DL3BZZ's Blog

12. August 2010

Cache-Urlaub 2010 dritter Teil

Filed under: Geocaching,GPS — dl3bzz @ 17:42
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Wie im zweiten Teil schon geschreiben hatte, sollte endlich ein Cache angegangen werden, der schon lange auf der Watchliste steht. Gemeint ist der Cache: GCJC83, Die 7 Burgentour. Mit auf der Reise ist der Sven aka Flurschaden sowie meine Frau Kerstin. Los ging es gegen 6:30 Uhr in Frankenberg bis nach Schönau, wo wir gegen 10 Uhr ankamen. Auf dem großen Parkplatz in der Mitte des Ortes das Auto abgestellt, Rucksäcke geschultert und los. Jeder hatte ca. 5l Wasser und Proviant für die Wanderung dabei, sowie Schlafsack, denn es wird ja in einer Burgruine übernachtet. Dazu später mehr. Bis zu den Startkoordinaten ging es die Straße entlang und dann ab in den Wald. Schon passierte uns der erste Fehler, wir haben die Abzweigung verpasst, obwohl wir lt. Track abbeigen hätten müssen. Aber das war heute nicht das erste und das letzte Mal ;-). Also ging es gut 500m wieder zurück und sind an der ersten Station beim Teufelstisch gut angekommen. Leider haben wir da keinen Hinweis auf die zweite Station finden können, ein anderer vor uns konnte den Hinweis auch nicht finde. Also weiter zur nächsten Station. Auf dem Weg zur Wegelnburg noch einen Cache besucht, GC173PN. Hier haben wir die tollen Steinformationen bewundern können, die uns auf der Wanderung immer begleiteten. An der Wegelnburg angekommen diese erklummen und die Aussicht genossen.

Aussicht Wegelnburg

Weiter ging die Tour über die Grenze nach Frankreich, zur Hohenburg. Wieder wurde die Burg besichtigt, nur waren hier die fliegenden Ameisen schlimmer als auf der Wegelnburg, so dass wir schnell wieder von der Burg abgestiegen sind und zu dem ersten Cache für uns in Frankreich gegangen sind. Der Cache GC1Q41X wurde schnell lokalisiert, geloggt und weiter. Die Burg Lowenstein haben wir sozusagen links liegen gelassen. Nach ein paar hundert Meter kam der nächste Cache, GC266ZR, nur ein Statistikpunkt, mehr nicht. Aber der nächste war besser, GC1W234, eine kleine Klettereinlage, Kletterzeug wurde hier nicht benötigt. Aber von dem Felsen hatte man auch wieder eine schöne Aussicht. Es kamen weitere Steine, wo unter anderem Sportkletterer zugangen waren. Das nächste Zeil war das Forsthaus Fleckenstein und die Burg. Beim Forsthaus war das Bistro offen, wir gönnten uns erst mal ein Eis, ein schöne Erfrischung. Bei der Burg Fleckenstein habe ich mir dann die Waden und Schienbeine an Brennesseln verbrannt sowie an Brombeersträucher zerstochen, weil ich einen Weg gegangen bin, den man eigentlich nicht gehen sollte. Das hat bis in die Nacht hinein in den Beinen gekribbelt. Nach der Burg, die gegen Bezahlung besichtigt werden kann (wir nahmen Abstand davon) ging es zur nächsten Burg, die Froensburg. Das war das Tagesziel, hier sollte übernachtet werden. Gegen 19:30 Uhr sind wir hier angekommen, unterwegs aber wieder um gut einem Kilometer verlaufen. Ach, wenn man nicht immer rechtzeitig auf die Karte bzw. GPS schaut. Eine schnelle Erkundung der Burg, unser Schlaflager wurde schnell ausgemacht und bezogen. Nach einer kleinen Stärkung ging es zum „Nachtcache“, GCV776, Station 1 wurde schnell ausgemacht, weiter zur nächsten. Hier kam Flurschaden so richtig zum Einsatz, hatte die entscheidene Idee, weil wir nicht alles an Gerätschaften dabei hatten. Wenig später wurde dann der Cache auch gefunden. Dann ging es wieder zurück zur Burg. Kerstin hat schon auf uns gewartet. Kurze Zeit später haben wir uns dann auch zur Nachtruhe begeben. Schön ruhig war es, bis wir beiden Männer von einem Frauenschrei geweckt wurden. Mäuse sollen hier sein, haben aber nix gesehen. Später wieder, diesmal haben wir 2 Mause gesehen, Fred und Elfriede sind in unserem Schlafgemacht gekommen. Eigentlich ist das ja deren zu Hause und wir die Gäste. Na ja, Kerstin wurde des öfteren in der Nacht noch wach von ihnen, so sind Frauen halt ;-).

Froensburg

Am Morgen kurz nach 6 Uhr kurz gefrühstückt, gegen 7 Uhr sind wir dann aufgebrochen, dem Ziel entgegen. Nach knapp einer Stunde kam der erste Cache, GC15XQP, weiter ging es über den Zigeunerfels zum Wasigenstein. Auch hier wieder eine alte, nee, zwei alte Burgreste. Und ein Cache liegt hier in der Gegend auch, GCQ7BV. Weiter ging es über die grüne Grenze nach Deutschland zur Burg Blumenstein, wo auch wieder ein Cache liegt, GCZ887. Diese Burg wurde auch wieder bestiegen und bewundert, wie mögen hier die Leute damals gelebt haben? Unvorstellbar, oder? Ach so, einen Cache hatte ich noch unterschlagen, kurz hinter der Grenze liegt noch GC1VZWR, der auch schnell gefunden wurde.

