ging es dann nur noch abwärts, erst zum Richtplatz. Oh, der Stein mit der Erinnerungstafel wird immer schiefer, nicht das er bald umfällt. Weiter entlang dem Uplandsteig, über einem Skihang. Keine Aussicht, nur Wolken, aber Willingen hat man gehört. An der Kopfstation des Sessellift Köhlerhagen ging es dann ganz schön steil runter, für mich eine der schlimmsten Streckenabschnitte. Es ging, bin ganz schön schnell hier unterwegs gewesen, stellenweise leicht gejoggt, entlastet die Knie. Dann war Willingen erreicht, jetzt keine 2km mehr. Um 17:20 Uhr habe ich es geschafft, 10 3/4h, gut eine Stunde schneller als letztes Jahr. Hier bekam ich dann die Urkunde sowie den Pin überreicht, es gab diesmal noch vielen leckeren Kuchen. Danach ging es rüber ins Schwimmbad, kurz duschen und umziehen. Bin ja noch nach Korbach zum einkaufen. So mit den nassen und dreckigen Sachen macht man das ja nicht.

Wenn es klappt, bin ich nächstes Jahr wieder dabei, vielen Dank an die Organisatoren und die vielen, fleißigen und freundlichen Helfern. Habt ihr wieder super gemacht.

Nun wie gewohnt hier ein paar Links: HIER ein kleines Video, HIER ein paar Bilder und der HIER der Track bei Komoot

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