DL3BZZ's Blog

27. Oktober 2019

1. Ehrbachklamm Trail

Am 26. Oktober 2019 fand bei bestem Herbstwetter der 1. Ehrbachkamm Trail vom VSV Schnelle Füße Koblenz e.V. statt. Das wollte ich mir nicht entgehen lassen, gut 55km durch eine tolle Landschaft an Mosel und Rhein. Angemeldet, die Gebühr von 15€ + 5€ Bustransfer bezahlt. Es kommt dann doch anders als man denkt 😉. Wollte den Samstag früh zum Start in Winningen fahren, müsste also kurz vor 4 Uhr aufstehen. Meine liebe Frau Kerstin kam auf die Idee, wir fahren am Freitag nach der Arbeit da hin, übernachten irgendwo da. Super 👍, bei Booking.com eine Unterkunft gesucht und gefunden, gebucht. Pension Marienhof war es. Für mich gab es ein Lunchpaket, da ich zeitig zur Wanderung raus musste. Kurz nach 6 Uhr dann zum Startpunkt in Brodenbach bei der Polizeistation. Meine Frau ist dann wieder zurück zur Pension gefahren und hat den Tag für sich genutzt, u.a. ein bissl Koblenz schoppen.

3 Frauen und 3 Männer erwarteten dann kurz vor 7 Uhr am Start die anderen Teilnehmer, die mit 3 bzw. 4 Bussen von Winningen hin gefahren wurden. Also fast 200 Teilnehmer. Um 7 Uhr ging dann die Wanderung los, den Brodenbach hoch, ein schöner Singletrail und das noch im dunkeln. Bei der Burg Ehrenburg angekommen, ein paar Fotos. Oh, wer hupt da? Ah, hier ist die erste Verpflegungsstation und Stempelstelle, eine von 8. Wir waren wohl ein bissl schnell 😜. Dann wieder den Hügel runter ins Tal, die Ehrbachklamm. Wow, schöne Ecke hier. Dazu der Herbst mit seinen Farben und die Sonne. Durch die Klamm, oh, ich wollte doch hoch zur Ruine Rauschenburg, den Abzweig verpasst, gut 100m zurück und hoch. Hier liegt u.a. der derzeit 3. älteste aktive Geocache in Deutschland, GC442 Ehrbachklamm Stash. Mich begleiteten dann neben Eric noch 2 andere Geocacher, die diesen auch loggen wollten. Also ein paar extra Höhenmeter. Es hat sich gelohnt, der Cache wurde schnell gefunden und geloggt. Ich bin dann noch in die Ruine, ein paar Fotos, bevor es wieder runter zur Klamm ging.

Dann ging es aus der Klamm links hoch, ein paar schöne Aussichtspunkte, bis zum Waldkindergarten Winkelholzbande, wo es die 2 Stempelstelle mit Verpflegung gab. Weiter ging es nach und durch Oppenhausen und Herschwiesen und runter zum 3 Ländereck und einem kleinen Singletrail und wieder hoch Richtung A61, drunter durch zur nächsten, die 3. Stempelstelle. Oh, hier gab es nicht mehr viel an Verpflegung, ich hatte hier noch die 2 Stulle vom Lunchpaket verspeißt. Und wieder runter geht es nach Boppard. In Boppard ging es natürlich wieder Bergan, natürlich nicht mit der Sesselbahn, das wäre zu einfach 😁. Den Wanderweg hoch, für den Klettersteig hatten wir nicht die Ausrüstung dabei. Vorbei am Gedeonseck, 4 Seenblick zur Engelseiche, da die 4. Stempelstelle. Hier genehmigte ich mir ein 🍺. War auch nur eine Nuckelflasche (0,33l), ruckzuck war sie leer 😲.

Engelseiche

Und noch ein paar Höhenmeter entlang dem Saar-Hundsrück Steig. Wieder runter, an Waldesch vorbei zur 5. Stempelstelle. Wieder im Wald vorbei an einigen ehemaligen römischen Resten, zuerst am Römischen Tempel für Rosmerta und Mars sowie Hügelgräbern. Über die Hunsrückhöhenstraße zur 6. Stempelstelle. Eine Schmalzstulle und weiter. Nun nur noch Bergab bis nach Karthause, über die Mosel nach Güls zur 7. Stempelstelle. Nun ging es weiter entlang der Mosel nach Winningen, kurz davor dann die 8. Stempelstelle. Nun war es nicht mehr weit bis zum Ziel in der August Hoch Halle. Nach knapp über 10 Stunden und unter 55km die schöne Wanderung geschafft.

Im Ziel gab es dann die Urkunde und den Aufnäher. Dann noch eine warme Speise, Nudeln mit Soße sowie ein bleifreies Weizen. Nun hieß es Abschied nehmen, auf nach Hause, bissl über 2 Stunden später waren wir wieder zu Hause angekommen.

Fazit: eine sehr schöne Wanderung mit hoch und runter, so liebe ich es. Single Trails, viel Wald. Viele schöne Aussichten, viele nette Leute, egal ob nun Teilnehmer oder Helfer und Veranstalter. Sehr gute Ausschilderung, verlaufen konnte man sich eigentlich nicht. Mal schauen, ob ich es nächstes Jahr wieder schaffe an dieser Veranstaltung teilzunehmen.

Wie gewohnt hier noch 2 Links, zu BILDER und ein kleines VIDEO

7. Oktober 2019

2. Elbsteigermarsch 2019

Am 05. Oktober 2019 fand der 2. Elbsteigermarsch statt. Hier ein paar Zeilen von mir dazu, aber erst mal ein paar andere Worte. Diesmal hatte ich die ganze Woche Urlaub, am 03. Oktober ging es mit meiner Frau Kerstin nach Großhartau ins Kyffhäuser Hotel, da war ich letztes Jahr schon einmal. In aller Ruhe ging es nach Dresden, etwas abholen. Dann im Hotel einchecken, einen kleinen Spaziergang und ein leckeren Softeisbecher im Eiscafe Kunath. Eine Empfehlung ist es wert. Wieder ins Hotel, Abendessen. Am Freitag fuhren wir nach Radebeul, zum Fabrikverkauf von Vadossi bzw. Nudossi. Oh, leckere Sachen gibt es da. In unmittelbarer Nähe an die Elbe, da einen kleinen Spaziergang, natürlich mit 3 Geocaches. Weiter nach Dresden, Kerstin hatte einen Termin in der Nähe vom Hermann-Seidel-Park. Oh, hier gibt es einen kleinen Multicache mit interessantem Namen: Der Eiscreme Pfad, den müssen wir unbedingt machen. Da kommt man bei dem Eiscafe Lösch vorbei, auch hier leckere Softeisbecher. Im Anschluß natürlich den Cache auch gefunden und geloggt.

Dann fuhren wir nach Stolpen, wo am 05.10. der Start vom Elbsteigermarsch sich befindet. Hier sind wir zum Essen in das Gasthaus Amtsbaderei eingekehrt. Leckere Schnitzel gibt es in verschiedenen Größen (Gewicht). Schöne urige Kneipe mit nettem Personal. Von da aus zurück ins Hotel, nicht ohne noch kurz 2 Leute vom Team Wanderlust e.V. zu begrüßen, die im Regen den Start vom Elbsteigermarsch aufbauten. Im Hotel angekommen noch Rebecca, Frank und Michael begrüßt, sie wollen auch den Elbsteiger bezwingen. Nach einem leckeren Bierchen wurde der Abend beendet.

