DL3BZZ's Blog

12. Mai 2019

5. Uplandsteig Wandermarathon

Filed under: Extremwandern,Uplandsteig,Wandern,Willingen/Upland — dl3bzz @ 13:02

Gestern, am 11. Mai. fand der 5. Uplandsteig Wandermarathon statt. Wie letztes Jahr habe ich die gesamte Runde gewählt. Nur waren die Voraussetzungen ganz anders. Um 4 Uhr hat wieder der Wecker geklingelt, frisch machen, Kaffee und Brötchen, dann ging es auf nach Willingen. Gegen halb sechs angekommen, Startgeld (15€!!!) bezahlt, dann leckeren Kuchen und Kaffee genossen. Nach und nach trudelten die Wanderer für die große Runde ein. Oh, erstaut war ich, einen befreundeten Wanderer auch anzuteffen, der Thorsten hatte sich kurzfristig entschieden mitzuwandern.

Um 6 Uhr ein Gruppenfoto mit den 25 Wanderfreudigen, das bei Regen. Egal, ich hatte mich vorher angemeldet, der Regen war vorhergesagt, aber absagen wollte ich nicht. Dann ging die Wanderung los. Durch Willingen durch, eine kleine Steigung. Dann ging es wieder runter, über die Straße die von Willingen zum Diemelsee führt, wieder Bergan. Hoch zur Schwalenburg. Dann wie gewohnt wieder Bergrunter, Berghoch, am Sportplatz Rattlar dann die erste Verpflegungsstation. So ging es weiter, Berghoch, Bergrunter. Schöne Aussichten, soweit es das Wetter zuließ, bei dem Dauerregen. Ich kann nicht mehr sagen (schreiben), ob es die ganze Zeit vor sich hin geregnet hatte oder ob es mal aufgehört hatte. Ab und zu wurde es auch windig. Im Wald war vom Wind zum Glück nicht viel zu spüren. Bei Kilometer 25 dann die zweite Verpflegungsstation auf dem Buckelau. Hier in der Nähe sind auch die Wanderer der 42km Strecke gestartet, ca. 1h vor uns. Kleine Stärkung, bevor es wieder weiter ging.

Verpflegungsstation 2 Buckelau

Runter nach Needar, über die Bundesstraße 251 um auf der anderen Seite Richung Süden nach Bömighausen zu wandern. Am Bömighausener See in der Schutzhütte dann bei Kilometer 32 die 3 Verpflegungsstation. Hier ist dann mein Mitwanderer ausgestiegen, gute Besserung. Es ging unterhalb vom Grotenberg weiter, Blick auf Welleringhausen. Weiter dem Uplandsteig bis zur L854, Verbindung Düddinghausen und Usseln. Rein in den Wald, oh, der Weg wurde mit Schotter und Sand aufgeschüttet, aber noch nicht verteilt. Egal, hier sind ja schon einige andere entlang, u.a. die Wanderer von den 42km. Weiter bis zur kahlen Pön. Dann den Weg folgend, ein paar Wanderer kamen mir entgegen. Nächste Verpflegungsstation war dann wieder die Graf Stolberghütte. Hier traf ich dann auf Daniela und Frank, die gerade aufbrachen. Später holte ich sie ein, sie sind langsamer als ich unterwegs gewesen, ein kurzer Plausch, bevor ich weiter mein Tempo stampfte. Bei der Verpflegungstation gab es diesmal eine Kartoffelsuppe, leider war die gerade in der Zubereitung. Nach kurzer Verschnauf- u. Verpflegungspause ging es ohne die Suppe weiter. Oh, die Pause hatte mich ausgekühlt, auch der kalte Wind brachte die Kälte in den Körper, die Hände wurden ganz schön kalt. Aber ab der Diemelquelle ging es wieder in den Wald, kleine Steigung und lange Strecken, wo ich wieder warm wurde. Entgegen kamen einige Radler, auch bei dem Wetter waren hier einige unterwegs. Bei der Schutzhütte Hillerkopf ging es dann auch auf dem Rothaarsteig entlang. Die nächste Verpflegungstelle war in der Schutzhütte am neuen Hagen. Das war dann auch die letzte, eigentlich sollte es beim Richtplatz noch eine geben, aber da war diesmal nix. Über die Hochheide ging es zur Hochheidehütte und weiter zum Langenberg. Hier überholte ich u.a. ein paar weitere Wanderer, die die 42km Runde wanderten. Nach dem Langenberg ging es dann nur noch abwärts, erst zum Richtplatz. Oh, der Stein mit der Erinnerungstafel wird immer schiefer, nicht das er bald umfällt. Weiter entlang dem Uplandsteig, über einem Skihang. Keine Aussicht, nur Wolken, aber Willingen hat man gehört. An der Kopfstation des Sessellift Köhlerhagen ging es dann ganz schön steil runter, für mich eine der schlimmsten Streckenabschnitte. Es ging, bin ganz schön schnell hier unterwegs gewesen, stellenweise leicht gejoggt, entlastet die Knie. Dann war Willingen erreicht, jetzt keine 2km mehr. Um 17:20 Uhr habe ich es geschafft, 10 3/4h, gut eine Stunde schneller als letztes Jahr. Hier bekam ich dann die Urkunde sowie den Pin überreicht, es gab diesmal noch vielen leckeren Kuchen. Danach ging es rüber ins Schwimmbad, kurz duschen und umziehen. Bin ja noch nach Korbach zum einkaufen. So mit den nassen und dreckigen Sachen macht man das ja nicht.

Wenn es klappt, bin ich nächstes Jahr wieder dabei, vielen Dank an die Organisatoren und die vielen, fleißigen und freundlichen Helfern. Habt ihr wieder super gemacht.

