DL3BZZ's Blog

29. Mai 2016

Fazit Hollenmarsch 27. – 28. Mai 2016

Filed under: Bödefeld,Hollenmarsch,Rothaarsteig,Wandern — dl3bzz @ 08:46

Ja, der Hollenmarsch, irgendwie eine klasse Veranstaltung. Zum 4. Mal war ich dabei. 2013 habe ich die 42km erwandert, 2014 die 67km, diese Strecke gabe es dieses Jahr nicht mehr, sondern nur 55km und letztes Jahr hatte ich mich an der Königsstrecke, die 101km versucht. Musste diese aber nach 58km am Wendepunkt beim Rhein-Weser-Turm abbrechen. Dieses Jahr nun der nächste Versuch, die 101km zu schaffen. Zum Glück fiel der Termin auf einen Brückentag, vorher wurde Urlaub dafür gebucht.

Gegen 15:30 Uhr ging es los nach Bödefeld, zum 12. Hollenmarsch/-lauf. Auf der Hinfahrt Holger aka ubyyn abgeholt. Früh sind wir dann an der Schule angekommen, haben unsere Startunterlagen abgeholt, noch mal zum Parkplatz, unsere Marschklamotten holen. Dann wieder zum Start-/Zielgebiet an der Schule. Nach und nach kamen immer mehr Wanderer, es wurde noch fleißig aufgebaut.

Erst einmal unser Abendbrot genossen, Nudeln mit Bolognesesoße. Ein bissl nüchtern die Soße, aber Nudeln sind immer gut. Dann weiter gewartet, bekannte Wanderer getroffen,  begrüßt und geklönt. Der Startpunkt rückt näher. Oh, was ist das? Es regnet. Aber nicht lange, die Sonne kommt raus und zum Start um 19 Uhr ist wieder alles trocken.