Früh morgens, um 5 Uhr klingelt der Wecker, nee, war schon vorher wach, frisch machen, was trinken und um 5:30 Uhr trafen wir uns 4 unten im Hotel, unsere Lunchpakete und den Kaffee zu holen. Toller Service vom Hotel. Kurz vor 6 Uhr sind wir dann in Stolpen bei Regen angekommen, die Startunterlagen geholt und ab ins Auto, der Start ist erst um 7 Uhr. Kurz vorher gab es die obligatorische Einweisung. Gut 700 Anmeldungen waren es, über 500 Starter gingen um 7 Uhr los. Na ja, nicht ganz, leider sind schon einige vorher los gegangen, obwohl öfters angesagt wurde, keiner möchte vor dem offiziellen Start starten. Die Strecke war die selbe, wie vom 1. Elbsteigermarsch letztes Jahres. Nur gab es dieses Jahr keine Sonne, sondern nur Regen, fast die ganze Zeit hat es geregnet. Wie eben erwähnt, die Strecke war die selbe, da brauche ich nix weiter schreiben, siehe mein Link vorher. Trotz des Regens waren die Leute an den Verpflegungsstationen bester Laune, was sich auch auf die Wanderer übertrug. Die Verpflegung war wieder so wie letztes Jahr, Getränke, Äpfel, Bananen, verschiedene Riegel, Müller Milch, Schmalzstullen und an 2 Punkten auch die super leckeren Kekse. Von meinem Lunchpaket aus dem Hotel hatte ich nur die Banane vor dem Start gegessen, ansonsten hatte ich noch Wasser im Trinkbeutel im Rucksack. Wie ich so gehört hatte, war immer reichlich an den Stationen vorhanden. Es gab auch eine Stempelkarte, aus wasserfestem Papier. Leider hatte ich keine Tüte dabei, wo ich diese verstauen hätte können, bei der 2. Stempelstelle war meine doch schon ganz schön nass und zum Ende dann fast „Brei“. Erstaunlich weiße waren die meisten Wege trotz der Nässe nicht rutschig, auch nicht die Stufen von den vielen, vielen Treppen, die überwunden werden mussten. Von der letzten Verpflegungsstation in Ostrau hatte ich versucht, den Wanderer vor mir einzuholen. Am Elbufer in Bad Schandau hatte ich ihn wieder gesehen, auf der über 3 km langen „Zielgeraden“ kam ich dichter ran, aber er hat das auch mitbekommen, gut 50m vor mir ist er ins Ziel gekommen. Nach 10:50 Stunden und 63 km bin ich im Ziel angekommen. Wieder unter den ersten 10, genauer konnte mir man das erst mal nicht sagen. Egal, es gibt ja keinen Zeitmessung. Der erste war nach gut 7 3/4 Stunden schon im Ziel. Meine Frau ist dann auch angekommen, haben erst mal einen leckeren Burger gegessen. Dann habe ich mir ein trockenes Plätzchen gesucht zum umziehen, das war im „Vorzelt“ vom großem Partyzelt. Jetzt ging es ins 34km entfernte Hotel, duschen. Nun kam eine Nachricht vom Michael, wie er von Stolpen ins Hotel kommen kann, also bin ich noch mal mit dem Auto los und habe ihn abgeholt. Anschließend gab es im Hotel noch ein leckeres Bierchen und ein leckeres Würzfleisch, bevor es ins Bett ging.

Hier ein paar Punkte: Positiv die Orga, super alles organisiert, immer fröhlich gelaut. Wegkennzeichung sehr gut, vlt. an der ein o. anderen Stelle könnte ein Hinweis oder Flatterband noch hin. In Lichtenhain hatte ich mich verlaufen, ca. 300m. Aber ich hatte ja mein GPS Garmin Oregon 600 mit dem Track darauf dabei. Bin mal gespannt, ob es nächstes Jahr eine andere Streckenführung gibt. Ich hatte angesprochen, falls es die selbe ist wie die letzten beiden Male, ob sich nicht alle Wanderer in Krippen beim Ziel treffen und dann mit Bussen zu den jeweiligen Startpunkten (Zeitversetzt) gefahren werden könnten. Dann bräuchte man im Ziel nicht lange auf den Bus warten. Lassen wir uns überraschen. Was evlt. angedacht werden könnte, eine andere Stempelkarte, jemand hatte da eine Idee. Was im Zielbereich gefehlt hat, ist eine Möglichkeit sich irgendwo trocken und warm umzuziehen, wie oben geschrieben hatte ich mich in dem einem Zelt einfach umgezogen.

Hier wie immer ein Link zu ein paar Bilder und einem kleinen Video.

14. September 2019

24h Wanderabenteuer Edersee 2019

So, nun hab ich eine Nacht drüber geschlafen, äh, 2 1/2 Stunden waren es. Kleines Resümee: Am Freitag, den 13. September fand wieder, für mich das dritte Mal, das 6. 24 Stunden Wanderabenteuer Edersee & Bad Wildungen statt. Dieses Jahr war wieder der Start in Vöhl um 19 Uhr. Vorher versammelten sich gut 150 Wanderer, die die Strecke in Angriff nahmen. Viele Bekannte Wanderer da getroffen. Vorher ein paar Worte zu der Veranstaltung vom Veranstalter „Erlebnisregion Edersee“, Organisatorisches und ein paar Worte vom Extremwanderer Thorsten Hoyer.

Es gab wieder 2 Strecken, 86 und 42km. Den „Startschuss“ gab der Thorsten Hoyer und los ging es. Fast die gleiche Strecke wie 2017 wurde in Angriff genommen. Durch Vöhl hoch nach Marienhagen und runter nach Thalitter. Hier gab es die erste Verpflegungsstation, so nach 8km. Hmmmm, lecker, Schmalzstullen, mehrere Sorten selbstgebachenen Kuchen und Getränke. Danach wieder Bergan und wieder Bergab, es wurde dunkel. Der Vollmond ging auf, die Sterne leuchteten. Ein Uhu saß im Feld und flog davon, als er uns sah. Kopflampe an, diesmal setzte ich auf Rotlich. Oh, gewöhnungsbedürftig. Aber soll ja besser sein als weißes, helles Licht. Dafür hatte ich mir vor kurzem eine entsprechende Kopflampe gekauft. Und wieder Bergan, Bergab, Bergan nach Fürstenberg. Außerhalb vom Wald brachte man keine Lampe, der Vollmond erhellte den Weg. Am Sportplatz von Fürstenberg die 2. Verpflegungsstation, neben den üblichen Getränken und Müsliriegeln gab es Gulaschsuppe und Pfefferbeißer. Nur die Wurst genommen. Dann weiter, rauf auf den Lichtenfelser Panoramaweg runter vorbei am Gut Reckenberg, über die Hängebrücke über die Orke nach Nieder- und Oberorke und Ederbringhausen zu der 3. Verpflegungsstation. Hier gab es u.a. Grillwürste. Nee, soviel will man nicht essen, wir wollen ja nicht schwerer am Ziel ankommen, als wir abmaschiert sind. Wieder Bergan hoch nach Buchenberg und wieder runter nach Schmittlotheim zur 4. Verpflegungsstation. Hier gab es Nudel, dazu Semmelbrösel und oder Apfelmus. Auf dem Weg hier runter merkte ich mein rechtes Bein, habe hier schon länger ab und zu Schmerzen vom Po bis zum Knie. Nun wieder Bergan hoch zum Hagenstein und wieder runter, entlang dem Urwaldsteig bis nach Herzhausen. Immer entlang dem leeren Edersee, schöne Bilder, leichter Nebel über dem Wasser und der Vollmond. Und weiter nach Vöhl. Hier kam ich kurz vor 3 Uhr nach 44km an und brach meine Wanderung ab. Auch hier gab es wieder viel zu Essen, Brötchen mit Wurst und Käse sowie Nutella. Auch konnte man hier u.a. Rührei bekommen.

