DL3BZZ's Blog

5. Januar 2019

Ederhöhenpfad

Filed under: Eder,Ederhöhenpfad,Garmin,Wandern — dl3bzz @ 20:49
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Heute, am 05. Januar 2019, mal wieder den müden Körper bewegen 😆. Ausgewählt habe ich den Ederhöhenpfad. Er verläuft über 63km von Beddelhausen, einem Ortsteil von Bad Berleburg, an der Grenze NRW-Hessen. 2011 wurde er das erste Mal zertifiziert, 2017 hat er die Zertifizierung bestätigt. In 2011 wurde der Wanderweg, der zum sehr großen Teil entlang dem Ederhöhenweg verläuft, eröffnet. Es gab eine Wanderung mit dem Extremwanderer Thorsten Hoyer. Ich bin da mitgewandert, damals von Beddelhausen bis nach Hause. Heute mal von zu Hause nach Beddelhausen.

Am Ende waren es über 45km, meine Garmin Instinkt zeigte 45,28km, das Garmin Oregon 46,15km und die App Runtastic mit dem iPhone 8P 46,88km. Gut 7 3/4 Stunden inkl. Pausen wurde für die Strecke benötigt.

Los ging es in Röddenau Richtung Köhler-/Sandmühle, über die Eder bei der Siegener Straße, weiter zur Schiefermühle. Da auf dem Weg merkte ich, dass meine Waden und hinteren Oberschenkel kühl und nass wurden. Oh, die Trinkblase im Rucksack läuft aus. Der Trinkschlauch hatte sich gelöst, ca. 1l von den 3 sind ausgelaufen. Rucksack und die Sachen im Lendenwirbelbereich nass. Umdrehen und nach Hause, nee, kommt nicht in Frage, weiter geht es. Nun entlang dem Ederhöhenpfad, Ederhöhenweg, Burgwaldpfad. Diesen Abschnitt bis zur Ederfurt kenne ich gut, bin den schön öfters gewandert. Weiter bis Battenfeld, oh, eine Wegsperre mit rot-weißem Flatterband. Warum? Bin den Weg trotzdem weiter, Wandern auf eigene Gefahr. Ah, Holzstufen, die schon alt und nass sind. Wohl deswegen. Aber keine Wegalternative angegeben. Dann bis nach Battenberg zur Burg. Schöne Aussichten und einige Fotos. Der Weg fürht dann runter zur Eder, aber auch hier gesperrt wegen Windbruch. Hier ist eine Alternative angegeben. Bin aber auch hier den Weg gefolgt, oh oh, hier liegen doch einige Bäume um. Im Laub sind Trampelpfade von Tieren zu sehen, da bin ich dann entlang, wo 4 beinige entlang kommen, kommt auch ein 2 beiniger entlang 😜. Na ja, schön war es nicht, unter und über Bäume zu steigen. Dann ein bissl Asphalt, bevor es wieder in den Wald ging. Der Wind frischte auf, noch blieb es trocken. Unterhalb vom Drachenflugplatz Nähe Eisenberg die erste kleine Pause. Schöne Aussicht in das Edertal und auf Dodenau. Und einen Regenbogen gab es kurz zu sehen. Weiter den Ederhöhenpfad folgend, ging es u.a. auch auf dem Weg von der Extratour Drachenflug. Der Weg folgte dann zu den Holzhäuser Klippen, hier hat man auch eine schöne Aussicht auf das Edertal, Holzhausen und eigentlich bis zur Sackpeife. Aber die Wolken hingen niedrig, leichter Sprühregen. Runter wieder zur Eder, bei Holzhausen ging es über die Eder und nun auf der westlichen Seite, vorher auf der östlichen Seite, weiter. Bei einer Bank/Tischkombi die nächste kurze Rast. Hier führt der Ederradweg entlang, vorher war das eine Eisenbahntrasse. Laut Schild sind es nur noch ca. 10km bis Hatzfeld. Im Laufe des Weges kam auch der Panoramaweg, auch eine Extratour, dazu. Leider führte die Strecke nicht über die Hardt, wäre ja eine Abkürzung 😉. Leider lagen im Wald auch wieder einge Bäume und Sträucher über dem Weg. Dann ging es direkt nach Hatzfeld, hier hatte ich eine Abbiegung übersehen, na ja, nach 150m gemerkt und umgedreht. Hoch die Straße „Im Renntal“, da kam auch wieder der Panoramaweg dazu. Bis zur Burgruine Hatzfeld und weiter bis zur Grillhütte bzw. Wanderportal vom Panoramaweg. Die Stecke ging weiter entlang dem Panoramaweg, kurz vor dem Gedenkstein vom Oberförster Engelhard ging es links runter, bis zum Wassertretbecken. Dann wieder bergan. An einer Wegekreuzung kam auch noch der Wittgensteiner Panoramaweg hinzu. Im Wald habe ich die Abbiegung nach links verpasst, gut 1km weiter habe ich es erst gemerkt 🤭. Also wieder zurück und wieder auf dem richtigen Weg. Wo es bergan geht, geht es auch wieder bergab, über die K113 (Straße nach Elsoff) und über den Bach Elsoff. Nun nur noch 2,3km. Und wieder ging es hoch und runter nach Beddelhausen. In Beddelhausen dann zu der Braugemeinschaft Edertal, leckeres 🍺 trinken. Sehr zu empfehlen. Hier wurde ich dann von meiner lieben Frau Kerstin abgeholt.