Wir Wanderer wurden vorher noch kurz in die geänderte Strecke eingewiesen, Sicherheitshinweise und so, was gesagt werden muss. Und es wurde verkündigt, Teilnahmerekord für diese Strecke, 209 angemeldete Wanderer. Letztendlich waren es knapp 200 die gestartet sind. Dann ging es los, durch Bödefeld hoch zu Hollenhaus. Somit wurde schon mal die erste Steigung hinter uns gebracht. Ach so, es gibt hier auch den Hollenpfad, ein schöner Wanderweg, den ich vor einigen Jahren schon mal absolviert hatte. Nun aber weiter bei unserer Wanderung, Richtung Gellinghausen. Eine Gruppe Mufflons kreuzte unseren Weg, schade, keine Bilder gemacht. Freie Fläche, Sonnenschein und schöne Aussichten auf die Hunau und Osterwald. Dann runter nach Gellinghausen, wo wir freudig von einigen Bewohnern begrüßt wurden. Dann wieder Bergan nach Bödefeld. Schöne Aussichten ins Sauerland, Westernbödefeld. Es ging dann durch Bödefeld, zur ersten Verpflegungsstation sowie Zeitnahme. Hier wurde neben dem Hollenwasser, isotonisches Getränk, Cola, Bier, Malzbier belegte Brote und Kuchen angeboten, ach, Obst ja auch noch. Tolle Stimmung. Ab hier bei meiner 4. Teilnahme die 4 Version zum Aufstieg „Nasse Wiese“ Der Weg führt uns hoch zur Kreuzkapelle auf fast 700m. Schöne Aussicht von da oben, vorher noch den Sonnenuntergang gesehen. Das nächste Ziel ist die „Nasse Wiese“, in ca. 750m über NN gelegenes Hochmoor. Hier die zweite Zeitnahme und Verpflegungsstation. Auch hier super Stimmung von den freiwilligen Helfern. Etwas trinken, essen und die Stirnlampe hervorgekramt, es wurde dunkel, kurz nach 22 Uhr. Nun weiter Richtung „Großes Bildchen“ und Altastenberg. Es folgte wieder ein kurzer, knackiger Anstieg am „Sahnehang“ hoch zum „Kahlen Asten“ und der Lennequelle. Na ja, nicht ganz, sind unterhalb des Gipfels aber an der Lennequelle vorbei gegangen. Und dann im dunkeln weiter runter durch einen ausgewaschenen Weg, im hellen ist es schon nicht so einfach hier. In Lenneplätze  die dritte Verpflegungsstation nach 28km. Auch hier gegen Mitternacht gute Stimmung. Kurze Verpflegungspause, dann weiter Richtung Albrechtsplatz und Kühude. Nach einem weiteren knackigen Anstieg vorbei am Rothaarsteig Kilometerstein 55 mitten in der Nacht im Wald Partystimmung. Wir wurden von einigen jungendlichen Niederländer empfangen, die hier im Ferienhaus Urlaub machen. Das gegen 1 Uhr. Toll, sie haben wohl jeden Wanderer freudig begrüßt und gefeiert. Vorbei am Albrechtsplatz nach Kühude entlang des Rothaarsteig. Hier in Kühude bei dem Café die 4 Verpflegungsstelle mit Zeitmessung nach 38km. Nun ist es 1 Uhr 45, wie gewohnt die Verpflegung. Die letzten Jahre war diese Verpflegungsstation ein paar hundert Meter weiter an der Skulptur „Stein-Zeit-Mensch„. Hier war auch der Wendepunkt für die 67km Strecke. Ich finde, das es hier eine gute Stelle ist, eine feste Scheune, wo es die Verpflegung gibt. Etwas essen und trinken, dann weiter die nächsten gut 10km nach dem Verpflegungspunkt Jagdhaus bei Kilometer 48. Die Strecke führte über teilweise sehr matschige Wege, gerade in der Nacht nicht einfach.  Gegen 03:33 Uhr dann bei der Verpflegungsstation angekommen. Zum Glück war es dieses Jahr trocken und nicht kalt so wie letztes Jahr. Da hatte es nach Mitternacht angefangen stellenweise heftig zu regnen mit viel Wind und Temperaturen um 3 Grad. Auf auf, ca. 9km weiter befindet sich die nächste Verpflegungstelle und die Wende beim Marsch im Rhein-Weser-Turm. Auf dem Weg dahin fing es an zu dämmern, und die ersten Wanderer kamen uns entgegen, die auf dem Rückweg sind. Kurz vor dem Turm waren die Wege auch wieder sehr matschig. Nicht einfach bei „Gegenverkehr“. Aber alles ging gut. Um 05:20 Uhr erreichten wir den Verpflegungs- und Wendepunkt nach 58km.

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Hier erst mal eine längere Pause. Wie bei den anderen Stationen gibt es hier was zu essen und trinken. Sowie eine leckere Brühe und eine Massage kann man hier bekommen. Das Angebot habe ich angenommen, die Beine wurden gut durchgeknetet. Tat ganz gut. Nach gut einer 3/4 Stunde ging es dann auf dem Rückweg. D

ie Beine hatten sich gut erholt, nur der kleine rechte Zeh meldete sich, es hatte sich eine Blase gebildet, später mehr dazu. Bis zur nächsten Verpflegungsstation in Jagdhaus kamen uns viele Wanderer entgegen, die das gleiche Ziel haben. Die Sonne stieg immer höher, es wurde gut warm, na ja, die Nacht war auch angenehm. Und die Wege trockneten leicht ab. Bei Jagdhaus wieder etwas essen und trinken, dann weiter zur nächsten Station Kühude. Hier fand ich, gibt es die „schlechtesten“ Streckenabschnitt, die Wege wurden aber trockener, aber Pfützen mussten weiterhin umgangen werden. Es folgten einige kleine Steigungen, ich zog das Temop ein bissl an. Fühlte mich gut. Holger konnte nicht mehr folgen. War aber vorher so abgesprochen. Es kamen Radfahrer entgegen, Steckenposten, die auch schon in der Nacht unterwegs waren. Lange Geraden, die Sonne brennt. Weiter, immer weiter. Und dann ca. 1km vor Kühude meldet sich der kleine Zeh mit der Blase. Sch…, ist sie aufgegangen? Stechender Schmerz, der bis in das Bein zog, leichte Verkrampfung, grrrrr. Ja, bis zur Verpflegungsstation schaffe ich das. Hier angekommen nach 75km brach ich die Wanderung ab. Erst mal was trinken, habe mir mal ein Malzbier gegönnt. Lange sowas nicht mehr getrunken. Dann zu den Sanitäter. 2 Blasen am kleinen Zeh, eine am Zeh daneben. Nee, 25km noch bis ins Ziel hätte ich nicht geschafft, u.a. weil ich die Strecke und ihre Verhältnisse kenne. Also doch hier Schluß mit Lustig. Ende im Gelände. Nach ca. 20 Minuten kam auch Holger an, ihm geht es auch nicht so gut. Da hier ein Shuttelservice nach Bödefeld gibt, hat er auch das Angebot angenommen, hier abzubrechen. So haben wir uns nach Bödefeld fahren lassen.