Viele nutzten hier die Möglichkeit zum Sachen wechseln. Ich blieb hier noch eine Weile, ein bissl klönen, bevor es dann nach Hause ging, wo ich um 5 Uhr ankam. Es gab auch ein paar, die hier oder auch schon früher aufgehört haben, nicht jeder Tag ist man in guter Verfassung.

Vielen, vielen Dank an die Veranstalter und die vielen Helfer, die diese Veranstaltung ermöglichen. Und immer waren sie stets gut gelaunt, das motiviert einem. Freue mich schon auf das nächste Jahr, bin gespannt, wo es dann entlang geht.

HIER ein paar Bilder, schade, dass einige Bilder den Vollmond über den leeren Edersee nicht das rüberbringen. Und auch HIER noch ein kleines Filmchen.

26. Mai 2019

Hollenmarsch 2019

Vom 24. – 25. Mai 2019 fand der 15. Hollenmarsch statt. Hier ein paar Zeilen von mir. Es war meine 5. Teilnahme, 1x 42km, 1x 67km, diese gefinisht. Dann 2x die 101km versucht, jeweils abgebrochen. Letztes Jahr konnte ich nicht. Für dieses Jahr hatte ich rechtzeitig für den Freitag, 24.05. Urlaub eingetragen und bekommen. Der Tag begann ganz ruhig, am Vormittag mit Frau einkaufen gewesen, Enkelin vom Kindergarten abholen und leckeres Mittagessen.

Nach dem Mittagessen erst mal „aufs Ohr gehauen“, einen Mittagsschlaf halten 😀. Dann den Rucksack packen, bevor es kurz vor 16 Uhr nach Bödefeld ging. Vorher noch einen anderen Wanderer, Georg, aus Allendorf/Eder abholen. Bödefeld nach gut 45min erreicht, Auto abgestellt und zur Anmeldung. Da trafen wir schon den Willhard sowie viele andere. Startunterlagen sowie das bestelle T-Shirt abgeholt, noch einmal zum Auto. Wanderstiefel angezogen, Rucksack geschultert sowie Wanderstöcke und wieder zum Start/Zielbereich. Nach und nach füllte es sich, viele bekannte Wanderer und Läufer trafen ein. Dann noch leckere Pasta gegessen, das geht immer 😁. Dann hieß es sich fertigmachen für den Start. Kurz vor 19 Uhr das obligatoriche Briefing. 299 Starter für den XL Marsch waren gekommen. Der XL Marsch ist in 2 Längen aufgeteilt, einmal 83 und einmal die 101km. Insgesamt waren beim Marsch und Lauf um die 2000 Teilnehmer 😲, super! Hier schon super Feststimmung, viele Zuschauer, die uns zum Start um 19 Uhr anfeuerten. 10, 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1 und Start. Super, auch durch den Ort durch wurden wir begrüßt. Dann ging es zur Hollenkammer, ein Aussichtspunk am Hollenpfad, dieser ist auch sehr zu empfehlen. Weiter um den westlichen Hügel nach Gellinghausen und weiter nach Bödefeld. Wieder durch Bödefeld durch zur ersten Verpflegungstelle für uns. Unterwegs wieder viele Bewohner, die uns angefeuert haben. Dann ging es hoch zur Kreuzbergkapelle, gut 240Hm. Nach gut 20km dann der Verpflegungspunkt 3, Nasse Wiese. Nun die Kopflampe ausgepackt. Aber noch brauchte man sie nicht, es war noch nicht ganz dunkel. Aber einige hatten ihre Strahler schon an, schade. Werde mir mal eine neue Kopflampe mit Rotlicht beschaffen, es gibt schon Wanderungen, wo nur diese in der Nacht genutzt werden darf. Sie dient u.a. damit sich das Wild nicht im dunkel so erschrickt. Eigentlich braucht man auch kein so helles Licht, es reicht ja, wenn man sieht, wohin man trten tut und muss ja nicht die ganze Gegend erleuchten. Die Strecke führte weiter Richtung Großes Bildchen, vorbei an den Negerquellen. Danach war schon Altastenberg passiert, weiter hoch zu der Lennequelle am Kahlen Asten. Uff, wieder ein kurzer, knackiger Anstieg am Sonnenhang. VP-5 war dann in Lenneplätze nach 30km erreicht. Oh, wir waren sehr schnell unterwegs 😲. Wir, das war noch der Thorsten, mitdem ich unterwegs die Strecke bewältigt habe. Er hatte das gleiche Tempo wie ich. Weiter entlang fast dem Rothaarsteig nach Hoheleye bis nach Kühhude zum VP-6 bei Kilometer 40. Wieder kurz was getrunken, gegessen und dann weiter entlang fast dem Rothaarsteig nach VP-7 Jagdhaus bei Kilometer 49. Hier befindet sich auch der Wendepunkt für die 83km Strecke. Das haben hier 2 Wanderer vor uns gemacht. Wäre ich hier schon umgedreht, wäre ich wohl 3 geworden 😜. Aber nein, ich wollte im dritten Versuch die 101km schaffen. Nach der Verpflegung ging es weiter dem Rothaarsteig bis zum Rhein-Weser-Turm, bei Kilometer 58 der VP-8 und Wendepunkt für diese Strecke. Hier auch wieder leckere Verpflegung, diesmal habe ich keine Suppe gegessen und auch keine Massage in Anspruch genommen. Mir ging es hier gut. Nach gut 30 Minuten ging es wieder mit Thorsten auf den Rückweg. Nun war es schon hell. Viele Wanderer kamen uns entgegen, darunter viele bekannte Wanderer, immer ein kurzer Plausch. Die Strecke führte über die VP-6, 5, 4 und wieder zur Nassen Wiese VP-3. Nun sind es nur noch 5km bis ins Ziel. Aber diese Stecke hatte es in sich, es geht von gut 750m nach 460m runter. Mittendrin ein kurzer Anstieg in den Wald und dann runter nach Bödefeld. Hier wurden wir wieder herzlich empfangen.

Nur noch gut einen Kilometer, der Thorsten gibt noch mal „Gas“, ja, das Ziel ruft. Im Ziel wird jeder Finisher Namentlich begrüßt sowie welche Strecke er absolviert wurde. Das mit viel Beifall sowie dem Erhalt der Medaille. Danach noch die Urkunde abgeholt. Super Zeit, 18:13 Stunden inkl. Pause haben wir gebraucht, 16:42 Stunden in der Bewegung. Endlich habe ich auch die 101 Kilometer geschafft. Froh und glücklich. Nun noch ein alkoholfreies Weizen und auf Georg warten. Er kam gut 2 1/2 Stunden später in Ziel.

Vielen Dank an die Orga sowie den vielen, vielen Helfer, ohne diese wäre das nicht so super geworden. Auch den Leuten vom DRK. Tolle Stimmung u.a. bei den Verpflegungspunkten mit leckeren Speisen und Getränken. Und das bei Tage und Nacht. Ich kann diese Wanderung nur empfehlen, es muss ja nicht gleich die 101km Strecke sein, 14, 21, 42, 55 und 83 Kilometer gibt es auch. Diese Strecken kann man auch als Läufer (Hollenlauf) bewältigen.

HIER gibt es ein paar Bilder und HIER wie gewohnt ein Video zu der Wanderung.