Nun wie gewohnt hier ein paar Links: HIER ein kleines Video, HIER ein paar Bilder und der HIER der Track bei Komoot

21. April 2019

Wandern bei Dotzlar

Am 20. April war ich mal wieder wandern. Diesmal der 4. Wanderrundweg bei Dotzlar, einem Ortsteil von Bad Berleburg. Letztes Jahr wurde der Wanderweg schon angekündigt, teilweise auch schon beschildert. Es handelt sich um Via Celtica. Für mich einer der schönsten von den 4. Als erstes gab es den Wittgensteiner Schieferpfad von ca. 13km Länge. Dann den Via Adrina, mit gut 21km. Und in 2018 wurde zum Dorfjubiläum von Dotzlar der Wanderweg Bei de Hullerkeppe eröffnet, fast 20km lang. Der Via Celtica wird Anfang Juni 2019 feierlich eröffnet, wie schon geschrieben, wurde er schon letztes Jahr ausgeschildert. Er hat eine Länge von 15km, und schließt die 3 anderen Wanderwege mit ein. Das heißt, einige Streckenabschnitte von denen führt auch der Via Celtica. Aber es wurden auch viele andere Abschnitte, man kann sagen Abkürzungen eingebaut, oft Singletrails.

Vom Parkplatz in der Dorfmitte geht es gemeinsam mit dem Hullerkeppe hoch zur Wallburg, teils gemeinsam, teils neu angelegte Wegführung. Dann führt der Weg wieder runter nach Dotzlar, weiter bis zum Asphaltwerk, wieder hoch über einem Singletrail zu einer Felsengruppe. Und wieder geht es runter zur Eder, dann wieder hoch und wieder runter. Zwischen Dotzlar und Menkhausen geht es über die Eder, vorher noch via „Leiter“ über eine Viehkoppel. Für Wanderer mit Hunden gibt es einen Umweg. Dann weiter kurz auf dem Wittgensteiner Schieferpfad, wieder ein Singletrail, hoch zum Ederblick und wieder rauf auf dem Schieferpfad, der via Braut & Bräutigam führt, eine schöne Felsenkombination. Wieder runter zur Eder, an der Hohnert dann gemeinsam mit dem Via Adrina. Und folgt dieser Wegführung bis nach Arfeld. In Arfeld am Bahnhof ist derzeit noch der Startpunkt für den Via Adrina. Hier wollte ich bei der Gaststätte am Bahnhof einkehren, leider zu. Also weiter, den Wanderweg folgen, hoch bis zur kleinen Aussichtskanzel. Hier einen schönen Blick auf Dotzlar, Arfeld, Scharzenau und den Sendeturm auf der Sackpfeife. Weiter folgt der Weg dem Via Adrina bis zum Cafe Hainbach. Hier nun eine kleine Pause nach gut 11km. Nach der Stärkung mit einem Eis und einem „bleifreiem Isotonischem“ ging es weiter dem Via Celtica, hoch zur Wacholderheide Großer Keller und oberhalb von diesem zu einem Grenzstein mit einer Infotafel. Dann geht es wieder runter, trifft wieder auf der Hullerkeppe, den der Weg bis zum Parkplatz folgt.

Meine GPS, die Instinct von Garmin sowie das Oregon 600 von Garmin zeigten 15,5km an, die Streckenlänge von der Via Celtica wird mit 14,6km am Wanderportal angegeben. Egal, ob nun ein Kilometer mehr oder weniger, mir stört es nicht, mir gefällt der Wanderweg super. Es gibt ein ständiges ruff und runter, viele angelegte Singeltrails, tolle Aussichten. Ich kann diesen Wanderrundweg sehr empfehlen. Oben hatte ich den Wanderweg schon verlinkt, HIER findet ihr meinen Track bei Komoot. Bilder gibt es HIER bei Google und ein kleines Filmchen gibt es HIER.

Achtung, hier im Beitrag gibt es Werbung wegen Markennennung!

1. April 2019

Rotmilan-Höhenweg

Am 30. März 2019 war mal wieder supertolles Wanderwetter angekündigt. Ich wollte mal wieder den Rotmilan-Höhenweg absolvieren. Hintergrund ist u.a. mein Geocache GC5C859, da stimmt u.a. die Wegführung nicht mehr. Los ging es in Elsoff, ein Ortsteil von Bad Berleburg im Wittgensteiner Land. Sonniges Wetter, Temperatur am Morgen um 2°C, wurde aber durch die Sonne schnell warm. Mir natürlich auch, es ging von der Ortsmitte dann auch am Ortsrand bergan. Von 380m auf über 600m, ok, ich war auch nicht gerade langsam ☺️. Stellenweise schöne Aussichten, die Sackpeife, Richtung Erndtebrück, Rothaargebirge. Dann bei Hof Teiche mein erster Fehler, ich folgte dem rotem Schild, der eigentliche Weg führt entlang dem schwarzen Schild. Der Weg führte nach rechts ab, auch gut, schöner Waldweg. So ging es weiter bis fast nach Diedenshausen runter. Da fand ich an einer Kreuzung keine Schilder mehr. Hmm, was machen? Ich folge halt den einen Weg kam dann beim Saalestadion Diedenshausen. Da habe ich dann auch einen Geocache gefunden. Nun ging es wieder hoch, Richtung Teiche, ah, da gibt es wieder die roten Schilder, das ein Zuweg anzeigt. Oben bei dem Hof wieder auf die eigentliche Strecke gekommen, weiter ging es dann via Christianseck. Und da wieder von der Strecke abgekommen. Da ich aber u.a. wusste, dass die Strecke beim Hotel Restaurant-Café Erholung – Laibach vorbei führt, bin ich in diese Richtung gewandert. Da bin ich dann wieder auf dem richtigen Weg gekommen. Bei Laibach gibt es u.a. auch eine schöne Aussicht zum Rothaargebirge. Weiter ging es dann runter zum die Höfe Winterbach. Da auch schöne Aussichten auf den Rothaarkamm. Wieder bergan, links auf einer Weide ein Traktor, der mulchen tut, der Fahrer hat Respekt vor den steilen Hängen und mich trieb der aufkommende Wind im Rücken den Hügel hoch. Zwischen Kraftsholz und Landebach ging es dann wieder runter nach Diedenshausen. Hier kam ich an einer neu aufgestellten Bank vorbei, ideal für eine Mittagspause mit Aussicht.

