DL3BZZ's Blog

31. Juli 2016

13. Jubiläum

Filed under: Geocaching — dl3bzz @ 18:50

Oh, heute ist ja der 31. Juli. Und wieder ein kleines Jubiläum.

Seit 13. Jahren cache ich mehr oder weniger 😀. Vieles erlebt, viele Cacher kennen gelernt, viele, die das Hobby nicht mehr ausführen. Aber es gibt auch noch viele, die das schon seit vielen Jahren machen und wie ich regelmäßig die ein und andere Büxe suchen und loggen.

Angefangen hatte es mit einem Beitrag über Geocaching in der Zeitschrift „funkamateur“ 5/2003. Da hat der ksmichel über das Hobby berichtet. Ich war sogleich angefixt, bei ebay ein GPS Gerät bestellt und nach ca. 10 Tagen bekommen. Es war ein eMap von Garmin. Am 31. Juli 2003 bin ich dann los mit dem Fahrrad knapp 20km zu dem Cache Silberborn, GC6609. Ja, viel dichter war da noch kein Cache. Weite Strecken musste man damals noch fahren. Danach folgten langsam ein paar Caches, bis Jahresende hatte ich 18 Funde. Meist waren es einfache Tradis bzw. virtuelle Caches. Am 05. September 2003 hatte ich dann auch meinen ersten Cache versteckt, Blick oberes Edertal, GCGV9H. Viele weitere Caches folgten in der Zeit, auch das ein und andere Event. Bis heute sind es dann inkl. Mehrfachlogs 9106 Cachefunde. Mehrfachlogs? Ja, sogenannte Locationless Caches konnte man mehrfach loggen bzw. hatte ich bei, glaube 2 Caches, doppelt geloggt, da das Final verlegt wurde. Heutzutage macht man sowas nicht mehr 😉.

Laut der Statistik bin ich 162,569 km von Cache zu Cache gereist, mehr als 4x um die Erde. Der tiefste Cache ist mit -4m unter NN einer von der ZdM Reihe, mit 3651m über NN der höchst gelegene Cache, auf dem Pico del Teide (Teneriffa). Hach ja, die Statistik, hier gibt es mehr davon.

Nicht nur Geocaches haben mir es angetan, auch Geocoins. Von der Sucht der Geocoins bin ich geheilt, die ein oder andere schöne Coin kaufe ich mir noch, werde aber meine Sammlung verkleinern. Aber das ist ein anders Thema, evtl. ein anderes Mal mehr dazu.

Ja, wie geht es mit Geocaching weiter? Schaun mer mal, solange es mir Spaß macht, mache ich weiter. Aber nicht für die Statistik, sondern für mich. Werde auch weiterhin den ein und anderen Leitplankencache loggen, aber bin lieber in der Natur unterwegs als in einer Stadt. Und es werden weiterhin neue Cacher hinzukommen und auch Cacher wieder das Hobby aufgeben, ein kommen und gehen.

24. Juli 2016

Wozu gibt es ein Logbuch?

Filed under: Geocaching — dl3bzz @ 12:24

Hmmm, wozu gibt es bei einem Geocache ein Logbuch?

Natürlich um da seinen Fund einzutragen.

Hach, da gibt es viele Ausreden, wenn man es nicht gemacht hat. Am meisten: keinen Stift dabei. Gefolgt von Logbuch ist voll oder Logbuch nass. Oder gar kein Logbuch gefunden, weil der Cache weg ist.

Kein Stift dabei? Als Geocacher? Selber Schuld oder so. Die Natur bietet uns genug Materialien, um uns in das Logbuch einzutragen. Aber nein, das ist zu aufwändig. Also Fotolog. Fotolog? Ist das ein Log nach klassischem Sinne? NEIN! Aber ich war doch vor Ort, nur konnte ich mich nicht eintragen. Hier meine ich nun nicht Klettercaches o.ä.

Aber wozu gibt es dann die anderen Logarten wie DNF (Didn’t found it) NM (Needs Maintenance) oder einfach WN (Write note). Aber scheinbar kennen das einige Geocacher nicht.

Beispiele: Hatten keinen Stift dabei, anbei Fotolog. Kabelbinder und Halter für Dose gefunden, nur den Petling nicht.

Bei dem ersten hatte ich den Cacher angeschrieben, das ich kein Fotolog akzeptiere. Und er möchte das Log bitte löschen. Antwort: Wie? Frechheit. Nasses Logbuch und zerknittert. Ich lösche nix, wenn dann mach du es. Hä? Nass, zerknittert? Bei Kontrolle war das Logbuch nicht nass. Zerknittert, na ja, wenn Cacher grobmotorik sind und das Logbuch in den Petling reinquetschen, kommt sowas vor. Aber man kann loggen, wenn man einen Stift dabei hätte oder sich Gedanken gemacht hätte.

Dann zu dem anderem: Nicht mein Cache, Cache ist ca. 80km von meiner Homelocation entfernt. Hatte ihm geschrieben, „Hauptsache ein Smilie, egal ob man im Logbuch steht o. nicht.“ Seine Antwort: „Es ist doch wohl eindeutig das ich da war und die Dose weg ist. Deshalb das Foto als Beweis…Kabelbinder und Metallhalter waren da…bin extra aus … angereist und da hat man mir gesagt das ich ruhig ein Smilie machen kann.“ Ja klar, sieht ja auf der Karte blöd aus, wenn da kein Smilie ist.

Na ja, es ist doch ein Spiel, aber ein Spiel mit Regeln, die man akzeptiert, wenn man sich angemeldet hat um das Spiel zu spielen.

Ich werde weiterhin Caches nicht loggen, wo ich nicht im Logbuch stehe, irgendwie schaffe ich das trotzdem. Und werde Logs von meinen Caches löschen, wenn ersichtlich ist, das der Cacher nicht im Logbuch drin steht. Fotologs gibt es höchstens bei Earthcaches, Virtual, Webcam und Events 😉.