12. Mai 2019

5. Uplandsteig Wandermarathon

Filed under: Extremwandern,Uplandsteig,Wandern,Willingen/Upland — dl3bzz @ 13:02

Gestern, am 11. Mai. fand der 5. Uplandsteig Wandermarathon statt. Wie letztes Jahr habe ich die gesamte Runde gewählt. Nur waren die Voraussetzungen ganz anders. Um 4 Uhr hat wieder der Wecker geklingelt, frisch machen, Kaffee und Brötchen, dann ging es auf nach Willingen. Gegen halb sechs angekommen, Startgeld (15€!!!) bezahlt, dann leckeren Kuchen und Kaffee genossen. Nach und nach trudelten die Wanderer für die große Runde ein. Oh, erstaut war ich, einen befreundeten Wanderer auch anzuteffen, der Thorsten hatte sich kurzfristig entschieden mitzuwandern.

Um 6 Uhr ein Gruppenfoto mit den 25 Wanderfreudigen, das bei Regen. Egal, ich hatte mich vorher angemeldet, der Regen war vorhergesagt, aber absagen wollte ich nicht. Dann ging die Wanderung los. Durch Willingen durch, eine kleine Steigung. Dann ging es wieder runter, über die Straße die von Willingen zum Diemelsee führt, wieder Bergan. Hoch zur Schwalenburg. Dann wie gewohnt wieder Bergrunter, Berghoch, am Sportplatz Rattlar dann die erste Verpflegungsstation. So ging es weiter, Berghoch, Bergrunter. Schöne Aussichten, soweit es das Wetter zuließ, bei dem Dauerregen. Ich kann nicht mehr sagen (schreiben), ob es die ganze Zeit vor sich hin geregnet hatte oder ob es mal aufgehört hatte. Ab und zu wurde es auch windig. Im Wald war vom Wind zum Glück nicht viel zu spüren. Bei Kilometer 25 dann die zweite Verpflegungsstation auf dem Buckelau. Hier in der Nähe sind auch die Wanderer der 42km Strecke gestartet, ca. 1h vor uns. Kleine Stärkung, bevor es wieder weiter ging.

Verpflegungsstation 2 Buckelau

Runter nach Needar, über die Bundesstraße 251 um auf der anderen Seite Richung Süden nach Bömighausen zu wandern. Am Bömighausener See in der Schutzhütte dann bei Kilometer 32 die 3 Verpflegungsstation. Hier ist dann mein Mitwanderer ausgestiegen, gute Besserung. Es ging unterhalb vom Grotenberg weiter, Blick auf Welleringhausen. Weiter dem Uplandsteig bis zur L854, Verbindung Düddinghausen und Usseln. Rein in den Wald, oh, der Weg wurde mit Schotter und Sand aufgeschüttet, aber noch nicht verteilt. Egal, hier sind ja schon einige andere entlang, u.a. die Wanderer von den 42km. Weiter bis zur kahlen Pön. Dann den Weg folgend, ein paar Wanderer kamen mir entgegen. Nächste Verpflegungsstation war dann wieder die Graf Stolberghütte. Hier traf ich dann auf Daniela und Frank, die gerade aufbrachen. Später holte ich sie ein, sie sind langsamer als ich unterwegs gewesen, ein kurzer Plausch, bevor ich weiter mein Tempo stampfte. Bei der Verpflegungstation gab es diesmal eine Kartoffelsuppe, leider war die gerade in der Zubereitung. Nach kurzer Verschnauf- u. Verpflegungspause ging es ohne die Suppe weiter. Oh, die Pause hatte mich ausgekühlt, auch der kalte Wind brachte die Kälte in den Körper, die Hände wurden ganz schön kalt. Aber ab der Diemelquelle ging es wieder in den Wald, kleine Steigung und lange Strecken, wo ich wieder warm wurde. Entgegen kamen einige Radler, auch bei dem Wetter waren hier einige unterwegs. Bei der Schutzhütte Hillerkopf ging es dann auch auf dem Rothaarsteig entlang. Die nächste Verpflegungstelle war in der Schutzhütte am neuen Hagen. Das war dann auch die letzte, eigentlich sollte es beim Richtplatz noch eine geben, aber da war diesmal nix. Über die Hochheide ging es zur Hochheidehütte und weiter zum Langenberg. Hier überholte ich u.a. ein paar weitere Wanderer, die die 42km Runde wanderten. Nach dem Langenberg ging es dann nur noch abwärts, erst zum Richtplatz. Oh, der Stein mit der Erinnerungstafel wird immer schiefer, nicht das er bald umfällt. Weiter entlang dem Uplandsteig, über einem Skihang. Keine Aussicht, nur Wolken, aber Willingen hat man gehört. An der Kopfstation des Sessellift Köhlerhagen ging es dann ganz schön steil runter, für mich eine der schlimmsten Streckenabschnitte. Es ging, bin ganz schön schnell hier unterwegs gewesen, stellenweise leicht gejoggt, entlastet die Knie. Dann war Willingen erreicht, jetzt keine 2km mehr. Um 17:20 Uhr habe ich es geschafft, 10 3/4h, gut eine Stunde schneller als letztes Jahr. Hier bekam ich dann die Urkunde sowie den Pin überreicht, es gab diesmal noch vielen leckeren Kuchen. Danach ging es rüber ins Schwimmbad, kurz duschen und umziehen. Bin ja noch nach Korbach zum einkaufen. So mit den nassen und dreckigen Sachen macht man das ja nicht.

Wenn es klappt, bin ich nächstes Jahr wieder dabei, vielen Dank an die Organisatoren und die vielen, fleißigen und freundlichen Helfern. Habt ihr wieder super gemacht.

Nun wie gewohnt hier ein paar Links: HIER ein kleines Video, HIER ein paar Bilder und der HIER der Track bei Komoot

1. April 2019

Rotmilan-Höhenweg

Am 30. März 2019 war mal wieder supertolles Wanderwetter angekündigt. Ich wollte mal wieder den Rotmilan-Höhenweg absolvieren. Hintergrund ist u.a. mein Geocache GC5C859, da stimmt u.a. die Wegführung nicht mehr. Los ging es in Elsoff, ein Ortsteil von Bad Berleburg im Wittgensteiner Land. Sonniges Wetter, Temperatur am Morgen um 2°C, wurde aber durch die Sonne schnell warm. Mir natürlich auch, es ging von der Ortsmitte dann auch am Ortsrand bergan. Von 380m auf über 600m, ok, ich war auch nicht gerade langsam ☺️. Stellenweise schöne Aussichten, die Sackpeife, Richtung Erndtebrück, Rothaargebirge. Dann bei Hof Teiche mein erster Fehler, ich folgte dem rotem Schild, der eigentliche Weg führt entlang dem schwarzen Schild. Der Weg führte nach rechts ab, auch gut, schöner Waldweg. So ging es weiter bis fast nach Diedenshausen runter. Da fand ich an einer Kreuzung keine Schilder mehr. Hmm, was machen? Ich folge halt den einen Weg kam dann beim Saalestadion Diedenshausen. Da habe ich dann auch einen Geocache gefunden. Nun ging es wieder hoch, Richtung Teiche, ah, da gibt es wieder die roten Schilder, das ein Zuweg anzeigt. Oben bei dem Hof wieder auf die eigentliche Strecke gekommen, weiter ging es dann via Christianseck. Und da wieder von der Strecke abgekommen. Da ich aber u.a. wusste, dass die Strecke beim Hotel Restaurant-Café Erholung – Laibach vorbei führt, bin ich in diese Richtung gewandert. Da bin ich dann wieder auf dem richtigen Weg gekommen. Bei Laibach gibt es u.a. auch eine schöne Aussicht zum Rothaargebirge. Weiter ging es dann runter zum die Höfe Winterbach. Da auch schöne Aussichten auf den Rothaarkamm. Wieder bergan, links auf einer Weide ein Traktor, der mulchen tut, der Fahrer hat Respekt vor den steilen Hängen und mich trieb der aufkommende Wind im Rücken den Hügel hoch. Zwischen Kraftsholz und Landebach ging es dann wieder runter nach Diedenshausen. Hier kam ich an einer neu aufgestellten Bank vorbei, ideal für eine Mittagspause mit Aussicht.

