DL3BZZ's Blog

28. März 2016

Wittgensteiner Schieferpfad

Ostersonntag, ein bissl wandern gehen. Also ab ins Auto nach Raumland, ein Ortsteil von vielen von Bad Berleburg. Da fängt der Wittgensteiner Schieferpfad an. Na ja, man kann auch an anderen Stellen diese schöne Runde anfangen. Aber hier ist auch ein schöner Parkplatz an der Eder. Ein paar Autos standen da, eine Familie machte sich auch gerade zum wandern bereit. Musik „trällerte“ von der ehemaligen Bahnlinie, hier war gestern das Osterfeuer.

Los ging die Wanderung, leider gleich erst mal ein bissl falsch, bin direkt an der Eder entlang gewandert, der eigentliche Wanderweg führt eine „Etage“ höher entlang. Nach einem Kilometer bin ich dann wieder auf dem Wanderweg gekommen. So habe ich u.a. auch einen Stollen gesehen, der verschlossen ist. Nur offen für Tiere, hier speziell Fledermäuse.

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Wie schon geschrieben, nach ein bissl mehr als einem Kilometer bin ich wieder auf dem Wanderpfad gekommen, direkt oberhalb des Stollen an dem Tagebruch Hörre. Hier wurde schon im 16. Jahrhundert Schiefer abgebaut. Ach so, der Weg ist mit einer Fledermaus auf dem Schild gekennzeichnet.

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Vom breitem Weg ging es jetzt ab, hoch einen Singletrail, wo man auch noch eine kleine 200m lange Schleife einlegen kann. Da kommt man oberhalb des Tagebruch vorbei. Gutes Schuhwerk und Trittsicherheit sollte gegeben sein. Das sollte man auch bei vielen anderen Teilstücken „mitbringen“. Weiter ging der Weg, der dann wieder auf einem breiten Waldweg führte. Vorbei an einem Steinbruch, am Eingang eine Bank zum ausruhen. Wieder per Singletrail ein paar Meter nach unten auf einen anderen Waldweg. Vogelgezwitscher, Rotmilanrufe, schön, nur der Lärm der B480 stört ein bissl, auch am Sonntag. Dann Blick auf Bad Berleburg, das Gewerbegebiet, weiter oben das Schulzentrum. Und dann auch auf Bad Berleburg. Wieder führt der Weg auf einen Singletrail, schöne alte Buchen, teilweise abgestorben und mit Pilzen versetzt. Ein Stück weiter kommt man aus den Wald heraus, oberhalb vom Wanderparkplatz „Auf der Lenne“. Schöne Aussicht auf Bad Berleburg und die Reste vom Osterfeuer. Dann ging es in die Lenne und Steinbachtal bergan. Der Wanderweg zweigt vom Asphaltweg ab, geht ein paar Meter daneben auf weicheren Boden. Das finde ich schön. Dann wieder ein Highlight, die „Vergessene Straße“, die Verbindung zwischen Bad Berleburg und Marburg. Ein Infoschild weißt darauf hin und man sieht deutlich die Fahrrinne von den alten Pferdekarren. Weiter geht es bergan, schöne Felsformationen. Weiter durch Nadel- und Buchenwald kommt man an den Bilsteinen vorbei. Es gibt da 4 Stück, der 2. ist Naturschutzgebiet, darf nicht betreten werden. Aber ein Kraftplatz gibt es bei dem 2. Vorbei an einem Steinbruch, oh, es geht gut hier runter, geht es wieder abwärts zum Lützelsbach. Dieser wird gefolgt bis Meckhausen. Vorher kommt man wieder an einem schönen Steinbruch (Tagesbruch), Mauerresten und dem Wächterstein vorbei. Das ist der 4. und unterste von den Bilsteinen. Weiter an Schieferhalden nach Meckhausen. Da geht es wieder bergan, über einen schönen Singletrail mit Aussichten auf Dotzlar und dem Steinwerk Raumland. Kurz matschig der Weg, dann wieder schmal entlang des Hang zu den Steinformationen „Braut und Bräutigam“. Eine Bank lädt zur Pause hier ein und die Seele baumeln lassen. Es gibt hier auch wieder einen kleine Abzweig (50m) zu eine schönen Aussicht auf Dotzlar. Daneben ist auch ein Hochbehälter „An der Honnert“. Zurück auf dem Singeltrail, der mit roten Punkten und dem Schild mit der Fledermaus gekennzeichnet ist. Kurze Zeit später kommt man an eine Wegkreuzung vorbei, „An der Honnert“. Hier trifft auch der Wanderweg „Via Adrina“ auf diesen Weg, der bergab über einen Singletrail runter bis zur Eder führt. Unten angekommen geht unser Wanderweg rechts ab, der „Via Adrina“ links Richtung Arfeld. Unser Weg geht wieder leicht bergan, oberhalb der K50 und der ehem. Bahnstecke. Wieder schöne Aussichten auf die Eder und Dotzlar. Bei Meckhausen kommt der Weg über die L718, die Verbindung zwischen Bad Berleburg und Dotzlar. Von hier geht es entlang der ehemaligen Bahnstrecke Bad Berleburg – Frankenberg. Hier führt jetzt der Ederradweg von der Quelle bis zur Mündung entlang. Der Wanderweg biegt mal links und mal rechts vom Weg ab, einmal wieder zu einer Felsklippe oberhalb der Eder. Dann wieder mal runter bis zur Eder, unter der ehem. Bahnstrecke durch einen Tunnel durch. Schön abwechslungsreich. So geht es weiter bis nach Raumland, wo ich mit Musik von den Onkelz „begrüßt“ wurde. Ein paar Leute standen da noch am restl. Osterfeuer und machten Restetrinken.