Nach einer kleinen Stärkung ging es weiter runter nach Diedenshausen. In Diedenshausen noch ein Geocache geloggt, dann folgte der Weg wieder bergan, wieder runter, wieder hoch und schon war ich in Dachsloch, ein Ortsteil von Bromskirchen. Leider gibt es das Waldcafe nicht mehr, ist geschlossen. Von hier ging es weiter nach Neuludwigsdorf, ein weiterer Ortsteil von Bromskirchen. Diese 4,5km haben mir überhaupt nicht gefallen, alles so ungefähr auf gleicher Höhe, nur durch den Wald entlang einem harten Waldweg. So ungefähr auf der Hälfte befindet sich eine kleine überdachte Sitzbankkombination. Hier hielten 2 Waldarbeiter ihr Feierabendgespräch, ich nutzte es für eine kleine Nahrungsaufnahme. In Neuludwigsdorf, auch Pfütze genannt, kommt man am Landgasthof Steuber vorbei. Oh, es ist offen, ich dachte, die haben geschlossen. Gut, dann gibt es nach 37km wandern erst einmal „Vitamine“ .

Nach der Stärkung ging es wieder rein in den Wald und runter zum Elbrighäuser Grund. Hier befand sich mal ein Jagdhaus, was inzwischen abgerissen wurde. Weiterhin befindet sich hier der Hirschstein. Nun ging es wieder hoch, zum Forsthaus Karlsburg, so ca. 3km nur bergan. Kurz hinter dem Forsthaus gibt es einen weitern Hof, Karlsburg. Da folgte ich wieder fälschlicher Weise dem rotem Schild. Der Weg geht eigentlich gerade aus. Bin dann aber runter von der Straße, via Waldweg wieder hoch und beim Hof Fallgrube wieder auf dem eigentlichen Weg gekommen. An einer Wegkreuzung bin ich dann runter vom Rotmilan Höhenweg, hier waren es nur noch 2km bis Elsoff. Die wieder runter ins Tal führten. Nach ein bissl mehr als 50km kam ich nach 9 1/4 Stunden wieder am Auto an. Geschafft.

Die Wanderung hatte ich via meiner Garmin Instinct, Garmin Oregon 600 und auf dem iPhone 8 Plus die App Runtastic mittracken lassen. Die Instinct zeigte 50,64km an, das Oregon 52,6k und Runtastic 52,94km. Egal, es waren über 50km, die eigentliche Strecke vom Rotmilan-Höhenweg ist mit 44km angegeben. Ja, da haben die Umwege ein paar Kilometer mehr gebracht.

Wie komme ich auf diesen Weg? Am 01. Mai 2014 wurde der Weg feierlich mit einer Wanderung eröffnet. Da waren es eigentlich 38km + 4km für Umwege zu Verpflegungsstationen. Diese Strecke hatte ich gut 7 1/4h absolviert. Danach bin ich diese Strecke mit dem MTB abgeradelt und hatte den o.a. Geocache gelegt. Im März 2015 wurde die Nordschleife schon gestrichen, danach kam dann die Strecke nach Neuludwigsdorf hinzu. Und auch der Absteher nach Laibach.

Ich werde diese Strecke, also den Rotmilan-Höhenweg, noch mindestens einmal absolvieren, evtl. wird daraus ein Multi. Die Strecke kann man nicht nur erwandern, auch mit dem Mountinbike ist es machbar.

HIER gibt es das obligatorische Video von der Wanderung und HIER ein paar Bilder.

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Achtung: Werbung, da Verlinkungen sowie Orts- und Markennennung

24. Februar 2019

Wanderung Röddenau – Korbach

Am 23. Februar war es mal wieder soweit, eine längere Wanderung stand an. Wieder gab es einen Stammtisch, diesmal in Korbach. Schönes Wanderwetter war auch angekündigt, was will man mehr 😁.

Gegen 9 Uhr ging es von zu Hause los, auf nach Frankenberg, über den Hugenotten- und Waldenserpfad sowie den X1 Hessenweg bzw. Sternweg. Durch Frankenberg durch nach Louisendorf. Weiter ging es runter in das Lengelbachtal und hoch zur Jugendburg Hessenstein. Auf der Burg noch eine kleine Verpflegungspause eingelegt. Schöner Sonnenschein, aber der leichte Wind ist doch frisch. Dann entlang dem Kellerwaldsteig Richtung Keseburg. Unterhalb ging es runter zur Eder, über die B252 nach Ederbringhausen. Da ging es dann gleich wieder Bergan, entlang dem X1. Nach 400m wurde der Weg immer schlimmer, die Wildschweine haben hier ganze Arbeit geleistet. Dann ging es weiter über einem geschotterten Weg nach Buchenberg. Oh, das läuft sich aber Sch…, kurz vor Buchenberg eine Bank mit schöner Aussicht, da wieder eine klitzekleine Pause eingelegt.

Weiße Bank mit Aussicht

Weiter nach Buchenberg, einmal durch das Örtchen. Und einen Bekannten getroffen, haben uns einige Jahre nicht mehr gesehen. Kurzer Plausch und rein in den Wald. Kleiner Hügel hoch, wieder runter und wieder hoch bis kurz vor Fürstenberg, wieder auf dem Kellerwaldsteig. Oben dann weiter auf dem Lichtenfelser Panoramaweg, vorbei an ein paar alten Grenzsteinen. Und schöne Aussichten. Wieder eine Bank mit schöner Aussicht, hach, auch ein Geocache liegt da. Klitzekleine Pause eingelegt. Dann auf zum nächsten Cache, entlang dem Weg, hier waren auch die Baumschupser am werkeln. Nachdem es wieder runter ging, ging der Weg natürlich wieder hoch, rüber über die K52, Verbindung Thalitter und Immighausen. Dorfitter ist das nächste Ziel, hier gibt es 2 Caches, die ich noch nicht hatte. Oh, beide Caches nicht gefunden. Egal, dann halt nicht. Außerhalb von Dorfitter war dann wieder Korbach zu sehen, nun ist es nicht mehr weit. Vorbei am Flugplatz Korbach, rein in den Ort. Durch die Altstadt, die „Einkaufstraße“ entlang, kaum Leute. Und das bei dem schönen Wetter. Nach fast 48km bin ich dann am heutigem Ziel, dem China-Restaurant „The Grand WOK“ angekommen.