HIER gibt es ein paar Bilder und HIER ein kleines Filmchen von der Wanderung.

21. Februar 2018

Burgwaldpfad

Am 17. Februar sollte es mal wieder eine längere Wandertour werden. Eigentlich war geplant, die alte Strecke vom Rotmilan Höhenweg gehen. Leider ist Holger krank geworden. Also habe ich mich kurzfristig entschieden, den Premiumweg Burgwaldpfad zu erwandern.

Los ging es von zu Hause in Röddenau, bis zur Schiefermühle an der Eder ist es nicht weit und schon bin ich auf dem Burgwaldpfad. Beginnen tut der Burgwaldpfad in Frankenberg, das Portal ist im Schnödeweg. Die Kilometerangaben auf den Wegweisern beziehen sich auf den Bahnhof Frankenberg bzw. Marburg. Auf der selben Strecke führt auch der Hugenotten und Waldenserpfad entlang. Und hier auch noch der Ederhöhenweg bzw. -pfad. Es geht entlang der Eder Richtung Süden, vorbei an der Klingelstede bis in der Nähe von Birkenbringhausen. Da trifft der Weg auf den Klippenpfad, der bis zu dem Grenzstein No6.. folgt. Wir biegen links ab und kommen an einer Kreuzung, wo in der Nähe ein Rest von einem alten Baum sein dasein fristet. Daneben auch noch eine Bank.

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Weiter geht es, oberhalb von Wiesenfeld eine Infotafel über das Hugenottendorf. Oh, was nun? Der Weg ist gesperrt wegen Windbruch vom letzten Sturm Frederike. Aber am Samstag wird nix gemacht, keine Menschenseele hier zu sehen. Die Waldarbeiter haben frei, konnte ungehindert dem Weg folgen. Rein in das Senkelbachtal, hier ist es noch ruhig. Leider soll hier demnächst die Bundesstraße 252 entlang führen. Und schwupps habe ich die Abbiegung verpasst, ich rechts lang, der Weg folgt eigentlich links entlang. Aber bei der Nikolausmühle bin ich wieder auf dem Burgwaldpfad gekommen. Weiter nach bzw. durch Ernsthausen Richtung Wichtelhaus, vorbei an ein paar Schnitzarbeiten. Rein in den Burgwald bis Münchhausen und hoch bis zum Chirstenberg. Vorbei an Uschi und Willi, die höchsten Bäume im Burgwald, 2 Duglasien. Dann der Spielelteich mit Quelle und weiter hoch zum Christenberg. Oben angekommen ein paar Bilder von der Umgebung ins das Tal. Hier wollte ich in der Gaststätte eine Pause machen, leider hatten sie Betriebsferien. Also nur eine kleine Verpflegungspause, ein paar Bilder von der Kirche und den Mauerresten. Dann ging es wieder Bergab Richtung Melnau, wo wieder ein kleiner Anstieg mich erwartete. Hoch zur Burgruine Melnau. Auch von hier hat man eine sehr schöne Ausicht in die Umgebung. Wer möchte, kann auch auf den Turm, muss nur vorher den Schlüssel holen und kleines Eintrittsgeld bezahlen. Neben der Burg gibt es auch eine Gaststätte, leider hatte diese auch noch zu.