Mein 2. Versuch, die 101km zu schaffen hat also nicht geklappt. Na ja, dann wohl in 2017 der 3., letztes Jahr hatte ich mir eigentlich vorgenommen, nicht so schnell zu wandern, dachte, dieses Mal war es nicht so schnell. Der Schnitt betrug 5,5km in der Stunde im Schnitt. Aber im Endefekt war ich gut eine halbe Stunde schneller am Rhein-Weser-Turm als in 2015. Kam mir aber nicht so vor. Na ja, alle guten Dinge sind drei 😀.

Vielen Dank an Holger für die Begleitung. Und ein sehr großes Dankeschön an die Veranstalter und die vielen, vielen Helfer, die diese Veranstaltung ermöchlichen. Ist schon super, fröhlich gelaunte Menschen auch mitten in der tiefsten Nacht zu begegenen, egal ob an den Verpflegungsstationen oder die Streckenposten. Hut ab, vielen, vielen Dank dafür. Und in 2017 sehen wir uns wieder.

Hollenmarsch 2016

Zu Hause angekommen, erst einmal ein schönes Bad in der Badewanne, dann 2 Stunden schlafen und noch am Abend zu einer Hochzeit, die wir gegen 23:30 Uhr verlassen haben. War ja auch ein sehr langer Tag für mich.

Weiter Bilder gibt es HIER

8. Mai 2016

Das war das 1. Edersee-Extremwander-Event

Filed under: Event,Garmin,Geocaching,Urwaldsteig Edersee,Wandern — dl3bzz @ 17:23

Das war das 1. Edersee-Extremwander-Event.

Warum nur machen wir das? Weil wir es können!

Nee, Spaß bei Seite, fangen wir von vorne an.

Vor einigen Jahren hatte ich schon mal die Idee, ein Wanderevent zu veranstalten. Letztes Jahr wurde es dann konkreter, Hide*Seek und ubyyn mit der Idee infiziert. Ideen entwickelt, verworfen. Neue hinzugekommen. Was alles braucht man. Ich kenne einige Wanderevents, die Rhönwanderungen, Pfälzische Königsweg und der Hollenmarsch. Letzt genannter ist eine öffentliche Veranstaltung im Sauerland.

Strecken herausgesucht, geschaut, wie bzw. wo macht man Verpflegungsstationen. Im Vorfeld ein bissl Reklame dafür gemacht, Anfang Februar wurde dann das Event veröffentlicht. Schnell kamen die Anmeldungen, so das das Event als „ausgebucht“ gesetzt werden musste. Rücksprache mit der geplanten Gaststätte vor Ort, ja alles kein Problem, bis 110 Personen geht alles. Aber irgendwie hatten wir Bauchschmerzen. Oh, was nun?

Wir haben dann bei unserem „Stammlokal“ Landgasthof „Zur Jägersruh“ in Marienhagen angefragt, ja, bis 130 Personen geht das. Oh, wieder alles im grünen Bereich. Die Anmeldungen lagen so bei gut 130, davon ca. 20 für die große Runde, 20 für 45 km und knapp 80 für die fast 20 km.