HIER findet ihr ein paar Bilder von der Wanderung und

HIER ein kleines Filmchen

27. Januar 2019

Neues Jahr, neue Laufschuhe

Filed under: Laufen — dl3bzz @ 19:25
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Ende November 2018 bin ich das letzte Mal gejoggt, unterwegs Probleme mit der Achillessehne. Super 😢, eine Entzündung. Erst einmal Krank, Überweisung zum Orthopäden. Laufverbot. Nun neues Jahr, wollte mal wieder laufen, schon längere Zeit ohne Schmerzen. Aber mit den alten Laufschuhen von Puma wollte ich nicht mehr. Gestern hat es sich angeboten nach Kassel in den Laufladen zu kommen. Um 10 Uhr machte er auf, bin auch der erste Kunde. Sofort kam auch ein Verkäufer. Ein paar Fragen, zeigte ihn die „alten Treter“. Oh, die sind ja schon älter und ich ziehe diese ein, damit sollte ich nicht mehr laufen. Ja, deshalb bin ich ja auch hier. Er gab mir ein paar Schuhe, nach und nach, dabei mit dem ein und anderen Paar Schuhen einen kleinen Lauf vor dem Laden, wo der Verkäufer auch geschaut hat, wie ich laufe. Am Ende sind es die Hoka Speedgoat 2 geworden. Da ich auch ab und zu in Fivefingers laufe, gab er mir auch noch ein Paar von Merrell, auch gut, aber will nicht voll in Barfussschuhe laufen. Die alten Laufschuhe habe ich im Laden gelassen, werden da fachgerecht entsorgt. Ach so, die alten Puma hatte ich vor einigen Jahren da auch gekauft, hatten gut 600km auf dem „Buckel“. Zuhause habe ich dann mal im I-Net geschaut, was die so kosten, beim Hersteller, Link oben, sind sie reduziert im Preis. Aber warum soll man im Laden bei dieser guten Beratung nicht mehr bezahlen? Service halt.

Heute am Sonntag nun der erste Lauf in 2019 und nach gut 2 Monaten. Wetter so na ja, 4°C, bissl Wind und mal Sprühregen. Egal, gibt ja kein schlechtes Wetter 😀. Und zum Laufen hatte ich auch noch extra Laufsocken von Falke angezogen, die Achilles Herren Socken Health, die ich direkt beim Hersteller im Fabrikverkauf in Schmallenberg gekauft hatte. Für den Lauf sollte es an der Eder entlang gehen, kaum Steigungen, zum Anfang soll das erst mal reichen, bevor es wieder in den Wald geht mit ein paar Höhenmeter mehr. Ich fühlte mich ganz gut, nach knapp über 5km ging es wieder zurück. Es sind dann 10,4km am Ende geworden. Habe gemerkt, dass es u.a. an Kraft fehlt, an einem kleinen Anstieg merkt man das sofort. Über die Zeit habe ich dann gestaunt, unter 1 Stunde. Obwohl ich für meines Erachten nicht so schnell gelaufen bin. Nun hoffe ich, dass ich meinen Paul (innerer Schweinehund) überreden kann und wieder öfters laufen gehe. Habe ja ein paar Läufe in diesem Jahr geplant, neben ein paar längeren Wanderungen. Vielleicht veröffentliche ich hier mal eine Liste, wo ich an welche Veranstaltungen teilnehmen möchte.

PS: es gibt hier unbezahlte Werbung, da Markennennung!

5. Januar 2019

Ederhöhenpfad

Filed under: Eder,Ederhöhenpfad,Garmin,Wandern — dl3bzz @ 20:49
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Heute, am 05. Januar 2019, mal wieder den müden Körper bewegen 😆. Ausgewählt habe ich den Ederhöhenpfad. Er verläuft über 63km von Beddelhausen, einem Ortsteil von Bad Berleburg, an der Grenze NRW-Hessen. 2011 wurde er das erste Mal zertifiziert, 2017 hat er die Zertifizierung bestätigt. In 2011 wurde der Wanderweg, der zum sehr großen Teil entlang dem Ederhöhenweg verläuft, eröffnet. Es gab eine Wanderung mit dem Extremwanderer Thorsten Hoyer. Ich bin da mitgewandert, damals von Beddelhausen bis nach Hause. Heute mal von zu Hause nach Beddelhausen.

Am Ende waren es über 45km, meine Garmin Instinkt zeigte 45,28km, das Garmin Oregon 46,15km und die App Runtastic mit dem iPhone 8P 46,88km. Gut 7 3/4 Stunden inkl. Pausen wurde für die Strecke benötigt.