 

 

Update zu dem anderem: „Auch wenn ich schon viele Caches habe, das habe ich nicht gewusst. Werde dann mal beim nächsten Mal auch ein DNF loggen. Ich hatte meinen Kumpel gefragt und meinte wenn es so offensichtlich ist könnte ich ein Fotologg machen. Ich bin auch nicht so verbissen das ich jemanden hinterher schreibe oder so. Habe mir nichts dabei gedacht.“

 

6. Juni 2016

Geopark Moryń

Filed under: Earthcaches,Geocaching,Wandern — dl3bzz @ 19:59

Am 03. Juni war ich auf Empfehlung vom Bruder und Schwägerin mit ihnen im kleinen, beschaulichen Ort Moryń.  In dem Ort gibt es einen Geopark, zu einem sind hier verschiedene Steine aus der Eiszeit „ausgestellt“. Diese befinden sich außerhalb der gut erhaltenen Stadtmauer.  Unterhalb vom Ort befindet sich der Mohriner See, der ca. 3,6 km² groß ist und bis fast 60m tief ist. Damit ist er der tiefste Binnensee in Polen und laut Tafel auch der schönste. Im See liegen noch 2 Flugzeugwracks aus dem 2. Weltkrieg, die ein begehrtes Taucherziel sind.

Am See entstand durch Cofinanzierung durch die EU ein schöner Park, wo unter anderem große Tiere aus der Eiszeit wie Mammut, Säbelzahntiger, Riesenhirsch, Höhlenlöwe und andere als lebensgroße Modelle vorgestellt werden. Dazu Tafeln mit Angaben zu den Tieren. Diese Angaben sind in polnisch sowie auch in deutsch.

Natürlich gibt es auch ein Strandbad mit Gaststätte und ein Kiosk, wo man Eis kaufen kann.

Um den See führt auch eine Radtour, siehe Infotafel.

Nach dem kleinen Spaziergang im Park am See sind wir dann noch in den Ort, empfehlenswert die romanische Stadtkirche aus dem 13. Jahrhundert sowie der Marktplatz. Am Marktplatz befindet sich noch der Krebsbrunnen. Nach einer Legende gab es einen jungen, starken Mann, der die Stadt und ihre Bewohner durch seinen Mut vor den Belagerern gerettet hatte. Die Infotafel dazu befindet sich am Infohaus vom Geopark. Verschweigen will ich auch nicht, das es neben dem Marktplatz ein Eiscafé gibt, wo es u.a. leckeres und günstiges Eis gibt.

Derzeit gibt es einen Geocache da, den Earthcache, GC6G92G.

 

29. Mai 2016

Fazit Hollenmarsch 27. – 28. Mai 2016

Filed under: Bödefeld,Hollenmarsch,Rothaarsteig,Wandern — dl3bzz @ 08:46

Ja, der Hollenmarsch, irgendwie eine klasse Veranstaltung. Zum 4. Mal war ich dabei. 2013 habe ich die 42km erwandert, 2014 die 67km, diese Strecke gabe es dieses Jahr nicht mehr, sondern nur 55km und letztes Jahr hatte ich mich an der Königsstrecke, die 101km versucht. Musste diese aber nach 58km am Wendepunkt beim Rhein-Weser-Turm abbrechen. Dieses Jahr nun der nächste Versuch, die 101km zu schaffen. Zum Glück fiel der Termin auf einen Brückentag, vorher wurde Urlaub dafür gebucht.

Gegen 15:30 Uhr ging es los nach Bödefeld, zum 12. Hollenmarsch/-lauf. Auf der Hinfahrt Holger aka ubyyn abgeholt. Früh sind wir dann an der Schule angekommen, haben unsere Startunterlagen abgeholt, noch mal zum Parkplatz, unsere Marschklamotten holen. Dann wieder zum Start-/Zielgebiet an der Schule. Nach und nach kamen immer mehr Wanderer, es wurde noch fleißig aufgebaut.

Erst einmal unser Abendbrot genossen, Nudeln mit Bolognesesoße. Ein bissl nüchtern die Soße, aber Nudeln sind immer gut. Dann weiter gewartet, bekannte Wanderer getroffen,  begrüßt und geklönt. Der Startpunkt rückt näher. Oh, was ist das? Es regnet. Aber nicht lange, die Sonne kommt raus und zum Start um 19 Uhr ist wieder alles trocken.

Wir Wanderer wurden vorher noch kurz in die geänderte Strecke eingewiesen, Sicherheitshinweise und so, was gesagt werden muss. Und es wurde verkündigt, Teilnahmerekord für diese Strecke, 209 angemeldete Wanderer. Letztendlich waren es knapp 200 die gestartet sind. Dann ging es los, durch Bödefeld hoch zu Hollenhaus. Somit wurde schon mal die erste Steigung hinter uns gebracht. Ach so, es gibt hier auch den Hollenpfad, ein schöner Wanderweg, den ich vor einigen Jahren schon mal absolviert hatte. Nun aber weiter bei unserer Wanderung, Richtung Gellinghausen. Eine Gruppe Mufflons kreuzte unseren Weg, schade, keine Bilder gemacht. Freie Fläche, Sonnenschein und schöne Aussichten auf die Hunau und Osterwald. Dann runter nach Gellinghausen, wo wir freudig von einigen Bewohnern begrüßt wurden. Dann wieder Bergan nach Bödefeld. Schöne Aussichten ins Sauerland, Westernbödefeld. Es ging dann durch Bödefeld, zur ersten Verpflegungsstation sowie Zeitnahme. Hier wurde neben dem Hollenwasser, isotonisches Getränk, Cola, Bier, Malzbier belegte Brote und Kuchen angeboten, ach, Obst ja auch noch. Tolle Stimmung. Ab hier bei meiner 4. Teilnahme die 4 Version zum Aufstieg „Nasse Wiese“ Der Weg führt uns hoch zur Kreuzkapelle auf fast 700m. Schöne Aussicht von da oben, vorher noch den Sonnenuntergang gesehen. Das nächste Ziel ist die „Nasse Wiese“, in ca. 750m über NN gelegenes Hochmoor. Hier die zweite Zeitnahme und Verpflegungsstation. Auch hier super Stimmung von den freiwilligen Helfern. Etwas trinken, essen und die Stirnlampe hervorgekramt, es wurde dunkel, kurz nach 22 Uhr. Nun weiter Richtung „Großes Bildchen“ und Altastenberg. Es folgte wieder ein kurzer, knackiger Anstieg am „Sahnehang“ hoch zum „Kahlen Asten“ und der Lennequelle. Na ja, nicht ganz, sind unterhalb des Gipfels aber an der Lennequelle vorbei gegangen. Und dann im dunkeln weiter runter durch einen ausgewaschenen Weg, im hellen ist es schon nicht so einfach hier. In Lenneplätze  die dritte Verpflegungsstation nach 28km. Auch hier gegen Mitternacht gute Stimmung. Kurze Verpflegungspause, dann weiter Richtung Albrechtsplatz und Kühude. Nach einem weiteren knackigen Anstieg vorbei am Rothaarsteig Kilometerstein 55 mitten in der Nacht im Wald Partystimmung. Wir wurden von einigen jungendlichen Niederländer empfangen, die hier im Ferienhaus Urlaub machen. Das gegen 1 Uhr. Toll, sie haben wohl jeden Wanderer freudig begrüßt und gefeiert. Vorbei am Albrechtsplatz nach Kühude entlang des Rothaarsteig. Hier in Kühude bei dem Café die 4 Verpflegungsstelle mit Zeitmessung nach 38km. Nun ist es 1 Uhr 45, wie gewohnt die Verpflegung. Die letzten Jahre war diese Verpflegungsstation ein paar hundert Meter weiter an der Skulptur „Stein-Zeit-Mensch„. Hier war auch der Wendepunkt für die 67km Strecke. Ich finde, das es hier eine gute Stelle ist, eine feste Scheune, wo es die Verpflegung gibt. Etwas essen und trinken, dann weiter die nächsten gut 10km nach dem Verpflegungspunkt Jagdhaus bei Kilometer 48. Die Strecke führte über teilweise sehr matschige Wege, gerade in der Nacht nicht einfach.  Gegen 03:33 Uhr dann bei der Verpflegungsstation angekommen. Zum Glück war es dieses Jahr trocken und nicht kalt so wie letztes Jahr. Da hatte es nach Mitternacht angefangen stellenweise heftig zu regnen mit viel Wind und Temperaturen um 3 Grad. Auf auf, ca. 9km weiter befindet sich die nächste Verpflegungstelle und die Wende beim Marsch im Rhein-Weser-Turm. Auf dem Weg dahin fing es an zu dämmern, und die ersten Wanderer kamen uns entgegen, die auf dem Rückweg sind. Kurz vor dem Turm waren die Wege auch wieder sehr matschig. Nicht einfach bei „Gegenverkehr“. Aber alles ging gut. Um 05:20 Uhr erreichten wir den Verpflegungs- und Wendepunkt nach 58km.

