DL3BZZ's Blog

26. Mai 2019

Hollenmarsch 2019

Vom 24. – 25. Mai 2019 fand der 15. Hollenmarsch statt. Hier ein paar Zeilen von mir. Es war meine 5. Teilnahme, 1x 42km, 1x 67km, diese gefinisht. Dann 2x die 101km versucht, jeweils abgebrochen. Letztes Jahr konnte ich nicht. Für dieses Jahr hatte ich rechtzeitig für den Freitag, 24.05. Urlaub eingetragen und bekommen. Der Tag begann ganz ruhig, am Vormittag mit Frau einkaufen gewesen, Enkelin vom Kindergarten abholen und leckeres Mittagessen.

Nach dem Mittagessen erst mal „aufs Ohr gehauen“, einen Mittagsschlaf halten 😀. Dann den Rucksack packen, bevor es kurz vor 16 Uhr nach Bödefeld ging. Vorher noch einen anderen Wanderer, Georg, aus Allendorf/Eder abholen. Bödefeld nach gut 45min erreicht, Auto abgestellt und zur Anmeldung. Da trafen wir schon den Willhard sowie viele andere. Startunterlagen sowie das bestelle T-Shirt abgeholt, noch einmal zum Auto. Wanderstiefel angezogen, Rucksack geschultert sowie Wanderstöcke und wieder zum Start/Zielbereich. Nach und nach füllte es sich, viele bekannte Wanderer und Läufer trafen ein. Dann noch leckere Pasta gegessen, das geht immer 😁. Dann hieß es sich fertigmachen für den Start. Kurz vor 19 Uhr das obligatoriche Briefing. 299 Starter für den XL Marsch waren gekommen. Der XL Marsch ist in 2 Längen aufgeteilt, einmal 83 und einmal die 101km. Insgesamt waren beim Marsch und Lauf um die 2000 Teilnehmer 😲, super! Hier schon super Feststimmung, viele Zuschauer, die uns zum Start um 19 Uhr anfeuerten. 10, 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1 und Start. Super, auch durch den Ort durch wurden wir begrüßt. Dann ging es zur Hollenkammer, ein Aussichtspunk am Hollenpfad, dieser ist auch sehr zu empfehlen. Weiter um den westlichen Hügel nach Gellinghausen und weiter nach Bödefeld. Wieder durch Bödefeld durch zur ersten Verpflegungstelle für uns. Unterwegs wieder viele Bewohner, die uns angefeuert haben. Dann ging es hoch zur Kreuzbergkapelle, gut 240Hm. Nach gut 20km dann der Verpflegungspunkt 3, Nasse Wiese. Nun die Kopflampe ausgepackt. Aber noch brauchte man sie nicht, es war noch nicht ganz dunkel. Aber einige hatten ihre Strahler schon an, schade. Werde mir mal eine neue Kopflampe mit Rotlicht beschaffen, es gibt schon Wanderungen, wo nur diese in der Nacht genutzt werden darf. Sie dient u.a. damit sich das Wild nicht im dunkel so erschrickt. Eigentlich braucht man auch kein so helles Licht, es reicht ja, wenn man sieht, wohin man trten tut und muss ja nicht die ganze Gegend erleuchten. Die Strecke führte weiter Richtung Großes Bildchen, vorbei an den Negerquellen. Danach war schon Altastenberg passiert, weiter hoch zu der Lennequelle am Kahlen Asten. Uff, wieder ein kurzer, knackiger Anstieg am Sonnenhang. VP-5 war dann in Lenneplätze nach 30km erreicht. Oh, wir waren sehr schnell unterwegs 😲. Wir, das war noch der Thorsten, mitdem ich unterwegs die Strecke bewältigt habe. Er hatte das gleiche Tempo wie ich. Weiter entlang fast dem Rothaarsteig nach Hoheleye bis nach Kühhude zum VP-6 bei Kilometer 40. Wieder kurz was getrunken, gegessen und dann weiter entlang fast dem Rothaarsteig nach VP-7 Jagdhaus bei Kilometer 49. Hier befindet sich auch der Wendepunkt für die 83km Strecke. Das haben hier 2 Wanderer vor uns gemacht. Wäre ich hier schon umgedreht, wäre ich wohl 3 geworden 😜. Aber nein, ich wollte im dritten Versuch die 101km schaffen. Nach der Verpflegung ging es weiter dem Rothaarsteig bis zum Rhein-Weser-Turm, bei Kilometer 58 der VP-8 und Wendepunkt für diese Strecke. Hier auch wieder leckere Verpflegung, diesmal habe ich keine Suppe gegessen und auch keine Massage in Anspruch genommen. Mir ging es hier gut. Nach gut 30 Minuten ging es wieder mit Thorsten auf den Rückweg. Nun war es schon hell. Viele Wanderer kamen uns entgegen, darunter viele bekannte Wanderer, immer ein kurzer Plausch. Die Strecke führte über die VP-6, 5, 4 und wieder zur Nassen Wiese VP-3. Nun sind es nur noch 5km bis ins Ziel. Aber diese Stecke hatte es in sich, es geht von gut 750m nach 460m runter. Mittendrin ein kurzer Anstieg in den Wald und dann runter nach Bödefeld. Hier wurden wir wieder herzlich empfangen.