Los ging es in Röddenau Richtung Köhler-/Sandmühle, über die Eder bei der Siegener Straße, weiter zur Schiefermühle. Da auf dem Weg merkte ich, dass meine Waden und hinteren Oberschenkel kühl und nass wurden. Oh, die Trinkblase im Rucksack läuft aus. Der Trinkschlauch hatte sich gelöst, ca. 1l von den 3 sind ausgelaufen. Rucksack und die Sachen im Lendenwirbelbereich nass. Umdrehen und nach Hause, nee, kommt nicht in Frage, weiter geht es. Nun entlang dem Ederhöhenpfad, Ederhöhenweg, Burgwaldpfad. Diesen Abschnitt bis zur Ederfurt kenne ich gut, bin den schön öfters gewandert. Weiter bis Battenfeld, oh, eine Wegsperre mit rot-weißem Flatterband. Warum? Bin den Weg trotzdem weiter, Wandern auf eigene Gefahr. Ah, Holzstufen, die schon alt und nass sind. Wohl deswegen. Aber keine Wegalternative angegeben. Dann bis nach Battenberg zur Burg. Schöne Aussichten und einige Fotos. Der Weg fürht dann runter zur Eder, aber auch hier gesperrt wegen Windbruch. Hier ist eine Alternative angegeben. Bin aber auch hier den Weg gefolgt, oh oh, hier liegen doch einige Bäume um. Im Laub sind Trampelpfade von Tieren zu sehen, da bin ich dann entlang, wo 4 beinige entlang kommen, kommt auch ein 2 beiniger entlang 😜. Na ja, schön war es nicht, unter und über Bäume zu steigen. Dann ein bissl Asphalt, bevor es wieder in den Wald ging. Der Wind frischte auf, noch blieb es trocken. Unterhalb vom Drachenflugplatz Nähe Eisenberg die erste kleine Pause. Schöne Aussicht in das Edertal und auf Dodenau. Und einen Regenbogen gab es kurz zu sehen. Weiter den Ederhöhenpfad folgend, ging es u.a. auch auf dem Weg von der Extratour Drachenflug. Der Weg folgte dann zu den Holzhäuser Klippen, hier hat man auch eine schöne Aussicht auf das Edertal, Holzhausen und eigentlich bis zur Sackpeife. Aber die Wolken hingen niedrig, leichter Sprühregen. Runter wieder zur Eder, bei Holzhausen ging es über die Eder und nun auf der westlichen Seite, vorher auf der östlichen Seite, weiter. Bei einer Bank/Tischkombi die nächste kurze Rast. Hier führt der Ederradweg entlang, vorher war das eine Eisenbahntrasse. Laut Schild sind es nur noch ca. 10km bis Hatzfeld. Im Laufe des Weges kam auch der Panoramaweg, auch eine Extratour, dazu. Leider führte die Strecke nicht über die Hardt, wäre ja eine Abkürzung 😉. Leider lagen im Wald auch wieder einge Bäume und Sträucher über dem Weg. Dann ging es direkt nach Hatzfeld, hier hatte ich eine Abbiegung übersehen, na ja, nach 150m gemerkt und umgedreht. Hoch die Straße „Im Renntal“, da kam auch wieder der Panoramaweg dazu. Bis zur Burgruine Hatzfeld und weiter bis zur Grillhütte bzw. Wanderportal vom Panoramaweg. Die Stecke ging weiter entlang dem Panoramaweg, kurz vor dem Gedenkstein vom Oberförster Engelhard ging es links runter, bis zum Wassertretbecken. Dann wieder bergan. An einer Wegekreuzung kam auch noch der Wittgensteiner Panoramaweg hinzu. Im Wald habe ich die Abbiegung nach links verpasst, gut 1km weiter habe ich es erst gemerkt 🤭. Also wieder zurück und wieder auf dem richtigen Weg. Wo es bergan geht, geht es auch wieder bergab, über die K113 (Straße nach Elsoff) und über den Bach Elsoff. Nun nur noch 2,3km. Und wieder ging es hoch und runter nach Beddelhausen. In Beddelhausen dann zu der Braugemeinschaft Edertal, leckeres 🍺 trinken. Sehr zu empfehlen. Hier wurde ich dann von meiner lieben Frau Kerstin abgeholt.

HIER gibt es ein paar Bilder und HIER ein kleines Filmchen von der Wanderung.

4. November 2018

25. Bad Endbacher Wandermarathon

Filed under: Bad Endbacher Wandermarathon,Wandern — dl3bzz @ 18:37
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Sonntag, 03:15 Uhr klingelt der Wecker, aufstehen, Morgentoilette, Kaffee, Brötchen. Um 4 Uhr wurde ich abgeholt, auf ging es nach Bad Endbach zum Wandern. Hier fand die 25. Veranstaltung statt, üblich sind Halbmarathon und Marathon. Wegen dem Jubiläum eine kleine gut 9km zusätzliche Schleife für den Ultramarathon.

Kurz nach 5 Uhr angekommen, einchecken und Wanderunterlagen bekommen. 20 € kostet das. Nach und nach kamen weitere Wanderer, darunter auch ein paar Bekannte Wandersüchtige 😉. Nun erst mal zu den Bussen, es ging nach Dillenburg in die Nähe vom Victor Turm. Im Dunkeln ging es kurz vor halb sieben los, gut 100 Wanderer. Später wurde es heller, die Stirnlampe konnte ausgeschaltet werden. Berg hoch, Berg runter, nach Eibach, im bzw. am DGH gab es die erste Verpflegungsstation. Lecker warmer Tee, kalte Getränke, leckerer Blechkuchen und mehr. Hier zog ich ich meinen Pullover aus, schwitzen muss man nicht so doll. Weiter ging es Berg hoch, Berg runter, zur Schutzhütte Hirzenhain zur 2. Verpflegungsstation. Das selbe leckere Angebot. Und weiter, hoch zu den Wilhelmsteinen und den höchsten Punkt der Wanderung. Wieder Berg ab nach Oberndorf zur 3. Verpflegungsstation. Nun hatten wir gut 32km in den Beinen. Hier gab es für die Ultrawanderer eine kleine Schleife von 9km, wieder Berg hoch, Berg runter bis wir wieder in Oberndorf zur selben Verpflegungsstation ankamen. Hier war dann ganz viel los, die Wanderer von dem Halb- und Marathon wurden hier auch verpflegt. Nun auf die letzten gut 11km nach Bad Endbach. Ca. 8 1/2h für 53km inkl. Pause sind eine gute Zeit. Im Ziel gab es eine Erinnerungsurkunde sowie eine Medallie.

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Eine tolle, empfehlenswerte Veranstaltung, sehr gute Ausschilderung der Routen, super Helfer. Vielen Dank an alle, die diese Veranstaltung unterstützt haben. Der Termin für 2019 steht auch schon fest, der 03. November.

Hatte zu Hause mein GPSr vergessen, so hab ich halt heute keine Geocaches gesucht. Geht auch mal ;-).

HIER gibt es ein kleines Filmchen von der Wanderung und HIER noch ein paar Bilder.

 

 

 

8. Oktober 2018

1. Elbsteiger Marsch

Am 06. Oktober fand der 1. Elbsteiger Marsch statt. Erfahren davon habe ich bei Facebook, irgendwie sprang der mich an, da nimmst du teil. Urlaub eingetragen für die ganze Woche, oh, wurde abgelehnt, zu viele haben in dieser Woche Urlaub. Trotzdem hat es mich nicht losgelassen, der Gedanke, daran teilzunehmen.
Habe dann einen halben Tag am Freitag frei bekommen, Unterkunft buchen, beim Marsch anmelden.
Am 05. dann ging es gegen Mittag los, nach Großharthau, Hotel Kyffhäuser, was ich nach über 5h Fahrt erreichte. Einchecken, was leckeres Essen und Trinken im Restaurant. Die Nacht war durchwachsen, wohl die Aufregung 😉. Hatte meinen Wecker für 5 Uhr gestellt, war schon vorher wach. So früh gibt es im Hotel noch kein Frühstück, mir wurde ein Lunchpaket fertig gestellt, super.