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Hier erst mal eine längere Pause. Wie bei den anderen Stationen gibt es hier was zu essen und trinken. Sowie eine leckere Brühe und eine Massage kann man hier bekommen. Das Angebot habe ich angenommen, die Beine wurden gut durchgeknetet. Tat ganz gut. Nach gut einer 3/4 Stunde ging es dann auf dem Rückweg. D

ie Beine hatten sich gut erholt, nur der kleine rechte Zeh meldete sich, es hatte sich eine Blase gebildet, später mehr dazu. Bis zur nächsten Verpflegungsstation in Jagdhaus kamen uns viele Wanderer entgegen, die das gleiche Ziel haben. Die Sonne stieg immer höher, es wurde gut warm, na ja, die Nacht war auch angenehm. Und die Wege trockneten leicht ab. Bei Jagdhaus wieder etwas essen und trinken, dann weiter zur nächsten Station Kühude. Hier fand ich, gibt es die „schlechtesten“ Streckenabschnitt, die Wege wurden aber trockener, aber Pfützen mussten weiterhin umgangen werden. Es folgten einige kleine Steigungen, ich zog das Temop ein bissl an. Fühlte mich gut. Holger konnte nicht mehr folgen. War aber vorher so abgesprochen. Es kamen Radfahrer entgegen, Steckenposten, die auch schon in der Nacht unterwegs waren. Lange Geraden, die Sonne brennt. Weiter, immer weiter. Und dann ca. 1km vor Kühude meldet sich der kleine Zeh mit der Blase. Sch…, ist sie aufgegangen? Stechender Schmerz, der bis in das Bein zog, leichte Verkrampfung, grrrrr. Ja, bis zur Verpflegungsstation schaffe ich das. Hier angekommen nach 75km brach ich die Wanderung ab. Erst mal was trinken, habe mir mal ein Malzbier gegönnt. Lange sowas nicht mehr getrunken. Dann zu den Sanitäter. 2 Blasen am kleinen Zeh, eine am Zeh daneben. Nee, 25km noch bis ins Ziel hätte ich nicht geschafft, u.a. weil ich die Strecke und ihre Verhältnisse kenne. Also doch hier Schluß mit Lustig. Ende im Gelände. Nach ca. 20 Minuten kam auch Holger an, ihm geht es auch nicht so gut. Da hier ein Shuttelservice nach Bödefeld gibt, hat er auch das Angebot angenommen, hier abzubrechen. So haben wir uns nach Bödefeld fahren lassen.

Mein 2. Versuch, die 101km zu schaffen hat also nicht geklappt. Na ja, dann wohl in 2017 der 3., letztes Jahr hatte ich mir eigentlich vorgenommen, nicht so schnell zu wandern, dachte, dieses Mal war es nicht so schnell. Der Schnitt betrug 5,5km in der Stunde im Schnitt. Aber im Endefekt war ich gut eine halbe Stunde schneller am Rhein-Weser-Turm als in 2015. Kam mir aber nicht so vor. Na ja, alle guten Dinge sind drei 😀.

Vielen Dank an Holger für die Begleitung. Und ein sehr großes Dankeschön an die Veranstalter und die vielen, vielen Helfer, die diese Veranstaltung ermöchlichen. Ist schon super, fröhlich gelaunte Menschen auch mitten in der tiefsten Nacht zu begegenen, egal ob an den Verpflegungsstationen oder die Streckenposten. Hut ab, vielen, vielen Dank dafür. Und in 2017 sehen wir uns wieder.

Hollenmarsch 2016

Zu Hause angekommen, erst einmal ein schönes Bad in der Badewanne, dann 2 Stunden schlafen und noch am Abend zu einer Hochzeit, die wir gegen 23:30 Uhr verlassen haben. War ja auch ein sehr langer Tag für mich.

Weiter Bilder gibt es HIER

8. Mai 2016

Das war das 1. Edersee-Extremwander-Event

Filed under: Event,Garmin,Geocaching,Urwaldsteig Edersee,Wandern — dl3bzz @ 17:23

Das war das 1. Edersee-Extremwander-Event.

Warum nur machen wir das? Weil wir es können!

Nee, Spaß bei Seite, fangen wir von vorne an.

Vor einigen Jahren hatte ich schon mal die Idee, ein Wanderevent zu veranstalten. Letztes Jahr wurde es dann konkreter, Hide*Seek und ubyyn mit der Idee infiziert. Ideen entwickelt, verworfen. Neue hinzugekommen. Was alles braucht man. Ich kenne einige Wanderevents, die Rhönwanderungen, Pfälzische Königsweg und der Hollenmarsch. Letzt genannter ist eine öffentliche Veranstaltung im Sauerland.