Nach einer kleinen Stärkung ging es weiter runter nach Diedenshausen. In Diedenshausen noch ein Geocache geloggt, dann folgte der Weg wieder bergan, wieder runter, wieder hoch und schon war ich in Dachsloch, ein Ortsteil von Bromskirchen. Leider gibt es das Waldcafe nicht mehr, ist geschlossen. Von hier ging es weiter nach Neuludwigsdorf, ein weiterer Ortsteil von Bromskirchen. Diese 4,5km haben mir überhaupt nicht gefallen, alles so ungefähr auf gleicher Höhe, nur durch den Wald entlang einem harten Waldweg. So ungefähr auf der Hälfte befindet sich eine kleine überdachte Sitzbankkombination. Hier hielten 2 Waldarbeiter ihr Feierabendgespräch, ich nutzte es für eine kleine Nahrungsaufnahme. In Neuludwigsdorf, auch Pfütze genannt, kommt man am Landgasthof Steuber vorbei. Oh, es ist offen, ich dachte, die haben geschlossen. Gut, dann gibt es nach 37km wandern erst einmal „Vitamine“ .

Nach der Stärkung ging es wieder rein in den Wald und runter zum Elbrighäuser Grund. Hier befand sich mal ein Jagdhaus, was inzwischen abgerissen wurde. Weiterhin befindet sich hier der Hirschstein. Nun ging es wieder hoch, zum Forsthaus Karlsburg, so ca. 3km nur bergan. Kurz hinter dem Forsthaus gibt es einen weitern Hof, Karlsburg. Da folgte ich wieder fälschlicher Weise dem rotem Schild. Der Weg geht eigentlich gerade aus. Bin dann aber runter von der Straße, via Waldweg wieder hoch und beim Hof Fallgrube wieder auf dem eigentlichen Weg gekommen. An einer Wegkreuzung bin ich dann runter vom Rotmilan Höhenweg, hier waren es nur noch 2km bis Elsoff. Die wieder runter ins Tal führten. Nach ein bissl mehr als 50km kam ich nach 9 1/4 Stunden wieder am Auto an. Geschafft.

Die Wanderung hatte ich via meiner Garmin Instinct, Garmin Oregon 600 und auf dem iPhone 8 Plus die App Runtastic mittracken lassen. Die Instinct zeigte 50,64km an, das Oregon 52,6k und Runtastic 52,94km. Egal, es waren über 50km, die eigentliche Strecke vom Rotmilan-Höhenweg ist mit 44km angegeben. Ja, da haben die Umwege ein paar Kilometer mehr gebracht.

Wie komme ich auf diesen Weg? Am 01. Mai 2014 wurde der Weg feierlich mit einer Wanderung eröffnet. Da waren es eigentlich 38km + 4km für Umwege zu Verpflegungsstationen. Diese Strecke hatte ich gut 7 1/4h absolviert. Danach bin ich diese Strecke mit dem MTB abgeradelt und hatte den o.a. Geocache gelegt. Im März 2015 wurde die Nordschleife schon gestrichen, danach kam dann die Strecke nach Neuludwigsdorf hinzu. Und auch der Absteher nach Laibach.

Ich werde diese Strecke, also den Rotmilan-Höhenweg, noch mindestens einmal absolvieren, evtl. wird daraus ein Multi. Die Strecke kann man nicht nur erwandern, auch mit dem Mountinbike ist es machbar.

HIER gibt es das obligatorische Video von der Wanderung und HIER ein paar Bilder.

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Achtung: Werbung, da Verlinkungen sowie Orts- und Markennennung

24. Februar 2019

Wanderung Röddenau – Korbach

Am 23. Februar war es mal wieder soweit, eine längere Wanderung stand an. Wieder gab es einen Stammtisch, diesmal in Korbach. Schönes Wanderwetter war auch angekündigt, was will man mehr 😁.

Gegen 9 Uhr ging es von zu Hause los, auf nach Frankenberg, über den Hugenotten- und Waldenserpfad sowie den X1 Hessenweg bzw. Sternweg. Durch Frankenberg durch nach Louisendorf. Weiter ging es runter in das Lengelbachtal und hoch zur Jugendburg Hessenstein. Auf der Burg noch eine kleine Verpflegungspause eingelegt. Schöner Sonnenschein, aber der leichte Wind ist doch frisch. Dann entlang dem Kellerwaldsteig Richtung Keseburg. Unterhalb ging es runter zur Eder, über die B252 nach Ederbringhausen. Da ging es dann gleich wieder Bergan, entlang dem X1. Nach 400m wurde der Weg immer schlimmer, die Wildschweine haben hier ganze Arbeit geleistet. Dann ging es weiter über einem geschotterten Weg nach Buchenberg. Oh, das läuft sich aber Sch…, kurz vor Buchenberg eine Bank mit schöner Aussicht, da wieder eine klitzekleine Pause eingelegt.

Weiße Bank mit Aussicht

Weiter nach Buchenberg, einmal durch das Örtchen. Und einen Bekannten getroffen, haben uns einige Jahre nicht mehr gesehen. Kurzer Plausch und rein in den Wald. Kleiner Hügel hoch, wieder runter und wieder hoch bis kurz vor Fürstenberg, wieder auf dem Kellerwaldsteig. Oben dann weiter auf dem Lichtenfelser Panoramaweg, vorbei an ein paar alten Grenzsteinen. Und schöne Aussichten. Wieder eine Bank mit schöner Aussicht, hach, auch ein Geocache liegt da. Klitzekleine Pause eingelegt. Dann auf zum nächsten Cache, entlang dem Weg, hier waren auch die Baumschupser am werkeln. Nachdem es wieder runter ging, ging der Weg natürlich wieder hoch, rüber über die K52, Verbindung Thalitter und Immighausen. Dorfitter ist das nächste Ziel, hier gibt es 2 Caches, die ich noch nicht hatte. Oh, beide Caches nicht gefunden. Egal, dann halt nicht. Außerhalb von Dorfitter war dann wieder Korbach zu sehen, nun ist es nicht mehr weit. Vorbei am Flugplatz Korbach, rein in den Ort. Durch die Altstadt, die „Einkaufstraße“ entlang, kaum Leute. Und das bei dem schönen Wetter. Nach fast 48km bin ich dann am heutigem Ziel, dem China-Restaurant „The Grand WOK“ angekommen.

HIER findet ihr ein paar Bilder von der Wanderung und

HIER ein kleines Filmchen

13. Mai 2018

4. Uplandsteig Wandermarathon

Am 12. Mai fand der 4. Uplandsteig Wandermarathon in Willingen vom Uplander Gebirgsverein statt. Es wurden 3 Strecken angeboten, 21km, 42km und einmal den kompletten Uplandsteig mit 66km. Genau das richtige für mich 😉.

Kurz vor 4 Uhr wurde ich vor dem Wecker wach, ein bissl Frühstücken, ohne Kaffee geht nix. Viertel vor 5 dann los mit dem Auto nach Willingen. Nach und nach trafen auch andere Mitwanderer ein. Erst einmal anmelden, Stempelkarte bekommen. Dann noch Kaffee und Kuchen. Lecker.

Um 6 Uhr dann noch ein Foto mit allen 25 Teilnehmern vor dem Startpunkt.