Wie es so immer ist, kurz vor dem Termin kamen ein paar Absagen, hauptsächlich wegen Arbeit und auch Krankheit. Gute Besserung an allen Kranken.

Am Vorabend kam unser Besuch auch an, 2 Wanderer für die lange Strecke, Tanja und Felix. Zeitig ging es ins Bett, aber unruhig geschlafen. Der Wecker klingelte um 02:30 Uhr. Aufstehen, Kaffee für die frühen Wanderer, sowie meine Gäste und mich durchlaufen lassen. Gegen 03:20 Uhr holte uns Holger, aka ubyyn und seine Frau ab und los ging es zum Parkplatz am Edersee. Hier warteten schon einige Wanderer, 2 sind schon vorher los gestiefelt. Kaffee und Muffins, gebacken von Kerstin = vielen Dank, gab es als Begrüßung. Und warten auf den letzten Mitstreiter.

Kurze Begrüßung und Einweisung, dann ging es viertel nach vier los. Der Weg folgt dem Urwaldsteig in Uhrzeigerrichtung. Noch im Dunkeln vorbei am Polenkreuz, dem Jugend- und Naturcamp Hochstein, wo es in den Zelten noch ruhig war. Vorbei an der Fähre Asel, um die Bucht Asel. Auf der Gegenseite eine schöne Aussicht, da ein kurzer Fotostop. Hier waren wir alle noch sehr dicht beieinander. Weiter, immer weiter, über Stock und Stein und um die Ruine Hünselburg auf dem Knorreichenstieg. Bei einem Grenzstein gab es ein paar Steinmännchen, leider waren viele zerstört. Runter zum Kap Lindenberg, hier zeltete ein Paddler. Was der wohl gedacht haben muss, was tun die hier um halb sieben?

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September 2015

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07. Mai 2016

Weiter entlang dem Urwaldsteig bzw. Knorreichenstieg mit Hindernissen wie umgestürzte Bäume. Bei Halbinsel Scheid gab es die erste Verpflegungsstation. Hier gab es, sehr gut vorbereitet von Isa und ihrem Team, belegte Brötchen, Kaffee, Eier, Kuchen, u.u.u. Sogar jemand von Campingplatz hat hier sein Frühstück geholt.

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Und weiter ging es Richtung Nieder-Werbe. Unterwegs tief im Gespräch mit Marc aka claudibee den Abzweig rechts runter verpasst. Nach ca. 100 m kam uns Leeni mit Freund entgegen, oh, sie finden den Weg nicht. Erst mal ein bissl weiter, da meint Leeni, wir sind hier falsch. Noch mal einen Blick aufs GPSr, ja, also erst mal 200 m zurück. Da ist der Weg runter nach Nieder-Werbe. In Nieder-Werbe war es noch ruhig. Beim Aufstieg kommt auch noch die Mühlecke-Runde hinzu. Weiter auf dem Weg mit der ein und anderen Aussicht auf dem Edersee. Kurz vor Waldeck kamen wir an der Talstation der Seilbahn, die nach Waldeck hochfährt an. Holger fragte, was kostet es da hoch. Nein, machen wir nicht, wir wollen ja wandern. Am Rand von Waldeck zum Hexenkopf und Hermanns Höhe, schöne Aussichten hier. An der Friedrich-Meyer Hütte auf der Kanzel wieder eine schöne Aussicht.