Strecken herausgesucht, geschaut, wie bzw. wo macht man Verpflegungsstationen. Im Vorfeld ein bissl Reklame dafür gemacht, Anfang Februar wurde dann das Event veröffentlicht. Schnell kamen die Anmeldungen, so das das Event als „ausgebucht“ gesetzt werden musste. Rücksprache mit der geplanten Gaststätte vor Ort, ja alles kein Problem, bis 110 Personen geht alles. Aber irgendwie hatten wir Bauchschmerzen. Oh, was nun?

Wir haben dann bei unserem „Stammlokal“ Landgasthof „Zur Jägersruh“ in Marienhagen angefragt, ja, bis 130 Personen geht das. Oh, wieder alles im grünen Bereich. Die Anmeldungen lagen so bei gut 130, davon ca. 20 für die große Runde, 20 für 45 km und knapp 80 für die fast 20 km.

Wie es so immer ist, kurz vor dem Termin kamen ein paar Absagen, hauptsächlich wegen Arbeit und auch Krankheit. Gute Besserung an allen Kranken.

Am Vorabend kam unser Besuch auch an, 2 Wanderer für die lange Strecke, Tanja und Felix. Zeitig ging es ins Bett, aber unruhig geschlafen. Der Wecker klingelte um 02:30 Uhr. Aufstehen, Kaffee für die frühen Wanderer, sowie meine Gäste und mich durchlaufen lassen. Gegen 03:20 Uhr holte uns Holger, aka ubyyn und seine Frau ab und los ging es zum Parkplatz am Edersee. Hier warteten schon einige Wanderer, 2 sind schon vorher los gestiefelt. Kaffee und Muffins, gebacken von Kerstin = vielen Dank, gab es als Begrüßung. Und warten auf den letzten Mitstreiter.

Kurze Begrüßung und Einweisung, dann ging es viertel nach vier los. Der Weg folgt dem Urwaldsteig in Uhrzeigerrichtung. Noch im Dunkeln vorbei am Polenkreuz, dem Jugend- und Naturcamp Hochstein, wo es in den Zelten noch ruhig war. Vorbei an der Fähre Asel, um die Bucht Asel. Auf der Gegenseite eine schöne Aussicht, da ein kurzer Fotostop. Hier waren wir alle noch sehr dicht beieinander. Weiter, immer weiter, über Stock und Stein und um die Ruine Hünselburg auf dem Knorreichenstieg. Bei einem Grenzstein gab es ein paar Steinmännchen, leider waren viele zerstört. Runter zum Kap Lindenberg, hier zeltete ein Paddler. Was der wohl gedacht haben muss, was tun die hier um halb sieben?

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September 2015

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07. Mai 2016

Weiter entlang dem Urwaldsteig bzw. Knorreichenstieg mit Hindernissen wie umgestürzte Bäume. Bei Halbinsel Scheid gab es die erste Verpflegungsstation. Hier gab es, sehr gut vorbereitet von Isa und ihrem Team, belegte Brötchen, Kaffee, Eier, Kuchen, u.u.u. Sogar jemand von Campingplatz hat hier sein Frühstück geholt.

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Und weiter ging es Richtung Nieder-Werbe. Unterwegs tief im Gespräch mit Marc aka claudibee den Abzweig rechts runter verpasst. Nach ca. 100 m kam uns Leeni mit Freund entgegen, oh, sie finden den Weg nicht. Erst mal ein bissl weiter, da meint Leeni, wir sind hier falsch. Noch mal einen Blick aufs GPSr, ja, also erst mal 200 m zurück. Da ist der Weg runter nach Nieder-Werbe. In Nieder-Werbe war es noch ruhig. Beim Aufstieg kommt auch noch die Mühlecke-Runde hinzu. Weiter auf dem Weg mit der ein und anderen Aussicht auf dem Edersee. Kurz vor Waldeck kamen wir an der Talstation der Seilbahn, die nach Waldeck hochfährt an. Holger fragte, was kostet es da hoch. Nein, machen wir nicht, wir wollen ja wandern. Am Rand von Waldeck zum Hexenkopf und Hermanns Höhe, schöne Aussichten hier. An der Friedrich-Meyer Hütte auf der Kanzel wieder eine schöne Aussicht.

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Oberhalb der Ederseerandstraße weiter bis nach Hemfurt mit der ein und anderen schönen Aussicht. Vorbei am Zündstoff, ganz schöner Betrieb hier, viele Biker aus nah und fern. Rüber über die Eder, hin zum Pumpspeicherbetrieb mit der Peterskopfbahn. Nein, mit der Bahn geht es nicht hoch, wir sind vor der Talstation abgebogen, bergan Richtung Hochspeicherbecken. Der Weg führt uns über den Wanderparkplatz Peterskopf, wo auf uns die Verpflegungsstation 2 erwartete. 2 schnelle Wanderer unserer Strecke machten sich gerade auf, weiter zu wandern. Wir füllten unsere Trinkbeutel auf, aßen und tranken etwas. Auch ein paar Wanderer der 45km Runde kamen hier vorbei. Dann ging es hoch, zum Hochspeicherbecken. Sehr schöne Anstiege. Gut 25 km sind es noch bis ins „Ziel“. Am Sauermilchplatz kurze Pause, dann weiter dem Urwaldsteig folgend runter bis zum Edersee. Entlang des Edersees um die Banfebucht, bis der Weg wieder abbog. Oh, hier ist es schön ruhig, viele Radfahrer waren auf dem Weg am Edersee unterwegs. Am Arendsberg ging es wieder via Serpentinen hinab und kurz danach wieder so hoch. Bis wir oberhalb von Asel Süd den Verpflegungspunkt 3 erreichten. Vitamine und Nussecke verköstigt, auf geht es auf die letzten ca. 12km. Entlang der Ringelbergroute sowie dem Urwaldsteig ging es bis zur Himmelsbreite und weiter zum Hagenstein. Hier traf ich auf 3 Mädels von der 45er Runde. Obligatorische Fotos von der Aussicht, dann ging es hinab Richtung Herzhausen und dem Ende vom Edersee. Nach gut 69 km in 13:30 Stunden bin ich glücklich und leicht erschöpft am Startpunkt angekommen, wo mich meine Frau erwartete. Sie war vorher auf der 20km Runde unterwegs. Auch ihr hat es sehr gefallen. Am Parkplatz haben wir dann noch auf unsere Gäste gewartet, die wir mit zum eigentlichem Event im Landgasthof „Zur Jägersruh“ mitgenommen haben. Dort sind wir kurz nach 19 Uhr eingetroffen. Oh, viele sind ja schon wieder weg. Mit großem Hallo wurden wir begrüßt, dann gab es erst mal leckere „Vitamine“ (Guinness) und ein leckeres Schnitzelbuffet. Nebenbei noch ein bissl klönen, bevor wir uns gegen 22 Uhr verabschiedeten. Wir waren doch ein bissl erschöpft vom langen Tag.