Nach der Burg Blumenstein ging es zum Final, der schnell gefunden wurde. Erleichtert konnten wir loggen, endlich haben wir diesen schönen Cache auch abschließen können. Nach dem loggen ging es nach Schönau, zum Auto. Am Ende waren gut 35km auf dem „Tacho“.

Final

Wir schließen uns den anderen Findern an, diese Tour ist sehr empfehlenswert.

Danach sind wir dann ins Saarland gefahren, wieder etwas für die Statistik. Haben uns eine Unterkunft in  Kirkel gesucht, ausgiebig geduscht, danach fühlte man sich 5kg leichter :-). Dann nach Homburg, einen Tradi und ein Earthcache, ein paar kühle Blonde und etwas gutes zu essen. Und wieder zurück nach Kirkel, die Nacht in einem alten, weichen Bett verbracht, das genaue Gegenteil vom Fussboden der Burgruine.

Nach dem Frühstück ging es in den Kirkeler Wald, 4 Klettercaches ( GC1YP54, GC29YEG, GC27780 und GC2A5RK),  2 Tradis (GC1ZVMA, GCKD3V) und ein Earthcache (GC1YH4E) standen auf dem Plan. Alle gut und schnell gefunden, ein paar Pünktchen für die Statistik :-)). Gegen 14 Uhr ging es dann auf dem Weg nach Hause. Am Abend kam noch mein Bruder (VoBe1994) mit Familie, sie wollen u.a. ein bissl cachen und am Samstag zum Event GC29NDK, Schnitzeljagd zwischen Himmel und Eder. Mal schauen, ob das ein vierten Teil ergibt.

Cache-Urlaub 2010 zweiter Teil

Im ersten Teil hatte ich ja über die Reise nach England (Reading) geschrieben, nun der zweite Teil.

Am 30. Juli sind wir aus England zurück gekommen, in Berlin Tegel mit einer Stunde Verspätung gelandet. Weiter ging es in die alte Heimat. Am Samstag ein bissl einkaufen und den ein und anderen Cache von meinem Bruder (VoBe1994) zu machen. Der Sonntag wurde dann als Training für unserem dritten Teil im Urlaub auserkoren. Es wurde eine Wanderung von 15km, los ging es in Altranft nach Bad Freienwalde, den Turmdiplom wollten wir machen. Ich habe die Urkunde schon zum 5. Mal erfolgreich erworben, immer die 12 km zwischen den Türmen abgewandert. Als erstes sind wir beim Aussichtsturm angekommen, weiter zu den Sprungschanzen, dem Eulenturm und den Bismarkturm. Bei gut 30 Grad war das nicht so einfach. Man könnte es auch einfacher haben, zu jedem der Türme mit dem Auto, nein, wie oben schon geschrieben, eine schöne Trainingseinheit für GCJC83 (aber dazu im nächsten Teil).

Turmdiplom 2010

Am Montag ging die Reise weiter nach Schwerin bzw. Bad Kleinen. Ich bzw. wir hatten da noch keine Caches gefunden, ein bissl etwas für die Statistik ;-).

Oh, wie hat sich Schwerin entwickelt, speziell das Schloß und die Altstadt. Schade, dass wir nur 2 Tage uns Zeit genommen haben, viele Caches konnten auch nicht deswegen gefunden werden. Und es gibt da einige schöne. Na dann halt beim nächsten Mal. Jedenfalls kann ich u.a. den Cache GCW9AJ, Über den Dächern Schwerins empfehlen. Weiter ging die Tour am Mittwoch nach Hamburg, endlich mal die Gegeneinladung von Frau tÖse und ksmichel nachzukommen. Aber auch hier erst den ein und anderen Cache besucht und gefunden. Ähnlich wie GCW9AJ ist der Cache GCR10B, 544-2 bis in die Spitze, nur ist der doppelt so hoch wie in Schwerin. Da kommt man bei 25 Grad ganz schön ins Schwitzen. Aber man wird da auch mit einer guten Aussicht belohnt, wenn das Wetter stimmt. Am Abend dann bei unseren Gastgebern lange geklönt, hoffe, wir können das bald wiederholen. Nach einem gutem Frühstück ging unsere Tour weiter nach Sandstedt, auch hier einen Geocacher besuchen. Skidoofahrer aka DL5XL bzw. Felix mit Familie wurde besucht. Auf dem Weg dahin, was soll es anderes geben, klar, den ein oder anderen Cache. Waren nur Tradis, gut für die Statistik :-). Nach der Begrüßung ging es auch schon wieder los, mit dem Sohn vom Felix eine kleine Cachetour. Es sollten erst nur 3 Caches gesucht werden, am Ende waren es für mich 11.  Und dann wieder ein langer Klönabend. Am nächsten Tag ging es wieder nach Hause. Vorbereitung für die nächste Tour. Mehr davon im nächsten Teil.

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