Nur noch gut einen Kilometer, der Thorsten gibt noch mal „Gas“, ja, das Ziel ruft. Im Ziel wird jeder Finisher Namentlich begrüßt sowie welche Strecke er absolviert wurde. Das mit viel Beifall sowie dem Erhalt der Medaille. Danach noch die Urkunde abgeholt. Super Zeit, 18:13 Stunden inkl. Pause haben wir gebraucht, 16:42 Stunden in der Bewegung. Endlich habe ich auch die 101 Kilometer geschafft. Froh und glücklich. Nun noch ein alkoholfreies Weizen und auf Georg warten. Er kam gut 2 1/2 Stunden später in Ziel.

Vielen Dank an die Orga sowie den vielen, vielen Helfer, ohne diese wäre das nicht so super geworden. Auch den Leuten vom DRK. Tolle Stimmung u.a. bei den Verpflegungspunkten mit leckeren Speisen und Getränken. Und das bei Tage und Nacht. Ich kann diese Wanderung nur empfehlen, es muss ja nicht gleich die 101km Strecke sein, 14, 21, 42, 55 und 83 Kilometer gibt es auch. Diese Strecken kann man auch als Läufer (Hollenlauf) bewältigen.

HIER gibt es ein paar Bilder und HIER wie gewohnt ein Video zu der Wanderung.

5. Juni 2017

Rothaarsteig Teil 1

Pfingssonntag = Wandertag 😀

Vorgeschichte: meine Frau kam auf die Idee, mit Enkelin mal mit dem Zug zu fahren. Pfingsten soll das statt finden. Pfingstsamstag wurde dafür geplant. Eine Woche vorher waren sie auf der Freilichtbühne Hallenberg zu „Jim Knopf und die Wilde 13“, was ihnen sehr gefallen hatte. Passend dazu sollte die Kleine auch mit der Bahn mal mitfahren. Es sollte nach Willingen/Upland gehen. Für mich eine Gelegenheit, da ein bissl zu wandern. Ich fahre mir dem Auto bis Willingen, dann in den Zug nach Brilon und von da über den Rothaarsteig zurück nach Willingen und jetzt gemeinsam wieder mit dem Auto nach Frankenberg. Leider spielte Pfingstsamstag das Wetter nicht mit, es waren viel Regen und Gewitter angekündigt. Also wurde es um einen Tag verschoben.