 

Vielen Dank an alle Helfer, die Wanderführer an meiner Seite, der Holger, die Ulrike für die 45 km Runde, Hansi und Jürgen für die 20 km Runde. An Isa mit ihrem Team für die supertolle Versorgung unterwegs, an Helmut für den „Besenwagen“ und dem Team von der Jägersruh.

Schade finde nicht nur ich es, dass es einige gab, die sich beim Event angemeldet hatten und nicht gekommen waren. So hatten Isa und die Jägersruh noch viel Essen und Getränke übrig.

Demnächst werden wir in einer Nachbesprechung schauen, was man anders bzw. besser machen kann. Aus Erfahrung lernt man!

HIER ein paar Bilder vom Tag

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Track von der Wanderung

4. Mai 2016

Bad Freienwalder Turmdiplom

Filed under: Garmin,Geocaching,Oderlandweg,Turmdiplom,Wandern — dl3bzz @ 20:18

Vor ein paar Tagen waren wir in der alten Heimat, da konnte ich auch ein bissl wandern.

Nach ein paar nicht schönen Tagen war der Freitag, 29. April wie gemacht für eine Wanderung. Nach dem Mittagessen ging es los, von Altranft nach Falkenberg/Mark. In Altranft ging es an der Kirche und dem Schloß vorbei Richtung Sonnenburg. Kurz hinter der Unterführung rechts ab zu dem Geologischen Lehrpfad. Weiter auf dem Oderlandweg bzw. Fontaneweg nach Bad Freienwalde. Nach fast 6km habe ich den Aussichtturm erreicht. Ich wollte mal wieder das Turmdiplom machen. Dazu müssen 4 Türme bei Bad Freienwalde erklummen werden. Wie schon geschrieben, kam ich beim Aussichtsturm als erstes an. 26m hoch, auf der Wilhelmshöhe gelegen, 1879 als Kriegsdenkmal erbaut. Von April bis Oktober sind die Türme von Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen von 10 bis 17 Uhr offen. Das Ersteigen kostet Eintritt, entweder 2 Euro pro Erwachsener, oder wenn man alle 4 Türme erklimmen möchte 6 Euro. Kurzer Plausch mit dem „Turmwächter“, Eintritt bezahlt, dann die fast 100 Stufen hoch, die Aussicht genießen. Na ja, nur kurz, ein paar Fotos, dann wieder runter und weiter entlang der Strecke des Turmdiplom.

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Querung der Sonnenberger Straße, weiter zur Brunnen-Kapelle. Hier kleine Pause, ein Foto in das Brunnental und Akkuwechsel im Oregon 600. Dann ging es 225 Stufen hinab in das Brunnental. Da kann man einen kleinen Abstecher zur Kurfürstenquelle mache. Weiter den Weg folgend kommt man weiter in das Brunnental rein. Hier gab es früher Gaststätten, Schilder weisen darauf hin. Dann geht es wieder hoch, zum den Sportanlagen mit den 4 Skisprung-Schanzen. Die große ist das 2. Ziel vom Turmdiplom, 161 Stufen führen bis nach oben. Dann wieder der Abstieg, Stempel für das Turmdiplom und weiter.

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Vorbei am Stadion hoch zum Offi und über die Bundesstraße zum Haus der Naturpflege. Das ist die 3. Station, hier steht der Eulenturm. Der 13m hohe Turm hat 54 Stufen. Von da oben sieht man u.a. den Aussichtsturm. Der Eulenturm steht in einem sehenwerten Garten, wer hier noch nie war, Zeit mitbringen zum anschauen.

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Nachdem ich den 3. Stempel abgeholt hatte, ging die Wanderung weiter. Der Weg führt in der Nähe vom Thüringer Blick vorbei, diesmal bin ich die paar Meter dahin nicht gelaufen. Weiter, immer weiter, rein ins Hammertal, vorbei an der ehemaligen Jugendherberg zum Teufelssee. Hier sieht man einige Bäume, die die Biber angeknabbert haben. Teilweise erfolgreich auch gefällt haben. Nach dem Teufelssee geht es wieder ein bissl Bergan, bis zum Schlossberg, auf dem der Bismarkturm steht.

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Dieser wurde 1895 erbaut zu Ehren des „Eisernen Kanzlers“. 112 Stufen führen bis nach oben, wo man eine sehr gute Aussicht in das Oderbruch hat. Richtung Norden die beiden Schiffshebewerke Niederfinow. Auch sehr empfehlenswert, diese anzuschauen. Weiter im Osten das Oderbruch bis nach Polen und Richtung Süd ist Bad Feienwalde zu sehen. Ein paar Fotos, dann wieder runter, Stempel Nummer 4 holen. Kleiner Plausch mit dem Turmwächter und weiter geht es. Wieder erst mal 500m zurück und dann folgte ich weiter dem Höhenpfad nach Falkenberg auf dem Oderlandweg. Kurz vor Falkenberg kam ich noch an einer Wanderhütte vorbei, Tobbenberg-Hütte. Da habe ich doch glatt eine „Filmdose“ verloren 😀. Nun war es dann nicht mehr weit bis nach Falkenberg, ein bissl hoch und runter und schon war ich in Falkenberg. Vorbei an ein paar Häusern und einem Teich, wo auch Spuren an eingien Bäumen vom Biber zu sehen sind. Mein Ziel, der Fontane-Platz wurde nach gut 20km in 4 Stunden erreicht. Es war keine Schlendertour, mehr zum auspowern und Kopf frei bekommen. Bis zum Bismarkturm bin ich schon öfters gewandert bzw. vom Parkplatz beim Bismarkturm nach Altranft. Die Strecke für das Turmdiplom ist ca. 12km lang, auf der Website dazu gibt es mehr Angaben.

Vom Fontane-Platz wurde ich dann abgeholt und sind dann zur Touristinfo in Bad Freienwalde gefahren, wo ich mir mein 7. Tumrdiplom abgeholt habe. Dieses Jahr kommt min. noch einmal diese Strecke ran. 😀

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Hier noch ein paar Bilder von der Wanderung

 

21. April 2016

50. Dresdner Langstreckenwanderung

Filed under: Uncategorized — dl3bzz @ 05:20

Hier ein Hinweis auf eine Wanderung mit mehreren Streckenlängen.
Leider erst jetzt gesehen und Dresden liegt nicht gerade umme Ecke.