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Dann ging es los durch die noch durch das verschlafene Dorf, entlang dem Uplandsteig. Die ersten 33km kannte ich u.a. von der Wanderveranstaltung ExtremExtrem in 2017. Hügel hoch, wieder runter ins Tal, wieder hoch und schon waren wir beim Aussichtturm Schwalenburg. Es wurde langsam war, die Hose wurde gekürzt, dann noch hoch auf dem Turm und anschließend noch ein Foto mit meiner Wanderbegleitung Frank. Dann ging es wieder runter ins Tal und wieder hoch, so waren die ersten 10km. Dann in Rattlar die erste Verpflegungsstation sowie Stempelstelle 1. Weiter nach kurzer Stärkung. Kurz bevor es wieder runter ins Tal ging, ein Geocache km12+, schnell gefunden und geloggt. Das war einer von 12 Geocaches die ich gefunden habe auf der Wanderung und mir noch fehlten. Vorbei an der Dommelmühle zum Dommelhof. Kurz dahinter wurde von der Straße abgebogen, ein paar Meter daneben ging es im Wald weiter. Danach dann wieder rauf auf die Straße. Hier hatte es bei der ExtremExtrem Wanderung heftig angefangen zu regnen und zu hageln. Rüber über die Straße von Rattlar nach Ottlar bis zum Niegelscheid. Runter nach Hemmighausen und Eimelrod. Hier waren wir bei der ExtremExtrem in der Gaststätte damals durchnäßt gut bewirtet worden. Hmmm, Eimelrod, 22km, hier sollte doch irgendwo die 2. Stempelstelle sein. Hab ich die ggf. verpasst? Weiter den Uplandsteig bis zur Schutzhütte Buckelau und den Kilometer 25. Oh, hier ist sie, die 2. Stempelstelle und Verpflegungsstation. Ein bissl Apfelschorle, Käsebrot, Banane, Schokomüsliriegel. Dann ging es weiter, runter nach Rattlar, über die B251 nach Bömighausen, vorbei am Wassertretbecken. Nee, eine Erfrischung brauch ich noch nicht. Beim See von Bömighausen die 3. Stempelstelle. Und gut die Hälfte ist geschafft. Ein paar Minuten setzten, was essen und trinken, dann weiter Richtung Grotenberg oberhalb Welleringhausen. Hier wieder schöne Ausichten. Und u.a. den Vulkanpfad Welleringhausen. Den muss ich mir ein anderes Mal erwandern. Wußte nicht, dass es hier mal einen Vuklan gab. Weiter zur Kahlen Pön oberhalb von Usseln. Weiter, immer weiter. Bei Kilometer 44 dann die 4. Stempelstelle und Verpflegungsstation bei der Graf Stoltenberg Hütte. Hier gab es einen deftigen Eintopf, nicht so mein Ding bei einer langen Wanderung. Egal, ein bissl essen, ein isotonische Getränk. Und wieder super Ausichten hier.

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Nach der Stärkung weiter den Uplandsteig, vorbei an der Diemelquelle. Vorbei am Krutenberg zum Toten Mann. Hier kommt dann auch der Rothaarsteig, der auf der gleichen Strecke bis zum Richtsplatz folgt. Vorbei an einigen Grenzsteinen bis zur 5. Stempelstelle bei Km 54. Dann folgt der Weg über die Hochheide, vorbei an der Hoppeckequelle. Dann hoch zum Clemensberg mit toller Aussicht. Na ja, erst mal rein in den Steinbruch, der hier unterhalb liegt. Dann weiter vorbei an der Hochheidehütte, nein, ich halte nicht für ein isotonisches Getränk. Weiter über den Burbecker Platz hoch zum Langenberg. Vorher noch ein Kilometerstein 25/130 vom Rothaarsteig. Auf dem Langenberg noch ein Foto. Hier ist die höchste Erhebung mit 843,2m in NRW und an der Grenze zu Hessen gelegen. Ja, nicht der Kahle Asten ist die höchste Erhebung in NRW, wie viele denken. So, nun geht es langsam wieder Bergab. Vorbei am Richtplatz, vom Kurkölner Gogericht. Auf der Tafel steht die Höhe von 800m, aber wir befinden uns in 763m ü.NN. Unterhalb vom Richtplatz dann noch eine kleine Verpflegungsstelle, hier gab es nur noch Apfelschorle. Egal, einen Becher und dann die letzten gut 5km. Und dann ging es ganz schön runter, die letzten fast 3km. Das mag ich nicht so, aber wo man hoch geht, muss es ja auch wieder runter gehen. Hier bin ich stellenweise langsam gejoggt, fand es angenehmer. Und dann war Willingen wieder erreicht bei der Talstation Sommerrodelbahn. Nun noch fast 2km bis zum Besucherzentrum Willingen. Nach gut 67km in 11:50 Stunden dann das Ziel glücklich erreicht. Die Urkunde mit Wandernadel in Empfang genommen, noch ein bissl was essen und trinken, bevor es wieder nach Hause ging.

Nun habe ich endlich auch den Uplandsteig komplett in einem Stück erwandert, so wie ich vor 2 Jahren den Urwaldsteig erwandert hatte. Nun fehlt mir noch der Diemelsteig, den möchte ich auch einmal in einem Stück erwandern.

Vielen Dank an den UGV für die Wanderung und allem drum herum. Natürlich vielen Dank an die fleißigen Helfern an den jeweiligen Stationen. Mal schauen, wenn es klappt bin ich nächstes Jahr wohl wieder dabei.

Hier der Track:  Screenshot 2018-05-13 um 06.22.22

Und hier die Urkunde:

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HIER noch ein paar Bilder von unterwegs.

Und HIER ein kleines Video.

21. Februar 2018

Burgwaldpfad

Am 17. Februar sollte es mal wieder eine längere Wandertour werden. Eigentlich war geplant, die alte Strecke vom Rotmilan Höhenweg gehen. Leider ist Holger krank geworden. Also habe ich mich kurzfristig entschieden, den Premiumweg Burgwaldpfad zu erwandern.

Los ging es von zu Hause in Röddenau, bis zur Schiefermühle an der Eder ist es nicht weit und schon bin ich auf dem Burgwaldpfad. Beginnen tut der Burgwaldpfad in Frankenberg, das Portal ist im Schnödeweg. Die Kilometerangaben auf den Wegweisern beziehen sich auf den Bahnhof Frankenberg bzw. Marburg. Auf der selben Strecke führt auch der Hugenotten und Waldenserpfad entlang. Und hier auch noch der Ederhöhenweg bzw. -pfad. Es geht entlang der Eder Richtung Süden, vorbei an der Klingelstede bis in der Nähe von Birkenbringhausen. Da trifft der Weg auf den Klippenpfad, der bis zu dem Grenzstein No6.. folgt. Wir biegen links ab und kommen an einer Kreuzung, wo in der Nähe ein Rest von einem alten Baum sein dasein fristet. Daneben auch noch eine Bank.