Gegen halb sechs los, gut 11km später war ich dann am Parkplatz in Stolpen. Einchecken, zum Glück waren noch nicht viele da. In aller Ruhe bekam ich die Startunterlagen, die Strecke wurde kurz erklärt und was so auf dem Zettel auch steht. Dann bei heftigen Wind und 11 Grad warten bis zum Start um 7 Uhr. Ok, im Auto war es angenehm. Immer mehr kamen. So um 300 Wanderer sind es dann geworden. Kurz vor 7 Uhr Begrüßung mit Einweisung, Erklärungen u.u.u., bevor es um 7 Uhr dann los ging mit Musik von Billy Idol.
Von Stolpen ging es runter nach Heeselicht, wo es die erste Verpflegungsstation gab. Weiter nach Hochburkersdorf und in Rathewalde zur 2. Verpflegungsstation. Dann ging es via dem Müllerweg runter zum Amselgrund. Und nun ging es gefühlte 1000 Stufen raus aus dem Tal, hoch zur Bastei. Hier gab es die 3. Verpflegungsstation. Gut, dass wir so früh hier waren, so viele Touristen waren noch nicht hier oben. Ein paar Fotos natürlich, bevor es wieder runter ging nach Rathen. Entlang der Elbe und wieder hoch, Richtung Lilienstein. Auf dem Wanderparkplatz dann die 4. Verpflegungsstation, Kontrollstempel gibt es aber oben. Also wieder Treppensteigen. Oben angekommen, erst mal zur nördlichen Aussicht gegangen, schöne Sicht zur Bastei und Festung Königstein. Dann den 4. Stempel geholt, zu den beiden Obelisken noch hin, bevor es wieder viele Treppen runter vom Lilienstein ging und weiter bergab nach Prossen. Wieder hoch nach Porschdorf, runter zum Tiefen Grund (Polenztal) und durch den Tiefen Grund zur 5. Verpflegungsstation. Hier wieder Stempel geholt, was kleines gegessen und getrunken. Dann weiter den Ochelweg zur Kohlmühle und die 6. Verpflegungsstation. Hier gab es dann auch etwas warmes, entweder Brühe (glaube ich) und Wiener Würstchen. Weiter entlang u.a. dem Mahlerweg entlang der Sebnitz hoch nach Altendorf und Mittendorf, wo sich die 7. Verpflegungsstation befand. Weiter über den Panoramaweg nach Lichtenhain und runter zum Lichtenhainer Wasserfall, wo sich die 8. Verpflegungstation befand. Schade, die Straßenbahn habe ich verpasst, gehört habe ich sie aber. Dann ging es wieder bergan zum Kuhstall. Von da ging es dann wieder viele Treppenstufen runter. Weiter zur Zeughausstraße, vorbei an vielen schönen Felsen, u.a. Nordstern und weiter vorbei an den Schrammsteinen. Von da ging es dann runter den Obrigsteig zum Lattengrund. Oh, wieder viele Stufen. Wieder hoch nach Ostrau, wo sich kurz vor dem Ort die 9. und letzte Verpflegungsstation befand. Hier wurde sich schon klar für die Nacht gemacht, Notstromaggregat aufgebaut, Licht, damit man im dunkeln auch was sieht. Hier bekam ich dann u.a. gesagt, dass nur 7 Leute vor mir hier waren, davon 2 Frauen. Oh, hätte ich nicht gedacht. Nun noch so gut 8km, runter durch den Wald nach Bad Schandau, vorbei am Luchsgehege und einem Fahrstuhl. Nee, der wird nicht genommen, die paar restlichen Höhenmeter geht es auch noch so. Durch Bad Schandau zur Elbe, da Richtung Nord zur Brücke über die Elbe und auf der anderen Seite Flußaufwärts zum Sportplatz Krippen. Geschafft, gut 63km in fast 11 ¼ Stunden. Hier gab es den letzten Stempel und auch ein T-Shirt, Urkunde und Aufnäher.
Dann erst mal ein paar Vitamine in flüssiger Form, ein Bier. Hmm, wollte eigentlich erst mal ein alkoholfreies Weizen, hatten sie leider nicht. Na ja, ein Bier geht immer. Ein bissl klönen mit anderen hier im Ziel, einige die den Marsch abgebrochen haben und auch geschafft haben.
Nebenan stand dann ein Bus zur Verfügung, der uns später nach Stolpen zum Start zurück brachte. Erleichtert kam ich im Hotel an, hier gab es nur was kleines zu essen und 2 Bier, das reichte für heute.
HIER findet ihr ein paar Bilder von der Wanderung und ein kleines Filmchen gibt es HIER.

Für die Veranstalter war es die erste Veranstaltung, es gab viel gutes und weniger gutes. Die Stimmung an den einzelnen Verpflegungsstationen war super, die Helfer und auch die Orga war immer mit Freude dabei. Die Streckenplanung war gut, für mich könnte es weniger Hartuntergrund (Asphalt) geben, es hielt sich in Grenzen. Leider wissen viele nicht, wie man sich außerhalb Ortschaften an Landstraßen bewegt, nicht auf der rechten Seite! Dafür können die Veranstalter nix, steht u.a. ja auf den großen Zettel. Und evtl. fehlten ein paar Wegweiser, an einigen Verpflegungsstationen wurde das gemeldet. Ich freue mich auf die nächste Wanderung.

Ach so, mein anderes Hobby kam auch nicht zu kurz, ein paar Geocaches wurden auch unterwegs gesucht und geloggt. Es gab noch mehr, aber bei allen konnte ich u.a. aus Zeitproblemen nicht suchen.

13. Mai 2018

4. Uplandsteig Wandermarathon

Am 12. Mai fand der 4. Uplandsteig Wandermarathon in Willingen vom Uplander Gebirgsverein statt. Es wurden 3 Strecken angeboten, 21km, 42km und einmal den kompletten Uplandsteig mit 66km. Genau das richtige für mich 😉.

Kurz vor 4 Uhr wurde ich vor dem Wecker wach, ein bissl Frühstücken, ohne Kaffee geht nix. Viertel vor 5 dann los mit dem Auto nach Willingen. Nach und nach trafen auch andere Mitwanderer ein. Erst einmal anmelden, Stempelkarte bekommen. Dann noch Kaffee und Kuchen. Lecker.