Ein Sachse auf Reisen

Dass ich nicht nur beim Geocaching sehr aktiv bin, sondern auch leidenschaftlich wandere, wisst Ihr ja vielleicht schon von meinem Artikel „Das Wandern ist des Dresdners Lust“ über die Gorbitzer Frühlingswanderung und den Wehlener Bergtest. Auch im April lädt der Dresdner Wanderer- und Bergsteigerverein e.V. Euch zu einer Wanderung für jedermann ein – zur 50. Dresdner Langstreckenwanderung (DLW), für die ich mit dem heutigen Beitrag ein wenig Werbung machen möchte.

LogoDLW

Angefangen hat alles vor über 40 Jahren, genau am 30. September 1973, mit der 1. Dresdner Langstreckenwanderung, die nach Weesenstein, Maxen und auf den Wilisch führte. In den darauf folgenden Jahren ging es u.a. in den Tharandter Wald, von Pillnitz nach Wehlen, in die Täler zwischen Dresden und Meißen, in den Rabenauer Grund und die Dippoldiswalder Heide, durch das Tal der Großen Röder und „Zwischen Granit und Sandstein“. In den 1980iger Jahren zog es die Dresdner Langstreckenwanderung vorwiegend in die…

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17. April 2016

50km wandern für einen Spiesbraten?

JA 👍, das geht. Hä? Wie?

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Am 16. April fand bei Neustadt an der Weinstraße die XIV Auflage des Event „Der Pälzische Königsweg“ statt. Das ist ein Wanderevent, bei dem man gut 50km und 2500 Höhenmeter überwinden kann, um zu einem leckeren Spiesbraten in der Kaltenbrunnerhütte zu essen. Klar, es geht auch einfacher, einfach dahin fahren, genug Parkplätze gibt es vor Ort. Aber warum einfach, wenn es schwer geht.

XIV Pälzische Königsweg

Ich bin am Freitag nach der Arbeit kurzentschlossen nach Neustadt an der Weinstraße gefahren, um an der Wanderung teilzunehmen. Am Nollen gibt es einen Wanderparkplatz, wo ich dann erst mal im Auto übernachtet habe. Gegen halb fünf wurde ich wach, ganz langsam fertig gemacht für die Wanderung. Und es regnet. Ca. 500m Luftlinie bis zum Start am Herz Jesus Kloster, wo ich kurz vor 05:30 Uhr ankam und mich „registrieren“ ließ. Gleichzeitg für den Spiesbraten angemeldet. Gut 50 „verrückte“ Wanderer machten sich auf dem langen Weg über 12 Hügel mit einer Höhe von über 600m über NN in der Umgebung. Auf die Idee kam KönigDickBauch und Alwin Müller vor einigen Jahren und seit 2009 findet das Wanderevent 2x im Jahr statt, im Frühjahr (April) und im Herbst (September). HIER gibt es eine sehr gute Wegbeschreibung, vielen Dank an Alwin Müller.

Natürlich geht es erst mal Berg an, zum Hohe Loog. Hier gibt es eine Wanderhütte, die aber um diese Uhrzeit noch geschlossen ist. Kurze Verschnaufpause, ein paar Fotos und weiter. Der nächste Hügel ist der Taubenkopf, bevor es zum Kalmit mit 672,6m hoch geht. Das ist der höchste Berg des pfälzer Waldes. Neben der Kalmithütte gibt es noch das ein u. andere Denkmal und einen Funkturm. Weiter zum Stotz über einen Wald-Campingplatz, wo diese mal keine Zelte standen. Nach dem Stotz geht es zum Hochberg. Und nun geht es gut Berg ab, ins Brunnental, zur Hüttenbrunnen. Hier waren wir wieder viel zu früh, kurz vor halb 10. Angekündigt waren wir gegen 10 Uhr, aber sie haben wieder etra für uns aufgemacht, es gibt Kaffee und Kuchen. Hier konnten die Sachen auch ein bissl trocknen. Kurze Zeit später ging es weiter, Berg an hoch zur Riedburg und weiter zum Blättersberg. Auf dem Blättersberg steht ein kleiner alter Turm, gut 70 Stufen führen nach oben, ein paar Fotos von da oben, oh, schnell wieder runter, ganz schön windig und feucht hier oben. Weiter, immer weiter geht es, wieder Berg ab, vorbei am Schweizer Haus zur Buschmühle. Hier erwartete uns der Owner vom Event, Thomas. Im Anhänger gibt es Getränke und kleine Schokoriegel. Wir waren hier eigentlich eine Stunde zu früh. Kurze Pause bevor es wieder Berg an zur St.Anna Hütte ging. Weiter den Hügel hoch zum Wetterkreuz auf dem Teufelsberg. Leider ist der knapp unter 600m, hat nur 597,6m. Egal, hier kurze Verschnaufspause und ein paar Fotos. Und der Regen hat aufgehört, die ersten Lücken zeigten sich am Himmel. Nun folgte ein langer Abstieg zum Dreimärker, bevor es einen langen und stellenweise steilen Anstieg zum Rossberg ging. Natürlich geht es dann wieder runter, ins Tal zu den 3 Buchen und weiter zum näcshten Verpflegungspunkt, dem Nusseckenparkplatz. Hier gab es leckere Nussecken, Kuchen und Kaffee, die die Familie vom Owner bereit gestellt hat. Vielen Dank dafür. Die Nussecken sind soooo lecker, ich habe 2 Stück genommen. Oh, das war nicht gut. Entschuldigung nochmals, denn es eigentlich nur vorgesehen, das jeder eine Nussecke bekommt.

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Nach dieser Stärkung ging es wieder hoch, von gut 250m auf fast 662m Höhe, den Kesselberg. Vorher vorbei an der Nello Hütte. Oben beim Kamm des Kesselberg gibt es einige interessante Steinformationen. Kurze Verschnaufpause, es ging ja mit vollem Magen gut hoch. Weiter führt die Wanderung über den kaum erkennbaren Gipfel des Kesselberg über einen ehemaligen Grenzverlauf zum Steigerkopf. Auf diesen befindet sich auch ein alter Turm, ein paar Stufen erreicht man die Aussichtsplattform. Ein paar Fotos und weiter geht es zum Parkplatz Lolosruhe. Hier erwartete uns der Owner zur letzten Verpflegungsstation. Nun fehlen nur noch 3 Hügel von den insgesamt 12 mit über 600m. Der Morschenberg, der Schafskopf und der Rothsohlberg. Von nun an geht es nur noch Berg ab ins Kaltenbrunnerbachtal zur Kaltenbrunnerhütte. Kurz vor 18 Uhr haben wir unser Ziel erreicht. Erst einmal eine Hopfenkaltschale, dann hieß es warten auf den Spiesbraten. Nach und nach trudelten weitere Mitwanderer ein, vielen sah man die Anstregungen der Wanderung an. Wie bei vielen Hütten ist hier Selbstbedienung angesagt. Dann endlich gab es den Braten, hmmmm, lecker. Nach dem Essen noch den ein und anderen kurzen Schwatz, bevor ich mich aufmachte, die fast 5km zurück zum Auto. Sachen ins Auto und auf, ab Richtung Heimat, die gut 250km.