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Weiter nach Richtung Oberrosphe. Vorher noch gibt es eine Schutzhütte in der Nähe vom Forsthaus Mellnau. Da beginnt der Kuckucksweg, auch zu empfehlen. Vor Oberrosphe weider die Schutzhütte Wollenscheid mit einer Burgwaldbank. In Oberrosphe das nächste Wanderportal, für die Stirnhellentour sowie die Strecke zu den Franzosenwiesen.

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Wieder ein bissl Bergan, weiter im Burgwald vorbei an Unterrosphe nach Göttingen. Hier geht es wieder über die B252 und B62 hin zur Lahn. Es geht unter der Eisenbahnbrücke hindurch und entlang der Lahn nach Gossfelden. Dieser Weg wird bei Hochwasser von der Lahn nicht begehbar sein!

Hinter Gossfelden geht es wieder Bergan, vorbei am Steinbruch „Weißer Stein“, ca. 150m entlang der L3351. Ganz schön viel Verkehr am Samstag Nachmittag. Auf der anderen Seite der Straße ein kleiner Anstieg. Vorbei an einigen Aussichtspunkten, Blick Richtung Wehrda, Marburg sowie dem Steinbruch. Vorbei an Wehrda und 2 großen Wohnblocks, hoch zum Marinehäuschen. Puh, schöne Anstiege. Ach so, noch vergessen, vorher im Wald Hindernisslauf, es lagen hier noch Bäume über dem Weg, leider nicht gesperrt, obwohl unterhalb ein Weg auch entlang führt.

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Dann hört man auch schon den Verkehr, der durch Marburg rauscht, die B3 und auch den Zugverkehr. Weiter entlang dem Weg, vorbei an einem alten Steinbruch zum Behring-Mausoleum.

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Nun ist es nicht mehr weit bis zum Ziel. Weiter, nun geht es abwärts. Aber der Weg ist nicht schön, steinhart gefroren, stellenweise noch Schneereste, also glatt und sehr zertrampelt. Und schon sind die beiden Türme der Elisabethkirche zu sehen. Hier mein Ziel. Geschafft, knapp 50km in 9 Stunden.

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Na ja, nicht ganz, muss ja noch zum Bahnhof, damit ich mit der Bahn wieder zurück nach Frankenberg komme. Beim Bahnhof in Marburg noch im Cafe Station eingekehrt, was bleifreies trinken und eine Kleinigkeit essen um gestärkt nach Hause zu kommen.

Fazit: über 50km gewandert, 3l Wasser unterwegs getrunken, 2 große Brötchen, ein paar Müsli- u. Schokoriegel. Dann einen leckeren Flammkuchen und 2 Weizen. Ein schöner Wandertag, leider wenig Sonne, aber trocken. Ich mag das trockene, kalte Wetter, mir ist unterwegs war geworden, also gefroren habe ich nicht. Die Temperaturen lagen zwischen -5 und +2 Grad. Und 2 Geocaches geloggt.

Der Weg besteht aus vielen Feld und Waldwegen, ca. 15% Asphalt/Beton. Bei diesem Wetter waren die Wege zum großen Teil gefroren, er ließ sich gut laufen. Stellenweise war der Weg sehr zertrampelt. Wer den Burgwaldpfad wandern möchte, kann das entweder von Marburg o. Frankenberg aus, unterwegs kann man aussteigen und zu dem ein o. anderen Bahnhof gehen. Auf dem Link zum Burgwaldpfad gibt es dazu weitere Tipps.

HIER gibt es ein paar Bilder von mir zu der Wanderung und ein kleines Filmchen gibt es über diesen LINK.

 

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