Um 6 Uhr dann noch ein Foto mit allen 25 Teilnehmern vor dem Startpunkt.

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Dann ging es los durch die noch durch das verschlafene Dorf, entlang dem Uplandsteig. Die ersten 33km kannte ich u.a. von der Wanderveranstaltung ExtremExtrem in 2017. Hügel hoch, wieder runter ins Tal, wieder hoch und schon waren wir beim Aussichtturm Schwalenburg. Es wurde langsam war, die Hose wurde gekürzt, dann noch hoch auf dem Turm und anschließend noch ein Foto mit meiner Wanderbegleitung Frank. Dann ging es wieder runter ins Tal und wieder hoch, so waren die ersten 10km. Dann in Rattlar die erste Verpflegungsstation sowie Stempelstelle 1. Weiter nach kurzer Stärkung. Kurz bevor es wieder runter ins Tal ging, ein Geocache km12+, schnell gefunden und geloggt. Das war einer von 12 Geocaches die ich gefunden habe auf der Wanderung und mir noch fehlten. Vorbei an der Dommelmühle zum Dommelhof. Kurz dahinter wurde von der Straße abgebogen, ein paar Meter daneben ging es im Wald weiter. Danach dann wieder rauf auf die Straße. Hier hatte es bei der ExtremExtrem Wanderung heftig angefangen zu regnen und zu hageln. Rüber über die Straße von Rattlar nach Ottlar bis zum Niegelscheid. Runter nach Hemmighausen und Eimelrod. Hier waren wir bei der ExtremExtrem in der Gaststätte damals durchnäßt gut bewirtet worden. Hmmm, Eimelrod, 22km, hier sollte doch irgendwo die 2. Stempelstelle sein. Hab ich die ggf. verpasst? Weiter den Uplandsteig bis zur Schutzhütte Buckelau und den Kilometer 25. Oh, hier ist sie, die 2. Stempelstelle und Verpflegungsstation. Ein bissl Apfelschorle, Käsebrot, Banane, Schokomüsliriegel. Dann ging es weiter, runter nach Rattlar, über die B251 nach Bömighausen, vorbei am Wassertretbecken. Nee, eine Erfrischung brauch ich noch nicht. Beim See von Bömighausen die 3. Stempelstelle. Und gut die Hälfte ist geschafft. Ein paar Minuten setzten, was essen und trinken, dann weiter Richtung Grotenberg oberhalb Welleringhausen. Hier wieder schöne Ausichten. Und u.a. den Vulkanpfad Welleringhausen. Den muss ich mir ein anderes Mal erwandern. Wußte nicht, dass es hier mal einen Vuklan gab. Weiter zur Kahlen Pön oberhalb von Usseln. Weiter, immer weiter. Bei Kilometer 44 dann die 4. Stempelstelle und Verpflegungsstation bei der Graf Stoltenberg Hütte. Hier gab es einen deftigen Eintopf, nicht so mein Ding bei einer langen Wanderung. Egal, ein bissl essen, ein isotonische Getränk. Und wieder super Ausichten hier.

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Nach der Stärkung weiter den Uplandsteig, vorbei an der Diemelquelle. Vorbei am Krutenberg zum Toten Mann. Hier kommt dann auch der Rothaarsteig, der auf der gleichen Strecke bis zum Richtsplatz folgt. Vorbei an einigen Grenzsteinen bis zur 5. Stempelstelle bei Km 54. Dann folgt der Weg über die Hochheide, vorbei an der Hoppeckequelle. Dann hoch zum Clemensberg mit toller Aussicht. Na ja, erst mal rein in den Steinbruch, der hier unterhalb liegt. Dann weiter vorbei an der Hochheidehütte, nein, ich halte nicht für ein isotonisches Getränk. Weiter über den Burbecker Platz hoch zum Langenberg. Vorher noch ein Kilometerstein 25/130 vom Rothaarsteig. Auf dem Langenberg noch ein Foto. Hier ist die höchste Erhebung mit 843,2m in NRW und an der Grenze zu Hessen gelegen. Ja, nicht der Kahle Asten ist die höchste Erhebung in NRW, wie viele denken. So, nun geht es langsam wieder Bergab. Vorbei am Richtplatz, vom Kurkölner Gogericht. Auf der Tafel steht die Höhe von 800m, aber wir befinden uns in 763m ü.NN. Unterhalb vom Richtplatz dann noch eine kleine Verpflegungsstelle, hier gab es nur noch Apfelschorle. Egal, einen Becher und dann die letzten gut 5km. Und dann ging es ganz schön runter, die letzten fast 3km. Das mag ich nicht so, aber wo man hoch geht, muss es ja auch wieder runter gehen. Hier bin ich stellenweise langsam gejoggt, fand es angenehmer. Und dann war Willingen wieder erreicht bei der Talstation Sommerrodelbahn. Nun noch fast 2km bis zum Besucherzentrum Willingen. Nach gut 67km in 11:50 Stunden dann das Ziel glücklich erreicht. Die Urkunde mit Wandernadel in Empfang genommen, noch ein bissl was essen und trinken, bevor es wieder nach Hause ging.

Nun habe ich endlich auch den Uplandsteig komplett in einem Stück erwandert, so wie ich vor 2 Jahren den Urwaldsteig erwandert hatte. Nun fehlt mir noch der Diemelsteig, den möchte ich auch einmal in einem Stück erwandern.

Vielen Dank an den UGV für die Wanderung und allem drum herum. Natürlich vielen Dank an die fleißigen Helfern an den jeweiligen Stationen. Mal schauen, wenn es klappt bin ich nächstes Jahr wohl wieder dabei.

Hier der Track:  Screenshot 2018-05-13 um 06.22.22

Und hier die Urkunde:

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HIER noch ein paar Bilder von unterwegs.

Und HIER ein kleines Video.

21. Februar 2018

Burgwaldpfad

Am 17. Februar sollte es mal wieder eine längere Wandertour werden. Eigentlich war geplant, die alte Strecke vom Rotmilan Höhenweg gehen. Leider ist Holger krank geworden. Also habe ich mich kurzfristig entschieden, den Premiumweg Burgwaldpfad zu erwandern.