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Weiter geht es, oberhalb von Wiesenfeld eine Infotafel über das Hugenottendorf. Oh, was nun? Der Weg ist gesperrt wegen Windbruch vom letzten Sturm Frederike. Aber am Samstag wird nix gemacht, keine Menschenseele hier zu sehen. Die Waldarbeiter haben frei, konnte ungehindert dem Weg folgen. Rein in das Senkelbachtal, hier ist es noch ruhig. Leider soll hier demnächst die Bundesstraße 252 entlang führen. Und schwupps habe ich die Abbiegung verpasst, ich rechts lang, der Weg folgt eigentlich links entlang. Aber bei der Nikolausmühle bin ich wieder auf dem Burgwaldpfad gekommen. Weiter nach bzw. durch Ernsthausen Richtung Wichtelhaus, vorbei an ein paar Schnitzarbeiten. Rein in den Burgwald bis Münchhausen und hoch bis zum Chirstenberg. Vorbei an Uschi und Willi, die höchsten Bäume im Burgwald, 2 Duglasien. Dann der Spielelteich mit Quelle und weiter hoch zum Christenberg. Oben angekommen ein paar Bilder von der Umgebung ins das Tal. Hier wollte ich in der Gaststätte eine Pause machen, leider hatten sie Betriebsferien. Also nur eine kleine Verpflegungspause, ein paar Bilder von der Kirche und den Mauerresten. Dann ging es wieder Bergab Richtung Melnau, wo wieder ein kleiner Anstieg mich erwartete. Hoch zur Burgruine Melnau. Auch von hier hat man eine sehr schöne Ausicht in die Umgebung. Wer möchte, kann auch auf den Turm, muss nur vorher den Schlüssel holen und kleines Eintrittsgeld bezahlen. Neben der Burg gibt es auch eine Gaststätte, leider hatte diese auch noch zu.

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Weiter nach Richtung Oberrosphe. Vorher noch gibt es eine Schutzhütte in der Nähe vom Forsthaus Mellnau. Da beginnt der Kuckucksweg, auch zu empfehlen. Vor Oberrosphe weider die Schutzhütte Wollenscheid mit einer Burgwaldbank. In Oberrosphe das nächste Wanderportal, für die Stirnhellentour sowie die Strecke zu den Franzosenwiesen.

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Wieder ein bissl Bergan, weiter im Burgwald vorbei an Unterrosphe nach Göttingen. Hier geht es wieder über die B252 und B62 hin zur Lahn. Es geht unter der Eisenbahnbrücke hindurch und entlang der Lahn nach Gossfelden. Dieser Weg wird bei Hochwasser von der Lahn nicht begehbar sein!

Hinter Gossfelden geht es wieder Bergan, vorbei am Steinbruch „Weißer Stein“, ca. 150m entlang der L3351. Ganz schön viel Verkehr am Samstag Nachmittag. Auf der anderen Seite der Straße ein kleiner Anstieg. Vorbei an einigen Aussichtspunkten, Blick Richtung Wehrda, Marburg sowie dem Steinbruch. Vorbei an Wehrda und 2 großen Wohnblocks, hoch zum Marinehäuschen. Puh, schöne Anstiege. Ach so, noch vergessen, vorher im Wald Hindernisslauf, es lagen hier noch Bäume über dem Weg, leider nicht gesperrt, obwohl unterhalb ein Weg auch entlang führt.

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Dann hört man auch schon den Verkehr, der durch Marburg rauscht, die B3 und auch den Zugverkehr. Weiter entlang dem Weg, vorbei an einem alten Steinbruch zum Behring-Mausoleum.

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Nun ist es nicht mehr weit bis zum Ziel. Weiter, nun geht es abwärts. Aber der Weg ist nicht schön, steinhart gefroren, stellenweise noch Schneereste, also glatt und sehr zertrampelt. Und schon sind die beiden Türme der Elisabethkirche zu sehen. Hier mein Ziel. Geschafft, knapp 50km in 9 Stunden.

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Na ja, nicht ganz, muss ja noch zum Bahnhof, damit ich mit der Bahn wieder zurück nach Frankenberg komme. Beim Bahnhof in Marburg noch im Cafe Station eingekehrt, was bleifreies trinken und eine Kleinigkeit essen um gestärkt nach Hause zu kommen.

Fazit: über 50km gewandert, 3l Wasser unterwegs getrunken, 2 große Brötchen, ein paar Müsli- u. Schokoriegel. Dann einen leckeren Flammkuchen und 2 Weizen. Ein schöner Wandertag, leider wenig Sonne, aber trocken. Ich mag das trockene, kalte Wetter, mir ist unterwegs war geworden, also gefroren habe ich nicht. Die Temperaturen lagen zwischen -5 und +2 Grad. Und 2 Geocaches geloggt.

Der Weg besteht aus vielen Feld und Waldwegen, ca. 15% Asphalt/Beton. Bei diesem Wetter waren die Wege zum großen Teil gefroren, er ließ sich gut laufen. Stellenweise war der Weg sehr zertrampelt. Wer den Burgwaldpfad wandern möchte, kann das entweder von Marburg o. Frankenberg aus, unterwegs kann man aussteigen und zu dem ein o. anderen Bahnhof gehen. Auf dem Link zum Burgwaldpfad gibt es dazu weitere Tipps.

HIER gibt es ein paar Bilder von mir zu der Wanderung und ein kleines Filmchen gibt es über diesen LINK.

 

17. September 2017

24 Stunden Wanderabenteuer Edersee 2017

Vom 15. bis 16. September 2017 fand zum 4. Mal die Extremwanderung am Edersee statt. Organisiert wird diese Veranstaltung von der Edersee-Touristic GmbH.

Am Freitag Nachmittag ging es dann mit Holger nach Vöhl, zur Henkelhalle, wir wollen die große Runde absolvieren.