Nach fast 15km und 3 1/2 Stunden war ich wieder am Parkplatz, es war eine schöne, wenn auch anstrengende Wanderung. Anstrengend durch die viele Singletrails, wo man aufpassen musste, wohin man tritt. Ein Lob an die Streckenführung und auch Ausschilderung. Wenn man richtig schaut, kann man sich nicht verlaufen. Es liegen auch ein paar Geocaches am Weg, die meisten hatte ich schon, nur ein Multi „Vergessene Strasse“ hatte ich noch nicht. Jetzt stehe ich im Logbuch.

Hier der Track von der Runde. Weitere Bilder mit vielen „Schilderfresserbäumen“, Aussichten u.u.u. findet ihr HIER.

Wittgensteiner Schieferpfad

27. März 2016

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Filed under: Uncategorized — dl3bzz @ 10:43

Sehr schön geschrieben und tolle Bilder

BueTriDo's (Pott)-Blog

Am Karfreitag noch durchnässt knappe 16 km abgeschritten – dafür aber ungestört die Landschaft des Uplandes genossen – ging es am gestrigen Samstag bei angenehmen Temperaturen, blauem Himmel und trocken von der Feuereiche den Rothaarsteig entlang nach Brilon.

Gute 15 km und ein erstaunliches Höhenprofil später standen wir am zuvor abgestellten Fahrzeug, mit dem wir wieder zum Ausgang unserer Tour fuhren.

Und so ganz nebenbei konnten wir auch noch 17 Caches signieren.














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20. März 2016

Grenzsteinwanderung

Filed under: Uncategorized — dl3bzz @ 19:49

Diese Woche war schönes Wetter, leider wie so oft hilt es nur bis zum Wochenende. Samstag und Sonntag grau in grau, heute kam auch mal kurz die Sonne raus. Aber nur kurz. Egal, nachdem ich gestern nix gemacht hatte, heute wollte ich mal raus, wieder ein bissl wandern. Auf dem Plan stand eine Grenzsteinwanderung, viele waren an der alten Grenze Hessen-Cassel / Hessen-Darmstadt. Los ging es in Röddenau Richtung Haine. Da fand ich schon mal 2 alte, die die Grenze von Röddenau und Haine makieren. Weiter durch Haine durch entlang des Herkulesweges und hin zum Kirchenstumpf Bennighausen. Hier gab es mal ein Dorf, 1313 wurde es zum ersten Mal erwähnt. Zwieschen 1485 und 1502 wurde das Dorf durch „Fehde und Brand“ wüst. Seit 1650 gibt es hier einen Grenzstein No. 35. Heute sieht man noch einen kleinen Hügel von der damaligen Kirche, deshalb Kirchenstumpf.

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Weiter ging es zum Grenzstein No. 33, wo der 34 ist??? Dazwischen ist viel Gestrüpp. Dann auf zu den nächsten, entlang eines Weges, na ja, mehr oder minder Weg kann man sagen. Einge Wege zwischen den Steinen sind gut begehbar, andere sieht man den Weg gerade noch. Einige Grenzsteine wurden durch Grenzgänge neu gesetzt, stellenweise mit Nummer. Aber die Jahreszahl ist auch meistens mit drauf. Viele Steine sind gut erhalten, nur die Inschrift oft nicht mehr lesbar. 2 o. 3 Steine lagen umgeworfen bzw. umgefahren. Umgefahren? Ja, die Waldarbeiter haben stellenweise keine Rücksicht genommen, auch der „Weg“ sieht entsprechend aus. Bis zum Grenzstein No 10 o. 11 bin ich gegangen, der liegt leider am Waldrand, in der Nähe der Firma Ante bei Somplar. Da wo er jetzt liegt hat man eine schöne Aussicht in das Rothaargebirge, den Bollerberg bei Hesborn mit seinem Sende – und Aussichtsturm. Weiter sieht man sogar die Hügel vom Upland, einen Turm, ob es der Hochheideturm ist???

So, nun heißt es zurück, Richtung nach Hause. In Richtung L3073 vorbei an eine Pferdekoppel und am Waldesrand schöne alte Buche bzw. Reste von ihnen. Und wieder Spuren von den „Baumschupsern“. Entlang da und was ist das? Ein Grenzstein?

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Immer weiter auf den Holzrückeweg Richtung Waldweg. Oh, ein paar Rehe aufgescheucht. Und wieder ein teilweise zerfahrener Waldweg, grrrr. Weiter, immer weiter ging die Wanderung, über einen gut ausgebauten Waldweg, so das da auch Holztransporte gut durchfahren können. An einer Wegkreuzung ging es runter in das Hainer Bach Tal, wo ich entlang eines alten Waldweges um das Tal gewandert bin. Jetzt ging das noch sehr gut, im Sommer, wenn alles hochgewachsen ist, wird es bestimmt schwierig sein, da entlang zu kommen. Ab und zu kamen andere Bäche in Richtung des Hainer Baches geflossen, halber Urwald. An einer Stelle fand ich sogar mal wieder einen Schilderfresserbaum.

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Immer weiter, kurz vor Haine kam ich wieder auf einen befestigten Weg. Durch Haine durch, den Hügel hoch Richtung Röddenau, vorbei an den Hackschnitzelwälder zu einem Grenzstein, wo ich einen Geocache zu liegen habe. Dann ein paar Meter weiter wieder eine schöne Aussicht auf Röddenau und Umgebung. Am Ende waren es über 22km in 4 Stunden. Schönes Training für unser Wanderevent am Edersee am 07. Mai und den Hollenmarsch Ende Mai in Bödefeld.

Grenzsteinwanderung

Und ein paar weitere Fotos findet ihr HIER

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