Also fuhr ich am Sonntagmorgen nach Willingen, setzte mich in die Bahn nach Brilon/Wald, da umsteigen für eine Station nach Brilon. In Brilon angekommen ging es zum Marktplatz, wo der Start bzw. das Ende vom Rothaarsteig sich befindet. Der Rothaarsteig auch „Weg der Sinne“ genannt, führt über 154 km von Brilon nach Dillenburg. Ein Fernwanderweg, der erwandert oder mit dem Radl befahren werden kann. Am Marktplatz war es um 9 Uhr noch sehr ruhig. Der Steig ist sehr gut ausgeschildert mit .brand

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Zuerst geht es durch Brilon, mit einem kleinen Park und anschließend durch ein kleines Wäldchen, bevor es am Ortsrand weiter geht. Am Rande vom Kurpark geht es dann ein paar Höhenmeter hoch bis zur ehem. Schanze und dem Möhnequellgebiet. Weiter nach Petersborn mit dem Kyrillpfad, wo derzeit der Eingang neu gestaltet wird. Hinter Petersborn kommt auch schon der erste „5 km Stein“, alle 5 km gibt es einen Stein mit der Kilometerangebe von Brilon bzw. Dillenburg. Hier also 5 km von Brilon u. 150 km von Dillenburg.

IMG_2449Weiter, immer weiter geht es, vorbei an der Hibammenhütte hoch zum Borberg. Oh, was für eine interessante Location da oben, neben einer Kapelle mit Aussicht auf Olsberg noch einen Kirchhof, die Reste einer Klosteranlage.

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Weiter, immer weiter, vorbei an dem „10 km Stein“ zum Sattel und den Habberg (651m). Wieder ein paar Meter abwärts, bevor es ein Stückchen bergan geht und man auf dem Ginsterkopf (661m) ankommt. Erst die Nordkuppe, dann später der Hauptberg. Der Weg schön über Singletrails. Schöne Aussichten dabei ins Umland, Richtung Olsberg, Brilon, später die Bruchhauser Steine mit Bruchhausen, einem Ortsteil von Olsberg. Dann geht es bergab zur Feuereiche, direkt gelegen am Rothaarsteig an der Rhein-Weser-Wasserscheide oberhalb von Elleringhausen. Wenn noch Platz auf den Bänken ist, kann man hier gut eine Pause einlegen. Was störend ist, ist der Verkehrslärm. Nach dem überqueren der L743 passieren wir den „15 km Stein“. Weiter auf dem Weg kommen wir unterhalb der Bruchhauser Steine vorbei, die man durch das verlassen vom Rothaarsteig auch besuchen kann. Ein kleiner Umweg mit ein paar Höhenmetern, aber interessanten Stellen sowie Aussichten.

Oberhalb von Bruchhausen geht es weiter wo wir an den „20 km Stein“ vorbei kommen. Dann geht es wieder bergan, hoch zum Richtsplatz in gut 800m ü.NN.

IMG_2494Hier habe ich meine 3. und letzte Pause eingelegt, bevor es über den Uplandsteig nach Willingen bergab ging. Die Wanderung von fast 30 km endete dann im Willinger Brauhaus mit einer „bleifreien“ Erfrischung.

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Kurze Zeit später kamen meine Frau, Tochter und Enkelin, die den Tag im Wild- und Freizeitpark verbracht hatten.

HIER findet ihr den Track der Strecke. Die Strecke ist eigentlich ein bissl kürzer, aber ein paar mal hin und her bin ich auch noch gegangen.

Und HIER noch ein paar Bilder mehr.

Was mir sehr gefallen hat ist die Wegführung, viele Singletrails drin, die auch mit der ein und anderen Bank zum Verweilen einlud. Unterwegs gibt es nicht viele Einkehrmöglichkeiten, direkt am Rothaarsteig liegt u.a. die Hibammenhütte bei Petersborn. Etwas später etwas abseits dann in Bruchhausen.

Das war der erste Teil vom Rothaarsteig, mal schauen, wann es weiter geht, dann von Willingen aus Richtung Winterberg.

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