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Oberhalb der Ederseerandstraße weiter bis nach Hemfurt mit der ein und anderen schönen Aussicht. Vorbei am Zündstoff, ganz schöner Betrieb hier, viele Biker aus nah und fern. Rüber über die Eder, hin zum Pumpspeicherbetrieb mit der Peterskopfbahn. Nein, mit der Bahn geht es nicht hoch, wir sind vor der Talstation abgebogen, bergan Richtung Hochspeicherbecken. Der Weg führt uns über den Wanderparkplatz Peterskopf, wo auf uns die Verpflegungsstation 2 erwartete. 2 schnelle Wanderer unserer Strecke machten sich gerade auf, weiter zu wandern. Wir füllten unsere Trinkbeutel auf, aßen und tranken etwas. Auch ein paar Wanderer der 45km Runde kamen hier vorbei. Dann ging es hoch, zum Hochspeicherbecken. Sehr schöne Anstiege. Gut 25 km sind es noch bis ins „Ziel“. Am Sauermilchplatz kurze Pause, dann weiter dem Urwaldsteig folgend runter bis zum Edersee. Entlang des Edersees um die Banfebucht, bis der Weg wieder abbog. Oh, hier ist es schön ruhig, viele Radfahrer waren auf dem Weg am Edersee unterwegs. Am Arendsberg ging es wieder via Serpentinen hinab und kurz danach wieder so hoch. Bis wir oberhalb von Asel Süd den Verpflegungspunkt 3 erreichten. Vitamine und Nussecke verköstigt, auf geht es auf die letzten ca. 12km. Entlang der Ringelbergroute sowie dem Urwaldsteig ging es bis zur Himmelsbreite und weiter zum Hagenstein. Hier traf ich auf 3 Mädels von der 45er Runde. Obligatorische Fotos von der Aussicht, dann ging es hinab Richtung Herzhausen und dem Ende vom Edersee. Nach gut 69 km in 13:30 Stunden bin ich glücklich und leicht erschöpft am Startpunkt angekommen, wo mich meine Frau erwartete. Sie war vorher auf der 20km Runde unterwegs. Auch ihr hat es sehr gefallen. Am Parkplatz haben wir dann noch auf unsere Gäste gewartet, die wir mit zum eigentlichem Event im Landgasthof „Zur Jägersruh“ mitgenommen haben. Dort sind wir kurz nach 19 Uhr eingetroffen. Oh, viele sind ja schon wieder weg. Mit großem Hallo wurden wir begrüßt, dann gab es erst mal leckere „Vitamine“ (Guinness) und ein leckeres Schnitzelbuffet. Nebenbei noch ein bissl klönen, bevor wir uns gegen 22 Uhr verabschiedeten. Wir waren doch ein bissl erschöpft vom langen Tag.

 

Vielen Dank an alle Helfer, die Wanderführer an meiner Seite, der Holger, die Ulrike für die 45 km Runde, Hansi und Jürgen für die 20 km Runde. An Isa mit ihrem Team für die supertolle Versorgung unterwegs, an Helmut für den „Besenwagen“ und dem Team von der Jägersruh.

Schade finde nicht nur ich es, dass es einige gab, die sich beim Event angemeldet hatten und nicht gekommen waren. So hatten Isa und die Jägersruh noch viel Essen und Getränke übrig.

Demnächst werden wir in einer Nachbesprechung schauen, was man anders bzw. besser machen kann. Aus Erfahrung lernt man!

HIER ein paar Bilder vom Tag

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Track von der Wanderung

4. Mai 2016

Bad Freienwalder Turmdiplom

Filed under: Garmin,Geocaching,Oderlandweg,Turmdiplom,Wandern — dl3bzz @ 20:18

Vor ein paar Tagen waren wir in der alten Heimat, da konnte ich auch ein bissl wandern.

Nach ein paar nicht schönen Tagen war der Freitag, 29. April wie gemacht für eine Wanderung. Nach dem Mittagessen ging es los, von Altranft nach Falkenberg/Mark. In Altranft ging es an der Kirche und dem Schloß vorbei Richtung Sonnenburg. Kurz hinter der Unterführung rechts ab zu dem Geologischen Lehrpfad. Weiter auf dem Oderlandweg bzw. Fontaneweg nach Bad Freienwalde. Nach fast 6km habe ich den Aussichtturm erreicht. Ich wollte mal wieder das Turmdiplom machen. Dazu müssen 4 Türme bei Bad Freienwalde erklummen werden. Wie schon geschrieben, kam ich beim Aussichtsturm als erstes an. 26m hoch, auf der Wilhelmshöhe gelegen, 1879 als Kriegsdenkmal erbaut. Von April bis Oktober sind die Türme von Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen von 10 bis 17 Uhr offen. Das Ersteigen kostet Eintritt, entweder 2 Euro pro Erwachsener, oder wenn man alle 4 Türme erklimmen möchte 6 Euro. Kurzer Plausch mit dem „Turmwächter“, Eintritt bezahlt, dann die fast 100 Stufen hoch, die Aussicht genießen. Na ja, nur kurz, ein paar Fotos, dann wieder runter und weiter entlang der Strecke des Turmdiplom.