Die Wanderung habe ich jetzt zum 2. Mal erfolgreich teilgenommen, beim ersten mal war ich 20 Minuten länger unterwegs (inkl. Pausen). Aber dieses Mal habe ich die Wanderung besser „vertragen“.

Nochmal vielen Dank an meine Mitwanderer und allen, die diese Wanderung organisiert haben, für den, trotz verregneten Start, schönen Tag.

Ein paar Bilder vom Tag findet ihr HIER

2. April 2016

Hallenberger Wanderrausch

01. April, nein kein Aprilscherz, auf den Höhen hat es es geschneit. Da ich Urlaub hatte, brachte ich am Morgen das Auto der Ehefrau zur Autowerkstatt nach Hallenberg zur Durchsicht. Da ich nicht warten wollte, wurde die Zeit genutzt, ein bissl wandern.

Ja, ein bissl, am Ende waren es gut 44km in 8 Stunden. Rausgesucht hatte ich mir eine Strecke bei Outdooractive, Hallenberger Wandermarathon. Am Ende ist die Strecke doch ein bissl abgeändert worden von mir, später dazu mehr.

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Los ging es in Hallenberg, in der zweitkleinsten Stadt von NRW. Über dem Kump, den Petrusbrunnen ging es in das kleine Talauental der Weife, was vor kurzem ernaturiert wurde. Rüber über die B236 in die Nuhnewiesen. Hier gibt es einen Rundweg von 3km. Aber ich will ja weiter, hier führt auch der Hallenberger Wanderrausch entlang. Vorbei an einem Aussichttürmchen, der leider wegen Renovierungsarbeiten gesperrt ist. Dann ging es tiefer in die Wiesen, der feste Feldweg wurde weich und durch die vielen Niederschläge in den letzten Tagen auch sehr feucht. Über eine kleine Brücke ging es über die Nuhne. Hoch zu der Wache. Das ist ein NSG, früher war das Grenzgebiet Hessen und Waldeck durch Landwehre gesichtert. Weiter ging es Richtung Braunshausen. Kurz vor Braunshausen gibt es eine Sicht auf Rengershausen und Braunshausen. Durch Braunshausen durch, hoch zur Kapelle beim Sportplatz. Von da aus gibt es eine sehr schöne Aussicht in das Umland, Somplar, Bromskirchen, Hallenberg. Weiter die Wanderung zu der Wacholderheide, ein NSG, der großzügig umwandert wird. Dabei gibt es wieder schöne Aussichten auf Rengershausen und Neukirchen. Der Weg führt dann wieder ein bissl zurück Richtung Sportplatz Braunshausen zum Alexanderplatz. Auf der Tafel steht geschrieben: „ Im Flurbereinungsverfahren Anfang der 1950-er Jahre wurden diese Feldwege mit sogenannten „Notstandsarbeitern“ gebaut. Ein Arbeiter aus dem Berliner Raum machte den Ausspruch: „Diese Kreuzung ist bald so jroß, wie der Alex in Berlin“. Und schon hatten die Braunshausener ihren eigenen „Alexanderplatz“.“ Weiter Richtung Dreislar, vorher wird abgebogen runter in das Heidebachtal. Der Weg führt jetzt gut 1 1/2 km zum Talschluß, ein sehr schönes Tal. Oben auf dem Wulfhagen angekommen geht es weiter Richtung Hesborn. Auf dem Weg dahin sieht man oft den Bollerberg, der in ein weißes Kleid getaucht war. Auf dem 758m hohen Berg gibt es einen Fernmeldeturm und einen Aussichtsturm. In Hesborn nach 22km machte ich erst mal eine Pause beim alten Steinbruch. Gestärkt ging es weiter, vorbei am Sportplatz zum „Zeltplatz“ und da weiter über den Sauerländer Höhenflug hoch zum Hilmesberg. Hier ging die eigentliche Route runter ins Liesetal, ich wollte aber zum Hilmesberg hoch. Wow, was für schöne Aussichten.

Hilmesberg

Zu dem Hilmesberg führten 2 kleine knackige Steigungen, danach ging es runter ins Liesetal nach Liesen. Auf dem einen Hügel steht ein Kreuz und Reste vom Osterfeuer, was wohl durch den heftigen Wind an dem Tage nur halb abgebrannt wurde.

Vorbei am Freien Stein und dem Steinschab ging es gut bergab zur B236 und den Parkplatz „An der Bäche“. Hier nocheinmal eine kurze Verpflegungspause ehe es entlang der Bäche in Richtung Quelle hoch ging. Vorbei am Radenstein zum Gaulskopf. Uff, gute 300Hm. Und da lag oben noch Schnee, gute 5cm. Und hier auch schöne Aussichten auf den Bollerberg und bis zum Hochheideturm bei Willingen/Upland. Auch den Kahlen Asten konnte ich von einer Stelle sehen. Weiter ging der Weg jetzt leicht bergab, bevor es noch einen kleinen Anstieg zum Heidekopf mit seinem Aussichtturm ging. Hoch die paar Stufen und die schöne Aussicht genossen und ein paar Fotos geschossen. Danach ging es fast 300Hm nach unten zurück nach Hallenberg. Nach 44km in 8 Stunden war ich dann wieder an der Autowerkstatt unseres Vertrauens und konnte das Auto abholen und nach Hause fahren.

Es war eine schöne Wanderung, die erste Hälfte bin ich sehr flott unterwegs gewesen, beim 2 Teil wusste ich, dass da ein paar Höhenmeter hinzukamen und es dann nicht so schnell geht. Speziell der letzte Teil beim Radenstein war kräftezerrend. Gut 3l Wasser habe ich auf der Runde getrunken, dazu ein paar Müsliriegel und Brotscheiben mit Käse und Wurst. Zuhause dann erst mal ein schönes Entspannungsbad, bevor die Füße hochgelegt wurden.