Geplant war wieder eine Marthon- und Extremwanderung von 42 bzw. 85 Kilometer. Aber durch Streckenänderung u.a. wegen unpassierbarkeit von Wegen wurde es ein paar Kilometer mehr 😦.  Am Freitag trafen sich ca. 150 Wanderer/-innen in der Henkelhalle Vöhl, die die lange Strecke wandern wollten. Vorher kurze Eröffnungsansprachen vom Organisator, dem Extremwanderer Thorsten Hoyer, der die Wanderer begleitete und dem Ortsvorsitzenden. Um 19 Uhr ging es dann los, von Vöhl mit strahlemden Sonnenschein in Richtung Thalitter, wo es nach gut 7km die erste Verpflegungsstation gab. Natürlich erst mal einen Stempel abgeholt, dann 2 Stücken leckeren Kuchen gegessen. Dann die Stirnlampe rauskramen lassen vom Holger, vielen Dank. Weiter ging es dann nach Fürstenberg zur 2. Verpflegungsstation am Sportplatz, nun gut 17km auf dem „Tacho“. Kurz bevor wir da ankamen fing  es an zu tröpfeln. Aber drinnen war es trocken und es gab belegte Brötchen, Kuchen, Kaffee und andere Getränke. Super, das ist Service. Dann wieder aufgerafft, weiter nach Niederorke zur 3. Verpflegungsstation im DHG.Die Strecke ist bekannt, im Dunkeln trotzdem schön. Dann gab es beim Gut Reckenberg ein kleines Problem, einige gingen den Weg weiter, aber der Track geht über die kleine Brücke über die Orke. Aber es wurde vorher angesagt, hier gibt es die ein und andere Wegeänderung. Also den Waldweg gefolgt, andere sind über die Brücke. Wir waren doch falsch, na ja, also wieder ein paar hundert Meter zurück, es kamen auch noch einige andere mit. Nach der Brücke folgte ein sehr matschiger Weg, eingie Wanderer haben geschimpt, wie kann man uns hier entlang schicken. Eh, nach den vielen Regen der letzten Tagen kommst halt sowas vor, die Orga hatte auch so schon ein paar Änderungen drinen. Na ja, man kann es nicht allen recht machen. In Niederorke angekommen gab es bunte Salate, belegte Brötchen und Kuchen sowie Getränke. Nun weiter entlang der Orke nach Ederbringhausen und hoch nach Buchenberg. Oh, der Waldweg wurde geschottert, da lief es sich nicht sehr gut. In Buchenberg angekommen gab es Bockwurst mit Brötchen. Auf zur 5 Station, bergab nach Schmittlotheim Richtung Hagenstein. Dann weiter den Urwaldsteig nach Herzhausen. Oberhalb vom Nationalparkzentrum Kellerwald standen einige Wanderer und schauten in die Karten, wo geht es lang. Wir: einfach den Urwaldsteig folgen. Vlt. hätte hier und da eine Kennzeichnung besser gepasst. In Herzhausen im Gasthaus Kohlberg gab es die nächste Verpflegungsstation, hier eine Kohlsuppe, passt zum Namen 😀. Ich bin nicht so ein Kohlsuppenliebhaber, aber um 3 Uhr geht das rein. Weiter entlang dem Urwaldsteig und dann der Hagensteinrunde nach Vöhl hoch. Durch die Feuchtigkeit war die Sichtweite manchmal schlecht, nur ein paar Meter vor uns. Da hatten wir uns wieder verlaufen, einen Weg unterhalb der geplanten Strecke sind wir gegangen, kurz vor Vöhl aber wieder auf die richtige Strecke angekommen. Umweg von der Länge waren wohl nur wenige Meter. In Vöhl in der Henkelhalle dann die 6. Verpflegungsstation. Hier leckeres Rührei, belegte Brötchen, Kaffee, Kuchen, Obst, und motivierte Leute. Und sogar mir bekannte dabei. Hier stießen wir, Holger und ich, wieder auf Tilo, der weniger an der ersten Verpflegungsstation sich Zeit genommen hatte udn schon weiter war. Wir drei sind dann weiter, runter zum Edersee und wieder rauf auf dem Urwaldsteig und später auf dem Knorreichenstieg. Hier bin ich einen Schritt schneller gegangen, irgendwie war mir so. So im dunkeln den Knorreichenstieg ist auch nicht einfach, aber die Kopflampe machte gutes Licht. Langsam wurde es auch heller. Kurz vor Basdorf ging es dann nach Basdorf zum Sportplatz zur 7. Verpflegungsstation. Hier gabe es neben den üblichen, siehe oben, leckere Nudeln mit Bolognesesoße. Lecker. Auch hier meinen Trinkbeutel im Rucksack aufgefüllt. Dann ging es zu dritt wieder weiter, auf dem Weg nach Nieder-Werbe zur 8. Verpflegungstation über den Urwaldsteig. Alles über mir bekannter Strecke zur Sommerrodelbahn. Auf dem Weg haben dann einige eine Abbiegung verpasst und dadurch einige Meter sowie Höhenmeter „abgekürzt“. An der Sommerrodelbahn angekommen, oh, 74km auf dem Tacho, lt. Planung sollten es 62 sein. Hier gab es eine leckere Gulaschsuppe. Dann weiter, auf nach Waldeck über den Kellerwaldsteig sowie einen Zuweg davon. Und da mal wieder Berg hoch und Berg runter. In Waldeck dann eine Abbiegung zur 9. Verpflegungstation verpasst, die bei der Feuerwehr war. Aber mit eingen Umwegmetern da gut angekommen. Hier wieder belegte Brötchen, Kuchen, Obst u. Getränke. An dieser Stelle waren bis jetzt kanpp über 20 Teilnehmer von der großen Runde angekommen, oh, das hätten wir nicht gedacht. Wo sind all die anderen und die von der Marathongruppe? Diese sind um 8 Uhr in Vöhl gestartet. Aber uns hatte auch noch keiner von denen überholt. Nun ging es auf dem Rückweg nach Vöhl via Urwaldsteig wieder zurück nach Nieder-Werbe zur 10. Verpflegungsstation. Kurz nach Waldeck zündete ich meinen Turbo 😬, irgendwie war mir nicht nach langsamer Wanderung. Speziell wollte ich immer mein Tempo bergan auch beibehalten. Also Holger und Tilo hinter mir gelassen. Unterwegs kamen mir noch einge Wanderer von der Marathonrunde entgegen, sie sind in Nieder-Werbe links anstatt rechts die Strecke gegangen. In Nieder-Werbe wieder angekommen den vorletzten Stempel geholt, wieder 2 Freikarten für die Rodelbahn bekommen (vielen Dank), kurz was getrunken, eine Banane und ein Müslriegel, dann auf zu den letzten gut 10km nach Vöhl. Erst ein paar hundert Meter Teerstraße, dann wieder Waldweg, der dann in einem Teerweg überging nach Ober-Werbe. Durch den kleinen Ort, ein paar Fotos von der auf dem Hügel befindlichen Burgruine. Dann ging es wieder Bergan. Erst weiter Teerweg, dann Schotter- und Feldweg. Vöhl in Sichtweite, aber der Weg geht mal links und wieder rechts ab, aber stetig sich dem Ziel nähernd. Kurz vor Vöhl noch ein Foto mit Aussicht auf Vöhl. Dann endlich nach gut 94km im Ziel kurz nach 15:30 Uhr erleichtert mit einem Jubelschrei angekommen, geschafft, im zweierlei Sinne. Na ja, ich hätte auch noch ein paar Kilometer geschafft. Durch den Halt kurz vor Vöhl habe ich es nciht mehr geschafft ein Pärchen einzuholen, die auch die lange Strecke absolviert hatten. So bin ich als 12 in das Ziel gekommen.

Als erstes den letzten Stempel geholt und eine Urkunde überreicht bekommen. Dabei noch kurzer Plausch, was gut u. „schlecht“ war. Dann die Sachen ins Auto, das Teilnehmer-T-Shirt angezogen, aufs stille Örtchen gegangen. Danach ein bleifreies Weizen sowie eine Bratwurst. Und nach mir sind dann viele Teilnehmer eingetroffen, von der langen sowie kurzen Strecke. Und einige Bekannte dabei. Auch vor Ort in/an der Henkelhalle. Gut 1 Stunde nach mir sind dann Holger und Tilo auch eingetrudelt, froh und glücklich die Wanderung geschafft zu haben. Dann noch ein bissl gekönt mit anderen Teilnehmern und Bekannten, bevor es nach Hause ging, ab in die Badewanne. Am Abend war in der Halle noch die Stadtkapelle Frankenberg, ob da viele Teilnemer dageblieben sind? Glaube, viele sind froh nach Hause gekommen zu sein, sich die „Wunden“ lecken und zeitig zu schlafen, So war es bei mir, gegen 21 Uhr ab ins Bett bis 7:15 Uhr durch geschlafen. Fazit: 2 Blasen am rechten Hacken sowie ein paar Druckstellen.

Ich fange mal mit dem „schlechten“ an: ein paar Markierungen mehr wären u.a. am Urwaldsteig angebracht, bei Gut Reckenberg haben wir den Richtungspfeil nicht gesehen. Es war viel Asphalt- und Schotterweg dabei, ich mag das nicht so gern. Ich kann nicht nachvollziehen, das so viele sich verlaufen haben, ok, den großen Teil der Strecke kenne ich. Von der Qualität der Strecke kann der Veranstalter nix, irgendwo müssen wir ja lang, er hatte u.a. ja einige Straßen durch Umleitungen vermieden sowie noch schlammerige Wege.

Was gut war: Die Organisation, vor dem Start die Unterlagen, ein schönes T-Shirt, die Einweisung. Dann die vielen, vielen Helfer, die hoch motiviert und gut gelaunt waren sowie die tolle Verpflegung. Super, vielen vielen Dank.

HIER ein paar Bilder von der Veranstaltung.

Ich hoffe, es klapp 2018 wieder mit der Teilnahme an der Veranstaltung.

Was mich noch interessiert, wieviele sind bei den Strecken angekommen und wieviele haben aufgehört. Dann noch wieviel wurde so verbraucht u.a. an Getränke, Essen.

 

Bis denne

Lutz, DL3BZZ

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