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Querung der Sonnenberger Straße, weiter zur Brunnen-Kapelle. Hier kleine Pause, ein Foto in das Brunnental und Akkuwechsel im Oregon 600. Dann ging es 225 Stufen hinab in das Brunnental. Da kann man einen kleinen Abstecher zur Kurfürstenquelle mache. Weiter den Weg folgend kommt man weiter in das Brunnental rein. Hier gab es früher Gaststätten, Schilder weisen darauf hin. Dann geht es wieder hoch, zum den Sportanlagen mit den 4 Skisprung-Schanzen. Die große ist das 2. Ziel vom Turmdiplom, 161 Stufen führen bis nach oben. Dann wieder der Abstieg, Stempel für das Turmdiplom und weiter.

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Vorbei am Stadion hoch zum Offi und über die Bundesstraße zum Haus der Naturpflege. Das ist die 3. Station, hier steht der Eulenturm. Der 13m hohe Turm hat 54 Stufen. Von da oben sieht man u.a. den Aussichtsturm. Der Eulenturm steht in einem sehenwerten Garten, wer hier noch nie war, Zeit mitbringen zum anschauen.

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Nachdem ich den 3. Stempel abgeholt hatte, ging die Wanderung weiter. Der Weg führt in der Nähe vom Thüringer Blick vorbei, diesmal bin ich die paar Meter dahin nicht gelaufen. Weiter, immer weiter, rein ins Hammertal, vorbei an der ehemaligen Jugendherberg zum Teufelssee. Hier sieht man einige Bäume, die die Biber angeknabbert haben. Teilweise erfolgreich auch gefällt haben. Nach dem Teufelssee geht es wieder ein bissl Bergan, bis zum Schlossberg, auf dem der Bismarkturm steht.

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Dieser wurde 1895 erbaut zu Ehren des „Eisernen Kanzlers“. 112 Stufen führen bis nach oben, wo man eine sehr gute Aussicht in das Oderbruch hat. Richtung Norden die beiden Schiffshebewerke Niederfinow. Auch sehr empfehlenswert, diese anzuschauen. Weiter im Osten das Oderbruch bis nach Polen und Richtung Süd ist Bad Feienwalde zu sehen. Ein paar Fotos, dann wieder runter, Stempel Nummer 4 holen. Kleiner Plausch mit dem Turmwächter und weiter geht es. Wieder erst mal 500m zurück und dann folgte ich weiter dem Höhenpfad nach Falkenberg auf dem Oderlandweg. Kurz vor Falkenberg kam ich noch an einer Wanderhütte vorbei, Tobbenberg-Hütte. Da habe ich doch glatt eine „Filmdose“ verloren 😀. Nun war es dann nicht mehr weit bis nach Falkenberg, ein bissl hoch und runter und schon war ich in Falkenberg. Vorbei an ein paar Häusern und einem Teich, wo auch Spuren an eingien Bäumen vom Biber zu sehen sind. Mein Ziel, der Fontane-Platz wurde nach gut 20km in 4 Stunden erreicht. Es war keine Schlendertour, mehr zum auspowern und Kopf frei bekommen. Bis zum Bismarkturm bin ich schon öfters gewandert bzw. vom Parkplatz beim Bismarkturm nach Altranft. Die Strecke für das Turmdiplom ist ca. 12km lang, auf der Website dazu gibt es mehr Angaben.

Vom Fontane-Platz wurde ich dann abgeholt und sind dann zur Touristinfo in Bad Freienwalde gefahren, wo ich mir mein 7. Tumrdiplom abgeholt habe. Dieses Jahr kommt min. noch einmal diese Strecke ran. 😀

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Hier noch ein paar Bilder von der Wanderung

 

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