Los ging es von zu Hause in Röddenau, bis zur Schiefermühle an der Eder ist es nicht weit und schon bin ich auf dem Burgwaldpfad. Beginnen tut der Burgwaldpfad in Frankenberg, das Portal ist im Schnödeweg. Die Kilometerangaben auf den Wegweisern beziehen sich auf den Bahnhof Frankenberg bzw. Marburg. Auf der selben Strecke führt auch der Hugenotten und Waldenserpfad entlang. Und hier auch noch der Ederhöhenweg bzw. -pfad. Es geht entlang der Eder Richtung Süden, vorbei an der Klingelstede bis in der Nähe von Birkenbringhausen. Da trifft der Weg auf den Klippenpfad, der bis zu dem Grenzstein No6.. folgt. Wir biegen links ab und kommen an einer Kreuzung, wo in der Nähe ein Rest von einem alten Baum sein dasein fristet. Daneben auch noch eine Bank.

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Weiter geht es, oberhalb von Wiesenfeld eine Infotafel über das Hugenottendorf. Oh, was nun? Der Weg ist gesperrt wegen Windbruch vom letzten Sturm Frederike. Aber am Samstag wird nix gemacht, keine Menschenseele hier zu sehen. Die Waldarbeiter haben frei, konnte ungehindert dem Weg folgen. Rein in das Senkelbachtal, hier ist es noch ruhig. Leider soll hier demnächst die Bundesstraße 252 entlang führen. Und schwupps habe ich die Abbiegung verpasst, ich rechts lang, der Weg folgt eigentlich links entlang. Aber bei der Nikolausmühle bin ich wieder auf dem Burgwaldpfad gekommen. Weiter nach bzw. durch Ernsthausen Richtung Wichtelhaus, vorbei an ein paar Schnitzarbeiten. Rein in den Burgwald bis Münchhausen und hoch bis zum Chirstenberg. Vorbei an Uschi und Willi, die höchsten Bäume im Burgwald, 2 Duglasien. Dann der Spielelteich mit Quelle und weiter hoch zum Christenberg. Oben angekommen ein paar Bilder von der Umgebung ins das Tal. Hier wollte ich in der Gaststätte eine Pause machen, leider hatten sie Betriebsferien. Also nur eine kleine Verpflegungspause, ein paar Bilder von der Kirche und den Mauerresten. Dann ging es wieder Bergab Richtung Melnau, wo wieder ein kleiner Anstieg mich erwartete. Hoch zur Burgruine Melnau. Auch von hier hat man eine sehr schöne Ausicht in die Umgebung. Wer möchte, kann auch auf den Turm, muss nur vorher den Schlüssel holen und kleines Eintrittsgeld bezahlen. Neben der Burg gibt es auch eine Gaststätte, leider hatte diese auch noch zu.

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Weiter nach Richtung Oberrosphe. Vorher noch gibt es eine Schutzhütte in der Nähe vom Forsthaus Mellnau. Da beginnt der Kuckucksweg, auch zu empfehlen. Vor Oberrosphe weider die Schutzhütte Wollenscheid mit einer Burgwaldbank. In Oberrosphe das nächste Wanderportal, für die Stirnhellentour sowie die Strecke zu den Franzosenwiesen.

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Wieder ein bissl Bergan, weiter im Burgwald vorbei an Unterrosphe nach Göttingen. Hier geht es wieder über die B252 und B62 hin zur Lahn. Es geht unter der Eisenbahnbrücke hindurch und entlang der Lahn nach Gossfelden. Dieser Weg wird bei Hochwasser von der Lahn nicht begehbar sein!

Hinter Gossfelden geht es wieder Bergan, vorbei am Steinbruch „Weißer Stein“, ca. 150m entlang der L3351. Ganz schön viel Verkehr am Samstag Nachmittag. Auf der anderen Seite der Straße ein kleiner Anstieg. Vorbei an einigen Aussichtspunkten, Blick Richtung Wehrda, Marburg sowie dem Steinbruch. Vorbei an Wehrda und 2 großen Wohnblocks, hoch zum Marinehäuschen. Puh, schöne Anstiege. Ach so, noch vergessen, vorher im Wald Hindernisslauf, es lagen hier noch Bäume über dem Weg, leider nicht gesperrt, obwohl unterhalb ein Weg auch entlang führt.

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Dann hört man auch schon den Verkehr, der durch Marburg rauscht, die B3 und auch den Zugverkehr. Weiter entlang dem Weg, vorbei an einem alten Steinbruch zum Behring-Mausoleum.

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Nun ist es nicht mehr weit bis zum Ziel. Weiter, nun geht es abwärts. Aber der Weg ist nicht schön, steinhart gefroren, stellenweise noch Schneereste, also glatt und sehr zertrampelt. Und schon sind die beiden Türme der Elisabethkirche zu sehen. Hier mein Ziel. Geschafft, knapp 50km in 9 Stunden.

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Na ja, nicht ganz, muss ja noch zum Bahnhof, damit ich mit der Bahn wieder zurück nach Frankenberg komme. Beim Bahnhof in Marburg noch im Cafe Station eingekehrt, was bleifreies trinken und eine Kleinigkeit essen um gestärkt nach Hause zu kommen.

Fazit: über 50km gewandert, 3l Wasser unterwegs getrunken, 2 große Brötchen, ein paar Müsli- u. Schokoriegel. Dann einen leckeren Flammkuchen und 2 Weizen. Ein schöner Wandertag, leider wenig Sonne, aber trocken. Ich mag das trockene, kalte Wetter, mir ist unterwegs war geworden, also gefroren habe ich nicht. Die Temperaturen lagen zwischen -5 und +2 Grad. Und 2 Geocaches geloggt.

Der Weg besteht aus vielen Feld und Waldwegen, ca. 15% Asphalt/Beton. Bei diesem Wetter waren die Wege zum großen Teil gefroren, er ließ sich gut laufen. Stellenweise war der Weg sehr zertrampelt. Wer den Burgwaldpfad wandern möchte, kann das entweder von Marburg o. Frankenberg aus, unterwegs kann man aussteigen und zu dem ein o. anderen Bahnhof gehen. Auf dem Link zum Burgwaldpfad gibt es dazu weitere Tipps.

HIER gibt es ein paar Bilder von mir zu der Wanderung und ein kleines Filmchen gibt es über diesen LINK.

 

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