Hallenbergmarathon

Ein paar Fotos von der Runde findet ihr HIER.

 

 

28. März 2016

Wittgensteiner Schieferpfad

Ostersonntag, ein bissl wandern gehen. Also ab ins Auto nach Raumland, ein Ortsteil von vielen von Bad Berleburg. Da fängt der Wittgensteiner Schieferpfad an. Na ja, man kann auch an anderen Stellen diese schöne Runde anfangen. Aber hier ist auch ein schöner Parkplatz an der Eder. Ein paar Autos standen da, eine Familie machte sich auch gerade zum wandern bereit. Musik „trällerte“ von der ehemaligen Bahnlinie, hier war gestern das Osterfeuer.

Los ging die Wanderung, leider gleich erst mal ein bissl falsch, bin direkt an der Eder entlang gewandert, der eigentliche Wanderweg führt eine „Etage“ höher entlang. Nach einem Kilometer bin ich dann wieder auf dem Wanderweg gekommen. So habe ich u.a. auch einen Stollen gesehen, der verschlossen ist. Nur offen für Tiere, hier speziell Fledermäuse.

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Wie schon geschrieben, nach ein bissl mehr als einem Kilometer bin ich wieder auf dem Wanderpfad gekommen, direkt oberhalb des Stollen an dem Tagebruch Hörre. Hier wurde schon im 16. Jahrhundert Schiefer abgebaut. Ach so, der Weg ist mit einer Fledermaus auf dem Schild gekennzeichnet.

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Vom breitem Weg ging es jetzt ab, hoch einen Singletrail, wo man auch noch eine kleine 200m lange Schleife einlegen kann. Da kommt man oberhalb des Tagebruch vorbei. Gutes Schuhwerk und Trittsicherheit sollte gegeben sein. Das sollte man auch bei vielen anderen Teilstücken „mitbringen“. Weiter ging der Weg, der dann wieder auf einem breiten Waldweg führte. Vorbei an einem Steinbruch, am Eingang eine Bank zum ausruhen. Wieder per Singletrail ein paar Meter nach unten auf einen anderen Waldweg. Vogelgezwitscher, Rotmilanrufe, schön, nur der Lärm der B480 stört ein bissl, auch am Sonntag. Dann Blick auf Bad Berleburg, das Gewerbegebiet, weiter oben das Schulzentrum. Und dann auch auf Bad Berleburg. Wieder führt der Weg auf einen Singletrail, schöne alte Buchen, teilweise abgestorben und mit Pilzen versetzt. Ein Stück weiter kommt man aus den Wald heraus, oberhalb vom Wanderparkplatz „Auf der Lenne“. Schöne Aussicht auf Bad Berleburg und die Reste vom Osterfeuer. Dann ging es in die Lenne und Steinbachtal bergan. Der Wanderweg zweigt vom Asphaltweg ab, geht ein paar Meter daneben auf weicheren Boden. Das finde ich schön. Dann wieder ein Highlight, die „Vergessene Straße“, die Verbindung zwischen Bad Berleburg und Marburg. Ein Infoschild weißt darauf hin und man sieht deutlich die Fahrrinne von den alten Pferdekarren. Weiter geht es bergan, schöne Felsformationen. Weiter durch Nadel- und Buchenwald kommt man an den Bilsteinen vorbei. Es gibt da 4 Stück, der 2. ist Naturschutzgebiet, darf nicht betreten werden. Aber ein Kraftplatz gibt es bei dem 2. Vorbei an einem Steinbruch, oh, es geht gut hier runter, geht es wieder abwärts zum Lützelsbach. Dieser wird gefolgt bis Meckhausen. Vorher kommt man wieder an einem schönen Steinbruch (Tagesbruch), Mauerresten und dem Wächterstein vorbei. Das ist der 4. und unterste von den Bilsteinen. Weiter an Schieferhalden nach Meckhausen. Da geht es wieder bergan, über einen schönen Singletrail mit Aussichten auf Dotzlar und dem Steinwerk Raumland. Kurz matschig der Weg, dann wieder schmal entlang des Hang zu den Steinformationen „Braut und Bräutigam“. Eine Bank lädt zur Pause hier ein und die Seele baumeln lassen. Es gibt hier auch wieder einen kleine Abzweig (50m) zu eine schönen Aussicht auf Dotzlar. Daneben ist auch ein Hochbehälter „An der Honnert“. Zurück auf dem Singeltrail, der mit roten Punkten und dem Schild mit der Fledermaus gekennzeichnet ist. Kurze Zeit später kommt man an eine Wegkreuzung vorbei, „An der Honnert“. Hier trifft auch der Wanderweg „Via Adrina“ auf diesen Weg, der bergab über einen Singletrail runter bis zur Eder führt. Unten angekommen geht unser Wanderweg rechts ab, der „Via Adrina“ links Richtung Arfeld. Unser Weg geht wieder leicht bergan, oberhalb der K50 und der ehem. Bahnstecke. Wieder schöne Aussichten auf die Eder und Dotzlar. Bei Meckhausen kommt der Weg über die L718, die Verbindung zwischen Bad Berleburg und Dotzlar. Von hier geht es entlang der ehemaligen Bahnstrecke Bad Berleburg – Frankenberg. Hier führt jetzt der Ederradweg von der Quelle bis zur Mündung entlang. Der Wanderweg biegt mal links und mal rechts vom Weg ab, einmal wieder zu einer Felsklippe oberhalb der Eder. Dann wieder mal runter bis zur Eder, unter der ehem. Bahnstrecke durch einen Tunnel durch. Schön abwechslungsreich. So geht es weiter bis nach Raumland, wo ich mit Musik von den Onkelz „begrüßt“ wurde. Ein paar Leute standen da noch am restl. Osterfeuer und machten Restetrinken.

Nach fast 15km und 3 1/2 Stunden war ich wieder am Parkplatz, es war eine schöne, wenn auch anstrengende Wanderung. Anstrengend durch die viele Singletrails, wo man aufpassen musste, wohin man tritt. Ein Lob an die Streckenführung und auch Ausschilderung. Wenn man richtig schaut, kann man sich nicht verlaufen. Es liegen auch ein paar Geocaches am Weg, die meisten hatte ich schon, nur ein Multi „Vergessene Strasse“ hatte ich noch nicht. Jetzt stehe ich im Logbuch.

Hier der Track von der Runde. Weitere Bilder mit vielen „Schilderfresserbäumen“, Aussichten u.u.u. findet ihr HIER.

Wittgensteiner Schieferpfad

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